Fantasy-Browsergames: So werden Sie online zum Ork

Der Fantasie sind in Fantasy-Browsergames kaum Grenzen gesetzt – auch bei der Wahl von Make-Up und Haustier.
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In Fantasy-Browsergames laufen Ihnen auch solch ausgefallene Gestalten über den Weg.

Als heldenhafter Krieger heroische Aufgaben bewältigen oder als fieser Troll plündernd durch die Lande ziehen – in Fantasy-Browsergames schlüpfen die Teilnehmer in immer neue Rollen. Die Begeisterung für dieses Genre ist bei Computerspielern ungebrochen. Wir erklären, wie diese Spiele funktionieren.

Gratis mit tausenden anderen Usern zocken

Bei fast allen Fantasy-Browsergames handelt es sich um sogenannte MMORPG – diese Abkürzung steht für „Massivly Multiplayer Online-Roleplay Game“, zu deutsch „Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiel“. Dabei tummeln sich mehrere tausend User gleichzeitig in einer virtuellen Fantasiewelt und verkörpern eine bestimmte Figur. Sie haben dabei die Möglichkeit, miteinander zu interagieren, sich zu verbünden oder sich das Leben gegenseitig schwer zu machen. Bekannte Fantasy-Browsergames sind zum Beispiel Everquest II, World of Warcraft (WoW) oder Maestia.

Die nötige Software für das Spiel stammt in der Regel aus dem Internet und kostet nichts. Auch das Daddeln ist grundsätzlich erst einmal umsonst. Diese Praxis wird „Free to Play“, also „gratis spielbar“ genannt. Der User hat jedoch oft die Möglichkeit, ein kostenpflichtiges Abo abzuschließen. Dieses erleichtert es ihm, in der Rangliste des Games voranzukommen. Bei anderen Spielen verdienen die Anbieter am kostenpflichtigen Kauf bestimmter virtueller Gegenstände wie Waffen, Zauberstäben oder Reit-Tieren. Eine weitere Variante, um mit einem Fantasy-Browsergame Geld zu erwirtschaften, ist das Einblenden von Werbung.

Als virtueller Charakter durch die Fantasy-Welt

In den meisten Fantasy-MMORPG wählt der Spieler zu Beginn seine „Rasse“. Das kann ein Mensch, ein Zwerg oder ein Elf sein – aber auch ein Ork, ein Zentaur oder ein Echsenwesen. Der Fantasie der Programmierer sind hier kaum Grenzen gesetzt. Üblich ist außerdem die Wahl der „Klasse“ – also des Berufs. Auch hier ist vom Krieger über den Waldläufer bis zum Magier oder Nekromanten alles vertreten, was in der Welt der Fantasy Rang und Namen hat.

Um in der virtuellen Welt voranzukommen und aufzusteigen, muss der Spieler verschiedenste Aufgaben erledigen. Das kann die Suche nach einer bestimmten Person sein oder die Eroberung eines ganzen Landstrichs. Je höher der virtuelle Charakter aufsteigt, desto anspruchsvoller werden diese „Quests“. Der Reiz bei einem Fantasy-Browsergame liegt für die meisten Teilnehmer im Zusammenspiel mit anderen Usern. Oft gründen sie sogenannte Gilden, also fest zusammenhaltende Cliquen, um ihre Ziele gemeinsam zu erreichen.

Browsergames sind endlos

Die Fantasy-Browsergames haben, anders als ihre Pendants auf CD oder DVD, kein definiertes Ende. Bei im Laden gekaufter Software kommt der Spieler zwangsläufig irgendwann an den Schluss, an dem er sich klassischerweise mit einem mächtigen Endgegner herumschlagen muss. Dann ist das Spiel aus. Ein Browsergame geht dagegen immer weiter. Das bringt zwar unbegrenzt langen Spielspaß, birgt jedoch auch die Gefahr der Online-Spielsucht. Eltern sollten darum ihre Kinder auch niemals ohne jede Kontrolle MMORPGs daddeln lassen.

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