Fälle in Meinerzhagen und Kierspe

Wieder Falschgeld im Märkischen Kreis aufgetaucht

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Symbolbild

[Update 15. Januar] Märkischer Kreis - Es hört nicht auf. In Iserlohn sind Ende 2018 mehrere gefälschte Geldnoten aufgetaucht. Wie die Polizei mitteilt, ist nun erneut im Kreis Falschgeld aufgetaucht: in Meinerzhagen und Kierspe.

Bei den aktuellsten Fällen ist in Meinerzhagen am Freitag ein falscher 200-Euro-Schein aufgetaucht. In Kierspe fiel am Montag ein falscher Fünfziger auf. Beide Fälschungen wurden erst entdeckt, als Geschäftsleute Einnahmen bei ihrer Bank einzahlen wollten.

Bereits im November wurde Falschgeld im Märkischen Kreis festgestellt. Wie die Polizei mitteilte, versuchte am 30. November um 22.23 Uhr ein Unbekannter in der Aral-Tankstelle an der Dortmunder Straße in Iserlohn mit einem falschen 50-Euro-Schein zu bezahlen. 

Die aufmerksame Angestellte sprach den Kunden an, der darauf einen echten 50er aus der Tasche zog. Als die Mitarbeiterin das Wort "Polizei" erwähnte, floh der Unbekannte und ließ die "Blüte" liegen. 

Fälle häufen sich

Der Mann soll etwa 1,80 Meter groß, schlank und etwa 25 Jahre alt sein. Er hatte blonde, kurze Haare und ein gepflegtes Erscheinungsbild. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 02371/9199-0. 

Ähnliche Fälle häufen sich in der Region derzeit. Die Mitarbeiterin eines Imbisses hatte am 26. November bei der Post Wechselgeld holen wollen. Sie nahm Scheine aus dem Bargeldbestand des Ladens mit. Was sie offenbar nicht wusste: Ein 50-Euro-Schein war gefälscht. Die Blüte flog bei der Prüfung im Testgerät auf. 

Bereits einige Tage zuvor hatte eine Bank eine 20-Euro-Blüte aus den Geschäftseinnahmen eines Lebensmittelmarktes in Kalthof gefischt. Die Geldnoten wurden eingezogen.

So erkennen Sie Falschgeld in Ihrem Portemonnaie

Falschgeld-Betrüger haben allzu oft leichtes Spiel, weil zu viele Menschen achtlos Geld entgegennehmen. Dabei bieten die neuen Geldscheine die Möglichkeit einer schnellen Prüfung auch ohne technische Hilfsmittel. Es gilt das Prinzip "Sehen, fühlen, kippen".

Schein gegen das Licht halten

Einige Merkmale des echten Geldschein erscheinen erst, wenn man die Note gegen das Licht hält. 

Im Wasserzeichen werden bei der älteren Serie das Hauptmotiv und die Wertzahl der Note sichtbar. 

Bei der Europa-Serie erscheinen das Porträt der Europa, das Hauptmotiv sowie die Wertzahl.

In der Mitte der Banknote erscheint in jedem Fall der Sicherheitsfaden als deutlicher, dunkler Streifen. 

Euro-Banknoten bestehen aus einem Spezialpapier aus Baumwollfasern mit fühlbaren Reliefs. 

Bei 10- und 20-Euro-Scheinen lassen sich auf der Vorderseite am Rand im farblich bedruckten Bereich kurze Linien ertasten. 

Wenn man die Banknote kippt, verändern sich einige Merkmale, je nach Betrachtungswinkel. Es erscheinen andere Motive oder Farben. 

Bei der 5-Euro-, 10-Euro und 20-Euro-Note sind unter anderem im Hologrammstreifen die Wertzahl und das EUR-Symbol zu erkennen. 

Auf der Rückseite erscheint ein goldfarbener Glanzstreifen. Bei der 50-Euro-, 200-Euro und 500-Euro-Banknote wechselt die Wertzahl auf der Rückseite die Farbe. 

Im Hologramm erscheinen abwechselnd die Wertzahl und das Hauptmotiv. 

Wer einen gefälschten Schein entdeckt, wendet sich am besten an die nächste Polizeidienststelle.

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