Erkrankungen müssen gemeldet werden

59 Fälle von Keuchhusten im Märkischen Kreis! Gefahr für Babys am größten

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Die Keuchhusten-Impfung wird häufig in Kombination mit anderen Impfungen durchgeführt.

Märkischer Kreis – Diese sogenannte Kinderkrankheit wird auch Pertussis genannt: Der Keuchhusten. Jede Erkrankung ist meldepflichtig. Jetzt liegen die neuesten Zahlen vor.  

Im Märkischen Kreis ist die Anzahl der nach dem Infektionsschutzgesetz gemeldeten Keuchhustenfälle im Jahr 2018 mit 59 Infektionsfällen gegenüber dem Vorjahr konstant geblieben. Das teilte die AOK NordWest auf Basis aktueller Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin mit. 

Säuglinge und Kinder im Fokus

„Auch wenn die Zahlen konstant sind, raten wir, unbedingt die empfohlenen Impfungen insbesondere bei Säuglingen und Kindern vorzunehmen. Auch die Auffrischungsimpfung bei Erwachsenen sollte nicht vernachlässigt werden“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Dirk Schneider. Gerade im ersten Lebensjahr stelle der Keuchhusten eine ernste gesundheitliche Bedrohung für Kinder dar. 

Kinderklinik kämpft gegen RS-Virus

Immer wieder werden schwere Erkrankungsverläufe beobachtet. Atemnot durch angeschwollene Atemwege und Erbrechen seien häufige Begleiterscheinungen. Bei kleinen Kindern könnten Atempausen lebensgefährlich werden, insbesondere im Schlaf. 

Ab dem dritten Monat empfohlen

Die Impfung gegen Keuchhusten gehört zu den Kombinationsimpfungen, die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) ab dem dritten Lebensmonat empfohlen und von den gesetzlichen Krankenkassen für ihre Versicherten bezahlt werden.

Auch Erwachsene können sich impfen lassen

Auffrischungsimpfungen sind im Alter von fünf bis sechs Jahren sinnvoll. In Deutschland gibt es keine Pflichtimpfungen mehr. Nicht nur bei Kindern sei die Impfung relevant. Auch für Erwachsene werde die Auffrischungsimpfung gegen Keuchhusten von der Ständigen Impfkommission empfohlen. 

Sie wird einmalig als Kombinationsimpfung mit der Impfung gegen Tetanus und Diphterie durchgeführt.

Zuletzt hatte es eine Häufung von Masern-Fällen in Meinerzhagen und Kierspe gegeben (hier geht es zum Bericht:31 Fälle im MK). In Halver war ein Gymnasium betroffen. 

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