Fabian Ferber bleibt Vorsitzender der Jusos

MÄRKISCHER KREIS – Mehr junge Menschen für die Politik gewinnen, die Region für diesen Personenkreis attraktiver gestalten und den Kampf gegen Rechtsextremismus intensivieren – die Jusos im Märkischen Kreis haben sich auch fürs neue Jahr viel vorgenommen. Während die Sachthemen noch für Diskussionsstoff sorgen werden, sind die personellen Weichen der Jungsozialisten bereits gestellt: Fabian Ferber bleibt für ein weiteres Jahr Vorsitzender der Jusos.

Der Vertrauensbeweis fiel bei der Unterbezirkskonferenz am Samstag in Iserlohn für ihn einstimmig aus. Zu seinen Stellvertretern nominierte die Versammlung Linda Engels, Philipp Siewert und Halil Isik.

Nicht erst seit den unglaublichen Vorgängen um die Zwickauer Terrorzelle steht bei den Jusos im Kreis die Bekämpfung des Rechtsextremismus ganz oben auf der Tagesordnung. Für völlig inakzeptabel hält es Ferber, dass ein aktives NPD-Mitglied Fußballspiele in der Kreisliga mit ausdrücklicher Billigung von Rot-Weiß Lüdenscheid und dem Deutschen Fußball-Bund pfeife. „Wenn sich im Fußball Neonazis breit machen, dann läuft etwas falsch.“ Der Lüdenscheider SPD-Landtagsabgeordnete Gordan Dudas lud die Jungsozialisten zu einem Thementag nach Düsseldorf ein, um dort mit Experten über Rechtsextremismus zu diskutieren.

Auch auf einem ganz anderen Sektor wollen die Jusos ihre Aktivitäten fortsetzen und verstärken. „Mit der demografischen Entwicklung dürfen wir uns nicht abfinden“, so Ferber. Für die jüngere Generation müsse in dieser Region mehr getan werden. Die Aktivitäten der Fachhochschule Südwestfalen seien ausdrücklich zu begrüßen, daneben gehöre aber ein günstiges Wohnungsangebot zwingend dazu. „Wir werden uns mit kommunalen Baugesellschaften zusammensetzen, um dieses Ziel zu erreichen.“ Dass Südwestfalen in manchen Punkten nicht attraktiv genug ist, gab der Iserlohner SPD-Landtagsabgeordnete Michael Scheffler zu. Dem Abwanderungsprozess dürfe nicht tatenlos zugesehen werden. - be

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