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Mega-Evakuierung in Dortmund: Krankenhaus im MK nimmt mehr als 100 Patienten auf

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Von: Simon Stock

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Das Ende Oktober geschlossene Marienhospital nimmt im Januar für ein paar Tage wieder den Betrieb auf. © Goor-Schotten

Das Ende Oktober geschlossene Marienhospital in Iserlohn-Lethmathe wird für einige Tage wieder den Betrieb aufnehmen. Der Grund ist eine riesige Evakuierung in der Dortmunder Innenstadt.

Iserlohn - Das Marienhospital in Iserlohn-Letmathe ist seit Ende Oktober geschlossen. Im Januar wird es jedoch für ein paar Tage wieder den Betrieb aufnehmen.

Hintergrund ist eine umfangreiche Evakuierung des Klinikviertels in der Dortmunder Innenstadt. Dort sind mehrere Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden, die womöglich entschärft werden müssen. Insgesamt müssen rund 13.000 Bewohner ihre Wohnungen verlassen. Im Evakuierungsgebiet liegen auch das Johannes-Hospital, die Städtischen Kliniken, eine Kinderklinik und zwei Seniorenheime.

Marienhospital: 114 Patienten aus Dortmund

114 Patienten aus dem Klinikum Dortmund-Mitte werden voraussichtlich ab Donnerstag, 9. Januar, in das Behelfs-Krankenhaus nach Iserlohn-Letmathe verlegt. Der Betrieb des Marienhospitals wird durch die Städtischen Kliniken Dortmund gewährleistet. Sie sorgen für die notwendige Infrastruktur sowie das erforderliche Personal.

Das Marienhospital wird lediglich als Behelfs-Krankenhaus geführt. Das heißt: Eine Versorgung externer Patienten sowie eine Notfallversorgung wird es nicht geben.

Im Juni beschloss der Kreistag das Aus für das Marienhospital. Gegen die Pläne hatte es massiven Widerstand gegeben. Die Sportklinik Hellersen übernahm eine gesamte Abteilung.

Evakuierung in Dortmund: MK aktiviert Krisenstab 

Um den von der Stadt Dortmund eingerichteten Krisenstab sowie die Bezirksregierung Arnsberg zu unterstützen, hat auch der Märkische Kreis Teile seines Krisenstabes aktiviert.

In den Tagen des Hin- und Rücktransportes der Patienten von und nach Dortmund soll ein Meldekopf mit Führungsmitteln am Krankenhaus vorgehalten werden. Der Rücktransport der Patienten ist für Dienstag, 14. Januar, vorgesehen.

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