Tragischer Unfall mit MVG-Bus am vergangenen Mittwochabend auf der Baarstraße

Trauer im Märkischen Kreis um Linken-Politikerin Eva Schütte (57)

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[Update 19.25 Uhr] Die 57-Jährige, die am vergangenen Donnerstag (26. September) nach einem tragischen Verkehrsunfall mit einem Bus der MVG in Iserlohn ums Leben gekommen ist, war die im Märkischen Kreis bekannte Linken-Politikerin Eva Schütte aus Iserlohn.

Iserlohn - "Wir sind fassungslos, geschockt und unendlich traurig. Durch einen tragischen Verkehrsunfall haben wir unsere Kreis- und Stadtverbandsvorsitzende sowie Mitglied unserer Ratsfraktion viel zu früh verloren! Wir trauern um eine hochengagierte Frau, Genossin, Tierschützerin und um einen sehr gläubigen Menschen", schrieb Linken-Fraktionschef Oliver Ruhnert in einem Nachruf.

Der Kreisvorstand der Linken würdigte die politischen wie sozialen Verdienste von Eva Schütte am Montag in einem Nachruf.

Hier lesen Sie unsere Berichterstattung vom 26. September

Nach einem schweren Unfall in Iserlohn sucht die Polizei Zeugen. Dort hatte am Mittwochabend ein Bus eine Fußgängerin erfasst. Die 57-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen und starb am Donnerstag in einem Krankenhaus.

Die Polizei hat am Morgen ihre Angaben zu dem Unfall ergänzt. Demnach war ein Bus der MVG gegen 20.18 Uhr auf der Baarstraße in Richtung Innenstadt unterwegs, als der Fahrer im Abschnitt zwischen Tannenweg und Nußbergstraße von rechts einen Schlag vernommen habe. Er habe daraufhin unmittelbar angehalten und eine Beschädigung an der Frontscheibe festgestellt.

Der Mann habe dann gemeinsam mit anderen Fahrern das Umfeld abgesucht. Die Ursache des Schlags sei aber völlig unklar gewesen. Erst Polizeibeamte hatten in einiger Entfernung an der Straße eine leblose, dunkel gekleidete Frau gefunden.

Die 57-jährige Iserlohnerin wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, denen sie am Donnerstag erlag, wie die Polizei am Mittag mitteilte.

Der Fahrer des Busses erlitt einen Schock.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Das Verkehrskommissariat ist auf Hilfe angewiesen und sucht dringend Zeugen, die Hinweise zu dem Geschehen geben können. "Kleinste Beobachtungen könnten von Bedeutung sein", schreibt die Polizei in einer Mitteilung.

Das zuständige Verkehrskommissariat bitte auch die fünf Fahrgäste des Linienbusses, deren Personalien nicht aufgenommen werden konnten, sich unter 02371/9199-0 oder -7100 zu melden. - eB

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