Nach Kündigung seiner Wohnung

Ekel-Attacke im Hausflur: Mieter rächt sich mit Buttersäure

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Hemer - Dass er mit der Kündigung seiner Wohnung alles andere als einverstanden ist, hatte ein 27-jähriger Mann aus Hemer schon vor einer Woche gezeigt, als er in seiner Wohnung eine Tür zerdepperte. Doch das reichte dem baldigen Ex-Bewohner eines Mehrfamilienhauses offenbar nicht: Er hinterließ seinem Vermieter eine stinkende Botschaft.

Der ekelerregende, beißende Geruch nach Buttersäure wehte am Nikolaustag vor der Tür des Vermiters und durch den Hausflur. Das berichtet die Polizei. Der Vermieter ließ ein Reinigungsunternehmen kommen, das für die Beseitigung des Gestanks sorgte. 

Doch kaum war die Putzkolonne durch, als es schon wieder zu stinken begannt. Offenbar hatte wieder jemand Buttersäure durch den Flur gespritzt. Der Vermieter beschuldigt den renitenten Mieter. Die schriftliche, fristlose Kündigung abzugeben, habe sich der Vermieter dann nicht mehr getraut - weil der Mieter mit einem Baseballschläger hinter der Glas-Wohnungstür gelauert und gedroht haben soll.

Noch ein anderer Geruch in der Wohnung

Am Freitag wurde die Polizei eingeschaltet. Den Polizeibeamten fiel in der Wohnung des 27-Jährigen gleich noch ein anderer Geruch auf: der nach Cannabis. Verbotene Substanzen und Waffen, darunter  Butterfly-Messer, Schlagring und Teleskopschlagstock, wurden sichergestellt. 

Aufgrund seiner Aggressionen und wirren Angaben veranlassten schließlich Ordnungsamt und ein Arzt die Zwangseinweisung des Mieters. 

Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz.

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