E-Bikes: Anstieg der Unfallzahl im Märkischen Kreis

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Im vergangenen Jahr gab es deutlich mehr Unfälle mit E-Bikes im Märkischen Kreis als noch 2015. Ihr Anteil an der Gesamtunfallzahl ist aber weiterhin sehr gering.

Märkischer Kreis - E-Bikes und Pedelecs werden immer beliebter – in Deutschland, aber auch im Märkischen Kreis, was sich auch in den Unfallstatistiken bemerkbar macht.

So stieg die Zahl an Unfällen mit motorisierten Fahrrädern im Märkischen Kreis von acht im Jahr 2015 auf insgesamt 14 im Jahr 2016, wie der Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis, Dietmar Boronowski, mitteilt.

Zwei der Unfallbeteiligten im vergangenen Jahr wurden schwer und elf leicht verletzt. Bei einem Unfall entstand lediglich Sachschaden. Von den 14 Unfällen ereignete sich außerdem einer mit einem E-Bike, bei dem der Antrieb vollständig von einem Motor übernommen wird, die übrigen 13 geschahen mit Pedelecs, die den Fahrer lediglich beim Treten unterstützen.

„Die Zahl der Unfälle mit Elektrofahrrädern ist trotz des Anstiegs verschwindend gering, wenn man sich die gesamte Unfallstatistik des Kreises anschaut“, betont Boronowski. Bei etwa 15 000 Verkehrsunfällen 2015 liege der Anteil der Elektrofahrräder weit unter einem Prozent, ebenso im Jahr 2016. „Die Daten können wir allerdings noch nicht veröffentlichen“, fügt er hinzu.

ZIV sieht kein höheres Unfallrisiko

Auch der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) sieht kein höheres Unfallrisiko bei der Nutzung von E-Bikes: „Der Anstieg der Unfallzahlen bei E-Bikes ist nach Überzeugung des ZIV hauptsächlich auf den stetig wachsenden Bestand zurückzuführen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Bis zum Jahresende 2016 sei die Zahl an motorisierten Fahrrädern in Deutschland auf über drei Millionen angestiegen.

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