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Durchsuchung im MK: Illegale Arbeiter mit gefälschten Pässen festgenommen

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In den frühen Morgenstunden wurde am Samstag in Menden ein Wohnhaus durchsucht. Am Ende gingen der Polizei mehrere Personen mit gefälschten Pässen ins Netz.

Menden/Iserlohn/Lüdenscheid - Die Ausländerbehörde des Märkischen Kreises und die Kriminalpolizei Iserlohn haben am Samstagmorgen ein Wohnhaus in Menden durchsucht und sieben Personen festgenommen. Der Grund: gefälschte Pässe und illegale Beschäftigung. Vier moldawische Staatsangehörige wurden aufgefordert, das Land zu verlassen - zwei Personen aus Montenegro sind in Abschiebungshaft gelandet.

LandkreisMärkischer Kreis
Fläche1.059km²
Einwohner408.662

Durchsuchung im MK: Mehrere Personen mit gefälschten Pässen festgenommen

Der eigentliche Hintergrund der Durchsuchung am Samstag waren nach Angaben des Kreises Ermittlungen gegen zwei serbische Staatsangehörige. Sie waren sich mit gefälschten kroatischen Ausweispapieren bei der Stadt Menden gemeldet, um in Deutschland einer illegalen Erwerbstätigkeit nachzugehen.

Die beiden Serben konnten die Ermittler nicht antreffen. Nach Aussage des Hauseigentümers haben sie sich aus Menden abgesetzt. Die Fahndung läuft.

Trotzdem war die Durchsuchung erfolgreich: Insgesamt sieben Personen wurden wegen des Verdachts des illegalen Aufenthaltes und der Urkundenfälschung festgenommen und der Ausländerbehörde in Lüdenscheid übergeben. Eine Person wurde unmittelbar nach ihrer Überprüfung wieder entlassen.

Illegale Arbeiter mit gefälschten Pässen in Menden festgenommen

„Bei der Überprüfung eines montenegrinischen Staatsangehörigen wurden neben seinem montenegrinischen Pass fünf weitere Ausweisdokumente aus Kroatien gefunden, die bereits auf dem ersten Blick Fälschungsmerkmale aufwiesen“, teilte der Märkische Kreis am Montag mit. Ein weiterer montenegrinischer Staatsangehöriger habe bei einer ersten Befragung zugegeben, im Bundesgebiet einer illegalen Beschäftigung als Reinigungskraft nachzugehen. In einem weiteren Zimmer sei bei vier Personen die moldawische Staatsangehörigkeit festgestellt worden.

Die festgenommenen moldawischen Staatsangehörigen wurden nach ihrer Vernehmung entlassen und müssen das Bundesgebiet innerhalb von zwei Tagen verlassen. Laut Kreisverwaltung sind alle einer illegalen Beschäftigung als Eisenflechter nachgegangen.

Durchsuchung und Festnahmen im MK: Zwei Ausländer in Abschiebungshaft

Die montenegrinischen Staatsangehörigen waren keine Unbekannten: Bereits im Februar diesen Jahres ist die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Münster auf einer Baustelle in Münster auf die Personen aufmerksam geworden. „Bei dieser Kontrolle wiesen sie sich mit gefälschten kroatischen Identitätskarten aus“, so die Kreisverwaltung weiter.

Da das Amtsgericht Münster die Inhaftierung abgelehnt hatte, forderte die Ausländerbehörde Münster die Ausländer auf, das Bundesgebiet innerhalb von zwei Tagen zu verlassen. Dies taten sie aber nicht und tauchten in Menden unter - bis Samstag. „Die fünf kroatischen Ausweispapiere haben sich als Totalfälschungen erwiesen“, so der Kreis weiter.

Das zuständige Amtsgericht Arnsberg hat beide Ausländer in Abschiebungshaft genommen. Ihre Ausreise wird nun zwangsweise durchgesetzt.

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