Gewerkschaftsforderungen seien nicht tragbar

Dura bricht Gespräche mit Arbeitnehmern ab

Plettenberg - Dura hat die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern abgebrochen. Nach mehrmonatigen Verhandlungen, bei denen es einige Fortschritte gegeben habe, führten neue Forderungen der IG Metall zum Abbruch der Gespräche über die Zukunft der Betriebe in Plettenberg und Selbecke, so die Arbeitgeberseite.

Diese Forderungen sind aus Sicht des Dura-Verhandlungsführers und Vizepräsidenten Jerry Lavine nicht tragbar. Das US-Unternehmen habe Aufträge und eine Finanzierung bis zum 31. Dezember 2017 in Aussicht gestellt sowie eine Beschäftigungsgarantie für jahresdurchschnittlich 500 Arbeitnehmer gegeben. Im Gegenzug hätten die Arbeitnehmervertreter eingewilligt, über einen Stellenabbau zu verhandeln. 

„Dies wollte die IG Metall nicht länger akzeptieren und stattdessen einen Sozialtarifvertrag erzwingen.“ Dura-Eigentümerin Lynn Tilton erklärte: „Wir können nicht weiterverhandeln, solange sich Betriebsrat und IG Metall nicht zu ihren Zusagen bekennen.“ Bislang sind am Standort in Plettenberg rund 1300 Menschen bei Dura beschäftigt. Dass die Arbeitgeber am Mittwoch nicht zu dem vereinbarten Termin erschienen waren, stieß bei der Gewerkschaft auf Kritik.

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