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Coronavirus im Kreis MK: Ansturm bei Aldi bleibt aus - Unterricht an Realschule fällt doch aus

Ein Lehrer in Lüdenscheid/MK hat sich mit dem Coronavirus infiziert.
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Ein Lehrer in Lüdenscheid/MK hat sich mit dem Coronavirus infiziert (Symbolbild)

Märkischer Kreis - Das Coronavirus hat den Märkischen Kreis erreicht. Ein Lehrer wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Am Mittwoch kamen drei weitere Fälle hinzu.

  • Es gibt aktuell vier bestätigte Coronavirus-Fälle im Märkischen Kreis. 
  • Laboruntersuchungen bestätigten die Coronavirus-Infektion.
  • Die Tests bei 36 Kontaktpersonen des ersten Patienten fielen negativ aus.

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Coronavirus: Alle Infos und Kontakte für Bürger aus dem MK

Update 11.30 Uhr: Ob der Unterrichtsbetrieb an der Richard-Schirrmann-Realschule am Mittwoch wieder aufgenommen werden kann, soll spätestens am Dienstagmittag bekannt gegeben werden, teilt Stadtsprecherin Marit Schulte auf Anfrage mit. Dies soll dann wieder über alle öffentlichen Kanäle passieren. Das Angebot einer "Auffanggruppe" für Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klasse wurde so gut wie nicht genutzt. Lediglich dreiSchüler hatten sich dafür angemeldet, wurden jedoch - in Absprache mit seinen Eltern - wieder nach Hause geschickt. Wie berichtet, hatten sich seit Freitag so viele Lehrkräfte krank gemeldet, genauer gesagt etwa drei Viertel der Belegschaft, dass aus schulorganisatorischen Gründen am Montag und Dienstag kein Unterricht stattfinden kann.

Ansturm bei Aldi bleibt aus

Bei Aldi blieb am Montag um 7 Uhr der Ansturm auf Desinfektionsmittel aus. 

Bei Aldi blieb am Montag um 7 Uhr der Ansturm auf Desinfektionsmittel aus.

Update, 9. März, 10.02 Uhr: Der Discounter Aldi bietet seit Montag diverse Desinfektionsartikel - Tücher, Handgel und Spray - an. Die Zentrale von Aldi-Nord betont, dies sei lange geplant und keine Spontanreaktion auf Corona. In Lüdenscheid blieb, wie eine Stichprobe bei Aldi im Versorgungszentrum Bräucken ergab - ein Käuferansturm gleich zur Ladenöffnung um 7 Uhr aus. 

Tücher, Handgel und Spray sind im Angebot.

Update, 8. März, 19.48 Uhr: Da weiterhin sehr viele Lehrkräfte erkrankt sind, kann an der Richard-Schirrmann-Realschule in Lüdenscheid am Montag und Dienstag, 9. und 10. März, aus schulorganisatorischen Gründen kein Unterricht erteilt werden. Das teilte die Stadt Lüdenscheid am Sonntagabend mit. 

Diese Entscheidung sei in Absprache mit dem Schulträger, der Stadt Lüdenscheid, sowie der Schulaufsicht, der Bezirksregierung Arnsberg, getroffen worden. Die Schulleitung bittet darum, dass alle Schülerinnen und Schüler beide Tage als

Studientage nutzen, um die derzeit im Unterricht behandelten Themen zu Hause durchzuarbeiten.

Dazu teilt die Stadt Lüdenscheid mit, dass "alle Eltern, die als Schlüsselperson – zum Beispiel im Gesundheitswesen – auf die Betreuung ihres Kindes im 5. oder 6. Jahrgang angewiesen sind, ihr Kind an beiden Tagen am Vormittag in einer Auffanggruppe betreuen lassen" können. 

Wer dies in Anspruch nehmen muss, sollte sich schnellstmöglich per Mail unter 163156@schule.nrw.de melden.

Weitere Infos für Schüler und Eltern finden sich auf der Homepage der Schule.

Coronavirus: Schule informiert laufend über die Entwicklung

Update, 7. März, 18 Uhr:  Am Samstag teilte die Stadtverwaltung Lüdenscheid mit, dass der Schulbetrieb an der Richard-Schirrmann-Realschule (RSR) am Montag wie gewohnt stattfinden soll. Allerdings sei es noch nicht möglich, eine Prognose abzugeben, wie viele Lehrerinnen und Lehrer dann noch erkrankt sein werden und ob die Schule in der Lage sein wird, den vorgesehenen Unterricht vollständig zu erteilen. Aktuelle Informationen für die Eltern gebe es auf der Webseite der Schule, per E-Mail oder über die für die jeweiligen Klassen üblichen Kommunikationswege. Außerdem werde auch auf der Webseite der Stadt Lüdenscheid so schnell wie möglich über neue Entwicklungen informiert.

Coronavirus: Verunsicherung an Realschule

Update 17.22 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infizierten im Märkischen Kreis erhöhte sich auf fünf, drei Betroffene wohnen in  Lüdenscheid. Die Ehefrau des bereits erkrankten Lüdenscheiders wurde positiv auf den Virus getestet. Der Mann ist kein Lehrer, aber an der Richard-Schirrmann-Realschule tätig. 

Die Nachricht vom Mittwochabend sorgte am Freitag für große Verunsicherung bei Lehrern und Schülern in der Realschule. Mehrere Lehrer meldeten sich nach Angaben von Stadtsprecherin Marit Schulte daraufhin für Freitagmorgen krank, sodass nicht ausreichend Lehrer für einen regulären Unterrichtsbetrieb zur Verfügung standen. Anschließend habe die Schulleitung entschieden, die Schüler vorzeitig nach Hause zu schicken, so Schulte. 

Das Kreisgesundheitsamt hatte am Donnerstag eine Schließung der Schule ausdrücklich nicht empfohlen, da der infizierte Lüdenscheider keinen Kontakt zu Schülern und Lehrern gehabt habe. Der für eine Schließung zuständige Schulträger - die Stadt Lüdenscheid - folgte dieser Empfehlung. Der Unterricht sollte eigentlich stattfinden. 

Nach Angaben von Stadtsprecherin Marit Schulte steht noch nicht fest, ob die Schule am Montag wieder geöffnet ist. Dies hänge auch vom Krankenstand im Lehrerkollegium ab. Am Wochenende werde man sich dazu beraten und die Entscheidung den Eltern gegenüber kommunizieren. 

Coronavirus: Zahl der Infizierten im Kreis MK steigt an

Update 16.51 Uhr: Die Anzahl der am Coronavirus infizierten Personen im Märkischen Kreis ist auf fünf angestiegen. Die Ehefrau des bereits erkrankten Lüdenscheiders wurde ebenfalls positiv auf den Virus getestet. Beide bleiben selbstverständlich weiterhin unter Quarantäne, teilte der Märkische Kreis am Freitagnachmittag mit. 

Die Frau war zuvor schon als Verdachtsfall unter Quarantäne gestellt worden. Der Ehemann ist an der Richard-Schirrmann-Realschule tätig, allerdings nicht als Lehrer. Das Ehepaar hatte nach Angaben des Kreisgesundheitsamts keinen engen Kontakt zu anderen Personen. Die Schule ist daher bislang auch nicht geschlossen worden.

Update 15.23 Uhr: Die Tests der 36 Kontaktpersonen des infizierten Lehrers der Mosaikschule waren negativ. Dennoch müssen die Kontaktpersonen weiter in häuslicher Quarantäne bleiben. Das Kreisgesundheitsamt kündigte Anfang der Woche eine zweite Beprobung an, um ganz sicher auszuschließen, dass die Kontaktpersonen infiziert sind. Der zweite Test wird nun nicht mehr durchgeführt, teilte der Märkische Kreis am Freitag mit. 

Lediglich wenn die 36 Kontaktpersonen Grippesymptome aufweisen, wird ein neuer Test veranlasst. Die Mosaikschule am Standort Lüdenscheid ist noch bis 10. März einschließlich geschlossen. 

Update 14.45 Uhr: Wie der Märkische Kreis Kreis auf Anfrage  mitteilte, wurde die Ehefrau des Lüdenscheider Infizierten vorsorglich auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet. Hier wartet das Gesundheitsamt noch auf das Ergebnis der Probe. 

Der Betroffene ist an der Richard-Schirrmann-Realschule tätig. Es handelt sich laut Kreisgesundheitsamt aber weder um einen Schüler noch um einen Lehrer. 

Da das Gesundheitsamt keine Kontaktpersonen des Lüdenscheider Ehepaars ermittelt hat, war die Schule heute auf Anraten des Kreisgesundheitsamts geöffnet. Mehrere Eltern berichten in den sozialen Medien  aber übereinstimmend, dass ihre Kinder am Freitagvormittag wegen Lehrermangels wieder nach Hause geschickt wurden. 

Der infizierte Lüdenscheider klagt derzeit nur über leichte Symptome. Wie er sich angesteckt hat, ist nicht bekannt. Auch das infizierte Ehepaar aus Plettenberg hat nur leichte Symptome. 

Coronavirus: Verdachtsfälle in diesen acht MK-Städten

Update 12.32 Uhr: Insgesamt 42 Personen stehen im Märkischen Kreis aktuell unter Quarantäne, darunter sind vier Personen, bei denen das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 nachgewiesen wurde. 

Der Märkische Kreis hat auf Anfrage mitgeteilt, aus welchen Städten und Gemeinden des Märkischen Kreises Kontaktpersonen der Kategorie 1 gemeldet wurden. Neben den vier Infizierten aus Lüdenscheid (2) und Plettenberg (2) gibt es 38 Kontaktpersonen in diesen Kommunen (Anzahl): 

  • Altena 3
  • Lüdenscheid 27
  • Meinerzhagen 1
  • Menden 1
  • Nachrodt-Wiblingwerde 2
  • Neuenrade 1
  • Plettenberg 1
  • Werdohl 2

Coronavirus: Kontaktpersonen sind begründete Verdachtsfälle

Als Kontaktperson der Kategorie 1 gelten Menschen, die mindestens 15 Minuten engen Kontakt (zum Beispiel ein Gespräch) zu einem nachweislich Infizierten hatten oder in Kontakt zu Körperflüssigkeiten eines Infizierten kamen. Ebenfalls als ein sogenannter begründeter Verdachtsfall (Kontaktperson) gelten Personen, die sich innerhalb der zurückliegenden 14 Tage in einem vom Robert-Koch-Institut (RKI) benannten Risikogebiet aufgehalten haben. 

Das sind die RKI-Risikogebiete: 

  • In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
  • Im Iran: Provinz Ghom, Teheran 
  • In Italien: Südtirol (entspricht Provinz Bozen) in der Region Trentino, Region Emilia-Romagna, Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien.
  • In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)

Die meisten der 38 Kontaktpersonen hatten Kontakt zu dem infizierten Lüdenscheider Lehrer.  

Update 10.41 Uhr: Nach wie vor unklar ist, wo und wie sich das Ehepaar aus Plettenberg mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert hat. Die Spur führt in diesem Fall jedoch nach Tirol an der norditalienischen Grenze. Dort soll sich das Ehepaar seinen Skiurlaub verbracht haben, wie Recherchen unserer Zeitung ergaben. In Norditalien gibt es europaweit die meisten Infektionen mit dem neuartigen Virus. 

Letzte Sicherheit über den Infektionsweg gibt es bislang nicht. Das Ehepaar hatte selbst einen Test auf das neuartige Virus veranlasst - nach bisherigen Informationen aber erst nach der Rückkehr aus dem Urlaub. 

Update 6. März, 10.10 Uhr: Das mit dem Coronavirus infizierte Ehepaar aus Plettenberg befand sich im Inkubationszeitraum im Skiurlaub in Österreich. Das berichtet Volker Schmidt, Fachbereichsleiter Gesundheit. Deshalb gebe es auch keine weiteren Kontaktpersonen des Ehepaars im Märkischen Kreis. Das Paar war seit dem Test nicht mehr arbeiten. Es befindet sich in häuslicher Quarantäne. 

Ob sich auch der infizierte Lüdenscheider, der an der Richard-Schirrmann-Realschule tätig ist, im Urlaub befand, ist derzeit noch unklar. Auch hier ist sich der Märkische Kreis sicher, dass es außer der Ehefrau des Infizierten keine weiteren Kontaktpersonen gebe. Auch dieses Ehepaar befindet sich in Quarantäne. Die Ehefrau des Lüdenscheiders ist nicht infiziert. 

Infizierter war an Lüdenscheider Schule tätig, hatte aber keinen Kontakt zu Schülern

Update, 5. März, 21.40 Uhr: Bei der infizierten Person der Richard-Schirrmann-Realschule handelt es sich um den Lüdenscheider, dessen Erkrankung bereits vom Kreis bestätigt worden war. In seinem Fall wird nur seine Ehefrau als Verdachtsfall geführt. Weitere Kontaktpersonen habe der Mann nicht gehabt, heißt es aus dem Kreishaus.

20.50 Uhr: Es gibt eine bestätigte Coronavirus-Infektion an der Lüdenscheider Richard-Schirrmann-Realschule. Das teilt die Schule auf ihrer Homepage mit. Jedoch handele es sich bei der erkrankten Person nicht um einen Lehrer oder einen Schüler der Schule, hieß es. Für die betroffene Person sei nun eine häusliche Quarantäne verordnet worden. Sie zeige aktuell "leichte Symptome und ihr geht es den Umständen entsprechend gut". Die Schule betont: "Wichtig zu wissen: Es hat in dem ansteckungsrelevanten Zeitraum keinen Kontakt zu weiteren Personen oder Schülerinnen und Schülern der Schule gegeben." Das Kreisgesundheitsamt gebe daher zum jetzigen Zeitpunkt keine Empfehlung, die Schule zu schließen. Der Schulbetrieb kann aktuell wie gewohnt weitergeführt werden. 

19.39 Uhr: Die Berichte über einen weiteren begründeten Coronavirus-Verdachtsfall in Menden bestätigte Kreissprecherin Ursula Erkens am Abend. Der Mann hatte Kontakt zu einem Infizierten in Aachen und steht unter häuslicher Quarantäne. Das Ergebnis der genommenen Probe liegt noch nicht vor. Damit steigt die Zahl der Verdachtsfälle im Märkischen Kreis auf 38. Bei vier Personen wurde das Virus nachgewiesen. 

Update 17.58 Uhr: Die SG Menden Sauerland Wölfe weist  daraufhin, dass es bisher keinen Nachweis gibt, dass der betroffene Mendener Sportler sich tatsächlich infiziert hat. "Leider hatten einige Mitglieder der Wölfe zu Wochenbeginn Kontakt mit dem Betroffenen, deshalb ist unsere Entscheidung, alle Trainingseinheiten und Spiele abzusagen, als reine Vorsichtsmaßnahme zu sehen", schreibt der Drittligist auf seiner Facebook-Seite. 

Update 17.50 Uhr: Der Filmpalast in Lüdenscheid weist daraufhin, dass die Premiere des James-Bond-Films "Keine Zeit zu sterben" in den November verlegt worden ist. 

Update 17.34 Uhr: Um 16.17 Uhr erreichte die Redaktion die nächste Nachricht, die mit dem Coronavirus zusammenhängt. Das Albert-Schweitzer-Gymnasium gab zu diesem Zeitpunkt per Mail bekannt, dass der Poetry Slam, der eigentlich am Freitagabend stattfinden sollte, verschoben wird. „Angesichts der aktuellen Entwicklung und der Befürchtung, dass viele Zuschauer ausbleiben könnten, haben die Verantwortlichen in Rücksprache mit dem Poetry Slammer Marian Heuser einen neuen Termin vereinbart. Am 28. Mai um 19 Uhr werden die Schüler ihre Texte im Rahmen des U20 Poetry Slams in der Aula des ASG präsentieren können“, schreibt Direktorin Elisabeth Minner.

Update 17.30 Uhr: Der Verwaltungsvorstand der Stadt Iserlohn hat heute aufgrund der nicht absehbaren weiteren Ausbreitung des Corona-Virus entschieden, interne und externe städtische Veranstaltungen, bei denen größere Menschenansammlungen zu erwarten sind, abzusagen oder zu verschieben. Diese Regelung soll zunächst bis 22. März gelten. 

Ein Lehrer in Lüdenscheid/MK hat sich mit dem Coronavirus infiziert (Symbolbild)

Davon ausgenommen sind Veranstaltungen im Parktheater, für die bereits Eintrittskarten erworben wurden. Diese Veranstaltungen fallen nicht aus. Denjenigen, die hier im Vorverkauf Karten erworben haben, aber zum jetzigen Zeitpunkt aus persönlichen Gründen auf einen Besuch der Veranstaltung verzichten möchten, bietet die Stadt Iserlohn an, ihre Karten für bis zum 22. März stattfindende Veranstaltungen gegen Gutscheine umzutauschen.

Update 17.21 Uhr: Die Stadt Plettenberg richtet nach Bekanntwerden von zwei Corona-Virus-Infektionen ein Pandemie-Lager und einen Krisenstab ein.

Krisenstab gibt keine Empfehlung zur Absage von Veranstaltungen

Update 16.38 Uhr: Bei einem Treffen mit Vertretern von Städten und Gemeinden verdeutlichte der Krisenstab des Märkischen Kreises, dass es aufgrund der aktuellen Lage keine Empfehlungen gibt, größere Veranstaltungen abzusagen. „Die ist alleine die Entscheidung der jeweiligen Veranstalter. Der Kreis werde keine seiner geplanten Veranstaltungen absagen“, so Volker Schmidt, Fachbereichsleiter Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz. Unter anderem hatten Veranstalter das Volksfest "Gertrüdchen" abgesagt. 

Update 15.53 Uhr: Der Vorstand des Handballvereins SG Menden Sauerland Wölfe teilt auf Facebook soeben mit, dass es einen Covid19-Verdachtsfall in Menden gebe. Eine offizielle Bestätigung durch den Märkischen Kreis steht aus. 

Der Vorstand schreibt auf Facebook: "Möglicherweise hatte diese Person Kontakt zu einzelnen Vereinsmitgliedern. Aus diesem Grunde sagen wir vorsorglich sämtliche Trainingseinheiten und Spiele mit Beteiligung der Wölfe vorerst ab" 

Betroffen ist das Gastspiel der HSV Plettenberg/Werdohl in der Handball-Landesliga sowie das Drittliga-Gastspiel der Wölfe beim VfL Gummersbach II. 

Update 15.25 Uhr: Der Märkische Kreis bereitet sich auf weitere Coronavirus-Fälle vor. Vor Vertretern der Städte und Gemeinden, darunter einige Bürgermeister, sowie der niedergelassenen Ärzte, Krankenhäuser und des Rettungsdienstes erklärte Volker Schmidt, Fachbereichsleiter Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz, dass es "weitere Corona-Infizierte geben wird". 

Noch sei die Lage überschaubar, aber dynamisch, erklärte Amtsarzt Christian Ternette. „In 80 bis 85 Prozent der Fälle hat die Krankheit einen milden Verlauf. Manche zeigen keinerlei Symptome. Aber was ist mit dem Rest?“ Zudem sei es eher eine Lage für Marathonläufer, nicht für Sprinter.

"Wir leben in spannenden Zeiten und müssen uns der Herausforderung stellen. Ich hoffe, dass es so verhältnismäßig ruhig bleibt wie aktuell“, sagte Landrat Thomas Gemke. 

Märkischer Kreis richtet "Ambulante Hilfen" ein, um Ärzte zu entlasten

Update 15.15 Uhr:  Aufgrund des bereits bekannten SARS-CoV-2 -Fall im benachbarten Marienheide bleiben alle Schulen in Marienheide bis zum 8. März geschlossen. Das betrifft die beiden Grundschulen sowie die Gesamtschule Marienheide.

Landrat Thomas Gemke hat am Freitagmittag den Krisenstab einberufen: Grund ist ein begründeter Verdachtsfall einer Coronavirus-Infektion. Foto: Update 15.11 Uhr: Um die Praxen der niedergelassenen Ärzte sowie der Notaufnahmen in den Krankenhäusern zu entlasten, plant der Kreis zeitnah den Ausbau von sogenannter „Ambulanten Hilfen.“ Das funktioniert so: Der Patient mit Symptomen meldet sich telefonisch bei seinem Hausarzt, der hat den begründeten Verdacht auf eine Corona-Infektion, stellt eine Überweisung aus, faxt diese zum Gesundheitsamt. Von dort wird dann medizinisches Personal den Betroffenen Zuhause aufsuchen und die Test machen. Dafür sollen vier Fahrzeuge vom Kreis bereitgestellt werden.

Landrat Thomas Gemke hat am Freitagmittag den Krisenstab einberufen: Grund ist ein begründeter Verdachtsfall einer Coronavirus-Infektion. Foto:

Coronavirus im MK: Ab sofort wird nicht mehr jede Kontaktperson getestet

Update 14.47 Uhr: Alle Informationen zum Coronavirus sowie die wichtigsten Kontaktadressen im Märkischen Kreis haben wir in unserem Hilfe-Artikel zum Coronavirus zusammengetragen. 

Update 14.02 Uhr: Ab sofort werden nicht mehr alle Kontaktpersonen getestet. Das teilt der Märkische Kreis am Donnerstagmittag mit. 

Mit Abstrichen getestet werden  ab sofort nur noch Kontaktpersonen eines Infizierten, die grippeähnliche Symptome haben. Volker Schmidt, Fachbereichsleiter Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz: „Damit erfüllen wir genau die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts. Dass wir bisher alle Kontakte getestet haben, war nur eine reine Vorsichtsmaßnahme. Aber wir müssen sorgsam mit den Ressourcen umgehen.“

Infektionsweg der drei neuen Coronavirus-Fälle ist weiterhin unklar

Update 12.57 Uhr: Das mit dem Coronavirus infizierte Ehepaar aus Plettenberg und der Mann aus Lüdenscheid standen in keinerlei Verbindung zueinander. Das sagte Kreissprecher Hendrik Klein am Donnerstagmorgen auf Anfrage. Sie sollen ihre Proben auf das Virus selbst veranlasst haben. Erst durch eine Information des Labors erhielt das Kreisgesundheitsamt Kenntnis von den neuen bestätigten Coronavirus-Fälle im eigenen Zuständigkeitsgebiet. So stellt es der Märkische Kreis dar.

Dies könnte eine weitere Lücke im Meldesystem der Gesundheitsämter sein. Ohnehin fällt auf, dass der Austausch der Gesundheitsämter untereinander lückenhaft ist und unterschiedlich gehandhabt wird. Offensichtlich gibt es die Meldepflicht nicht untereinander. So gab es der Rhein-Erft-Kreis einen Verdachtsfall, der in Kontakt mit dem infizierten Lüdenscheider Lehrer stand, aber beim Märkischen Kreis nicht bekannt war. Gleichzeitig war der Fall des Lüdenscheider Lehrers, der an einer Karnevalsveranstaltung in Gangelt teilgenommen hatte, beim dort zuständigen Kreis Heinsberg nicht bekannt. 

Drei neue Coronavirus-Fälle: Der Märkische Kreis schweigt zum Infektionsweg

Bei den aktuellen drei Fällen will der Märkische Kreis nicht sagen, wo  und wie sich die Infizierten angesteckt haben. Auf Nachfrage wollte Kreissprecher Klein nicht einmal mitteilen, warum man zum Infektionsweg nichts sagen wird. Denkbar sind zum Beispiel mögliche Rückschlüsse auf den Beruf oder die Herkunft der Betroffenen (Verletzung der Persönlichkeitsrechte). 

Nach Informationen unserer Zeitung  könnte der Grund für das Schweigen der Behörde aber noch ein ganz anderer sein: Sie weiß es schlicht nicht und versucht jetzt zusammen mit den Betroffenen zu ermitteln, wo sich die Infizierten angesteckt haben könnten. 

Update 11.58 Uhr: Die Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde sagt alle Großveranstaltungen ab. "Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist keine andere Entscheidung möglich", sagt Bürgermeisterin Birgit Tupat. Auch in Nachrodt-Wiblingwerde gibt es Verdachtsfälle auf das Coronavirus

Update 11.21 Uhr: Drei weitere Corona-Virus-Infizierte meldet der benachbarte Oberbergische Kreis. Die Zahl dort erhöht sich damit auf fünf. Als Reaktion bleibt die Gemeindeverwaltung Reichshof bis Sonntagabend geschlossen. Die Katholische Kindertagesstätte & Familienzentrum Arche in Marienheide wird für zwei Wochen geschlossen. Alle Kinder und deren Eltern müssen in Quarantäne.

Einer der neuen Fälle hatte insbesondere Kontakt in das Ordnungsamt der Gemeindeverwaltung Reichshof. Das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises wird einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den kommenden Tagen beproben. 

Coronavirus: Drei neue Fälle im Oberbergischen Kreis bestätigt

Bei dem zweiten am Mittwoch bestätigten Fall bestehen Kontakte zur Katholische Kindertagesstätte & Familienzentrum Arche in Marienheide. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung, alle dort untergebrachten Kinder und alle zugehörigen Eltern stehen in Absprache mit dem Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises unter häuslicher Quarantäne. Auch die dritte am Mittwoch positiv getestete Person befand sich bereits vorsorglich in häuslicher Quarantäne.

Update 11.12 Uhr: Der evangelische Kindergarten Otto-Fuchs-Straße in Meinerzhagen ist seit heute wieder geöffnet. Die Mitarbeiterin, die engeren Kontakt zu einem Coronavirus-Infizierten im Oberbergischen Kreis gehabt haben soll, steht unter häuslicher Quarantäne. 

Update 11.06 Uhr: Die beiden bestätigten Corona-Fälle in Plettenberg - ein Ehepaar hat sich nach Angaben des Märkischen Kreises mit dem Virus infiziert - sorgen für Verunsicherung in der Stadt. Bürgermeister Ulrich Schulte hält nichts von Panikmache, sagt aber auch: "Wir müssen das Thema auf jeden Fall ernst nehmen." 

Kurzschlussreaktionen hält das Stadtoberhaupt nicht für angebracht. "Ich würde aktuell noch nicht soweit gehen, Schulen und Kindergärten zu schließen oder öffentliche Veranstaltungen abzusagen. Jeder sollte für sich selber entscheiden, ob er zu Veranstaltungen geht oder nicht." Weitere Informationen der Stadt sollen am frühen Nachmittag in Form einer Pressemitteilung veröffentlicht werden.

Sorge vor Coronavirus-Ausbreitung: Weitere Veranstaltungen abgesagt

Update 09.54 Uhr: Der VdK Ortsverband Rahmede/Lüdenscheid teilt mit, dass die Jahreshauptversammlung wegen der Situation durch das Coronavirus vom 14. März auf den 25. April verschoben wird.

Update 5. März, 8.35 Uhr: Der für den 21. März geplante Kinderkleiderbasar der Freien Christlichen Grundschule in Lüdenscheid ist abgesagt worden. Das Basar-Organisationsteam schreibt zur Begründung: "Nach einigen Nachfragen und vielen Unsicherheiten und aufgrund der allgemeinen Entwicklung rund um die Verbreitung des Corona-Virus und entsprechender Folgen haben wir uns leider dazu entschließen müssen, den Basar am 21. März bei uns in der Aula ersatzlos ausfallen zu lassen."

Coronavirus im Märkischen Kreis: Der Stand am Mittwochabend

Update 20.03 Uhr: Anders als bei dem Lehrer, der sich selbst bei den Behörden gemeldet hatte, wurde das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises diesmal von den neuen Coronavirus-Fällen überrascht. Alle drei Infizierten waren bislang nicht beim örtlichen Gesundheitsamt als Verdachtsfälle geführt. 

Update 19.10 Uhr: Das Volksfest "Gertrüdchen" wurde soeben wegen des Coronavirus' abgesagt. Alle Informationen dazu gibt es hier. 

Update 19.02 Uhr: Auf Nachfrage sagte Kreissprecher Hendrik Klein, dass die drei neuen bestätigten Coronavirus-Fälle im Märkischen Kreis in keinerlei Verbindung zu dem infizierten Lehrer einer Lüdenscheider Schule stehe.

Nach Angaben des Kreissprechers hätten sie den Coronavirus-Test selbst veranlasst. Die Ergebnisse der Proben wurden dem Märkischen Kreis dann erst durch das Labor mitgeteilt. 

Wie sich die Infizierten angesteckt haben, sei dem Gesundheitsamt bekannt. Man dürfe darüber aber zum jetzigen Zeitpunkt keine Auskunft erteilen, sagte Klein auf Anfrage. 

Drei weitere bestätigte Coronavirus-Fälle im Märkischen Kreis

Update 18.21 Uhr: Drei weitere Personen aus dem Märkischen Kreis sind mit dem Coronavirus infiziert. Diese Meldung ging vor wenigen Stunden beim Gesundheitsamt des Märkischen Kreises ein. 

Alle Infizierten wurden erreicht, sie stehen unter Quarantäne. Dem Gesundheitsamt des Märkischen Kreises liegen drei weitere labortechnisch-bestätigte Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus vor. Insgesamt steigt die Zahl der Fälle im Märkischen Kreis damit auf vier. 

Die Betroffenen sind unter Quarantäne gestellt. Es handelt sich um ein Ehepaar aus Plettenberg, das keine Kontaktpersonen hatte und keine Symptome zeigt. Die dritte Person ist ein Mann aus Lüdenscheid: dessen einzige Kontaktperson ist die Ehefrau.  Sie wird ebenfalls unter häusliche Quarantäne gestellt. Das Vorgehen richtet sich nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts.

Update 16.41 Uhr: Das Gesundheitstelefon des Märkischen Kreises unter Tel. 02352/966-7272 ist seit Montag bereits 200-mal wegen Fragen zum Coronavirus angerufen worden. 

Update 16.27 Uhr: Die Märkischen Kliniken schränken die Besuchszeiten deutlich ein.  Damit reagiert das Krankenhaus in Lüdenscheid auf Diebstähle von Desinfektionsmitteln "im großen Stil" in den vergangenen Tagen.  

Im Oberbergischen Kreis wurden zwei Coronavirus-Fälle bestätigt

Update 15.23 Uhr: Nach aktuellem Stand sind seit Dienstag  keine weiteren positiven Befunde auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 (neuartiges Coronavirus) beim Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises eingegangen. Es stehen jedoch noch mehrere Testergebnisse aus. Weiterhin gibt es damit zwei Covid-19-Fälle im Oberbergischen Kreis. Aktuell befinden sich rund 130 Personen, die Kontakt zu den Infizierten hatten, unter Beobachtung des Gesundheitsamtes, darunter befindet sich auch die Mitarbeiterin einer Kita in Meinerzhagen. 

Update 14.48 Uhr: Nach Angaben des Trägers soll der evangelische Kindergarten Otto-Fuchs-Straße in Meinerzhagen am morgigen Donnerstag wieder geöffnet werden. Im persönlichen Umfeld einer Kita-Mitarbeiterin gab es eine Erkrankung mit dem Coronavirus. Die betroffene Mitarbeiterin ist selbst nicht erkrankt. Sie  steht unter Quarantäne und darf das Haus nicht verlassen. Dirk Cechelius, Geschäftsführer des Trägerverbundes für Tageseinrichtungen im evangelischen Kirchenkreis, teilte auf Anfrage mit, dass die betroffene Kindergarten-Mitarbeiterin bisher keine Symptome zeige.

Zwei Coronavirus-Fälle im benachbarten Oberbergischen Kreis

Update 14.43 Uhr: Der Krisenstab des Oberbergischen Kreises berät über die zwei bekannten SARS-CoV2-Fälle im Kreisgebiet. Nach ersten Erkenntnissen besteht eine Verbindung zu den öffentlich bekannten Coronavirus-Fällen bei der Berufsfeuerwehr Köln beziehungsweise einer Arztpraxis im benachbarten Rheinisch-Bergischen Kreis. Aufgrund eines Verdachtsfalls bleibt die Katholische Kindertagesstätte & Familienzentrum Arche in Marienheide am Mittwoch vorsorglich in Abstimmung mit dem Träger geschlossen. 

Der Aushang an der geschlossenen Kita in Meinerzhagen.Update 14.36 Uhr: Die Helios-Klinik im benachbarten Wipperfürth sagt wegen der Sorge vor der Verbreitung des Coronavirus bis auf Weiteres alle Patientenveranstaltungen und Klinikbesuche von gefährdeten Patientengruppen ab. Darunter fallen neben den Vortragsabenden auch die Kreißsaalführungen sowie die Kindergartenführungen, die in regelmäßigen Abständen in der Klinik stattfinden.

Der Aushang an der geschlossenen Kita in Meinerzhagen.

Update 14.31 Uhr: Das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises hat heute die Städte und Gemeinden, Vertreter der niedergelassenen Ärzte sowie  Vertreter der Krankenhäuser eingeladen. In separaten Sitzungen bringen Experten des Kreises, die auch im Krisenstab mitarbeiten, die Fachleute auf Ballhöhe in Sachen Coronavirus. Kreissprecher Hendrik Klein betonte noch einmal, dass es keine grundsätzliche Empfehlung des Gesundheitsamts zur Schließung von Einrichtungen oder zur Absage von Veranstaltungen gebe. 

Im persönlichen Umfeld der Kita-Mitarbeiterin ist jemand am Corona-Virus erkrankt

Update 12.39 Uhr: Die Mitarbeiterin des evangelischen Kindergartens Otto-Fuchs-Straße in Meinerzhagen hatte Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person aus dem Oberbergischen Kreis. Sie gilt damit als begründeter Verdachtsfall, für den besondere Vorsichtsmaßnahmen gelten. Die Mitarbeiterin steht unter häuslicher Quarantäne. Bei ihr wird ein Rachenabstrich genommen, der auf das Coronavirus getestet wird.

"Aus dem persönlichen Umfeld einer Mitarbeiter ist jemand am Corona-Virus erkrankt", teilt die Kita-Leitung in einem Aushang mit. Bei der Mitarbeiterin wird ein Test durchgeführt. Die Kita ist bis auf Weiteres geschlossen. Im Oberbergischen Kreis sind bislang zwei Coronavirus-Fälle bestätigt - bei einer Frau aus Lindlar und einem Mann aus Reichshof

Coronavirus-Verdacht an Kita in Meinerzhagen - Kita ist geschlossen

Update 11.50 Uhr: Nach Informationen unserer Zeitung gibt es einen weiteren Coronavirus-Verdacht im Märkischen Kreis. Eine Person aus dem Oberbergischen Kreis soll Kontakt zu einem der zwei Infizierten aus Lindlar und Reichshof gehabt haben. Sie arbeitet im Märkischen Kreis.

Die Betroffene soll nach unseren Informationen im evangelischen Kindergarten Otto-Fuchs-Straße in Meinerzhagen beschäftigt sein. Aus Gründen der Vorsicht bleibt die Kita daher zunächst am heutigen Mittwoch geschlossen. Das teilte die Stadt Meinerzhagen am Morgen auf ihrer Homepage mit. 

Die Mitteilung der Stadt Meinerzhagen von Mittwochmorgen.

Am Dienstagabend wurde der Märkische Kreis über den Coronavirus-Verdacht informiert. Zuständig ist aber das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises, in dem die Person wohnt. Das Amt würde auch die Quarantäne anordnen. 

Eine Sprecherin konnte auf Anfrage noch nicht sagen, ob die betroffene Kita-Mitarbeiterin direkten Kontakt zu einem der Infizierten hatte oder lediglich zu einer Kontaktperson des Infizierten. Im Laufe des Tages soll es weitere Informationen dazu geben. 

Coronavirus: Landschaftsverband zahlt Verdienstausfall bei Quarantäne

Update 11.02 Uhr: Um eine weitere Ausbreitung des auch in Deutschland festgestellten Corona-Virus zu verhindern, können die zuständigen Gesundheitsämter Personen vorsorglich unter Quarantäne (Absonderung) stellen. Arbeitnehmer sowie Selbstständige können dadurch einen Verdienstausfall erleiden. In Nordrhein-Westfalen entschädigen die Landschaftsverbände Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland (LVR) auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes. In Lüdenscheid ist der LWL Ansprechpartner. 

Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gilt: Für unter Quarantäne gestellte Arbeitnehmer muss der Arbeitgeber im Regelfall im Rahmen der Entgeltfortzahlung für maximal sechs Wochen in Vorleistung gehen. Die ausgezahlten Beträge werden auf Antrag vom zuständigen Landschaftsverband erstattet. Ab der siebten Woche wird die Entschädigung direkt an die Betroffenen gezahlt. Die Entschädigung entspricht der Höhe des gesetzlichen Krankengeldes.

Selbstständige stellen den Antrag direkt beim LWL. Beamte haben keinen Anspruch auf Erstattung eines Verdienstausfalles. Anträge auf Entschädigung müssen schriftlich innerhalb von drei Monaten nach Ende der Quarantäne beziehungsweise Absonderung beim zuständigen Landschaftsverband gestellt werden.

Coronavirus im Märkischen Kreis: Weitere Absagen von Veranstaltungen

Update 10.09 Uhr: Der für Samstag und Sonntag, 7. und 8. März, geplante Frühlingsmarkt in der Freien Christlichen Realschule in Lüdenscheid ist abgesagt worden. Das Organisationsteam des Kreativkreises schreibt zur Begründung: "Nachdem die Händler verunsichert sind und teilweise abgesagt haben und aufgrund der allgemeinen Entwicklung rund um die Verbreitung des Corona-Virus und entsprechender Folgen haben wir uns leider dazu entschließen müssen, den Frühjahrsmarkt am 7. und 8. März 2020 bei uns in der Aula ersatzlos ausfallen zu lassen."

Update 4. März, 08.42 Uhr:  Der für Sonntag, 8. März,  geplante Kinderbasar im Kindergarten Kindertraum am Vogelberg in Lüdenscheid ist abgesagt worden. Die Einrichtung schreibt zur Begründung: "Aufgrund der aktuellen Empfehlungen, Veranstaltungen mit großem Publikumsverkehr abzusagen, haben auch wir, Leitung und Elternrat, beschlossen, unseren Basar am Sonntag, den 8.3.2020 nicht stattfinden zu lassen. Wie bereits die anderen Basar-Orga-Teams in den Medien ausführten, ist weder das Risiko für Teilnehmer und Besucher abzuschätzen, noch kann vorausgesagt werden, wie viele Besucher letztendlich kommenDer nächste Basar im Kindergarten Kindertraum wird am 6. September stattfinden."

Die Entwicklungen im Märkischen Kreis bis einschließlich Dienstag, 3. März, können Sie hier nachlesen: 

Newsblog Coronavirus im Märkischen Kreis bis 3. März 2020

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