Newsticker zur Situation im Märkischen Kreis

Corona-Virus: Mehrere bestätigte Fälle im Märkischen Kreis und im Nachbarkreis

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Ein Lehrer in Lüdenscheid/MK hat sich mit dem Coronavirus infiziert (Symbolbild)

Märkischer Kreis - Das Coronavirus hat den Märkischen Kreis erreicht. Hier lesen Sie alle Entwicklungen bis zum 29. März. 

  • Es gibt bestätigte Coronavirus-Fälle im Märkischen Kreis
  • Das öffentliche Leben kommt zum Erliegen
  • Alle Infos im News-Ticker bis 29. März hier

+++ News-Ticker aus dem MK hier aktualisieren +++

+++ Hier geht es zum News-Ticker aus NRW +++

+++ Lesen Sie hier unsere Berichterstattung über die Auswirkungen des Coronavirus im Märkischen Kreis bis einschließlich Sonntag, 29. März 2020. Die Berichterstattung ab Montag, 30. März, können Sie hier weiterverfolgen: 

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Coronavirus in Lüdenscheid, Iserlohn und Menden: Das war der Stand am Sonntag (29. März)

Update, 12.07 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium meldet für den Märkischen Kreis inzwischen 100 bestätige Coronavirus-Fälle. Diese Zahlen gab das Ministerium am Sonntag (Stand 11.30 Uhr) auf Grundlage der Meldungen der Kreisgesundheitsämter an. Der Märkische Kreis veröffentlichte seine Fallzahlen zuletzt immer zeitversetzt.

Update, 11.12 Uhr: Die Nerven liegen in diesen Corona-Zeiten bei manchen Zeitgenossen offenbar blank. Ein Rewe-Kunde in Lüdenscheid sah nicht ein, dass er einen Einkaufswagen nehmen muss - und wurde ausfallend.

Coronavirus im MK: Das war die Lage am Samstag (28. März)

Update Samstag, 13.45 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium meldet für den Märkischen Kreis inzwischen 89 bestätige Coronavirus-Fälle. Diese Zahlen gab das Ministerium am Samstagmorgen auf Grundlage der Meldungen der Kreisgesundheitsämter an. Der Märkische Kreis veröffentlichte seine Fallzahlen zuletzt immer zeitversetzt. Am Freitag hatte das Kreisgesundheitsamt die Zahl der Coronavirus-Fälle noch mit 79 angegeben.

Update 18.14 Uhr: Ein 85-jähriger Mann aus Fröndenberg/Kreis Unna starb bereits am Mittwoch im St. Vincenz-Krankenhaus in Menden. Im Labor wurde das Coronavirus nachgewiesen. Das Gesundheitsamt des Kreises Unna ermittelt derzeit die Personen, die in der Mendener Klinik Kontakt zu dem Infizierten hatten. Es wurden in enger Abstimmung mit dem Krankenhaus alle notwendigen Schutzmaßnahmen getroffen bzw. eingeleitet, teilt der Kreis Unna mit. 

Auch im benachbarten Hagen gibt es einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. An den Folgen einer Infektion  ist am Donnerstag ein zweiter Patient am Donnerstag gestorben. Der Mann war über 80 Jahre alt und schwer vorerkrankt, teilte die Stadt Hagen mit. 

Zudem meldet der Oberbergische Kreis den ersten Coronavirus-Toten. Am Donnerstag ist demnach eine 81 Jahre alte Person mit Vorerkrankungen an den Folgen der Infektion gestorben. 

Zuvor hatte es auch im benachbarten Ennepe-Ruhr-Kreis einen Corona-Toten gegeben. 

Märkischer Kreis erhöht die Zahl der Testungen auf das Coronavirus

Update 16.31 Uhr: Seit Montag laufen die Coronavirus-Testungen in den Drive-In-Stationen in Iserlohn, Lüdenscheid und Plettenberg. An allen drei Standorten sowie dem mobilen Dienst wurden seither insgesamt 752 Abstriche genommen. 

Allein am Donnerstag waren es 176 – in Iserlohn 89, in Lüdenscheid 48 und in Plettenberg 39. Bei den Hausbesuchen der beiden mobilen Teams wurden 33 Personen getestet.

Update 15.51 Uhr: Die Märkischen Kliniken haben eine umstrittenen Änderung im Rahmen des Besuchsverbots aufgehoben. Werdende Eltern im Märkischen Kreis atmen in Zeiten des Coronavirus auf. 

Update 14.59 Uhr: 18 Neu-Infektionen mit dem Coronavirus meldet der Märkische Kreis. Neue Fälle gab es in Halver (2), Hemer (5), Iserlohn (2), Lüdenscheid (3), Menden (3), Neuenrade (1) und Plettenberg (1). Den ersten Infizierten meldet zudem die Gemeinde Herscheid. Damit sind nur noch vier  Kommunen im Märkischen Kreis Corona-frei: Meinerzhagen, Nachrodt-Wiblingwerde, Altena und Werdohl. 

Update 14.32 Uhr: Der Kreis Unna meldet den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Ein 85-jähriger Mann aus Fröndenberg starb nach Angaben des Kreises Unna im Krankenhaus in Menden. Er war neben anderen Vorerkrankungen auch an Covid19 erkrankt

Der Märkische Kreis meldet 79 Fälle von Coronavirus-Infektionen

Update 14.30 Uhr: Die Coronavirus-Pandemie breitet sich weiter aus. Wie der Märkische Kreis am Mittag mitteilte, sind aktuell 64 Personen an Covid-19 erkrankt. Zudem gibt es 15 Geheilte. Die Zahl der Coronafälle stieg nach Rechnung des Kreises um 18 Neu-Infizierte auf 79 an. 

Elf Personen befinden sich im Krankenhaus. Unter Quarantäne stehen neben den Infizierten auch 399 Kontaktpersonen. Sie verteilen sich wie folgt auf die Städte und Gemeinden: 

  • Altena: 11 Kontaktpersonen
  • Balve: 1 Infizierter, 2 Geheilte, und 22 Kontaktpersonen
  • Halver: 7 Infizierte und 12 Kontaktpersonen
  • Hemer: 8 Infizierte und 24 Kontaktpersonen 
  • Herscheid: 1 Infizierter und 8 Kontaktpersonen 
  • Iserlohn: 8 Infizierte, 2 Geheilte und 56 Kontaktpersonen 
  • Kierspe: 1 Infizierter und 8 Kontaktpersonen
  • Lüdenscheid: 19 Infizierte, 5 Geheilte und 82 Kontaktpersonen
  • Meinerzhagen: 17 Kontaktpersonen
  • Menden: 11 Infizierte, 3 Geheilte und 45 Kontaktpersonen
  • Nachrodt-Wiblingwerde: 3 Kontaktpersonen
  • Neuenrade: 2 Infizierte und 7 Kontaktpersonen
  • Plettenberg: 4 Infizierte, 3 Geheilte und 90 Kontaktpersonen
  • Schalksmühle: 2 Infizierte und 8 Kontaktpersonen
  • Werdohl: 6 Kontaktpersonen

Update 10.55 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium hat am Freitagmorgen die aktuellen Zahlen an Coronavirus-Erkrankten im Märkischen Kreis bekanntgegeben. Demnach gibt es im Kreis nun 81 Corona-Fälle. Anders als das Kreisgesundheitsamt addiert das Ministerium alle Fälle seit dem ersten Infizierten am 25. Februar in Lüdenscheid. Die Geheilten weist das Ministerium nicht eigens aus. 

Der Kreis veröffentlicht dagegen die Zahl der aktuell Infizierten und auch die Zahl der Geheilten. Am 26. März hatten 15 Menschen die Covid-19-Erkrankung überstanden und gelten als geheilt.

Auf Anfrage teilte der Märkische Kreis mit, dass die Zahl der aktuell Infizierten am Freitagmorgen auf 63 gestiegen ist. Am Tag zuvor waren es noch 46.Demnach gab es innerhalb von 24 Stunden mindestens 17 Neuinfektionen im Kreis. Die Zahl der Corona-Fälle würde bei mindestens 78 liegen. 

Folgen des Coronavirus in Lüdenscheid: AOK-Firmenlauf wird abgesagt

Update, 9.45 Uhr: Gesundheit geht vor – zum Schutze der Läuferinnen und Läufer reagieren die Turbo-Schnecken Lüdenscheid die AOK NordWest auf die aktuelle Lage rund um das Coronavirus. Der für den 5. Juni geplante 18. AOK-Firmenlauf im Märkischen Kreis wird in den Spätsommer verschoben, teilen sie mit. Neuer Termin ist der 21. August 2020.

„Wir wollen dabei helfen, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen und Infektionsketten zu unterbrechen. Letztlich steht die Gesundheit der Teilnehmer, Mitarbeiter und Partner im Fokus. Aus diesem Grunde haben wir uns für eine vorsorgliche Terminverschiebung entschieden“, sagen Brigitte Klein von den Turbo-Schnecken und AOK-Serviceregionsleiter Dirk Schneider.

Die Anmeldungen sind weiterhin gültig und werden automatisch auf den neuen Lauftermin übertragen. Sollte eine Teilnahme zum neuen Termin nicht möglich sein, kann die Anmeldung kostenlos storniert werden.

Update, 9.05 Uhr: Die Sorge vor dem Coronavirus treibt seltsame Blüten: Im Rathaus Menden werden nun Akten aus dem ersten Stock abgeseilt. Alles zur "Operation Rapunzel" hier.

Update, 8.21 Uhr: Mit einer besonderen Aktion begeisterten rund 40 Mitarbeiter des Plettenberger Radprax-Krankenhauses. Hier gibt es Video von der Aktion.

Coronavirus im MK: Das war die Lage am Donnerstag, 27. März

Update 17.20 Uhr: Im Klinikum Lüdenscheid werden derzeit sieben Patienten mit einem Sars-CoV-2-Nachweis behandelt. Das teilten die Märkischen Kliniken am Donnerstag mit. Inzwischen befinden sich drei Covid19-Patienten auf der Intensivstation. Ein Patient wird künstlich beatmet. 

Vier weitere Infizierte werden auf der Isolierstation betreut. Inzwischen befinden sich 28 Mitarbeiter der Märkischen Kliniken (Standort Lüdenscheid) in häuslicher Quarantäne. In der Stadtklinik Werdohl gibt es keine Fälle. 

Aktuelle Coronavirus-Fallzahlen aus Lüdenscheid, Iserlohn und den anderen Städten im Märkischen Kreis

Update 16.02 Uhr: Der Märkische Kreis veröffentlichte am Nachmittag seine aktuellen Fallzahlen. Sie bleiben unter den Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums, das für den Kreis 70 Coronavirus-Fälle meldete (Stand 26. März, 10 Uhr). 

Nach Angaben des Kreisgesundheitsamts (Stand 26. März, 9 Uhr) gab es demnach 61 Corona-Fälle. Darunter befinden sich 15 Geheilte. Die Zahl der Infizierten erhöhte sich um drei. Zwei Personen in Lüdenscheid und eine Person in Halver wurden positiv auf das Coronavirus getestet. 

Unter Quarantäne stehen aktuell 46 labortechnisch-bestätigte Corona-Fälle und 336 Kontaktpersonen. Die Fälle verteilen sich wie folgt auf die Städte und Gemeinden (Stand 26. März, 9 Uhr): 

  • Altena: 10 Kontaktpersonen 
  • Balve: 1 Infizierte, 2 Geheilte und 21 Kontaktpersonen
  • Halver: 5 Infizierter und 8 Kontaktpersonen 
  • Hemer: 3 Infizierte und 16 Kontaktpersonen
  • Herscheid: 6 Kontaktpersonen 
  • Iserlohn: 6 Infizierte, 2 Geheilte und 50 Kontaktpersonen
  • Kierspe: 1 Infizierter und 5 Kontaktpersonen
  • Lüdenscheid: 16 Infizierte, 5 Geheilte und 74 Kontaktpersonen
  • Meinerzhagen: 12 Kontaktpersonen
  • Menden: 8 Infizierte, 3 Geheilte  und 33 Kontaktpersonen
  • Nachrodt-Wiblingwerde: 1 Kontaktperson
  • Neuenrade: 1 Infizierter 5 Kontaktperson
  • Plettenberg:  3 Infizierte, 3 Geheilte und 84 Kontaktpersonen
  • Schalksmühle: 2 Infizierter und 6 Kontaktpersonen
  • Werdohl: 5 Kontaktpersonen

Stationär behandelt werden aus dem Märkischen Kreis sechs Patienten: zwei in den Märkischen Kliniken in Lüdenscheid, zwei in Hemer, einer in Wuppertal und einer in Essen.

Seit Montag laufen die Corona-Testungen in den Drive-In-Stationen in Iserlohn, Lüdenscheid und Plettenberg. Am Mittwoch wurden insgesamt 292 Abstriche genommen; davon 112 in Iserlohn, 102 in Lüdenscheid, 50 in Plettenberg und 28 durch Hausbesuche. Allerdings wurden bei den Hausbesuchen vier Personen, die eigentlich unter Quarantäne stehen, nicht angetroffen.

Update 14.30 Uhr: Ein Chemieunternehmen aus Lüdenscheid produziert in Zeiten des Coronavirus Desinfektionsmittel für die Feuerwehr - mit einer Sondergenehmigung. Die ganze Geschichte über die unbürokratische Hilfe

Update 13.34 Uhr: Die Stadt Lüdenscheid weist daraufhin, dass der Gebetsruf der DITIB-Moschee Am Lehmberg in Lüdenscheid wie gewohnt freitags um 18.54 Uhr stattfindet. Das bedeutet nicht, dass sich aktuell Menschen in der Moschee zusammenfinden. Genauso wie in anderen Gotteshäusern, finden wegen des Coronavirus hier derzeit keine Versammlungen statt. "Wie das Sonntagsgeläut in der Kirche gehört der Gebetsruf zum traditionellen Freitagsgebet gläubiger Muslime", heißt es in der Mitteilung der Stadt. 

Update 11.54 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infizierten im Märkischen Kreis ist bis Donnerstagmorgen noch einmal deutlich angestiegen. Das NRW-Gesundheitsministerium meldet nun 70 Corona-Fälle für den Märkischen Kreis (Stand 26. März, 10 Uhr). Die Zahl geht auf die Meldungen der Gesundheitsämter zurück. Zuletzt hatte der Märkische Kreis am Mittwoch 58 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Für heute werden neue Zahlen erwartet. 

Wegen des Coronavirus kontrolliert die Polizei verstärkt das Kontaktverbot in Lüdenscheid und Iserlohn

11.25 Uhr: Die Polizei im Märkischen Kreis geht verstärkt Hinweisen auf Menschenansammlungen nach. Viele Zeugen meldeten Schülergruppen. Die Polizei rückte in mehr als 30 Fällen aus

Update 26. März, 10.20 Uhr: Die Märkischen Reha-Kliniken am Standort Lüdenscheid haben seit heute wieder geöffnet. Die Einrichtung war am Montag vom Gesundheitsamt bis Mittwoch geschlossen wurden, um eine umfassende Flächendesinfektion durchzuführen. Zuvor waren vier Klinik-Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie stehen unter Quarantäne. 

Update 10.02 Uhr: Mit mobilen Abstrich-Teams fahren Mitarbeiter des Kreisgesundheitsamts zu Menschen, die der Hausarzt unter Quarantäne gestellt hat. In fünf Fällen am Dienstag waren diese Patienten nicht zuhause, sie hatten sich über das Ausgehverbot hinweggesetzt. Insgesamt wurden am Dienstag 156 Abstriche genommen; davon 54 in Iserlohn, 40 in Lüdenscheid, 36 in Plettenberg und 24 durch Hausbesuche. Nach wie vor warten mehrere hundert Menschen mit Coronavirus-Verdacht im Märkischen Kreis auf ihre Testung. 

Fünf neue Infizierte mit Coronavirus in Lüdenscheid gemeldet

Update 16.55 Uhr: Die Zahl derlabortechnisch-bestätigten Corona-Fälle im Märkischen Kreis steigt auf 58 an. Seit Dienstag kamen zehn neue Infizierte hinzu. Sie stammen aus Lüdenscheid (5), Halver (3), Hemer (1) und Iserlohn (1). Insgesamt haben inzwischen 15 Personen die Erkrankung überstanden und konnten aus der Quarantäne entlassen werden. Sie gelten als geheilt. Die Geheilten stammen aus Lüdenscheid (5), Plettenberg (3), Menden (3), Iserlohn 2) und Balve (2).

Aktuell sind noch 43 Personen am Corona-Virus erkrankt. Die Zahl der Infizierten im Märkischen steigt weiter an. Stationär behandelt werden sechs Patienten: zwei in den Märkischen Kliniken in Lüdenscheid, zwei in Hemer, einer in Wuppertal und einer in Essen. Die Märkischen Kliniken selbst meldeten, dass am Mittwoch sechs Covid-19-Erkrankte in Behandlung waren. Eine Person liegt auf der Intensivstation und muss künstlich beatmet werden. 

Unter Quarantäne stehen aktuell 43 labortechnisch-bestätigte Corona-Fälle und 326 Kontaktpersonen. Die Fälle verteilen sich wie folgt auf die Städte und Gemeinden (Stand 25. März, 16.50 Uhr): 

  • Altena: 10 Kontaktpersonen 
  • Balve: 1 Infizierte, 2 Geheilte und 21 Kontaktpersonen
  • Halver: 4 Infizierter und 4 Kontaktpersonen 
  • Hemer: 3 Infizierte und 16 Kontaktpersonen
  • Herscheid: 6 Kontaktpersonen 
  • Iserlohn: 6 Infizierte, 2 Geheilte und 50 Kontaktpersonen
  • Kierspe: 1 Infizierter und 4 Kontaktpersonen
  • Lüdenscheid: 14 Infizierte, 5 Geheilte und 71 Kontaktpersonen
  • Meinerzhagen: 11 Kontaktpersonen
  • Menden: 8 Infizierte, 3 Geheilte  und 33 Kontaktpersonen
  • Nachrodt-Wiblingwerde: 1 Kontaktperson
  • Neuenrade: 1 Infizierter 5 Kontaktperson
  • Plettenberg:  3 Infizierte, 3 Geheilte und 84 Kontaktpersonen
  • Schalksmühle: 2 Infizierter und 5 Kontaktpersonen
  • Werdohl: 5 Kontaktpersonen

Update 15.16 Uhr: Die Zahl der Infizierten steigt. Jetzt gibt es auch den ersten Patienten mit einem schweren Verlauf der Covid19-Erkrankung im Märkischen Kreis. Wie die Märkischen Kliniken am Mittwochmittag mitteilten, befindet sich derzeit ein Patient mit schweren Symptomen auf der Intensivstation. Die erkrankte Person wird künstlich beatmet. Fünf weitere Patienten werden auf dern Infektionsstation unter strenger Quarantäne stationär behandelt. 

In der zentralen Notaufnahme wurden zwei Patienten positiv auf das Coronavirus getestet

Update 14.56 Uhr: In der Zentralen Notaufnahme des Klinikums Lüdenscheid wurden zwei Patienten positiv auf das Coronavirus getestet. Hier gibt es alle Informationen zu den Covid-19-Patienten im Klinikum

Update 14.13 Uhr: Das seit Montag geltende Kontaktverbot im Märkischen Kreis ist noch nicht überall angekommen. Die Polizei musste am Dienstag mehrfach einschreiten - wegen himmelschreiender Dummheit

Update 12.48 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium hat die aktuellen Zahlen für den Märkischen Kreis veröffentlicht. Demnach steigt die Zahl der Corona-Fälle im Märkischen Kreis von 48 auf jetzt 51 Infektionen. Darunter befinden sich auch mindestens neun Genesene. Das Ministerium weist darauf hin, dass die hier aufgelisteten Zahlen auf aktuellen behördlichen Meldungen basieren, die das Ministerium erreichen. Das Kreisgesundheitsamt wird voraussichtlich am Nachmittag den aktuellen Stand bekanntgeben. 

Update, Mittwoch 11.50 Uhr: Ab sofort dürfen Väter bei der Geburt ihres Kindes nicht mehr mit in den Kreißsaal. Grund dafür ist der Infektionsschutz. 

Coronavirus im Märkischen Kreis: Das war der Stand am 24. März

Update, 18 Uhr: Die Corona-Krise macht auch vor einem der größten Arbeitgeber des Märkischen Kreises nicht halt: die Meinerzhagener Otto Fuchs KG fährt ihre Produktion herunter, ab dem 30. März stehen die Maschinen an den Standorten Meinerzhagen, Grünewald, Viersen und Tatabánya (Ungarn) bis mindestens 3. April 2020 still. Rund 3000 Mitarbeiter sind von Kurzarbeit betroffen.

Update 17.40 Uhr: Die Gemeinde Schalksmühle meldet am Nachmittag einen zweiten Infizierten. Damit muss die Zahl der Coronafälle im Märkischen Kreis am Dienstag (Stand 24. März, 17.40 Uhr) auf 48 angehoben werden. Die Meldung des Infizierten erfolgte, nachdem der Kreis (Stand 15.20 Uhr) bereits seine aktuellen Fall-Zahlen veröffentlicht hatte. Das ist kein Widerspruch, da im Kreisgesundheitsamt fortlaufend Testergebnisse eingehen und die betroffenen Kommunen sofort informiert werden, während eine Gesamtübersicht in der Regel nur einmal am Tag erfolgt.  

Update 16.54 Uhr: Das Kreisgesundheitsamt bestätigte am Dienstag drei neue Corona-Fälle. Positiv getestet wurden je eine Person  in Lüdenscheid, Iserlohn und Schalksmühle. Die Zahl der Corona-Fälle steigt auf 47. 

Update 15.29 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle im Märkischen Kreis ist auf 47 gestiegen. Was gestern bereits das NRW-Gesundheitsministerium gemeldet hatte, bestätigte das Kreisgesundheitsamt am Dienstagnachmittag. 

Von den 47 bestätigten Corona-Fällen im Kreis sind neun Erkrankte bereits wieder gesund. Aktuell sind damit noch 38 Personen am Corona-Virus erkrankt. 

Unter Quarantäne stehen aktuell 38 labortechnisch-bestätigte Corona-Infektionen und 276 Kontaktpersonen. Damit die Auswertung der Testergebnisse demnächst schneller läuft, wurde mit dem beauftragten Labor vereinbart, dass dort die Kapazitäten ausgeweitet werden. 

Die Fälle (nur aktuell Erkrankte, ohne Geheilte) verteilen sich wie folgt auf die Städte und Gemeinden (Stand 24. März, 15.20 Uhr): 

  • Altena: 9 Kontaktpersonen 
  • Balve: 3 Infizierte und 19 Kontaktpersonen
  • Halver: 1 Infizierter und 2 Kontaktpersonen 
  • Hemer: 2 Infizierte und 13 Kontaktpersonen
  • Herscheid: 5 Kontaktpersonen 
  • Iserlohn: 5 Infizierte und 29 Kontaktpersonen
  • Kierspe: 1 Infizierter und 3 Kontaktpersonen
  • Lüdenscheid: 11 Infizierte und 69 Kontaktpersonen
  • Meinerzhagen: 9 Kontaktpersonen
  • Menden: 10 Infizierte und 29 Kontaktpersonen
  • Nachrodt-Wiblingwerde: 1 Kontaktperson
  • Neuenrade: 1 Infizierter 1 Kontaktperson
  • Plettenberg:  3 Infizierte und 82 Kontaktpersonen
  • Schalksmühle: 1 Infizierter und 2 Kontaktpersonen
  • Werdohl: 3 Kontaktpersonen

Landrat Thomas Gemke bittet die Bürgerinnen und Bürger im Märkischen Kreis sich an die Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung zu halten: "Halten sie im wahrsten Sinne des Wortes Abstand. Nur so können wir die Ausbreitung eindämmen." Der Krisenstab des Kreises tagt weiterhin täglich.

Update 15.23 Uhr: In der Stadt Lüdenscheid steigt die Zahl der Corona-Fälle auf 13. Zehn sind infiziert, drei inzwischen geheilt. Hier geht es zur Übersicht über die weiteren Corona-Zahlen aus Lüdenscheid

Update 14.32 Uhr: Eine traurige Nachricht in Zeiten des Coronavirus meldet die Stadt Hagen: In der Nacht auf Dienstag ist erstmalig ein mit dem Coronavirus infizierter Hagener gestorben. Der 81-jährige Patient wurde vergangenen Mittwoch (18. März) positiv auf das Virus getestet. Aufgrund einer Vorerkrankung verlief die Krankheit bei ihm schwerwiegend. 

Zuletzt war er im Agaplesion Allgemeines Krankenhaus (AKH) auf der Intensivstation untergebracht und wurde beamtet. Es ist der zweite Todesfall in der Nachbarschaft des Märkischen Kreises. Bereits am Freitag war ein58-Jähriger aus Ennepetal (Ennepe-Ruhr-Kreis) an den Folgen der Viurs-Infektion gestorben. 

Update 14.01 Uhr: Ein zufällig vorbeikommender Passant hat ein Foto gemacht, das Fragen aufwirft. Es entstand am Dienstagmorgen um 8.40 Uhr auf der Knapper Straße in Lüdenscheid. Vor dem dortigen Rossmann-Markt bildet sich eine lange Schlange - der empfohlene Mindestabstand von 1,50 Meter wird nicht eingehalten. Der Grund für den Andrang soll eine neue Lieferung Klopapier sein, berichten Zeugen. 

Update 13.39 Uhr: Bares-für-Rares-Star Detlev Kümmel aus Lüdenscheid wendet sich mit einer ernsten Botschaft an seine Fans.

Update 12.11 Uhr: In Halver gibt es den ersten Infizierten mit dem Coronavirus.Das vermeldete Bürgermeister Michael Brosch auf der Homepage der Stadt Halver. Demnach gibt es (Stand 10.36 Uhr) einen Erkrankten und zwölf ermittelte Kontaktpersonen der Kategorie 1. Sie alle befinden sich in Quarantäne. "Die Stadt Halver wird weiterhin Maßnahmen umsetzen, um eine zu erwartende Ausbreitung des Virus in der Bürgerschaft zu verlangsamen und ihr entgegenzuwirken", schreibt Brosch. 

Update 11.33 Uhr: Bis zu neun Tage vergehen im Märkischen Kreis zwischen dem gemeldeten Verdacht auf eine Corona-Infektion und dem Vorliegen des Testergebnisses. Das berichtete Volker Schmidt, Leiter des Krisenstabs, im Gespräch mit unserer Zeitung. „Nachholbedarf und Probleme haben wir bei den begrenzten und beschränkten Laborkapazitäten. Das ist im Augenblick der Engpass. Das heißt: Die Leute warten zwei, manchmal drei Tage bis sie überhaupt von uns getestet werden, dann warten sie noch einmal sechs Tage bis das Ergebnis vorliegt. Das ist natürlich zu lang“, sagt Schmidt. 

Mehr als 500 Verdachtsfälle sind bislang noch nicht getestet worden. Als Reaktion hat der Kreis drei Drive-in-Teststationen in Betrieb genommen. Sie müssen von einem Sicherheitsdienst bewacht werden

Update Dienstag, 9.51 Uhr: Der Märkische Kreis meldet am Montag sieben Personen, die an Covid-19 erkrankt und inzwischen wieder als immun gelten. Geheilt sind unter anderem ein Lehrer der Lüdenscheider Mosaikschule (der erste Fall im MK), einem Ehepaar aus Plettenberg, einem Ehepaar aus Lüdenscheid und einer weiteren Lehrerin der Mosaikschule.  

Gesundheitsministerium meldet 47 Fälle für den Märkischen Kreis

Stand Montag 16.41 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium meldet drei weitere Corona-Fälle am Montagnachmittag. Die Zahl der Infizierten steigt nach Ministeriumsangaben auf 47. Der Märkische Kreis will sich am Nachmittag zu den aktuellen Fallzahlen äußern. 

Update 16.39 Uhr: Die Märkischen Reha-Kliniken müssen vorübergehend geschlossen werden. Dort waren vier Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die ganze Geschichte.

Update 15.19 Uhr: Wie die Märkischen Kliniken mitteilen, befinden sich aktuell drei mit dem Coronavirus infizierte Personen in stationärer Behandlung im Klinikum Lüdenscheid. Dort hatte die Klinikleitung die Zahl der Intensivbetten zuletzt auf rund 60 erhöht. Der Gesamtzustand der Covid-19-Erkrankten sei stabil. Am Freitag meldete das Klinikum den ersten Corona-Patienten, am Wochenende kamen zwei weitere hinzu. In der Stadtklinik Werdohl wurden bislang keine Covid-19-Patienten aufgenommen. 

Update 14.37 Uhr: Das Besuchsverbot in den Märkischen Kliniken sieht auch Härten vor. So ist es seit dem Wochenende verboten, dass Väter oder andere Familienangehörige die Mutter bei der Geburt in den Kreißsaal begleiten dürfen. Dies dient dem Infektionsschutz, teilt das Klinikum mit. Auch ein Besuch auf der Station nach der Geburt ist nicht erlaubt. 

Die Begleitung von Patienten ist nur in wenigen absoluten Ausnahmefällen erlaubt: Besuch eines verunfallten Kindes durch EIN Elternteil; In lebensbedrohlichen Situation wie nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall sowie in der Sterbebegleitung. In der Kinderambulanz darf nur noch ein Elternteil mit hinein. 

Update 13.34 Uhr: Wegen des Besuchsverbots in den Märkischen Kliniken drohte der Geburtstag der Oma auszufallen. Die Enkel hatten aber eine Idee - und das Geburtstagskind war zu Tränen gerührt

Update 10.53 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium hat aktuelle Zahlen für den Märkischen Kreis veröffentlicht. Demnach stieg die Zahl am Montagmorgen auf jetzt bestätigte 44 Infizierte. Der Märkische Kreis wird voraussichtlich am Nachmittag seine aktuellen Fallzahlen bekanntgeben. 

Im benachbarten Ennepe-Ruhr-Kreis gab es denersten Corona-Toten. Ein 58-Jähriger Ennepetaler starb am Freitag im Schwelmer Krankenhaus infolge einer Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2. 

Immer mehr Menschen wollen sich auf das Coronavirus testen lassen

Montag, 9.56 Uhr:  Immer mehr Menschen im Märkischen Kreis wollen sich testen lassen – auch mit Rücksicht auf Angehörige oder Arbeitskollegen. Doch das ist nicht so einfach. Nicht jeder wird getestet. 

Volker Schmidt, Leiter des Krisenstabs des Märkischen Kreises, macht noch einmal deutlich,dass ein Test nur mit einer Überweisung des Hausarztes durchgeführt wird. Um diese Überweisung zu erhalten, müssen sich die Patienten telefonisch beim Hausarzt melden und bereits über Symptome klagen. Ein bloßer Verdacht reicht nicht aus.

Das gilt auch für die Drive-in-Testungen, die ab heute in Lüdenscheid, Plettenberg und Iserlohn durchgeführt werden. Der Kreis stellt klar: „Der Patient muss sich nicht um die Überweisung kümmern. Das regelt der Hausarzt.“ 

Stand Sonntag, 20.19 Uhr: Ein schlechter Scherz machte am Sonntagabend die Runde in den sozialen Medien. Angeblich hatte Bürgermeister Jan Nesselrath eine Ausgangssperre für Meinerzhagen verhängt. Der fand auf Facebook deutliche Worte zu der Falschmeldung.

Klopapier-Diebstahl aus einem Kellerraum in Lüdenscheid

Update 20.09 Uhr: Die Stadt Lüdenscheid verhängt ab Montag ein Kontaktverbot. Gleichzeitig kündigt sie strenge Kontrollen und harte Strafen an. Verstöße werden mit mindestens 500 Euro geahndet. 

Update 18.58 Uhr: Ein Paket Klopapier und mehrere Konserven mit Eintöpfen und Dicke-Sauerländer-Würstchen – so berichtet es eine 88-Jähriger Lüdenscheiderin – entwendeten unbekannte Diebe zwischen Samstag, 17 Uhr, und Sonntag, 12.30 Uhr aus einem Keller eines Mehrfamilienhauses In der Mark. Aus einem weiteren Kellerverschlag wurde eine Fahrrad gestohlen. Hinweise erbittet die Polizei unter 90990.

Update 18.48 Uhr: Der starke Anstieg der Verdachtsfälle (Kontaktpersonen) in Plettenberg ist auf die Infektion einer Erzieherin zurückzuführen, wie Kreissprecherin Ursula Erkens mitteilte. Sie ist im städtischen Familienzentrum auf dem Loh in Plettenberg beschäftigt. „Fast der gesamte Kindergarten steht unter Quarantäne“, sagt die Kreissprecher. Kollegen und Kinder dürfen ihr Haus oder ihre Wohnung nicht mehr verlassen. Kreissprecherin Erkens machte aber deutlich, dass ein Corona-Test erst durchgeführt werde, wenn bei den Personen Krankheitssymptome auftreten.

Update 16.15 Uhr: Am Wochenende gab es in Plettenberg zwei Verdachtsfälle, die ins Plettenberger Krankenhaus eingeliefert wurden, allerdings sind beide nach Informationen unserer Zeitung mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mit Corona infiziert. 

Update 14.19 Uhr: Am Samstag kamen zwei weitere Corona-Infektionen im Märkischen Kreis hinzu. Die Zahl der Corona-Fälle steigt damit auf 39 - darunter sind bereits mindestens vier Geheilte in Lüdenscheid (2) und Plettenberg (2). Woher die Neu-Infizierten stammen, wurde zunächst nicht bekannt.  

Update 12.50 Uhr:  Das Krisenmanagement der Stadt Lüdenscheid muss kurzfristig auf sich verändernde Lagen reagieren. Das Stichwort „Ausgangssperre“ steht dabei oben auf der Liste. Derzeit, so sagte Stadtpressesprecherin Marit Schulte am Freitag, plane die Stadt keine Ausgangssperren. 

„Sollte aber am Wochenende eine einheitliche Weisung von der Bundes- bzw. Landesregierung kommen, wird die Stadt diese natürlich entsprechend umsetzen.“ Grundsätzlich stimmten sich die Entscheidungsträger auch samstags ab, „weil die Lage ja weiterhin dynamisch ist“. So könne man auf Bundes- oder Landesentscheidungen schnell reagieren. 

Update 10.06 Uhr: Laut Kreisgesundheitsamt des Märkischen Kreises erhöhte sich die Zahl der unter Quarantäne gestellten Kontaktpersonen von 186 auf 216. Das ist aber nur die Zahl der amtlicherseits angeordneten Isolation. In dieser Statistik ist eine weitere Gruppe nicht berücksichtigt, die ebenfalls zuhause bleiben muss. 

Denn: Darüber hinaus befinden sich derzeit hunderte weitere Patienten in Quarantäne, die der Hausarzt für einen Corona-Test an das Kreisgesundheitsamt überwiesen hatte. Das ergaben Recherchen unserer Zeitung. Genau 745 Personen warten demnach noch auf ihren Test-Abstrich oder ihr Testergebnis und dürfen deshalb das Haus nicht verlassen (Stand 20.März). Daher sollen die Test-Kapazitäten mit Corona-Drive-Ins in Lüdenscheid, Iserlohn und Plettenberg ab Montag ausgeweitet werden. 

Update Sonntag 10.02 Uhr: Dr. Michael Klein, Klinikdirektor der Orthopädie und Unfallchirurgie an den Märkischen Kliniken in Lüdenscheid, wendet sich in einer Videobotschaft an seine Patienten und die Bevölkerung. Er erklärt die Einschränkungen im Klinikbetrieb und wie er und sein Team auf die neue Situation reagieren. 

Märkische Kliniken haben ersten Covid-19-Infizierten stationär aufgenommen

Stand 20. März, Update 18.42 Uhr:  Ein Pandemie-Update aus ihren Häusern gaben am Freitag die Märkischen Kliniken. Demnach wird im Klinikum Lüdenscheid ein Covid-19-Patient behandelt. Sein Zustand ist stabil. In der Ambulanz wurden in Lüdenscheid sechs Verdachtsfälle behandelt. Vier mal war der Test negativ, bei zwei Patienten steht das Ergebnis noch aus. 18 Mitarbeiter am Standort Lüdenscheid befinden sich in Quarantäne. In der Stadtklinik Werdohl gibt es keine Verdachtsfälle.

Update 17.40 Uhr: Zwei weitere Fälle meldet das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises: Beide Erkrankten kommen aus Lüdenscheid. Die Zahl steigt damit auf 37, darunter sind vier geheilte Personen. Die Zahl der unter Quarantäne gestellten Kontaktperson wächst auf 216 an. 

Die Fälle verteilen sich wie folgt auf die Städte und Gemeinden:

  • Menden: 8 Infizierte und 19 Kontaktpersonen 
  • Iserlohn: 5 Infizierte und 25 Kontaktpersonen 
  • Lüdenscheid: 10 Infizierte, 2 Geheilte, und 53 Kontaktpersonen 
  • Plettenberg: 4 Infizierte, 2 Geheilte und 74 Kontaktpersonen
  • Hemer: 2 Infizierte und 11 Kontaktpersonen 
  • Balve: 2 Infizierte und 7 Kontaktpersonen
  • Altena: 1 Infizierter und 7 Kontaktpersonen 
  • Kierspe: 1 Infizierter und 3 Kontaktpersonen  
  • Herscheid: 4 Kontaktpersonen 
  • Halver: 3 Kontaktpersonen 
  • Meinerzhagen: 6 Kontaktpersonen 
  • Werdohl: 2 Kontaktpersonen 
  • Nachrodt-Wiblingwerde: 1 Kontaktperson 
  • Neuenrade: 1 Kontaktperson

Landrat Thomas Gemke bittet die  Bürger im Märkischen Kreis sich an die Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung zu halten: "Halten Sie im wahrsten Sinne des Wortes Abstand. Nur so können wir die Ausbreitung eindämmen." Der Krisenstab des Kreises tagt weiterhin täglich.

Update 17.20 Uhr: Nach Informationen unserer Zeitung ist ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin der psychiatrischen Klinik Haus Hellersen in Lüdenscheid mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. Das bestätigte auf Nachfrage Kreissprecherin Ursula Erkens. Die erkrankte Person gehörte jedoch nicht zum medizinischen Personal in der psychiatrischen Klinik, sie war als Integrationshilfe zum Beispiel für Behördengänge und für die Wohnungssuche eingesetzt und hatte nach Angaben von Kreissprecherin Erkens nur sehr wenige Kontakte innerhalb des Haus Hellersen. 

Die infizierte Person aus Lüdenscheid befindet sich unter häuslicher Quarantäne. Die Kontaktpersonen seien ermittelt worden. Auf den Betrieb von Haus Hellersen habe der Corona-Fall keine Auswirkungen. Erkens betonte weiter, dass es keinerlei Kontakt ins Klinikum Hellersen gegeben habe. Die psychiatrische Klinik Haus Hellersen Brüninghauser Straße gehört zu Wessel-Gruppe. 

Wegen Corona-Krise: Erstes Jugendamt erlässt Eltern die Kita-Beiträge

Update 15.30 Uhr: Das Jugendamt des Märkischen Kreises will Eltern finanziell entlasten, die ihre Kinder aufgrund des landesweiten Betretungsverbots nicht in die Kindertageseinrichtungen (Kitas) oder in Kindestagespflege schicken können. 

Für Eltern, die im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes (Balve, Halver, Herscheid, Kierspe, Nachrodt-Wiblingwerde, Neuenrade, Meinerzhagen und Schalksmühle) wohnen, sollen zunächst für die Monate März und April 2020 die Elternbeiträge erlassen werden. Die Verrechnung der zu viel gezahlten Beiträge erfolgt zum Ende des Kindergartenjahres (31. Juni 2020).

Update 13.10 Uhr: Für die Coronavirus-Testung richtet der Märkische Kreis ab Montag, 23. März,drei „Drive-In-Stationen“ in Lüdenscheid, Iserlohn und Plettenberg ein für die Entnahme von Abstrichen ein. Es gibt strenge Vorgaben für den Test, ein Geheimnis behält der Kreis - aus guten Gründen - für sich.  

Update 12.47 Uhr: Laut NRW-Gesundheitsministerium ist die Zahl der Corona-Fälle im Märkischen Kreis noch einmal gestiegen. In der Übersicht des Landes tauchen - Stand 12 Uhr - jetzt 36 Fälle im Märkischen Kreis auf. Vermutlich am Nachmittag gibt der Kreis seine zumeist noch aktuelleren Zahlen bekannt. 

Update 12.44 Uhr: Die Volksbank in Südwestfalen hat sich dazu entschlossen, ab Montag, 23. März, 20 Filialen vorübergehend zu schließen. Zu den gewohnten Öffnungszeiten bleiben im Geschäftsgebiet Märkischer Kreis auch weiterhin die Filialen Lüdenscheid, Meinerzhagen, Neuenrade und Werdohl in Betrieb. Im Siegerland sind dies die Filialen Siegen, Kreuztal, Netphen und Neunkirchen.

Durch Telefon, Chat, E-Mail und Videoberatung, den dauerhaften Betrieb von acht Filialen und durch unser flächendeckendes Geldautomatennetz an 44 SB-Standorten ist dennoch die Versorgung unserer Kundschaft und die jederzeitige Erreichbarkeit unserer Berater und unseres KundenService- und KundenDialogCenters sichergestellt.

Die Sparkasse Lüdenscheid stellt aufgrund von Personalengpässen der persönlichen Service in den Sparkassengeschäftsstellen Heedfeld und Oberbrügge ab kommenden Montag vorübergehend ein.

Freitag, 20. März, 12.02 Uhr: Lüdenscheids Bürgermeister Dieter Dzewas wendet sich in einer Videobotschaft an die Bevölkerung. 

Stand Donnerstag, Update 22.24 Uhr: Bei zwei weiteren Personen aus Lüdenscheid wurde der Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen. Unter den neuen Fällen ist mit Arnd Nitsch vom gleichnamigen Lottoladen auch ein bekannter Händler. Er informierte am Donnerstag bei Facebook seine Kunden und bekam viel Zuspruch für seinen offenen Umgang mit dem Corona-Befund. 

„Ich habe mich prophylaktisch testen lassen. Leider war der Test positiv, obwohl ich keinerlei Symptome hatte“, schrieb Nitsch, der am 12. März aus dem Ski-Urlaub in Sölden/Tirol zurückgekehrt war. Am Mittwoch ließ er sich testen, einen Tag später hatte er das Ergebnis. „Ich hätte darauf gewettet, dass er negativ ist“, sagt Nitsch. Er muss jetzt 14 Tage in Quarantäne. Sein Kiosk am Sternplatz ist geschlossen.

Update 16.43 Uhr: Wie das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises meldet, gibt es zwei neue Corona-Fälle - beide in Lüdenscheid. Aktuell sind 182 Kontaktpersonen unter Quarantäne. Damit steigt die Zahl der Corona-Fälle auf 35 an. Darunter sind vier geheilte Personen. 

Die Fälle verteilen sich wie folgt auf die Städte und Gemeinden:

  • Menden: 8 Infizierte und 7 Kontaktpersonen 
  • Iserlohn: 5 Infizierte und 21 Kontaktpersonen 
  • Lüdenscheid: 8 Infizierte und 41 Kontaktpersonen 
  • Plettenberg: 4 Infizierte und 72 Kontaktpersonen
  • Hemer: 2 Infizierte und 9 Kontaktpersonen 
  • Balve: 2 Infizierte und 6 Kontaktpersonen
  • Altena: 1 Infizierter und 7 Kontaktpersonen 
  • Kierspe: 1 Infizierter und 2 Kontaktpersonen  
  • Herscheid: 4 Kontaktpersonen 
  • Halver: 3 Kontaktpersonen 
  • Meinerzhagen: 6 Kontaktpersonen 
  • Werdohl: 2 Kontaktpersonen 
  • Nachrodt-Wiblingwerde: 1 Kontaktperson 
  • Neuenrade: 1 Kontaktperson

Update 16.08 Uhr: Der Märkische Kreis bittet in einer Mitteilung vom Nachmittag alle Bürger, verantwortungsbewusst zu sein und die Kreisverwaltung nur in wirklich dringenden Angelegenheiten zu kontaktieren

Seit der Schließung der Dienststellen für den Publikumsverkehr laufen die Telefone heiß. Weit über 8.000 Anrufe am Tag gehen derzeit über die zentrale Rufnummer 02351/96660 ein. Das Gesundheitstelefon 02351/9667272 registriert täglich mehr als 1.500 Anrufe, von denen rund die Hälfte beantwortet werden kann.

Der Telefon-Service ist am Limit. Der Märkische Kreis bittet um Verständnis, dass der Hauptfokus der Kreisverwaltung und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurzeit darin liegt, die Corona-Krise zu bewältigen. 

Natürlich werden alle wichtigen Anträge aus den Bereichen Bauen, Verkehrslenkung, Kindergeld, Ausländerbehörde oder Bürgerbüro weiterbearbeitet. Die Mitarbeiter der Ausländerbehörde kontaktieren die Betroffenen postalisch, wenn ein Termin nicht stattfinden kann. Erfolgt keine Meldung, findet der Termin wie geplant statt. In der Straßenverkehrsbehörde werden beispielsweise Ausfuhr-, Saison-, oder H-Kennzeichen momentan nicht bearbeitet. 

Auchinternationale oder Ersatz-Führerscheine, Umtausch von Führerscheinen und technische Eintragungen sind derzeit nicht möglich. Adress- und Namensänderungen, sowie Verpflichtungserklärungen für Besuchsaufenthalte sind nach der momentanen Situation auch nicht zu schaffen. 

Zulassungen, Abmeldungen von Fahrzeugen aus dem Kreis können in dringlichen Fällen bearbeitet werden. 

Update 15.53 Uhr: Um die Bürger jederzeit aktuell informieren zu können, schaltet die Stadt Balve als besonderen Service eine eigene Internetseite zur Pandemie-Situation. Ab sofort können alle Balver auf die Adresse www.balve-corona-info.de zugreifen. 

Kreis plant Corona-Drive-Ins in Plettenberg, Lüdenscheid und Iserlohn

Update 13.38 Uhr: Drogeriemärkte dürfen weiterhin geöffnet bleiben. Vor dem dm-Markt in Neuenrade (Am Stadtgarten) stehen am Donnerstagmittag Mitarbeiter eines Wachdienstes. Es ist eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme in Coronazeiten. In den vergangenen Tagen hatte es in Supermärkten, aber auch Drogerien immer wieder Streit zwischen Kunden gegeben, die sich mit Klopapier und Desinfektionsmitteln eindecken wollten. Ob es solche Vorfälle auch im Markt in Neuenrade gab, ist allerdings unklar. 

Update 11.18 Uhr: Nach Informationen unserer Zeitung sind die Planungen für einen Corona-Drive-In im Märkischen Kreis weit fortgeschritten. Demnach sollen ab dem kommenden Montag an drei Standorten sogenannte Coronavirus-Abstrichzentren eingerichtet werden. Nach Informationen unserer Zeitung sind Drive-In-Schalter in Lüdenscheid, Plettenberg und Iserlohn geplant. Wo genau die Abstriche genommen werden, will der Märkische Kreis voraussichtlich am morgigen Freitag bekanntgeben. Dann soll es auch weitere Informationen zum Test-Procedere geben. 

Schon klar ist, dass Abstriche nur bei Personen genommen werden, die einen Termin und eine Überweisung des Hausarztes haben. Daher ist wichtig, dass sich Patienten, die den Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion haben, auch weiterhinZUERST telefonisch bei ihrem Hausarzt melden

Am Corona-Drive-In-Schalter fahren Personen, die einen Termin haben, mit ihrem Auto vor. Durch das geöffnete Autofenster wird von medizinischem Personal in Schutzkleidung ein Abstrich genommen, der anschließend in ein Labor geschickt wird. Erste Erfahrungen zum Beispiel in Warstein (Kreis Soest) sind positiv. Mit dem Drive-In-Schalter kann die Zahl der durchgeführten Tests deutlich erhöht werden.

Update Donnerstag, 19. März, 9.30 Uhr: Weil es immer wieder zu Verwirrung bei Bürgerinnen und Bürgern gekommen war, welche Version der "Allgemeinen Verfügung" im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie jetzt die aktuell gültige ist, hat die Stadt Lüdenscheid alle älteren Versionen gelöscht. Hier geht es direkt zur gültigen Fassung.

Coronavirus im MK: Am Mittwoch, 18. März, fünf Neu-Infektionen bestätigt

Update, Mittwoch, 16.05 Uhr: Der Märkische Kreis bestätigt auf Anfrage fünf Neu-Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2. Zwei Erkrankte stammen aus Balve, drei weitere aus Menden. Damit stieg die Zahl der Corona-Fälle im Märkischen Kreis auf 33. Die Zahl der Kontaktpersonen steigt auf 105 Personen. Diese sind unter häuslicher Quarantäne. Drei Personen befinden sich derzeit in stationärer Behandlung im Krankenhaus.

Die positive Nachricht: Nach dem infizierten Lehrer aus Lüdenscheid wurden drei weitere erkrankte Corona-Patienten aus der häuslichen Quarantäne entlassen. Bei ihnen wurden das Virus 14 Tage nach dem Infektionsnachweisbei einem weiteren Test nicht mehr festgestellt. Sie gelten als geheilt und sind zumindest für mehrere Monate immun gegen eine Neuansteckung. Sie selbst sind nicht mehr ansteckend.

Coronavirus im MK: Wie viele Fälle in welcher Kommune? 

Die Fälle verteilen sich wie folgt im Kreis: 

  • Menden 8 Infizierte und 5 Kontaktpersonen 
  • Iserlohn 6 Infizierte und 21 in Iserlohn
  • Lüdenscheid 5 Infizierte, 2 Geheilte und 39 Kontaktpersonen
  • Plettenberg 4 Infizierte, 2 Geheilte und 7 Kontaktpersonen 
  • Hemer 2 Infizierte und 9 Kontaktpersonen 
  • Balve 2 Infizierte und 5 Kontaktpersonen in Balve
  • Altena 1 Infizierter und 6 Kontaktpersonen in Altena
  • Kierspe 1 Infizierter und 2 Kontaktpersonen
  • Halver 3 Kontaktpersonen
  • Meinerzhagen 2 Kontaktpersonen 
  • Nachrodt-Wiblingwerde 1 Kontaktperson
  • Neuenrade 1 Kontaktperson

Coronavirus im MK: Möbelhäuser müssen schließen

Update 13.06 Uhr: Möbel XXXLutz Sonneborn schließt ab sofort und bis auf Weiteres. Die Warenausgabe ist von der Schließung nicht betroffen. Auch Poco macht seine Märkte als Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie dicht. Im Märkischen Kreis betreibt Poco einen Standort in Iserlohn. In Lüdenscheid ist eine Neueröffnung geplant. Das Unternehmen teilt mit: "Online-Shop und Kunden-Servicecenter werden weitergeführt. Die Schließung der Märkte gilt auf Weiteres, voraussichtlich bis zum 19. April 2020." Die Poco-Märkte beschäftigen annähernd 8.500 Mitarbeiter in 125 Märkten.

Update 12.29 Uhr: Anfang April sollte es mit dem Flugzeug zurück nach Deutschland gehen. Doch durch die Coronavirus-Pandemie wurden die Flugverbindungen gestoppt. Der 68-jährige Hans-Ulrich Dillmann aus Lüdenscheid führte seitdem zahlreiche Telefonate, letztlich habe er nun die Bestätigung einer Fluggesellschaft aus Brüssel, dass er dorthin ausgeflogen werden soll. „Ich hoffe, dass ich von Brüssel aus mit dem Zug nach Deutschland komme“, sagt der 68-Jährige. „Es gibt zwar die Bestätigung, glauben kann ich das aber erst, wenn ich im Flieger sitze“.

Coronavirus im MK: Ansturm auf die Apotheken

Update 12.24 Uhr: Neben vielen anderen Geschäften ist der Ansturm auch in den Apotheken groß. Neben Lebensmitteln horten einige Menschen nun auch Medikamente. „Wir arbeiten ohne Ende. Meine Mitarbeiter machen viele Überstunden. Wir müssen überlegen, ob wir die Öffnungszeiten einschränken. Das möchte ich nicht machen, ich liebe meine Kunden. Aber es ist momentan sehr schwer“, sagt Dr. Gunther Fay, Sprecher der Apotheken. Zum Schutz von Mitarbeitern und Kunden wurde einige Maßnahmen umgesetzt

Update 11.46 Uhr: Das Stern-Center in Lüdenscheid ist am Mittwochmorgen geöffnet. Allerdings haben zahlreiche Geschäfte in dem Einkaufszentrum geschlossen, darunter auch große Ankermieter. So stellt sich die Situation zur Stunde in Lüdenscheid dar

Update Mittwoch, 10.00 Uhr:   Das WK Warenhaus in Werdohl hat den Erlass zur Schließung von Einzelhandelsgeschäften schnell und rigoros umgesetzt. Die Bereiche für Mode, Haushalts- und Schreibwaren sind mit rot-weißem Flatterband abgesperrt, nur die Lebensmittelabteilung und der Zeitungsverkauf sind noch geöffnet. Und der Bereich für Nacht- und Unterwäsche, was Geschäftsführer Peter Ebener so erklärt: "Wenn jemand jetzt ins Krankenhaus muss, bekommt er bei uns wenigstens noch eine Unterhose oder einen Schlafanzug."

Der SuS Beckum aus Balve hat derweil seine Planungen zur Feier des 100-jährigen Vereinsbestehens eingestellt. Es sei davon auszugehen, dass das für Mai geplante Sportfest nicht stattfinden könne, hieß es.

Update Mittwoch, 9.20 Uhr: Rolle rückwärts in Balve: Die für den heutigen Abend terminierte Ratssitzung wird nun doch kurzfristig abgesagt. Zuvor hatte die UWG Balve am Dienstagabend noch einen Dringlichkeitsantrag auf Absetzung gestellt. Nachdem die Stadtverwaltung zunächst nur den Tagungsort vom Ratssaal in die Aula am Schulzentrum verlegt hatte, weil die Ratsmitglieder und auch Zuschauer dort mehr Abstand halten könnten und die Räume auch besser zu belüften seien, entschied man sich nun auch im Rathaus zur Absage. 

Coronavirus im MK: Strenge Regeln werdn umgesetzt

Update, 20:53 Uhr: Die Stadt Lüdenscheid hat am Abend die Regeln für Gastro-Betriebe verschärft. Die Einschnitte sind drastisch.

Update 19.31 Uhr: Der beliebte Wochenmarkt in Lüdenscheid soll nach Angaben der Stadt sowohl am Mittwoch, 18. März, als auch am kommenden Samstag stattfinden - allerdings unter besonderen Bedingungen

Update 19.13 Uhr: Die Stadt Lüdenscheid schließt ab sofort das Rathaus.Trauungen sollen noch durchgeführt werden, andere Termine werden aufgehoben

Update 17.18 Uhr: Die Stadt Lüdenscheid richtet ein Bürger-Telefon ein, über das ab Mittwoch, 18. März, ausschließlich Fragen zum Thema Coronavirus und Vorsorgemaßnahmen beantwortet werden. Das Bürger-Telefon ist unter der Rufnummer 02351/171122 zu folgenden Zeiten zu erreichen: Montag: 8.30 bis 17.30 Uhr Dienstag: 8.30 bis 16 Uhr Mittwoch: 8.30 bis 16 Uhr Donnerstag: 8.30 bis 17 Uhr Freitag: 8.30 bis 16 Uhr. Es ist Bürgern der Stadt Lüdenscheid vorbehalten. 

Coronavirus im MK: 6 von 28 Infizierten bereits in Quarantäne

Update 16.45 Uhr: In einer Übersicht finden Sie die aktuellen Regelungen für NRW - Das ist verboten, erlaubt oder beschränkt möglich. Bitte beachten Sie, dass nicht alle Regelungen unmittelbar in den Städten und Gemeinden gelten. Sie müssen per Allgemeinverfügung in örtliches Recht übertragen werden. 

Update 15.49 Uhr: Auf Nachfrage erklärt der Märkische Kreis, dass sich sechs der 28 infizierten Personen bereits in häuslicher Quarantäne befanden, bevor sie positiv getestet wurden. Sie waren unter Quarantäne gestellt worden, weil sie Kontakt mit einem bereits nachgewiesenen Corona-Infizierten. In einigen Fälle handelt es sich um Partner der Infizierten. 

Eine Person aus Menden stand seit 11. März unter Quarantäne und wurde am 16. März positiv getestet. Eine Person aus Iserlohn und eine Person aus Hemer wurden ebenfalls am 11. März unter Quarantäne gestellt. Bei ihnen lag am 13. März ein positives Testergebnis vor. 

Bereits seit dem 28. Februar musste eine Frau aus Lüdenscheid zuhause bleiben, bevor am 9. März bei einem zweiten Test die Infektion mit dem Erreger Sars CoV-2 nachgewiesen wurde. Eine Ehefrau eines Lüdenscheiders kam am 4. März in Quarantäne, am 6. März lag ein positives Ergebnis vor. Zudem gilt seit dem 14. März eine Person aus Iserlohn als infizierte, die seit dem 11. März unter häuslicher Quarantäne stand.  

Update 15.31 Uhr: Nach der Lagebesprechung am Mittag teilt der Märkische Kreis auf Anfrage mit, dass sich noch eine Person in stationärer Behandlung befindet. Ein zweiter Infizierter war zwischenzeitlich in der Lungenklinik Hemer behandelt worden, wurde aber inzwischen wieder entlassen. 

Coronavirus im MK: Neun neue Fälle gemeldet

Update 14.44 Uhr: Neun weitere mit dem Coronavirus Infizierte gibt es seit Sonntag im Märkischen Kreis. Insgesamt gibt es jetzt 28 Corona-Fälle im Kreis. Die Anzahl der Abstriche erhöhte sich. Mobile Teams des Gesundheitsamtes sind mit vier Fahrzeugen unterwegs. 

27 labortechnisch bestätigte mit dem Coronavirus Infizierte meldet das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises aktuell. Eine Person gilt als geheilt. 

Von den neun Neu-Infizierten kommen je drei aus Plettenberg und Menden, zwei aus Lüdenscheid sowie eine Person aus Hemer

In diesen Städten gibt es bestätigte Coronavirus-Fälle: 

  • Lüdenscheid 7 (davon 1 Person geheilt)
  • Iserlohn 6
  • Plettenberg 6
  • Menden 5
  • Hemer 2
  • Kierspe 1
  • Altena 1

Momentan sind 68 Personen als Kontaktpersonen eingestuft und stehen zurzeit unter angeordneter Quarantäne. Sie hatten direkten Kontakt mit einer infizierten Person.

Update 14.14 Uhr:  Bei der Firma Escha gab es zwei Corona-Verdachtsfälle. Einer hat sich bereits als negativ herausgestellt, sagt Florian Schnell, Pressesprecher des Unternehmens. Bei dem anderen Verdachtsfall warte man noch das Testergebnis ab. Diese Person steht seit der Rückkehr aus einem Risikogebiet unter Quarantäne und war seitdem nicht in der Firma.

13.35 Uhr: 2015, auf dem Höhepunkt der Flüchtlingswelle, installierte die Stadt die Hilfsaktion „Altena hilft!“. Diese kehrt nun zurück. Sie wird ab sofort wieder aufgelegt, und zwar besonders für Bedürftige, Senioren und Menschen, die wenig Sozialkontakte haben. Koordiniert wird die Aktion im Rathaus von Anette Wesemann.

12.55 Uhr: Die Sportklinik Hellersen hat zum Schutz der Mitarbeiter und Patienten vor dem Coronavirus Einschränkungen umgesetzt. Das gilt unter anderem für die Besuchszeiten und -regelungen. Geplante Operationen finden allerdings weiterhin statt.

12.05 Uhr: Erste Lieferdienste im Märkischen Kreis reagieren und bieten eine kontaktlose Lieferung an. 

Neue Coronavirus-Fälle im Märkischen Kreis bestätigt

11.20 Uhr: Es gibt neue Corona-Fälle im Märkischen Kreis. Die Zahl steigt auf mindestens 20. Genaue Zahlen werden am Mittag/Nachmittag erwartet. Das NRW-Gesundheitsministerium weist in seiner Übersicht der Infizierten - inzwischen mehr als 3.000 - drei neue Fälle für den Märkischen Kreis auf. Allerdings ist diese Statistik in der Regel nicht aktuell. 

11.15 Uhr: Nach Informationen unserer Zeitung werden zwei Infizierte aus dem Märkischen Kreis im Krankenhaus behandelt. Demnach liegt ein an Covid19 erkrankter Mann aus Menden mit schweren Symptomen im Krankenhaus. Er war zuvoraus dem Ski-Urlaub in Österreich zurückgekehrt. Zunächst hatte es geheißen, der Mann liege im Krankenhaus in Menden. Das einzige Krankenhaus am Ort, das St.-Vinzenz-Hospital,  dementierte am Mittag, dass dort ein Corona-Patient in Behandlung sei.

Ein zweiter Mann wird in der Lungenklinik in Hemer behandelt. Er soll über leichtere Symptome klagen. Bei den anderen Infizierten sind bislang milde Verläufe der Krankheit zu verzeichnen gewesen. 

Dienstag, 8 Uhr:  Am Dienstag sind die Schulen im Kreisgebiet letztmals geöffnet und bieten eine Betreuung für die Kinder an, die bislang nicht zuhause bleiben können. Anschließend gilt es in den kommenden Wochen daheim zu lernen. Dafür wurden und werden die Kinder und Jugendlichen mit Material versorgt. Wie das  an den Schulen in Werdohl und Neuenrade läuft und wie groß der Betreuungsbedarf ist, lesen Sie hier. 

Stand am Montag, 16. März: Keine neuen Fälle, aber starke Einschränkungen des öffentlichen Lebens

Update, 19.10 Uhr: Seit Montag gilt die Anordnung der NRW-Landesregierung, dass Kinos wegen des Coronavirus geschlossen werden. Damit bleiben auch im Weidenhof in Plettenberg die Kinosäle leer.

Update 18.44 Uhr: Die Feuerwehr Altena stellt den allgemeinen Dienstbetrieb wegen des Coronavirus ein. 

Update 18.25 Uhr: Die Stadt Lüdenscheid hat am späten Montagnachmittag eine Allgemeinverfügung veröffentlicht. Sie gilt ab sofort. Es gibt strenge Vorgaben für Gastro-Betriebe und das Stern-Center. Unter anderem müssen Gäste in Restaurants und Gaststätte zwei Meter Abstand zueinander halten. 

Kreis: Reiserückkehrer aus Italien, Österreich, Schweiz sollen sich beim Hausarzt melden - aber nur bei Symptomen

Update 17.20 Uhr: Der Märkische Kreis konkretisiert noch einmal die Regelung für Reiserückkehrer. Demnach sollen sich Reiserückkehrer aus Österreich, Italien und der Schweiz bei ihrem Hausarzt melden und nicht beim Kreisgesundheitsamt. Dort waren die Leitungen zwischenzeitlich zusammengebrochen. Die Meldung beim Hausarzt sollte zudem  nur erfolgen, wenn Symptome vorhanden sind, sagte Kreissprecher Hendrik Klein. 

Unabhängig davon gibt es die Empfehlung, dass Reiserückkehrer aus diesen Gebieten sich zwei Wochen freiwillig in Quarantäne begeben sollen. 

Update 17.09 Uhr: Nach der Einschränkung des öffentlichen Lebens und der Schließung von Schulen und Kitas ist am Montag die Anzahl der Menschen im Märkischen Kreis, die sich auf das Coronavirus testen lassen wollen, sprunghaft angestiegen. Das teilte Volker Schmidt, Leiter des Krisenstabs beim Märkischen Kreis, mit. 

Allein bis zum Mittag um 12 Uhr hatten die Hausärzte 300 Überweisungen ans Gesundheitsamt geschrieben. Mit dem mobilen Abstrich-Service fahren dann Mitarbeiter des Kreises zu den Patienten, um einen Abstrich zu nehmen. Bislang lag die Zahl der Abstrichaufträge bei maximal 60 am Tag. "Die Entwicklung hat sich noch einmal deutlich beschleunigt", so Schmidt gegenüber unserer Zeitung. 

Update 16.22 Uhr: Der Märkische Kreis ergreift angesichts der Corona-Pandemie eine weitere Vorsichtsmaßnahme. Ab Dienstag, 17. März, ist der freie Zugang zu allen Gebäuden und Nebenstellen der Kreisverwaltung nicht mehr möglich. 

Der Zutritt zu den Dienstgebäuden des Märkischen Kreises kann ab Dienstag (17. März) nur noch nach telefonischer Anmeldung (zentral über 02351-96660) und mit Termin erfolgen. Das betrifft auch die Bürgerbüros mit der Kraftfahrzeugzulassungsstelle am Griesenbrauck in Iserlohn und im Lüdenscheider Kreishaus, Heedfelder Straße 45. 

Update 15.53 Uhr: Heute ist der erste Tag, an dem die Schulen wegen des Coronavirus' geschlossen sind. Unsere Reporter waren unterwegs - und berichten von der Situation in den Schulen sowie von der Lage in den Kindergärten in Lüdenscheid

Update, 16. März, 14.58 Uhr: Die Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf die polizeiliche Organisation und Aufgabenwahrnehmung im Märkischen Kreis. Daher hat die Polizei MK eine dringende Bitte an die Bürger.

Coronavirus im MK: Reiserückkehrer sollen sich melden

Update, 16. März, 14.09 Uhr: Der Märkische Kreis bittet alle Reiserückkehrer aus Italien, Österreich und der Schweiz, sich beim Kreisgesundheitsamts zu melden. Das gilt nicht für andere Reiseziele. Empfohlen wird, dass Rückkehrer aus Urlauben in Österreich, der Schweiz und Italien, 14 Tage freiwillig zuhause bleiben

Um einen möglichst genauen Überblick zu bekommen, ist das Kreisgesundheitsamt darauf angewiesen, dass sich die Betroffenen selbst melden (Tel. 02352/966-7272).Mindestens sechs der 19 bestätigten Infektionen im Märkischen Kreis waren zuvor im Ski-Urlaub und könnten sich zum Beispiel in Tirol infiziert haben. 

Update, 16. März, 11.30 Uhr: Die Zahl der gemeldeten Corona-Fälle im Märkischen Kreis bleibt auch am Montagmorgen bei 19. Eine Person gilt als geheilt. Die Infizierten stammen aus Iserlohn (6), Lüdenscheid (5, davon einer geheilt), Menden (2), Plettenberg (3), Kierspe, Hemer und Altena (je 1). Nach Informationen des Iserlohner Kreisanzeigers liegt der Corona-Infizierte aus Hemer isoliert in der Lungenklinik Hemer.

Coronavirus im MK: Landrat lässt sich testen

Update, 16. März, 11.27 Uhr: „Ich habe nun selbst erfahren, wie groß die Gefahren einer Ansteckung ist. Deshalb ist es dringend notwendig soziale Kontakte zu vermeiden und das öffentliche Leben immer mehr einzuschränken,“ sagte Landrat Thomas Gemke. Landrat Thomas Gemkewurde auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus getestet. Das Ergebnis ist glücklicherweise negativ. Der Grund: "Ich hatte an einer Sitzung teilgenommen, bei der ein im Nachhinein positiv Getesteter anwesend war. Um jegliche Gefährdung der Menschen in meinem Umfeld auszuschließen, habe ich mich vorsichtshalber entschlossen, diese Woche meine Arbeit von zuhause zu erledigen." Landrat Gemke ist normal über sein Büro erreichbar.

Update, 16. März, 9.45 Uhr: Zu den sechs Personen, die am Sonntag (15. März) als neu infiziert gemeldet wurden, gehörte erstmals eine Person aus Kierspe.

Coronavirus im MK: So war die Lage am Sonntag, 15. März

Update, 15. März, 21 Uhr: Am Sonntagabend erließ Bürgermeister Antonius Wiesemann noch eine Allgemeinverfügung für Neuenrade und verbietet in der Stadt alle öffentlichen und öffentlich zugänglichen Veranstaltungen. Die Verfügung gilt bis zum 19. April für das gesamte Stadtgebiet. Dazu gehören Kulturveranstaltungen, Gottesdienste und sonstige Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften, Veranstaltungen zur Brauchtumspflege (zum Beispiel Osterfeuer), Sport- und Freizeitveranstaltungen einschließlich Trainingsbetrieb. Zudem werden fast alle öffentlich zugänglichen Einrichtungen geschlossen: Bäderbetriebe, die Altentages-Begegnungsstätte DRK, Bücherei/Zelius, Mehrzweckhallen und Bürgerhäuser, städtische und nichtstädtische Veranstaltungseinrichtungen (Villa am Wall, Mehrzweckhalle, Kulturschuppen), Jugendzentrum, Musik- und Volkshochschule. Nicht davon betroffen sind Rathaus und Stadtwerke/Bringehof.

Diese Einrichtungen dürfen jedoch nur in dringenden unaufschiebbaren Fallen aufgesucht werden, in denen ein persönliches Erscheinen unabdingbar ist. Für bereits beim Standesamt der Stadt Neuenrade angemeldete Trauungen gelten Einschränkungen: Kleiner Sitzungssaal mit maximal zwölf Gästen, Villa am Wall maximal 20 Gäste. Bei Gaststättenbetrieben und Räumlichkeiten mit Schankbetriebe sind sämtliche Veranstaltungen, die über den üblichen Betrieb hinausgehen, untersagt – auch geschlossene Gesellschaftsfeiern (Hochzeits-, Geburtstags-, Betriebsfeiern ). Ausgenommen sind nur notwendige Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und Vorsorge bestimmt und im öffentlichen Interesse sind. Dazu gehören insbesondere Wochenmarkte, die der Nahversorgung der Bevölkerung dienen und Sitzungen der politischen Gremien. Die Stadt Neuenrade bezieht sich auf den Erlass von Schutzmaßnahmen zur Verbreitung übertragbarer Krankheiten und die jüngsten Verfügungen des Landesgesundheitsministeriums. Demnach wird das öffentliche Leben so gut wie eingestellt.

Coronavirus im MK: Weitere Personen positiv getestet

Update, 15. März, 15.12 Uhr: Sechs weitere Personen aus dem Märkischen Kreis wurden am Wochenende positiv auf den Coronavirus getestet. Drei von ihnen kommen aus Iserlohn und waren bereits als Kontaktpersonen geführt. Sie standen daher bereits unter Quarantäne, teilt der Märkische Kreis mit. Die drei weiteren Betroffenen kommen aus Lüdenscheid, Kierspe und Hemer. Sie stehen in keinem Bezug zu bisherigen Infizierten oder Kontaktpersonen.  Das Gesundheitsamt hat deren  Kontaktpersonen noch nicht abschließend ermittelt. Die Zahl der im Märkischen Kreis infizierten Personen steigt damit auf 19, 18 von ihnen stehen derzeit noch unter Quarantäne. Der Lehrer der Mosaikschule aus Lüdenscheid, der als erster Fall bekannt wurde, gilt als geheilt.

Update, 15. März, 13.25 Uhr: Alle Veranstaltungen in Werdohl verboten  - Seit Sonntagvormittag sind in Werdohl alle Veranstaltungen – auch private – verboten. Das Verbot gelte zunächst zeitlich befristet bis zum 19. April. Das teilte dieStadtverwaltung nach einer Krisensitzung am Sonntagmorgen mit. „Ausgenommen hiervon sind notwendige Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge zu dienen bestimmt sind“, heißt es wortwörtlich weiter. Die Entscheidung gelte ausdrücklich „unabhängig von der Personenzahl“. Die Verwaltung betont: „Die Sprechzeiten des Rathauses bleiben zunächst unverändert. Weiter bleibt die dringende Aufforderung bestehen, das Rathaus nur in unaufschiebbaren Angelegenheiten aufzusuchen.“ In Schulen und Kindertageseinrichtungen werden nur Kinder betreut, „deren Eltern nachweisen, dass sie in kritischen Infrastrukturen arbeiten und durch Bescheinigung des jeweiligen Arbeitsgebers den notwendigen Nachweis erbringen, dass sie unabkömmlich sind und keine private Betreuung möglich ist“. Das gelte für Eltern, die in der Pflege oder Gesundheitsversorgung, in der Jugendhilfe, bei Feuerwehr, Polizei oder Rettungsdiensten, für die öffentliche Infrastrukturen (Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung, sowie für Staat, Justiz oder Verwaltung arbeiten. Die Entscheidung fußt auf drei neuen Erlassen des Landesministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zur Durchführung von Großveranstaltungen. Damit ist Werdohl eine der ersten Kommunen, die so rigide entscheidet. Keine andere Maßnahme erscheine so wirksam: „Eine Vermeidung von nicht notwendigen Veranstaltungen ist angezeigt, um dem Ziel, die Ausbreitung von SARS-CoV-2 durch konsequente soziale Distanzierung im täglichen Leben zu verlangsamen, näher zu kommen.“ Abschließend betont die Verwaltung, dass „eine Klage gegen diese Allgemeinverfügung (...) keine aufschiebende Wirkung“ habe. Wer ihr dennoch zuwider handele, könne mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren rechne

Update, 15. März, 11.29 Uhr: Die Arbeiterwohlfahrt in Lüdenscheid sagt alle Kurse, Gruppenangebote und Veranstaltungen in der Familienbildungstätte und im Mehrgenerationenhaus, Christine-Schnur-Weg 3,  bis nach den Osterferien ab. Das teilt die Awo mit. Das Büro der Awo ist telefonisch oder per E-Mail erreichbar unter tel. 0 23 51 / 31 39 bzw. familienbildung@awo-ha-mk.de.

Coronavirus: Lüdenscheid beschließt weitere Maßnahmen

Update, 15. März, 11.10 Uhr: DieStadt Lüdenscheid hat im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus am Sonntagmorgen weitere Maßnahmen beschlossen, die ab morgen gelten und zwar auf unbestimmte Zeit. So bleiben die Stadtbücherei, die städtische Musikschule, das Familienbad Nattenberg, das Saunadorf und die Volkshochschule ab Montag, 16. März, vorsorglich auf unbestimmte Zeit geschlossen. Darauf haben sich die Stadt Lüdenscheid und das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises verständigt.

„In sämtlichen genannten Einrichtungen kommen viele Menschen zusammen und halten sich dabei auch über längere Zeit gemeinsam in einem Raum auf. Teilweise sitzen Menschen, zum Beispiel im Unterricht, vergleichsweise nah beieinander. Es besteht also ein gewisses Infektionsrisiko, das es in der aktuellen Situation zu vermeiden gilt“, begründet das Ordnungsamt die vorübergehende Schließung der Einrichtungen der Stadt Lüdenscheid. Ob auch die Museen der Stadt Lüdenscheid den betrieb vorübergehend einstellen, soll voraussichtlich am Montag entschieden werden.

Die Einrichtungen stehen jetzt vor unterschiedlichen Herausforderungen. So müssen die Volkshochschule und die städtische Musikschule etwa klären, wie und ob der Ausfall von Unterrichtsstunden kompensiert werden kann. Zudem macht sich die Stadtbücherei Gedanken darüber, wie und ob sich die Ausleihfristen für Bücher, CDs, DVDs, etc. über das übliche Maß hinaus verlängern lassen.

Die Corona-Pandemie, die weltweit zunehmend für enorme Einschränkungen des öffentlichen Lebens sorgt, bedeute auch für die Stadt Lüdenscheid eine gewaltige Herausforderung, sagt Bürgermeister Dieter Dzewas. Umso wichtiger sei es, einen kühlen Kopf zu bewahren. „Wir werden für alles eine Lösung finden“, verspricht Dieter Dzewas.

Coronavirus im MK: Turboschnecken stellen Sportbetrieb ein

Update, 15. März, 10.46 Uhr: In Lüdenscheid haben auch die Turboschnecken entschieden, ihren Sportbetrieb vorerst einzustellen - und zwar ab morgen bis voraussichtlich 17. April. Der Lüdenscheider Großverein teilt mit: "Wir als Sportverein tragen eine große gesellschaftliche Verantwortung – für unsere Mitglieder, für unsere Mitarbeiter/innen, für unsere zahlreichen Ehrenamtlichen und Partner sowie für unser gesamtes Umfeld in dem wir auf vielfältige Art und Weise sportlich und sozial tätig sind. Entsprechend den Empfehlungen der Bundesregierung, der Landespolitik und dem hiesigen Gesundheitsamt zur Eindämmung des Coronavirus, sollen öffentliche Veranstaltungen und die sozialen Kontakte zum Schutz von akut gefährdeten Menschen in Bezug auf Corona eingeschränkt werden. Trotz der noch nicht absehbaren wirtschaftlichen Folgen hat der Vorstand der Turbo-Schnecken entschieden, seiner gesellschaftlichen Verantwortung jetzt nachzukommen. Deshalb wird derkomplette Sport- und Trainingsbetrieb der Turbo-Schnecken vom 16.03.2020 bis voraussichtlich 17.04.2020eingestellt. Wir sind sicher, in dieser noch nicht da gewesenen und besonderen Situation im Sinne der Mitglieder und Mitarbeiter zu handeln und hoffen auf Verständnis und Solidarität." 

Auch der Turnverein Brüninghausen stellt ab sofort bis voraussichtlich 19. April 2020 den Sportbetrieb ein. Grund ist die Corona-Epidemie und die in ihrem Zusammenhang ergangene Empfehlung, Sozialkontakte auf ein Minimum zu reduzieren, um den Epidemie-Verlauf zu verlangsamen. „Mit diesem drastischen Schritt kommen wir unserer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft nach und hoffen, dass sich von unseren Mitgliedern möglichst wenige infizieren oder andere mit dem Coronavirus anstecken“, sagte 1. Vorsitzender Jens Voß am Samstagabend.

Update, 15. März, 10 Uhr: Die Eröffnungsveranstaltung zur Ausstellung „Guernica – Der Künstler Reinhard Schmidhagen“, die zur Stunden in den Museen der Stadt Lüdenscheid stattfinden sollte, wurde abgesagt. Die Bürgermeister der beiden für diese Ausstellung kooperierenden Gemeinden, Dieter Dzewas und Jörg Schönenberg, entschieden aus gegebenem Anlass, um einer weiteren Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, diese Veranstaltung abzusagen. 

Die Ausstellung ist dagegen wie geplant Besucherinnen und Besucher im Rahmen der regulären Öffnungszeiten der Museen der Stadt Lüdenscheid geöffnet.

Coronavirus im MK: So war die Lage am Samstag, 14. März

Update, 14. März, 17.30 Uhr: Der Vorstand der DLRG Altena hat entschieden,das Schwimmtraining und den Schwimmunterricht mit sofortiger Wirkung bis auf weiteres komplett einzustellen. 

Update, 14. März, 15.28 Uhr: Die KIKU-Kunstwerkstatt in Neuenrade bleibt ab Montag zunächst bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Die in den nächsten zwei Wochen "ausfallenden Kursstunden werden wohl im Anschluss an das Frühjahr-/Sommersemester - noch vor den Sommerferien - nachgeholt", heißt es von Kiku-Leiterin Irmhild Hartstein. 

Der Vorstand des TV Sauerlandia Garbeck hat entschieden, den Trainingsbetrieb aller Sportgruppen mit sofortiger Wirkung bis auf weiteres komplett einzustellen. Auch die für den 27. März geplante Jahreshauptversammlung im Wirtshaus Syré findet nicht statt und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Update, 14. März, 15.15 Uhr: Das Aquamagis in Plettenberg zieht Konsequenzen und stellt ab Montag den Betrieb vorerst ein. Zur Begründung nennen die Verantwortlichen des Erlebnisbads auf der Website "die aktuelle Situation". Die Schließung werde voraussichtlich bis zum 3. April dauern. 

Coronavirus im MK

Update, 14. März, 15.07 Uhr: Der „Corona-Krisenstab“ der Evangelischen Kirchengemeinde Werdohl hat alle Umstände miteinander abgewogen und trifft diese ab sofort umzusetzenden Entscheidungen: „Bis zu Beginn der Karwoche fallenalle Gottesdienste/Andachten im Gemeindehaus Christus- /Friedenskirche und in der Christus-/Friedenskirche aus. Am Anfang der Karwoche wird entschieden, wie es möglicherweise mit den Karfreitagsgottesdiensten weitergehen kann. Sämtliche Gruppen, Kreise und Veranstaltungen im Gemeindehaus Christus-/Friedenskirche fallen vorläufig bis zum 19. April aus. Die Gruppen- und Kreisleiter werden informiert. Das DW wird ebenso informiert, dass auch im Gebäude Kirchenpfad bis zum 19. April keine Veranstaltungen stattfinden. Der Kirchliche Unterricht findet vorläufig bis zum 19. April nicht statt. Anfang der 12. Kalenderwoche bekommen alle KU-Eltern einen Informationsbrief. Informationszettel für die Öffentlichkeit werden an den Gemeindehaus-/Kirchentüren und in den Schaukästen ausgehängt, die Lokalpresse wird informiert, auf der Homepage wird ein Hinweis geschaltet. Das Gemeindebüro bleibt bis auf weiteres als Informationszentrale geöffnet. Die Pfarrer und Gemeindepädagoginnen stehen als Seelsorger zur Verfügung, verzichten aber möglichst auf persönliche Besuche. In dieser Zeit der Verunsicherung sollen möglichst Wege gefunden werden (über Blogeintrag, Homepage/E-Mail Mut Macher/Übertragung von Musik oder eines Gottesdienstes aus der Kirche usw.), den Menschen Trost zu geben. Der Corona Krisenstab der Evangelischen Kirchengemeinde Werdohl trifft sich je nach Anlass und Veränderung der Situation. Zwischendurch werden Informationen in der WhatsApp Gruppe ausgetauscht. Der Kontakt zum Presbyterium ist immer gegeben“.

Update 14. März, 15.01 Uhr: Die evangelische Versöhnungskirchengemeinde in Lüdenscheid teilt mit, dass aufgrund der aktuellen Lage am Sonntag sowohl in der Erlöser- als auch in der Apostelkirche keine Gottesdienste stattfinden.

Und auch der Ortsverband Rahmedetal im Sozialverband Deutschland hat reagiert und bis auf Weiteres alle Veranstaltungen vorerst abgesagt. Das betrifft unter anderem die für den 21. März geplante Jahreshauptversammlung.

Coronavirus im MK: So reagieren Kirchengemeinden

Update, 14. März, 14.42 Uhr: Einen detaillierten Maßnahmenkatalog wegen der Pandemie präsentiert die Pfarrei St. Michael Werdohl-Neuenrade: Messen finden weiterhin unter Einhaltung der Hygienevorschriften statt. Das Pfarrbüro und die Verwaltung arbeiten zunächst bis zum 3. April ohne Publikumsverkehr. Die Kontaktausnahme kann telefonisch oder per E-Mail erfolgen. - Die Priester können auch weiterhin zu Kranken- und Sterbenden gerufen werden. Die Krankensakramente werden unter Einhaltung der Hygienevorschriften gespendet. Alle Sondergottesdienste wie Kreuzwegandachten, Gottesdienste in den Seniorenheimen, Kinder- und Jugendkreuzweg fallen aus. Die Frühschichten in der Fastenzeit werden nicht in der Krypta, sondern in der Kirche angeboten, um die Abstandsvorgaben einhalten zu können. Das anschließende Frühstück findet nicht statt. Folgende weitere Veranstaltungen fallen aus: Die Frühschicht der Pfadfinder, der Bibelkurs Lectio Divina, das Fastenessen in Mariä Heimsuchung entfällt, der ökumenische Bußgang in Neuenrade entfällt, sämtliche geplanten Sitzungen sind abgesagt. Die Erstkommunionfeier und der vorbereitende Unterricht in der Gemeinde St. Michael Werdohl entfällt Neue Termine werden erst nach Änderung der Lage geplant, keinesfalls jedoch vor dem 30. Juni. Da in Neuenrade in diesem Jahr nur sechs Kinder zur Erstkommunion geführt werden, wird zur Zeit noch überlegt, ob eine Kleinstfeier nur mit den engsten Angehörigen stattfinden wird. Der vorbereitende Unterricht entfällt jedoch ab sofort auch hier. Die Anmeldung zur diesjährigen Firmung im Oktober wird ausgesetzt. Neue Anmeldetermine rechtzeitig bekannt gegeben. Die Treffen aller Gruppen und Verbände entfallen bis auf weiteres. Auch die Kegelbahn bleibt bis auf weiteres geschlossen. Die Kirchengemeinden bereiten sich auf die Feier des Osterfestes vor. Zum jetzigen Zeitpunkt sind alle Ostergottesdienste geplant. Jedoch fallen sowohl die Agapefeier nach der Osternacht in St. Michael und St. Petrus Canisisus als auch das Osterfrühstück in St. Mariä Heimsuchung aus. Die Priester weisen darauf hin: Bei Veränderung der Lage werden weitere Maßnahmen getroffen

Update, 14. März, 13.35 Uhr:   Neuenrade-Affeln - Alle  Abteilungen des SV Affeln 28 „stellen ihre Trainings- und Kursangebote mit sofortiger Wirkung“ ein. Was die anstehende Fußballferienfreizeit anbelangt, geplant vom 6. bis zum 9. April, „so beobachten die Verantwortlichen die Entwicklung und werden in den kommenden Wochen Entscheidungen über die weitere Vorgehensweise bekanntgeben“, heißt es in der Mitteilung des SV Affeln 28. 

Balve-Garbeck – Die Vorstände der Garbecker Chöre (Choratelier, Cantamio und MGV Amicita Garbeck) haben „aus Vorsicht den Entschluss gefasst, die Chorproben bis Ostern ausfallen zu lassen“. Außerdem habe „der Chorverband NRW sämtliche Leistungssingen und Sängerfeste“ abgesagt.

Coronavirus im MK: Kirchen reagieren

Update, 14. März, 11.46 Uhr: Die Katholische Pfarrei St. Medardus in Lüdenscheid reagiert ebenfalls mit Absagen aller größeren Veranstaltungen und solcher, bei denen viele Teilnehmer aus den Risikogruppen zu erwarten sind, und folgt damit den Empfehlungen des Bistums Essen, die am Wochenende in den Gemeinden verlesen werden sollen. Zu den größeren Veranstaltungen die abgesagt werden, gehören nach Informationen unserer Redaktion wohl auch die Erstkommunionfeiern. Für dieses Wochenende wurde der Osterbasar von St. Joseph und Medardus abgesagt. die regulären Gottesdienste sollen, sofern sie nicht gefährdete Zielgruppen wie alte und Kranke betreffen, zunächst weiterhin stattfinden. Allerdings soll auf die Benutzung von Liederbüchern verzichtet werden und die Teilnehmer auf Abstand zu Banknachbarn hingewiesen werden. 

Update, 14. März, 10.08 Uhr: Die Stadt Balve hat einige Maßnahmen wegen des Coronavirus ergriffen. "Um diese Ausbreitung zu verlangsamen und damit auch unser Gesundheitssystem geschützt wird, ist es die Aufgabe von uns allen, Kontakte und größere Menschenansammlungen zu vermeiden", heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung. 

Daher werde die Stadt Balve ab Montag, 16. März, die öffentliche Bücherei und den öffentlichen Schwimmbadbetrieb einstellen. Ebenso würden sämtliche Veranstaltungen der öffentlichen Bücherei bis auf weiteres abgesagt, erklärte Bürgermeister Hubertus Mühling. Die Absage betreffe dementsprechend auch das Kinderkino in Balve am Montag, 16. März, und in Mellen am Donnertag, 19. März. 

Coronavirus im MK: Rathaus in Balve geschlossen

Ebenso werde das Rathaus ab Montag für den öffentlichen Besucherverkehr geschlossen. "Im Vordergrund stehen dabei der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Verwaltung. Viele Anliegen des täglichen Lebens lassen sich sicherlich telefonisch erledigen oder über den elektronischen Weg mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung klären", teilte die Stadt Balve mit. 

Sollten Besuche im Rathaus oder Bürgerbüro unumgänglich sein, bittet Bürgermeister Mühling um vorherige telefonische Terminabstimmung mit den zuständigen Mitarbeitern. Sämtliche Telefonnummern seien auf der Internetseite der Stadt Balve oder telefonisch über die zentrale Rufnummer des Rathauses (02375/926-0) herauszufinden. Bei Besuchen bittet Mühling um die Beachtung der Hygienevorschriften, die in den Eingangsbereichen des Rathauses aushängen.

Coronavirus: Die Lage im Märkischen Kreis bis einschließlich Freitag, 13. März: 

Update 19.46 Uhr: Mit einer Aktion bei Facebook hat Elvira Jimenez aus Brügge einen Nerv getroffen. Sie will Lüdenscheider mit Menschen zusammenbringen, die unter häuslicher Quarantäne stehen und niemanden haben, der sie unterstützt. 

Update 18.59 Uhr: Die Stadt Lüdenscheid teilt mit, dass ab Montag, 16. März, in den städtischen Sporthallen bis auf Weiteres kein Hallenbetrieb mehr stattfindet.

Update 17.54 Uhr: Der evangelische Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg ist Träger von 16 Kindergärten in Lüdenscheid, Kierspe und Meinerzhagen. Zum Erlass des Ministeriums heißt es: "Die Einrichtungsleitungen sind angehalten mit den Mitarbeitern am Montag und Dienstag (16. und 17. März) in den Einrichtungen anwesend zu sein,um auf eventuell entstehende Betreuungsengpässe reagieren zu können. Nach bisherigen Erkenntnissen werden ab Mittwoch, 18. März, alle 16 Einrichtungen voraussichtlich bis zum 17. April komplett geschlossen.

Bezüglich einer Betreuungsmöglichkeit für Kinder deren Eltern die in unverzichtbaren Funktionsbereichen tätig sind (Feuerwehr, Polizei, Ärzte, Krankenschwestern, Pflegekräfte, etc.), wird am Montag, gemeinsam mit den Jugendämtern, eine Lösung erarbeitet. Diese gilt dann ab Mittwoch den 18.03.2020 - bis dahin wird die Notbetreuung in den einzelnen Einrichtungen gewährleistet. 

Update 17.46 Uhr: Die Stadt Lüdenscheid sagt alle Veranstaltungen in öffentlichen Gebäuden bis Mitte Mai ab. Für das Kulturhaus gilt die Regelung zunächst bis zum 19. April – dann soll weiter entschieden werden. Privaten Veranstaltern wird geraten,ihre Veranstaltungen gegebenenfalls abzusagen oder zu verschieben. Auch alle Rats- und Ausschusssitzungen, die für die kommenden Wochen geplant waren, werden bis auf weiteres verschoben.

Update 16.52 Uhr: Die Stadt Lüdenscheid äußert sich ebenfalls zu den Schulschließungen.  Erst am 20. April werden die Schulen und Kindergärten wieder geöffnet. „Die Einstellung des Schulbetriebes darf aber nicht dazu führen, dass Eltern, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen – insbesondere im Gesundheitswesen – arbeiten, wegen der Betreuung ihrer Kinder im Dienst ausfallen. Deshalb muss in den Schulen während der gesamten Zeit des Unterrichtsausfalls ein entsprechendes Betreuungsangebot vorbereitet werden“, betont das NRW-Schulministerium. Das betrifft besonders die Kinder in den Klassen 1 bis 6. 

Die Stadt Lüdenscheid ist bereits dabei, ein entsprechendes Betreuungsangebotin Absprache mit den Schulleitungen zu organisieren und abzustimmen. Anfang der kommenden Woche werden der Ablauf und die Organisation für die betroffenen Eltern von der Stadtverwaltung kommuniziert. 

Auch die Kitas bleiben ab Montag geschlossen. Eltern werden gebeten, ihre Kinder zu Hause zu betreuen. Auch hier wird ein entsprechendes Betreuungsangebot für Eltern aus unverzichtbaren Funktionsbereichen vorbereitet. Weitere Informationen hierzu folgen Anfang der kommenden Woche.

Update 16.21 Uhr:  Der Märkische Kreis reagiert auf die Bekanntgabe der Schulschließung durch Ministerpräsident Armin Laschet.  "In enger Koordination mit den Schulträgern arbeitet die Kreisverwaltung mit Hochdruck daran, die offenen Fragen kurzfristig zu klären. Das große Problem der Kinder-Betreuung ist bekannt", erklärte Volker Schmidt, Fachbereichsleiter Gesundheit Soziales und Verbraucherschutz des Märkischen Kreises. 

Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag (17. März) aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Die Schulen stellen an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicher. 

Diese Regelung gilt nicht für die Mosaikschule des Märkischen Kreises in Lüdenscheid. Sie sollte zunächst nur bis Montag geschlossen bleiben und wird nunmehr am Montag und am Dienstag nicht öffnen. 

Für die Wilhelm-Busch-Schule in Trägerschaft des Märkischen Kreises gilt folgende Regelung: Wegen eines noch ungeklärten Verdachtsfalls an der Schule bleibt sie vorsorglich bereits ab Montag geschlossen.

Schulleiter verkündet Schulschließung wegen Coronavirus über Lautsprecher

Update 16.17 Uhr: Die Adolf-Reichwein-Gesamtschule hat ebenfalls für Montag und Dienstag ein Betreuungsangebot auf die Beine gestellt. Zudem soll für die Zeit ab Mittwoch bis zu den Osterferien ein Notplan erarbeitet werden, damit eine Betreuung für Kinder gewährleistet ist, deren Eltern zum Beispiel im Gesundheitswesen arbeiten, erklärt Schulleiter Frank Bisterfeld. Die Nachricht, dass die Schule geschlossen wird, verbreitete er Freitagmittag über Lautsprecher. 

Da zu dem Zeitpunkt viele Schüler jedoch schon frei hatten, wird zusätzlich noch über einen E-Mailverteiler und auf der Schulhomepage über die Schließung informiert.

Die Betriebspraktika, die am Montag beginnen sollten, sind ebenfalls abgesagt. „Die Schließung der Schulen ist die richtige Entscheidung. Die Situation erfordert das“, sagt Frank Bisterfeld. Er hatte zuvor den Eindruck, dass viele Eltern verunsichert waren. „Wir haben viele Elternanrufe bekommen“, sagt er.

Angst vor Coronavirus: Vordertür in Bussen der MVG bleibt geschlossen

Update 16.01 Uhr: Die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG) reagiert auf die Schulschließungen im Märkischen Kreis. Wie Sprecher Jochen Sulies auf Anfrage mitteilte, stellt das Verkehrsunternehmen ab Mittwoch, 18. März, auf den Ferien-Fahrplan um. Am Montag und Dienstag fahren die Schulbusse noch regulär. 

Bereits ab Samstag, 14. März, gelten auch strengere Regeln in den Bussen der MVG. Der Fahrerbereich wird abgesperrt. Fahrgäste dürfen nur noch hinten aus- und einsteigen. Der Kauf von Tickets ist im Bus nicht mehr möglich. "Grundsätzlich gilt aber weiterhin die Ticketpflicht", sagt Jochen Sulies und verwies auf andere Möglichkeiten des Ticketkaufs. 

Schulleiter der Lüdenscheider Gymnasien äußern sich

Update 15.50 Uhr: Die Nachricht des NRW-Schulministeriums erreichte die Lüdenscheider Gymnasien, als die meisten Lehrer schon nicht mehr am Arbeitsplatz waren. 

Der Chef des Lüdenscheider Zeppelin-Gymnasiums, Sebastian Wagemeyer, kündigte für Montag und Dienstag Gespräche mit der erweiterten Schulleitung und dem Lehrerrat an, um die Marschrichtung für die nächsten Wochen abzustimmen. "Wir müssen ermitteln, wie groß der Betreuungsbedarf für Montag und Dienstag ist."

Schulleiter Dieter Utsch vom Bergstadt-Gymnasium Lüdenscheid hat frühzeitig eine Vorab-Info auf die Schul-Homepage stellen lassen und sagte, die Betreuung für die Tage vor den sogenannten Corona- und dann den Osterferien sei auf jeden Fall gesichert. "Wir haben von allen Lerngruppen E-Mail-Adresslisten erstellt." Auch über den Dienstag hinaus seien Kollegen anwesend.

Mit Blick auf die Abiturienten appellierte Utsch, Ruhe zu bewahren und die aktuelle Entwicklung positiv zu sehen. "Jetzt haben die Zwölftklässler mehr Zeit, um sich auf die Prüfungen vorzubereiten.

Michaela Knaupe, Leiterin des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Lüdenscheid, setzt auf "möglichst enge Kommunikation mit den Eltern". Überraschend ist für die Oberstudiendirektorin die Entwicklung nicht, wie sie sagt. "Wir haben vorgesorgt." Das betreffe auch die Aufgabenstellung für die Schüler während der Zeit bis zu den Osterferien.

Update 14.43 Uhr: Die Lüdenscheider Discothek Saitensprung setzt den Tanz- und Diskothekenbetrieb an diesem Wochenende aus. "Wir können aktuell nicht verantworten, ganz normal auf engem Raum weiterzufeiern und denken dabei an alle Mitmenschen, insbesondere an diejenigen, die aufgrund ihres Alters oder einer Vorerkrankung einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind", schreibt das Disco-Team auf seiner Facebook-Seite. 

Update 14.31 Uhr: Neben den Schulen im Märkischen Kreis werden nach Informationen unserer Zeitung auch alle Kindertagesstätten ab Montag geschlossen. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus. 

Update 14.29 Uhr: Nach Informationen unserer Zeitung will die Stadt Lüdenscheid für Eltern, die in einem für die Gesundheitsversorgung relevanten Bereich tätig sind, eine Kinderbetreuung anbieten. Die genauen Bedingungen stehen noch nicht fest. 

Coronavirus im Kreis MK: Schulen werden geschlossen

Update 14.26 Uhr: Nach Informationen unserer Zeitung wird bereits am Montag der Unterricht an allen Schulen ausgesetzt. Es gelte aber eine Übergangsregelung zur Schulschließung: Am Montag und Dienstag können Eltern ihre Kinder noch in die Schule schicken - dort müsse dann eine Betreuung gewährleistet sein. Die Lehrer müssen am Montag und Dienstag anwesend sein. Dort sollen dann Absprachen für die kommenden Wochen getroffen werden.

Update 14.23 Uhr: Die CDU-Fraktion Lüdenscheid ruft den Bürgermeister auf, alle Rats- und Ausschusssitzungen auf die Zeit nach den Osterferien zu verlegen. Dringende Entscheidungen sollten per Dringlichkeitsbeschluss herbeigeführt werden. 

Update 14.10 Uhr: Offen ist, ab wann genau die Schulen im Märkischen Kreis geschlossen sind. Das wird in einigen Minuten in Düsseldorf bekanntgegeben. Getagt hat auch der Krisenstab der Stadt Lüdenscheid. Die Stadt hat für den Nachmittag eine Erklärung zur aktuellen Situation angekündigt. Erwartet werden weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens. 

Update 13.49 Uhr: Jetzt steht es fest: Die Schulen im Märkischen Kreis bleiben ab der kommenden Woche  voraussichtlich bis zu den Osterferien geschlossen. Einzelheiten zur Entscheidung der Landesregierung gibt es in unserem News-Ticker für NRW. Erste Reaktionen aus der Region gibt es gleich hier. 

Drei weitere Coronavirus-Infizierte im Märkischen Kreis

Update 11.43 Uhr: Dem Gesundheitsamt des Märkischen Kreises wurden drei weitere am Coronavirus Infizierte gemeldet. Es handelt sich um zwei Personen aus Iserlohn und eine Person aus Altena

Alle drei neuen labortechnisch-bestätigten Corona-Fälle sind reisebedingt: Es handelt sich dabei also um Rückkehrer aus Tirol in Österreich. Die zwei Iserlohner und die Person aus Altena wurden vom Gesundheitsamt des Märkischen Kreises unter häusliche Quarantäne gestellt. Es konnten noch nicht alle Kontaktpersonen abschließend ermittelt werden.

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälleerhöhte sich im Märkischen Kreis dadurch auf 13. Als erkrankt gelten aktuell zwölf Personen. Ein Lehrer aus Lüdenscheid hat die Erkrankung überstanden. 

Aktuell befinden sich laut Märkischem Kreis somit zwölf labortechnisch-bestätigte Infizierte und 56 Kontaktpersonen in Quarantäne. Sie verteilen sich im Märkischen Kreis wie folgt: 

  • Iserlohn: 3 infizierte Person und 10 Kontaktpersonen
  • Lüdenscheid: 3 Infizierte und 31 Kontaktpersonen
  • Menden: 2 Infizierte und 4 Kontaktpersonen
  • Plettenberg: 3 Infizierte und 5 Kontaktpersonen
  • Altena: 1 Infizierter und 1 Kontaktperson
  • Halver: 1 Kontaktperson
  • Hemer: 1 Kontaktperson
  • Meinerzhagen: 1 Kontaktperson
  • Neuenrade: 1 Kontaktperson

    Zahlreiche Absagen im Märkischen Kreis

Update 11.18 Uhr: Es gibt weitere Absagen in Lüdenscheid: Die für heute, 13. März, geplante Jahreshauptversammlung des Hegerings ist abgesagt worden.

Auf Grund der Empfehlungen der Landeskirche und der Stadt Lüdenscheid hat sich das Rolli-Disco-Team und der Kreisverband für Körper- und Mehrfachbehinderte dazu entschlossen die für Samstag, 14. März, geplante Rolli-Disco in Oberrahmede zu verschieben. Das Team wird einen neuen Termin rechtzeitig bekannt geben. 

Der für den 28. März geplante Basar „Rund ums Kind“ des Kindergartens Unterm Himmelszelt im Gemeindehaus der Apostelkirche am Bierbaum fällt ebenfalls aus. 

Der für Samstag, 14. März, geplante Kinderbibeltag der Versöhnungskirchengemeinde im Gemeindezentrum der Erlöserkirche ist abgesagt worden. 

Der Vorstand des SGV Rahmede hat auf Grund der aktuellen Lage beschlossen, dass die für Samstag, 14. März, geplante gemeinsame Wanderung mit dem SGV Lüdenscheid abgesagt wird.

Update 10.58 Uhr: Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen (MAGS) meldet zwei weitere bestätigte Corona-Fälle für den Märkischen Kreis. Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen im Kreis steigt damit auf zwölf. 

Genauere Einzelheiten zu den zwei neuen Fällen wird das Kreisgesundheitsamt des Märkischen Kreises voraussichtlich im Laufe des Tages bekanntgeben. Mindestens eine Person - der infizierte Lehrer der Mosaikschule in Lüdenscheid - gilt als geheilt. 

Update 13. März, 10.45 Uhr: Die Sportverbände haben eigene Regelungen getroffen. Es gibt zahlreiche Absagen. Eine Übersicht über die verschiedenen Sportarten hat unsere Sportredaktion zusammengestellt. Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen hat ebenfalls eine Entscheidung getroffen. 

Update, 12. März, 15.45 Uhr: Die Märkischen Kliniken setzen aus Sorge um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus drastische Einschränkungen für Besucher um. 

Update 15.11 Uhr: Am Nachmittag gab das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises weitere Einzelheiten zu den Coronavirus-Fällen neun und zehn bekannt, die das Ministerium bereits am Morgen gemeldet hatte.

Am Mittwoch, 11. März, wurden die Probe einer Person aus Plettenberg und einer Person aus Menden als positiv identifiziert. Das Gesundheitsamt ermittelt in beiden Fällen die Kontaktpersonen.

Der infizierte Lehrer aus Lüdenscheid – der erste Corona-Fall im Kreis – und dessen 34 Kontaktpersonen konnte der Märkische Kreis inzwischen aus der Quarantäne entlassen. 

Aktuell befinden sich damit noch neun labortechnisch-bestätigte Infizierte und 49 Kontaktpersonen in Quarantäne. 

  • Iserlohn: 1 infizierte Person und 4 Kontaktpersonen
  • Lüdenscheid:  3 Infizierte und 31 Kontaktpersonen 
  • Menden: 2 Infizierte und 4 Kontaktpersonen
  • Plettenberg: 3 Infizierte und 5 Kontaktpersonen 
  • Altena: 1 Kontaktperson
  • Halver: 1 Kontaktperson
  • Hemer: 1 Kontaktperson
  • Meinerzhagen: 1 Kontaktperson 
  • Neuenrade: 1 Kontaktperson

Zahl der Infizierten im benachbarten Hochsauerlandkreis auf acht gestiegen

Update 14.51 Uhr: Der Märkische Kreis hat mehrere Veranstaltungen in Iserlohn, Lüdenscheid und Altena wegen des Coronavirus abgesagt.

Update 14.19 Uhr:  Es gibt fünf neue, bestätigte Coronavirus-Fälle im benachbarten Hochsauerlandkreis. Das teilte die Kreisverwaltung des Hochsauerlandkreises am Donnerstag mit. Insgesamt gebe es damit nun acht Covid-19-Erkrankte im HSK. Auch die neuen Coronavirus-Patienten - laut Kreis drei Menschen in Arnsberg, einer aus Brilon und ein weiterer aus Schmallenberg - seien Rückkehrer aus Skiurlauben.

Update 14.07 Uhr: Der mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Lehrer der Mosaikschule - der erste Corona-Fall im Märkischen Kreis - ist nach unseren Informationen inzwischen aus der Quarantäne entlassen worden. Zwei Tests zum Abschluss seiner 14-tägigen Quarantäne ergaben keinen Hinweis mehr auf das Coronavirus. Die Covid19-Erkrankung hatte bei dem Lehrer nur milde Erkältungssymptome ausgelöst. Er gilt nun als geheilt. Von ihm geht keine Ansteckungsgefahr mehr aus. 

Update 13.48 Uhr: Es gibt im Märkischen Kreis wieder Atemschutzmasken. Sie sind aber deutlich teurer als noch vor einigen Wochen, berichtet ein Apotheker. 

Update 13:09 Uhr: Neben zahlreichen Klassen- und Kursfahrten, die aufgrund der neuen Bestimmungen des NRW-Schulministeriums abgesagt werden müssen, wird auch der Abi-Sturm der Lüdenscheider Gymnasium verschoben: Die eigentlich für den 2. April terminierte Veranstaltung der Abiturienten wurde in Absprache allerdrei Gymnasien auf den 28. Mai verschoben.

Schulleitung der Pestalozzi-Grundschule in Lüdenscheid nimmt Stellung auf Internetseite

Update 13.01 Uhr: Die Pestalozzi-Grundschule in Lüdenscheid äußert sich auf seiner Internetseite zu dem Corona-Verdacht in der Schule. Mehrere Schüler einer vierten Klasse sowie drei Lehrkräfte stehen dort  unter Quarantäne, weil sie Kontakt zu einer infizierten Lehrerin der Mosaikschule hatten. 

Die Schulleitung macht darin noch einmal deutlich, dass es "an unserer Schule keinen bekannten Fall von Corona gibt, weder bei den Lehrern noch bei den Schülern." Die erkrankte Lehrerin der Mosaikschule war demnach am 27.02.2020 an der Schule. Alle Kontaktpersonen bleiben zurzeit zu Hause. Der Unterricht findet regulär statt. 

Auf der Homepage heißt es: "Das Gesundheitsamt und die Stadt entscheiden über Schulschließungen, nicht die Schulleitung. Wir tun alles für die Sicherheit Ihrer Kinder und achten extrem auf die Hygiene. Sie werden weiterhin von uns über Änderungen informiert (Elternbrief, Hompage)."

Update 11.59 Uhr: Das schönste Osterfeuer-Event der Region - das "Burn the Fox"-Festival in Lüdenscheid - wird wegen des Coronavirus abgesagt.

Update, 11.50 Uhr: Die nächste Veranstaltung im MK wurde abgesagt. Die Band "Let the butterfly" sollte eigentlich in Rinkscheid auftreten - daraus wird nun nichts mehr.

Update 10.38 Uhr: Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen (MAGS) meldet für den Märkischen Kreis die bestätigten Fälle neun und zehn. Bislang hat das Kreisgesundheitsamt des Märkischen Kreises bis gestern acht Fälle aufgeführt. Diese Zahl hat sich bis Donnerstagmorgen offenbar erhöht. Wie das Ministerium ausführt,  beziehen sich die vorliegenden Zahlen auf Informationen, die das MAGS als offizielle Berichte erreicht haben. "Bei der Entwicklung der Zahl der bestätigten Infektionen handelt es sich derzeit um ein dynamisches Geschehen", schreibt das Ministerium. Nähere Einzelheiten zu den neuen Fällen im Märkischen Kreis gibt es noch nicht. 

10.32 Uhr: Über die Auswirkungen der Corona-Krise im abgeriegelten Italien berichtet eine Familie aus Lüdenscheid, die vor einigen Jahren nach Italien gezogen ist. 

31 Fälle in den Nachbarkreisen und der Stadt Hagen bis Mittwochabend

Update 12. März, 10.16 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in der Region steigt weiter. Im Märkischen Kreis sind bislang acht Menschen positiv auf das Virus getestet worden, sie stammen aus Lüdenscheid (4), Plettenberg (2), Menden und Iserlohn.

So ist die Situation in den Nachbarkreisen und Städten aus. 

Im Oberbergischen Kreis wurden am Mittwoch vier neue SARS-CoV2-Fälle bestätigt. Die Personen befinden sich in angeordneter häuslicher Quarantäne. Insgesamt erhöht sich die Zahl der bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus im Oberbergischen Kreis auf elf. Zwei der betroffenen Personen konnten allerdings nach Ablauf der Quarantänefrist und zweifach negativem Test aus der Quarantäne entlassen werden. 

Auch im Kreis Olpe gibt es den ersten Corona-Fall. Bei einer Frau aus der Gemeinde Kirchhundem wurde das Virus durch einen Test nachgewiesen. Bei der Erkrankten, die kürzlich aus einem Urlaub in Südtirol gekommen war, waren leichte Symptome einer Erkältung aufgetreten. 

Im Hochsauerlandkreis stieg die Zahl der Infizierten am Mittwoch auf drei. Zwei weitere Fälle einer Coronavirus-Infektion wurden bestätigt. Betroffen sind zwei Frauen aus Schmallenberg, die aus dem Skiurlaub in Südtirol zurück gekehrt sind. 

Im Kreis Soest ist die Zahl der Fälle auf vier gestiegen. Eine Person aus Lippstadt, die einen Urlaub in Österreich verbracht hat, wurde positiv getestet. Zudem wurde das Virus bei Personen aus Möhnesee, Soest und Bad Sassendorf nachgewiesen. 

In der Stadt Hagen sind bislang drei Corona-Fälle bestätigt.  Zwei Männer mittleren Alters hatten sich unverzüglich, nachdem sie von einer Reise aus Südtirol zurückgekommen waren, beim Gesundheitsamt der Stadt Hagen gemeldet. Sie wurden positiv auf das Virus getestet. 

Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen im Kreis Unna ist auf neun gestiegen. Zwei der drei neuen Fälle stehen im Zusammenhang den bereits bekannten Fällen aus Bergkamen. Der dritte neue Fall ist in Schwerte zu verorten. Wo die Person sich angesteckt hat, wird derzeit ermittelt.

12. März, 10 Uhr: Weitere Auswirkungen auch auf Meinerzhagen: Die Rinkscheider Frühlingsparty findet nicht statt. Die Entscheidung, die Party, die für kommenden Samstag in der Rinkscheider Mehrzweckhalle geplant war, abzusagen, sei am Mittwochabend gefallen, teilte der Schützenverein Rinkscheid auf Anfrage unserer Zeitung mit. Ebenfalls abgesagt wurde die Festkleiderbörse, die am kommenden Sonntag in der Listerhalle in Hunswinkel hätte stattfinden sollen. 

Zwei neue Infizierte: Jetzt acht Coronavirus-Fälle im Märkischen Kreis 

11. März, 16.53 Uhr: Der Märkische Kreis hat seine Angaben vom Nachmittag korrigiert. Demnach wurden nur drei Lehrkräfte der Lüdenscheider Pestalozzi-Schule unter Quarantäne gestellt, davon wohnt eine im Märkischen Kreis. Außerdem müssen die Schüler einer vierten Klasse der Pestalozzi-Grundschule zuhause bleiben. In dieser Klasse hatte die infizierte Lehrerin der Mosaikschule unterrichtet. 

Zunächst hatte der Märkische Kreis gemeldet: "Die Zahl der unter Quarantäne gestellten Kontaktpersonen stieg auf 77. Darunter sind auch vorsorglich acht Lehrkräfte und eine vierte Klasse der Pestalozzi-Grundschule in Lüdenscheid". Diese Angaben wurden nun korrigiert. Der Unterricht an der Pestalozzi-Schule findet wie gewohnt statt. 

16.33 Uhr: Anderswo lässt die Spendenbereitschaft der Blutspender infolge der Angst vor dem Coronavirus merklich nach. Nicht so in Lüdenscheid. Das DRK bedankt sich bei 201 Blutspendern am vergangenen Freitag. 

15.38 Uhr: An der Pestalozzi-Grundschule in Lüdenscheid fand heute der Unterricht wie geplant statt. Einzige Ausnahme: Die Schüler einer vierten Klasse wurden ebenso freigestellt wie zunächst drei Lehrer. Sie hatten Kontakt zu der am Montag positiv getesteten Lehrerin der Mosaikschule, die auch Unterricht in der vierten Klasse der Pestalozzischule gegeben hatte, bevor sie vor zwei Wochen als Kontaktperson unter Quarantäne gestellt worden war.

14.55 Uhr: 77 Personen befinden sich inzwischen im Märkischen Kreis in häuslicher Quarantäne. Wir haben mit einer Betroffenen aus dem MK gesprochen. Wie es ihr geht, was sie erlebt. 

Zwei weitere Coronafälle im Märkischen Kreis gemeldet

14.13 Uhr:  Dem Gesundheitsamt des Märkischen Kreises wurden zwei weitere am Coronavirus-Infizierte gemeldet. Es handelt sich um eine Person aus Iserlohn und eine aus Menden. Das teilte der Märkische Kreis soeben mit

Die Anzahl der am Coronavirus infizierten Personen im Märkischen Kreis ist auf acht angestiegen. Am Dienstagnachmittag ging beim Gesundheitsamt des Märkischen Kreis das Ergebnis eines positiv getesteten Iserlohners ein. Ein weiterer Fall aus Menden wurde mündlich bestätigt. Das Gesundheitsamt ermittelt in beiden Fällen die Kontaktpersonen. Die Zahl der unter Quarantäne gestellten Kontaktpersonen stieg auf 77

Die Mosaikschule in Lüdenscheid kann ihren Unterricht voraussichtlich am Dienstag, 17. März, wiederaufnehmen. Die Testergebnisse der unter Quarantäne gestellten Lehrkräfte und Schüler fielen bis auf die eine Lehrerin negativ aus. 

Update 13.51 Uhr: Nach Informationen unserer Zeitung bleibt die Mosaikschule am Standort Lüdenscheid nach jetzigem Stand voraussichtlich bis einschließlich 16. März geschlossen. Ursprünglich sollte sie heute wieder geöffnet werden. 

Zwei Lehrer der Schule sind mit dem Coronavirus infiziert, weitere standen oder stehen als Kontaktpersonen der Infizierten noch unter Quarantäne. Daher stehen an der Schule mit 95 Schülern auch weiterhin nicht genügend Lehrer zur Verfügung, um einen geregelten Schulbetrieb zu gewährleisten. 

Stern-Center sagt Großveranstaltung am 21. März ab

Update 13.39 Uhr: Aufgrund der aktuellen Situation hat sich das Center-Management dazu entschieden, die Veranstaltung Tag der Stars am 21. März im Stern-Center vorsorglich abzusagen und auf einen späteren Termin in der zweiten Jahreshälfte zu verschieben. Das teilte das Management am Mittag mit. "Hintergrund ist, dass wir sicherheitshalber und zum Schutz unserer Besucherinnen und Besucher auf größere Veranstaltungen mit vielen Besuchern zurzeit generell verzichten. Der tägliche Betrieb des Centers ist davon weiterhin nicht betroffen."  

Update 13.34 Uhr: Erstmals seit mehr als 40 Jahren wird es in diesem Frühjahr keine Gemeindetage unter dem Wort in der Lüdenscheider Christuskirche geben. Dies teilte Pfarrer Rainer Gremmels als Vorsitzender des Trägervereins am Mittwoch mit. 

„Angesichts der aktuellen Situation durch das Coronavirus haben wir uns schweren Herzens entschieden, die Gemeindetage unter dem Wort in der Christuskirche abzusagen. Wir folgen damit der Empfehlung, Großveranstaltungen abzusagen, die auch in einem Rundbrief der Evangelischen Kirche von Westfalen ausgesprochen wurde“, erklärte Gremmels zu der Entscheidung, die am Dienstagabend im Trägerkreis gefallen ist. 

Erste Kontaktpersonen aus der Quarantäne entlassen

Update 11.33 Uhr: Nach Informationen unserer Zeitung sind erste Kontaktpersonen des infizierten Lehrers der Mosaikschule aus der häuslichen Quarantäne entlassen worden. Sie zeigten keine Symptome und bei ihnen verlief auch ein zweiter Test negativ. Am gestrigen Dienstag endete daher die behördlich angeordnete 14-tägige häusliche Quarantäne

Insgesamt hatte das Kreisgesundheitsamt 36 Kontaktpersonen ermittelt, die am Dienstag, 25. Februar, längeren Kontakt zu dem infizierten Lehrer der Mosaikschule hatten. Eine Bestätigung vom Märkischen Kreis, dass die Quarantäne bei einzelnen Kontaktpersonen aufgehoben wurde, gab es auch am Mittwochmorgen noch nicht. Es lägen noch nicht alle Ergebnisseder zweiten Corona-Tests vor. Man werde keine Zwischenergebnisse bekanntgeben. 

Am Montag hatte der Märkische Kreis mitgeteilt, dass beim zweiten Test eine weitere Lehrerin der Mosaikschule positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Die Zurückhaltung des Märkischen Kreises in Bezug auf die anderen 35 Kontaktpersonen des infizierten Lehrers kann auch damit zusammenhängen, dass möglicherweise Schüler und Lehrer, die erst seit dem 28. Februar unter Quarantäne stehen, nach dem 25. Februar auch noch Kontakt zur jetzt positiv getesteten Lehrerin hatten. Am Mittwochmorgen tagte erneut der Krisenstab des Märkischen Kreises. 

Wie viele Kontaktpersonen im Umfeld der infizierten Lehrerin ermittelt wurden, ist bislang nicht bekannt. Nach Informationen stehen alle Schüler einer vierten Klasse sowie drei Lehrer der Pestalozzischule in Lüdenscheid noch bis zum 12. März unter Quarantäne. 

Update 10.53 Uhr: Die Stadt Iserlohn reagiert auf die Verbreitung des neuartigen Coronavirus. Um sowohl die Bürger als auch die Mitarbeiter vor unnötiger Ansteckungsgefahr zu schützen, bittet die Stadt Iserlohn ab sofort darum, die Rathäuser und städtischen Dienststellen nur in wirklich dringenden Angelegenheiten aufzusuchen.

Update 10.15 Uhr: Jetzt passiert das, was im Nachgang des NRW-Erlasses von Dienstag unvermeidlich war: Veranstaltungen, die mutmaßlich oder sicher mehr als 1.000 Besucher gehabt hätten, werden abgesagt. Das betrifft beispielsweise das Stadtfest "Mendener Frühling".

Coronavirus im MK: Veranstaltungen nach NRW-Erlass abgesagt

Update, 17.45 Uhr: Zwei Veranstaltungen mit dem Comedian Markus Krebs im Märkischen Kreis werden nicht stattfinden - und zwar in Plettenberg und im Sauerlandpark in Hemer. Hier gibt es immerhin schon einen Ersatztermin.

Update 16.45 Uhr: Der Unterricht an der Richard-Schirrmann-Realschule kann ab Mittwoch, 11. März, in reduzierter Form wieder stattfinden. Für eine durchgängige Beschulung der 5. und 6. Klassen ist gesorgt, teilt die Stadtverwaltung am Nachmittag mit. Nachdem sich einige Lehrer wieder einsatzfähig gemeldet haben, wird zumindest ein Teil des Unterrichts wieder stattfinden. 

Auf der Homepage der Realschule führt Schulleiterin Daniela Schröder die aktuellen Regelungen auf: 

  • Am Mittwoch werden wir für die Jahrgänge 5, 6 und 10 bis zur Mittagspause Unterricht erteilen. Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 10 werden mit Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung versorgt. 
  • Am Donnerstag werden die Jahrgänge 5,6 und 8 bis zur Mittagspause unterrichtet, so dass die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 die Lernstandserhebungen im Fach Mathematik bearbeiten können. 
  • Am Freitag werden voraussichtlich die Jahrgänge 5, 6 und 8 mit Unterricht versorgt. Im Jahrgang 8 werden die Lernstandserhebungen im Fach Englisch nachgeholt.

Die Klassen 7 und 9 haben demnach bis zum Wochenende durchgängig schulfrei. "Leider sind bis zum Wochenende noch sehr viele Lehrkräfte krank", schreibt Schulleiterin Daniela Schröder auf der Homepage. Auch das Sekretariat ist krankheitsbedingt nicht besetzt. Eltern, die ihr Kind im Krankheitsfall entschuldigen wollen, sollen die Krankmeldung daher per E-Mail schicken an 163156@schule.nrw.de.

Ein Mann, der an der Realschule tätig ist, und seine Ehefrau sind mit dem Coronavirus infiziert. Auf Nachfrage erklärte die Kreisverwaltung erneut, dass bei dem Ehepaar keine weiteren Kontaktpersonen ermittelt werden konnten. 

Drei Lehrer der Pestalozzischule hatten Kontakt zur Infizierten 

Update 14.30 Uhr: An der Pestalozzischule findet der Unterricht wie geplant statt. Eine Lehrkraft der Mosaikschule (seit dem 28. Februar als Kontaktperson in Quarantäne), die inzwischen positiv auf das Coronavirus getestet wurde, hatte vor der vom Gesundheitsamt angeordneten Quarantäne, Kinder einer 4. Klasse der Pestalozzischule unterrichtet. Diese Klasse sowie drei Mitglieder des Lehrerkollegiums der Pestalozzischule, die Kontakt zu der Lehrkraft hatten, sind zunächst bis einschließlich Donnerstag, 12. März, vom Unterricht freigestellt. 

Update 13.18 Uhr: Auch im benachbarten Hochsauerlandkreis gibt es nun den ersten Coronavirus-Fall. Ein Mann aus Sundern wurde positiv auf das Virus getestet. Er war am vergangenen Wochenende aus Ischgl in Tirol/Österreich von einem Skiurlaub zurückgekehrt und hat sich vermutlich dort angesteckt. 

Update 13.06 Uhr: Am Montag und am Dienstag  war die Richard-Schirrmann-Realschule in Lüdenscheid geschlossen, nachdem sich rund 30 der 40 Lehrer krankgemeldet hatten. Zuvor war bekannt geworden, dass ein Mann, der an der Schule tätig ist, positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden war. 

Ab Morgen soll nun wieder ein "reduzierter Unterrichtsbetrieb" stattfinden, sagte Stadtsprecherin Marit Schulte am Dienstagmittag. Dabei sollen die fünften und sechsten Klassen durchgängig beschult werden. Wünschenswert sei auch , dass die zehnten Klassen, die sich auf ihre Abschlussprüfungen vorbereiten, Unterricht haben. Welcher Schüler ab der 7. Klasse  Schule hat und wer nicht, soll nun auf der Homepage der Realschule bekanntgegeben werden. 

Mit dem Coronavirus infizierte Lehrerin war auch an der Pestalozzischule tätig

Update 12.42 Uhr: Die mit dem Coronavirus infizierte Lehrerin der Mosaikschule hat auch in Pestalozzi-Grundschule in Lüdenscheid unterrichtet. Das erklärte soeben eine Sprecherin der Stadt Lüdenscheid. Dabei unterrichtete sie ausschließlich Schüler einer vierten Klasse. 

Als reine Vorsichtsmaßnahme sollen die Schüler dieser vierten Klasse zunächst bis Donnerstag zuhause bleiben, teilte Stadtsprecherin Marit Schulte mit. Dasselbe gilt auch für drei Lehrer der Pestalozzischule, die Kontakt zu der Infizierten hatten. Der Unterricht für alle anderen Klassen finde planmäßig statt, heißt es von der Stadt Lüdenscheid. 

Update 11.22 Uhr: Nach Informationen unserer Zeitung ist eine weitere Schule in Lüdenscheid von den Corona-Folgen betroffen - die Pestalozzi-Grundschule an der Weißenburger Straße. Dort soll es Kontaktpersonen geben - sogenannte begründete Verdachtsfälle, teilt der Kreis auf Anfrage mit. 

Diese Personen werden nach Aussage des Märkischen Kreises derzeit ermittelt. Danach werden erforderliche Maßnahmen getroffen, gegebenenfalls werden die Kontaktpersonen unter häusliche Quarantäne gestellt, heißt es vom Kreis.

Eltern berichten, dass in einzelnen Klassen Schüler zuhause bleiben mussten. Die Schule ist nicht geschlossen. Aktuell findet an der Richard-Schirrmann-Realschule sowie an der Mosaikschule kein Unterricht statt. 

Entwarnung in Menden: Corona-Test bei Sportler ist negativ

Update 10.49 Uhr: Entwarnung in Menden. Der Sportler, der Kontakt zu einem Coronavirus-Infizierten in Aachen hatte, wurde negativ auf das Virus getestet. Er bleibt aber noch in Quarantäne. Weil Mitglieder des Handball-Vereins SG Menden Sauerland Wölfe Kontakt zu dem Sportler hatten, hatte der Drittligist alle Spiele seiner Mannschaften am Wochenende abgesagt. Nach der Entwarnung lief der Trainingsbetrieb ab Montag wieder uneingeschränkt, teilte der Verein auf seiner Facebook-Seite mit. 

Update 9.40 Uhr: In Lüdenscheid gibt es bislang vier Corona-Fälle. Labortechnisch bestätigt ist der Nachweis des Erregers Sars-CoV-2 bei einem Lehrer und einer Lehrerin der Mosaikschule sowie bei einem Ehepaar. Wie Recherchen unserer Zeitung ergaben, handelt es sich bei dem Mann, der an der Richard-Schirrmann-Realschule tätig ist, um einen Angestellten der Stadt Lüdenscheid. Wie Stadtsprecherin Marit Schulte auf Anfrage mitteilte, habe man auch die Kontakte innerhalb der Stadtverwaltung noch einmal eigens abgefragt. Außer zu seiner Ehefrau habe es aber keine weiteren Kontaktpersonen der Kategorie 1 (nach Definition des Robert-Koch-Instituts) gegeben - auch nicht unter den Mitarbeitern der Stadtverwaltung. Mittlerweile wurde die Ehefrau des Stadt-Mitarbeiters positiv auf das neuartige Virus getestet. 

Sorge vor Verbreitung des Coronavirus: Weitere Absagen von Veranstaltungen

Update 09.04 Uhr: Der Förderverein und die Schulleitung der Erwin-Welke-Schule in Lüdenscheid haben entschieden, den Frühlingsbasar, der am 21. März  stattfinden sollte, ersatzlos zu streichen. „Wir folgen hier einer Empfehlung des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW, von allen außerunterrichtlichen Veranstaltungen bis zu den Osterferien abzusehen“, schreibt die Schulleitung. Dernächste Basar für Herbst- und Winterkleidung wird am 12.September stattfinden.

Update 10. März 07.43 Uhr: Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Thematik hat sich die Sportklinik in Lüdenscheid „zur Sicherheit unserer Patienten und Mitarbeiter dazu entschieden, unsere Lüdenscheider Gesundheitsforen vorerst bis einschließlich 1. April abzusagen“, schreibt die Klinik in einer Pressemitteilung. Der nächste aktuell noch geplante Vortrag findet am 29. April statt.

Update 10. März 07.58 Uhr: Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Thematik hat sich die Sportklinik „zur Sicherheit unserer Patienten und Mitarbeiter dazu entschieden, unsere Lüdenscheider Gesundheitsforen vorerst bis einschließlich 1. April abzusagen“, schreibt die Klinik in einer Pressemitteilung. Der nächste aktuell noch geplante Vortrag findet am 29. April statt.

Update 21 Uhr: Der Märkische Kreis bietet seit dem Wochenende sogenannte ambulanten Hilfen an, um die niedergelassenen Ärzte und die Kliniken zu entlasten. Weiterer Vorteil: Die Patienten, die selbst einen Verdacht haben, dass sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben könnten, kommen nicht in die Praxen und Notaufnahmen, sondern werden zuhause aufgesucht. Bis zum Mittag beauftragten Hausärzte nach telefonischer Befragung der Patienten 23-mal das medizinische Personal des Kreises, um Rachenabstriche vor Ort zu nehmen. 

Nicht immer handelte es sich um begründete Verdachtsfälle. Hier will der Kreis noch einmal sensibilisieren, damit schon vorher durch den Arzt geklärt wird, ob die betreffenden Patienten überhaupt als Kontaktperson infrage kommen oder anderweitig als Risikogruppe gelten. 

Coronavirus bei 36 Kontaktpersonen ein zweites Mal getestet

Update 16.47 Uhr: Alle 36 Kontaktpersonen des Lüdenscheider Lehrers der Mosaikschule, der am 28. Februar positiv auf das Coronavirus getestet worden war, werden vor Aufhebung der Quarantäne ein zweites Mal getestet. Dazu gehörte auch die Lehrerin, die nun positiv getestet wurde. Die Ergebnisse der 35 weiteren Proben sind noch nicht bekannt. 

Update 15.52 Uhr: Beim sechsten Coronavirus-Fall im Märkischen Kreis handelt  es sich um eine Lüdenscheiderin, die bereits unter Quarantäne stand und die bereits einmal negativ getestet wurde. Sie ist ebenfalls Lehrerin der Mosaikschule in Lüdenscheid. Dort war auch der erste Lüdenscheider Corona-Fall aufgetreten - bei einem Lehrer. 

Obwohl sich die Frau seit Tagen in Quarantäne befand und zunächst keine Symptome hatte, ermittelt das Kreisgesundheitsamt jetzt weitere mögliche Kontaktpersonen. Die Lüdenscheiderin muss selbstverständlich weiterhin in Quarantäne bleiben. Die Mosaikschule bleibt mindestens bis Donnerstag geschlossen. 

Update 15.43 Uhr: In der Nachbarstadt Hagen gibt es einen ersten bestätigten Coronavirus-Infizierten. Der Mann war nach Angaben der Westfalenpost zuvor aus dem Skiurlaub in Südtirol zurückgekehrt und klagte über Erkältungssymptome. Der Test war positiv. Der Mann steht unter Quarantäne, ebenso drei Kontaktpersonen. "Da drei Kontaktpersonen des Erkrankten eine Verbindung zur Waldorfschule in Haspe und den Waldorfkindergärten in Haspe und Delstern haben, bleiben alle drei Einrichtungen vorsorglich zunächst bis einschließlich Dienstag geschlossen", teilte die Stadt Hagen am Nachmittag mit.

Update 14.54 Uhr: Nach Informationen unserer Zeitung gibt es einen sechsten Infizierten im Märkischen Kreis. Eine weitere Person hat sich demnach mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Zuvor waren ein Lehrer der Mosaikschule, ein Ehepaar aus Lüdenscheid und ein Ehepaar aus Plettenberg positiv auf das Sars-CoV-2 getestet worden. 

Das Gesundheitsamt hat die betreffende Person noch nicht erreicht. Sobald der Infizierte informiert ist, soll es weitere Informationen zu dem Fall geben.  

In Zeiten des Coronavirus: In einem Video erklärt Sat.1 wie die Krankschreibung per Telefon funktioniert.

Update 14.38 Uhr: Nach Informationen unserer Zeitung soll die Mosaikschule am Standort Lüdenscheid noch länger geschlossen bleiben als zunächst geplant. Ein Lehrer der Schule war positiv auf das Coronavirus getestet worden. Ursprünglich sollte die Förderschule am Mittwoch, 11. März, wieder geöffnet sein. Stand jetzt wird die Schule zumindest am Mittwoch, womöglich aber auch noch am Donnerstag geschlossen bleiben. 

Update 11.30 Uhr: Ob der Unterrichtsbetrieb an der Richard-Schirrmann-Realschule am Mittwoch wieder aufgenommen werden kann, soll spätestens am Dienstagmittag bekannt gegeben werden, teilt Stadtsprecherin Marit Schulte auf Anfrage mit. Dies soll dann wieder über alle öffentlichen Kanäle passieren. Das Angebot einer "Auffanggruppe" für Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klasse wurde heute nicht genutzt. Lediglich ein Schüler hatte sich dafür angemeldet, wurde jedoch - in Absprache mit seinen Eltern - wieder nach Hause geschickt. Wie berichtet, hatten sich seit Freitag so viele Lehrkräfte krank gemeldet, dass aus schulorganisatorischen Gründen am Montag und Dienstag kein Unterricht stattfinden kann.

Trotz Coronavirus bleibt Ansturm bei Aldi aus

Update, 9. März, 10.02 Uhr: Der Discounter Aldi bietet seit Montag diverse Desinfektionsartikel - Tücher, Handgel und Spray - an. Die Zentrale von Aldi-Nord betont, dies sei lange geplant und keine Spontanreaktion auf Corona. In Lüdenscheid blieb, wie eine Stichprobe bei Aldi im Versorgungszentrum Bräucken ergab - ein Käuferansturm gleich zur Ladenöffnung um 7 Uhr aus. Einige Kunden standen dennoch schon vor Ladenöffnung an, um noch Artikel zu bekommen. 

Update, 8. März, 19.48 Uhr: Da weiterhin sehr viele Lehrkräfte erkrankt sind, kann an der Richard-Schirrmann-Realschule in Lüdenscheid am Montag und Dienstag, 9. und 10. März, aus schulorganisatorischen Gründen kein Unterricht erteilt werden. Das teilte die Stadt Lüdenscheid am Sonntagabend mit. 

Diese Entscheidung sei in Absprache mit dem Schulträger, der Stadt Lüdenscheid, sowie der Schulaufsicht, der Bezirksregierung Arnsberg, getroffen worden. Die Schulleitung bittet darum, dass alle Schülerinnen und Schüler beide Tage als

Studientage nutzen, um die derzeit im Unterricht behandelten Themen zu Hause durchzuarbeiten.

Dazu teilt die Stadt Lüdenscheid mit, dass "alle Eltern, die als Schlüsselperson – zum Beispiel im Gesundheitswesen – auf die Betreuung ihres Kindes im 5. oder 6. Jahrgang angewiesen sind, ihr Kind an beiden Tagen am Vormittag in einer Auffanggruppe betreuen lassen" können. 

Wer dies in Anspruch nehmen muss, sollte sich schnellstmöglich per Mail unter 163156@schule.nrw.de melden.

Coronavirus: Schule informiert laufend über die Entwicklung

Update, 7. März, 18 Uhr:  Am Samstag teilte die Stadtverwaltung Lüdenscheid mit, dass der Schulbetrieb an der Richard-Schirrmann-Realschule (RSR) am Montag wie gewohnt stattfinden soll. Allerdings sei es noch nicht möglich, eine Prognose abzugeben, wie viele Lehrerinnen und Lehrer dann noch erkrankt sein werden und ob die Schule in der Lage sein wird, den vorgesehenen Unterricht vollständig zu erteilen. Aktuelle Informationen für die Eltern gebe es auf der Webseite der Schule, per E-Mail oder über die für die jeweiligen Klassen üblichen Kommunikationswege. Außerdem werde auch auf der Webseite der Stadt Lüdenscheid so schnell wie möglich über neue Entwicklungen informiert.

Coronavirus: Verunsicherung an Realschule

Update 17.22 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infizierten im Märkischen Kreis erhöhte sich auf fünf, drei Betroffene wohnen in  Lüdenscheid. Die Ehefrau des bereits erkrankten Lüdenscheiders wurde positiv auf den Virus getestet. Der Mann ist kein Lehrer, aber an der Richard-Schirrmann-Realschule tätig. 

Die Nachricht vom Mittwochabend sorgte am Freitag für große Verunsicherung bei Lehrern und Schülern in der Realschule. Mehrere Lehrer meldeten sich nach Angaben von Stadtsprecherin Marit Schulte daraufhin für Freitagmorgen krank, sodass nicht ausreichend Lehrer für einen regulären Unterrichtsbetrieb zur Verfügung standen. Anschließend habe die Schulleitung entschieden, die Schüler vorzeitig nach Hause zu schicken, so Schulte. 

Das Kreisgesundheitsamt hatte am Donnerstag eine Schließung der Schule ausdrücklich nicht empfohlen, da derinfizierte Lüdenscheider keinen Kontakt zu Schülern und Lehrern gehabt habe. Der für eine Schließung zuständige Schulträger - die Stadt Lüdenscheid - folgte dieser Empfehlung. Der Unterricht sollte eigentlich stattfinden. 

Nach Angaben von Stadtsprecherin Marit Schulte steht noch nicht fest, ob die Schule am Montag wieder geöffnet ist. Dies hänge auch vom Krankenstand im Lehrerkollegium ab. Am Wochenende werde man sich dazu beraten und die Entscheidung den Eltern gegenüber kommunizieren. 

Coronavirus: Zahl der Infizierten im Kreis MK steigt an

Update 16.51 Uhr: Die Anzahl der am Coronavirus infizierten Personen im Märkischen Kreis ist auf fünf angestiegen. Die Ehefrau des bereits erkrankten Lüdenscheiders wurde ebenfalls positiv auf den Virus getestet. Beide bleiben selbstverständlich weiterhin unter Quarantäne, teilte der Märkische Kreis am Freitagnachmittag mit. 

Die Frau war zuvor schon als Verdachtsfall unter Quarantäne gestellt worden. Der Ehemann ist an der Richard-Schirrmann-Realschule tätig, allerdings nicht als Lehrer. Das Ehepaar hatte nach Angaben des Kreisgesundheitsamts keinen engen Kontakt zu anderen Personen. Die Schule ist daher bislang auch nicht geschlossen worden.

Update 15.23 Uhr: Die Tests der 36 Kontaktpersonen des infizierten Lehrers der Mosaikschule waren negativ. Dennoch müssen die Kontaktpersonen weiter in häuslicher Quarantäne bleiben. Das Kreisgesundheitsamt kündigte Anfang der Woche eine zweite Beprobung an, um ganz sicher auszuschließen, dass die Kontaktpersonen infiziert sind. Der zweite Test wird nun nicht mehr durchgeführt, teilte der Märkische Kreis am Freitag mit. 

Lediglich wenn die 36 Kontaktpersonen Grippesymptome aufweisen, wird ein neuer Test veranlasst. Die Mosaikschule am Standort Lüdenscheid ist noch bis 10. März einschließlich geschlossen. 

Update 14.45 Uhr: Wie der Märkische Kreis Kreis auf Anfrage  mitteilte, wurde die Ehefrau des Lüdenscheider Infizierten vorsorglich auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet. Hier wartet das Gesundheitsamt noch auf das Ergebnis der Probe. 

Der Betroffene ist an der Richard-Schirrmann-Realschule tätig. Es handelt sich laut Kreisgesundheitsamt aber weder um einen Schüler noch um einen Lehrer. 

Da das Gesundheitsamt keine Kontaktpersonen des Lüdenscheider Ehepaars ermittelt hat, war die Schule heute auf Anraten des Kreisgesundheitsamts geöffnet. Mehrere Eltern berichten in den sozialen Medien  aber übereinstimmend, dass ihre Kinder am Freitagvormittag wegen Lehrermangels wieder nach Hause geschickt wurden. 

Der infizierte Lüdenscheider klagt derzeit nur über leichte Symptome. Wie er sich angesteckt hat, ist nicht bekannt. Auch das infizierte Ehepaar aus Plettenberg hat nur leichte Symptome. 

Coronavirus: Verdachtsfälle in diesen acht MK-Städten

Update 12.32 Uhr: Insgesamt 42 Personen stehen im Märkischen Kreis aktuell unter Quarantäne, darunter sind vier Personen, bei denen das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 nachgewiesen wurde. 

Der Märkische Kreis hat auf Anfrage mitgeteilt, aus welchen Städten und Gemeinden des Märkischen Kreises Kontaktpersonen der Kategorie 1 gemeldet wurden. Neben den vier Infizierten aus Lüdenscheid (2) und Plettenberg (2) gibt es 38 Kontaktpersonen in diesen Kommunen (Anzahl): 

  • Altena 3
  • Lüdenscheid 27
  • Meinerzhagen 1
  • Menden 1
  • Nachrodt-Wiblingwerde 2
  • Neuenrade 1
  • Plettenberg 1
  • Werdohl 2

Coronavirus: Kontaktpersonen sind begründete Verdachtsfälle

Als Kontaktperson der Kategorie 1 gelten Menschen, die mindestens 15 Minuten engen Kontakt (zum Beispiel ein Gespräch) zu einem nachweislich Infizierten hatten oder in Kontakt zu Körperflüssigkeiten eines Infizierten kamen. Ebenfalls als ein sogenannter begründeter Verdachtsfall (Kontaktperson) gelten Personen, die sich innerhalb der zurückliegenden 14 Tage in einem vom Robert-Koch-Institut (RKI) benannten Risikogebiet aufgehalten haben. 

Das sind die RKI-Risikogebiete: 

  • In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
  • Im Iran: Provinz Ghom, Teheran 
  • In Italien: Südtirol (entspricht Provinz Bozen) in der Region Trentino, Region Emilia-Romagna, Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien.
  • In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)

Die meisten der 38 Kontaktpersonen hatten Kontakt zu dem infizierten Lüdenscheider Lehrer.  

Update 10.41 Uhr: Nach wie vor unklar ist, wo und wie sich das Ehepaar aus Plettenberg mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert hat. Die Spur führt in diesem Fall jedoch nach Tirol an der norditalienischen Grenze. Dort soll sich das Ehepaar seinen Skiurlaub verbracht haben, wie Recherchen unserer Zeitung ergaben. In Norditalien gibt es europaweit die meisten Infektionen mit dem neuartigen Virus. 

Letzte Sicherheit über den Infektionsweg gibt es bislang nicht. Das Ehepaar hatte selbst einen Test auf das neuartige Virus veranlasst - nach bisherigen Informationen aber erst nach der Rückkehr aus dem Urlaub. 

Update 6. März, 10.10 Uhr: Das mit dem Coronavirus infizierte Ehepaar aus Plettenberg befand sich im Inkubationszeitraum im Skiurlaub in Österreich. Das berichtet Volker Schmidt, Fachbereichsleiter Gesundheit. Deshalb gebe es auch keine weiteren Kontaktpersonen des Ehepaars im Märkischen Kreis. Das Paar war seit dem Test nicht mehr arbeiten. Es befindet sich in häuslicher Quarantäne. 

Ob sich auch der infizierte Lüdenscheider,der an der Richard-Schirrmann-Realschule tätig ist, im Urlaub befand, ist derzeit noch unklar. Auch hier ist sich der Märkische Kreis sicher, dass es außer der Ehefrau des Infizierten keine weiteren Kontaktpersonen gebe. Auch dieses Ehepaar befindet sich in Quarantäne. Die Ehefrau des Lüdenscheiders ist nicht infiziert. 

Infizierter war an Lüdenscheider Schule tätig, hatte aber keinen Kontakt zu Schülern

Update, 5. März, 21.40 Uhr: Bei der infizierten Person der Richard-Schirrmann-Realschule handelt es sich um den Lüdenscheider, dessen Erkrankung bereits vom Kreis bestätigt worden war. In seinem Fall wird nur seine Ehefrau als Verdachtsfall geführt.Weitere Kontaktpersonen habe der Mann nicht gehabt, heißt es aus dem Kreishaus.

20.50 Uhr: Es gibt eine bestätigte Coronavirus-Infektion an der Lüdenscheider Richard-Schirrmann-Realschule. Das teilt die Schule auf ihrer Homepage mit. Jedoch handele es sich bei der erkrankten Person nicht um einen Lehrer oder einen Schüler der Schule, hieß es. Für die betroffene Person sei nun eine häusliche Quarantäne verordnet worden. Sie zeige aktuell "leichte Symptome und ihr geht es den Umständen entsprechend gut". Die Schule betont: "Wichtig zu wissen: Es hat in dem ansteckungsrelevanten Zeitraum keinen Kontakt zu weiteren Personen oder Schülerinnen und Schülern der Schule gegeben." Das Kreisgesundheitsamt gebe daher zum jetzigen Zeitpunkt keine Empfehlung, die Schule zu schließen. Der Schulbetrieb kann aktuell wie gewohnt weitergeführt werden. 

19.39 Uhr: Die Berichte über einen weiteren begründeten Coronavirus-Verdachtsfall in Menden bestätigte Kreissprecherin Ursula Erkens am Abend. Der Mann hatte Kontakt zu einem Infizierten in Aachen und steht unter häuslicher Quarantäne. Das Ergebnis der genommenen Probe liegt noch nicht vor. Damit steigt die Zahl der Verdachtsfälle im Märkischen Kreis auf 38. Bei vier Personen wurde das Virus nachgewiesen. 

Update 17.58 Uhr: DieSG Menden Sauerland Wölfe weist  daraufhin, dass es bisher keinen Nachweis gibt, dass der betroffene Mendener Sportler sich tatsächlich infiziert hat. "Leider hatten einige Mitglieder der Wölfe zu Wochenbeginn Kontakt mit dem Betroffenen, deshalb ist unsere Entscheidung, alle Trainingseinheiten und Spiele abzusagen, als reine Vorsichtsmaßnahme zu sehen", schreibt der Drittligist auf seiner Facebook-Seite. 

Update 17.50 Uhr: Der Filmpalast in Lüdenscheid weist daraufhin, dass die Premiere des James-Bond-Films "Keine Zeit zu sterben" in den November verlegt worden ist. 

Update 17.34 Uhr: Um 16.17 Uhr erreichte die Redaktion die nächste Nachricht, die mit dem Coronavirus zusammenhängt. Das Albert-Schweitzer-Gymnasium gab zu diesem Zeitpunkt per Mail bekannt, dass der Poetry Slam, der eigentlich am Freitagabend stattfinden sollte, verschoben wird. „Angesichts der aktuellen Entwicklung und der Befürchtung, dass viele Zuschauer ausbleiben könnten, haben die Verantwortlichen in Rücksprache mit dem Poetry Slammer Marian Heuser einen neuen Termin vereinbart. Am 28. Mai um 19 Uhr werden die Schüler ihre Texte im Rahmen des U20 Poetry Slams in der Aula des ASG präsentieren können“, schreibt Direktorin Elisabeth Minner.

Update 17.30 Uhr: Der Verwaltungsvorstand der Stadt Iserlohn hat heute aufgrund der nicht absehbaren weiteren Ausbreitung des Corona-Virus entschieden, interne und externe städtische Veranstaltungen, bei denen größere Menschenansammlungen zu erwarten sind, abzusagen oder zu verschieben. Diese Regelung soll zunächst bis 22. März gelten. 

Davon ausgenommen sind Veranstaltungen im Parktheater, für die bereits Eintrittskarten erworben wurden. Diese Veranstaltungen fallen nicht aus. Denjenigen, die hier im Vorverkauf Karten erworben haben, aber zum jetzigen Zeitpunkt aus persönlichen Gründen auf einen Besuch der Veranstaltung verzichten möchten, bietet die Stadt Iserlohn an, ihre Karten für bis zum 22. März stattfindende Veranstaltungen gegen Gutscheine umzutauschen.

Update 17.21 Uhr: Die Stadt Plettenberg richtet nach Bekanntwerden von zwei Corona-Virus-Infektionen ein Pandemie-Lager und einen Krisenstab ein.

Krisenstab gibt keine Empfehlung zur Absage von Veranstaltungen

Update 16.38 Uhr: Bei einem Treffen mit Vertretern von Städten und Gemeinden verdeutlichte der Krisenstab des Märkischen Kreises, dass es aufgrund der aktuellen Lage keine Empfehlungen gibt, größere Veranstaltungen abzusagen. „Die ist alleine die Entscheidung der jeweiligen Veranstalter. Der Kreis werde keine seiner geplanten Veranstaltungen absagen“, so Volker Schmidt, Fachbereichsleiter Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz. Unter anderem hatten Veranstalter das Volksfest "Gertrüdchen" abgesagt. 

Update 15.53 Uhr: Der Vorstand des Handballvereins SG Menden Sauerland Wölfe teilt auf Facebook soeben mit, dass es einen Covid19-Verdachtsfall in Menden gebe. Eine offizielle Bestätigung durch den Märkischen Kreis steht aus. 

Der Vorstand schreibt auf Facebook: "Möglicherweise hatte diese Person Kontakt zu einzelnen Vereinsmitgliedern. Aus diesem Grunde sagen wir vorsorglich sämtliche Trainingseinheiten und Spiele mit Beteiligung der Wölfe vorerst ab" 

Betroffen ist das Gastspiel der HSV Plettenberg/Werdohl in der Handball-Landesliga sowie das Drittliga-Gastspiel der Wölfe beim VfL Gummersbach II. 

Update 15.25 Uhr: Der Märkische Kreis bereitet sich auf weitere Coronavirus-Fälle vor. Vor Vertretern der Städte und Gemeinden, darunter einige Bürgermeister, sowie der niedergelassenen Ärzte, Krankenhäuser und des Rettungsdienstes erklärte Volker Schmidt, Fachbereichsleiter Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz, dass es "weitere Corona-Infizierte geben wird". 

Noch sei die Lage überschaubar, aber dynamisch, erklärte Amtsarzt Christian Ternette. „In 80 bis 85 Prozent der Fälle hat die Krankheit einen milden Verlauf. Manche zeigen keinerlei Symptome. Aber was ist mit dem Rest?“ Zudem sei es eher eine Lage für Marathonläufer, nicht für Sprinter.

"Wir leben in spannenden Zeiten und müssen uns der Herausforderung stellen. Ich hoffe, dass es so verhältnismäßig ruhig bleibt wie aktuell“, sagte Landrat Thomas Gemke. 

Märkischer Kreis richtet "Ambulante Hilfen" ein, um Ärzte zu entlasten

Update 15.15 Uhr:  Aufgrund des bereits bekannten SARS-CoV-2 -Fall im benachbarten Marienheide bleiben alle Schulen in Marienheide bis zum 8. März geschlossen. Das betrifft die beiden Grundschulen sowie die Gesamtschule Marienheide.

Update 15.11 Uhr: Um die Praxen der niedergelassenen Ärzte sowie der Notaufnahmen in den Krankenhäusern zu entlasten, plant der Kreis zeitnah den Ausbau von sogenannter „Ambulanten Hilfen.“ Das funktioniert so: Der Patient mit Symptomen meldet sich telefonisch bei seinem Hausarzt, der hat den begründeten Verdacht auf eine Corona-Infektion, stellt eine Überweisung aus, faxt diese zum Gesundheitsamt. Von dort wird dann medizinisches Personal den Betroffenen Zuhause aufsuchen und die Test machen. Dafür sollen vier Fahrzeuge vom Kreis bereitgestellt werden.

Coronavirus im MK: Ab sofort wird nicht mehr jede Kontaktperson getestet

Update 14.47 Uhr: Alle Informationen zum Coronavirus sowie die wichtigsten Kontaktadressen im Märkischen Kreis haben wir in unserem Hilfe-Artikel zum Coronavirus zusammengetragen. 

Update 14.02 Uhr: Ab sofort werden nicht mehr alle Kontaktpersonen getestet. Das teilt der Märkische Kreis am Donnerstagmittag mit. 

Mit Abstrichen getestet werden  ab sofort nur noch Kontaktpersonen eines Infizierten, die grippeähnliche Symptome haben. Volker Schmidt, Fachbereichsleiter Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz: „Damit erfüllen wir genau die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts. Dass wir bisher alle Kontakte getestet haben, war nur eine reine Vorsichtsmaßnahme. Aber wir müssen sorgsam mit den Ressourcen umgehen.“

Infektionsweg der drei neuen Coronavirus-Fälle ist weiterhin unklar

Update 12.57 Uhr: Das mit dem Coronavirus infizierte Ehepaar aus Plettenberg und der Mann aus Lüdenscheid standen in keinerlei Verbindung zueinander. Das sagte Kreissprecher Hendrik Klein am Donnerstagmorgen auf Anfrage. Sie sollen ihre Proben auf das Virus selbst veranlasst haben. Erst durch eine Information des Labors erhielt das Kreisgesundheitsamt Kenntnis von den neuen bestätigten Coronavirus-Fälle im eigenen Zuständigkeitsgebiet. So stellt es der Märkische Kreis dar.

Dies könnte eine weitere Lücke im Meldesystem der Gesundheitsämter sein. Ohnehin fällt auf, dass der Austausch der Gesundheitsämter untereinander lückenhaft ist und unterschiedlich gehandhabt wird. Offensichtlich gibt es die Meldepflicht nicht untereinander. So gab es der Rhein-Erft-Kreis einen Verdachtsfall, der in Kontakt mit dem infizierten Lüdenscheider Lehrer stand, aber beim Märkischen Kreis nicht bekannt war. Gleichzeitig war der Fall des Lüdenscheider Lehrers, der an einer Karnevalsveranstaltung in Gangelt teilgenommen hatte, beim dort zuständigen Kreis Heinsberg nicht bekannt. 

Drei neue Coronavirus-Fälle: Der Märkische Kreis schweigt zum Infektionsweg

Bei den aktuellen drei Fällen will der Märkische Kreis nicht sagen, wo  und wie sich die Infizierten angesteckt haben. Auf Nachfrage wollte Kreissprecher Klein nicht einmal mitteilen, warum man zum Infektionsweg nichts sagen wird. Denkbar sind zum Beispiel mögliche Rückschlüsse auf den Beruf oder die Herkunft der Betroffenen (Verletzung der Persönlichkeitsrechte). 

Nach Informationen unserer Zeitung  könnte der Grund für das Schweigen der Behörde aber noch ein ganz anderer sein: Sie weiß es schlicht nicht und versucht jetzt zusammen mit den Betroffenen zu ermitteln, wo sich die Infizierten angesteckt haben könnten. 

Update 11.58 Uhr: Die Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde sagt alle Großveranstaltungen ab. "Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist keine andere Entscheidung möglich", sagt Bürgermeisterin Birgit Tupat. Auch in Nachrodt-Wiblingwerde gibt es Verdachtsfälle auf das Coronavirus. 

Update 11.21 Uhr: Drei weitere Corona-Virus-Infizierte meldet der benachbarte Oberbergische Kreis. Die Zahl dort erhöht sich damit auf fünf. Als Reaktion bleibt die Gemeindeverwaltung Reichshof bis Sonntagabend geschlossen. Die Katholische Kindertagesstätte & Familienzentrum Arche in Marienheide wird für zwei Wochen geschlossen. Alle Kinder und deren Eltern müssen in Quarantäne.

Einer der neuen Fälle hatte insbesondere Kontakt in das Ordnungsamt der Gemeindeverwaltung Reichshof. Das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises wird einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den kommenden Tagen beproben. 

Coronavirus: Drei neue Fälle im Oberbergischen Kreis bestätigt

Bei dem zweiten am Mittwoch bestätigten Fall bestehen Kontakte zur Katholische Kindertagesstätte & Familienzentrum Arche in Marienheide. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung, alle dort untergebrachten Kinder und alle zugehörigen Eltern stehen in Absprache mit dem Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises unter häuslicher Quarantäne. Auch die dritte am Mittwoch positiv getestete Person befand sich bereits vorsorglich in häuslicher Quarantäne.

Update 11.12 Uhr: Der evangelische Kindergarten Otto-Fuchs-Straße in Meinerzhagen ist seit heute wieder geöffnet. Die Mitarbeiterin, die engeren Kontakt zu einem Coronavirus-Infizierten im Oberbergischen Kreis gehabt haben soll, steht unter häuslicher Quarantäne. 

Update 11.06 Uhr: Die beiden bestätigten Corona-Fälle in Plettenberg - ein Ehepaar hat sich nach Angaben des Märkischen Kreises mit dem Virus infiziert - sorgen für Verunsicherung in der Stadt. Bürgermeister Ulrich Schulte hält nichts von Panikmache, sagt aber auch: "Wir müssen das Thema auf jeden Fall ernst nehmen." 

Kurzschlussreaktionen hält das Stadtoberhaupt nicht für angebracht. "Ich würde aktuell noch nicht soweit gehen, Schulen und Kindergärten zu schließen oder öffentliche Veranstaltungen abzusagen. Jeder sollte für sich selber entscheiden, ob er zu Veranstaltungen geht oder nicht." Weitere Informationen der Stadt sollen am frühen Nachmittag in Form einer Pressemitteilung veröffentlicht werden.

Sorge vor Coronavirus-Ausbreitung: Weitere Veranstaltungen abgesagt

Update 09.54 Uhr: Der VdK Ortsverband Rahmede/Lüdenscheid teilt mit, dass die Jahreshauptversammlung wegen der Situation durch das Coronavirus vom 14. März auf den 25. April verschoben wird.

Update 5. März, 8.35 Uhr: Der für den 21. März geplante Kinderkleiderbasar der Freien Christlichen Grundschule in Lüdenscheid ist abgesagt worden. Das Basar-Organisationsteam schreibt zur Begründung: "Nach einigen Nachfragen und vielen Unsicherheiten und aufgrund der allgemeinen Entwicklung rund um die Verbreitung des Corona-Virus und entsprechender Folgen haben wir uns leider dazu entschließen müssen, den Basar am 21. März bei uns in der Aula ersatzlos ausfallen zu lassen."

Coronavirus im Märkischen Kreis: Der Stand am Mittwochabend

Update 20.03 Uhr: Anders als bei dem Lehrer, der sich selbst bei den Behörden gemeldet hatte, wurde das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises diesmal von den neuen Coronavirus-Fällen überrascht. Alle drei Infizierten waren bislang nicht beim örtlichen Gesundheitsamt als Verdachtsfälle geführt. 

Update 19.10 Uhr: Das Volksfest "Gertrüdchen" wurde soeben wegen des Coronavirus' abgesagt. Alle Informationen dazu gibt es hier. 

Update 19.02 Uhr: Auf Nachfrage sagte Kreissprecher Hendrik Klein, dass die drei neuen bestätigten Coronavirus-Fälle im Märkischen Kreis in keinerlei Verbindung zu dem infizierten Lehrer einer Lüdenscheider Schule stehe.

Nach Angaben des Kreissprechers hätten sie den Coronavirus-Test selbst veranlasst. Die Ergebnisse der Proben wurden dem Märkischen Kreis dann erst durch das Labor mitgeteilt. 

Wie sich die Infizierten angesteckt haben, sei dem Gesundheitsamt bekannt. Man dürfe darüber aber zum jetzigen Zeitpunkt keine Auskunft erteilen, sagte Klein auf Anfrage. 

Drei weitere bestätigte Coronavirus-Fälle im Märkischen Kreis

Update 18.21 Uhr: Drei weitere Personen aus dem Märkischen Kreis sind mit dem Coronavirus infiziert. Diese Meldung ging vor wenigen Stunden beim Gesundheitsamt des Märkischen Kreises ein. 

Alle Infizierten wurden erreicht, sie stehen unter Quarantäne. Dem Gesundheitsamt des Märkischen Kreises liegen drei weitere labortechnisch-bestätigte Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus vor. Insgesamt steigt die Zahl der Fälle im Märkischen Kreis damit auf vier. 

Die Betroffenen sind unter Quarantäne gestellt. Es handelt sich um ein Ehepaar aus Plettenberg, das keine Kontaktpersonen hatte und keine Symptome zeigt. Die dritte Person ist ein Mann aus Lüdenscheid: dessen einzige Kontaktperson ist die Ehefrau.  Sie wird ebenfalls unter häusliche Quarantäne gestellt. Das Vorgehen richtet sich nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts.

Update 16.41 Uhr: Das Gesundheitstelefon des Märkischen Kreises unter Tel. 02352/966-7272 ist seit Montag bereits 200-mal wegen Fragen zum Coronavirus angerufen worden. 

Update 16.27 Uhr: Die Märkischen Kliniken schränken die Besuchszeiten deutlich ein.  Damit reagiert das Krankenhaus in Lüdenscheid auf Diebstähle von Desinfektionsmitteln "im großen Stil" in den vergangenen Tagen.  

Im Oberbergischen Kreis wurden zwei Coronavirus-Fälle bestätigt

Update 15.23 Uhr: Nach aktuellem Stand sind seit Dienstag  keine weiteren positiven Befunde auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 (neuartiges Coronavirus) beim Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises eingegangen. Es stehen jedoch noch mehrere Testergebnisse aus. Weiterhin gibt es damit zwei Covid-19-Fälle im Oberbergischen Kreis. Aktuell befinden sich rund 130 Personen, die Kontakt zu den Infizierten hatten, unter Beobachtung des Gesundheitsamtes, darunter befindet sich auch die Mitarbeiterin einer Kita in Meinerzhagen. 

Update 14.48 Uhr: Nach Angaben des Trägers soll der evangelische Kindergarten Otto-Fuchs-Straße in Meinerzhagen am morgigen Donnerstag wieder geöffnet werden. Im persönlichen Umfeld einer Kita-Mitarbeiterin gab es eine Erkrankung mit dem Coronavirus. Die betroffene Mitarbeiterin ist selbst nicht erkrankt. Sie  steht unter Quarantäne und darf das Haus nicht verlassen. Dirk Cechelius, Geschäftsführer des Trägerverbundes für Tageseinrichtungen im evangelischen Kirchenkreis, teilte auf Anfrage mit, dass die betroffene Kindergarten-Mitarbeiterin bisher keine Symptome zeige.

Zwei Coronavirus-Fälle im benachbarten Oberbergischen Kreis

Update 14.43 Uhr: Der Krisenstab des Oberbergischen Kreises berät über die zwei bekannten SARS-CoV2-Fälle im Kreisgebiet. Nach ersten Erkenntnissen besteht eine Verbindung zu den öffentlich bekannten Coronavirus-Fällen bei der Berufsfeuerwehr Köln beziehungsweise einer Arztpraxis im benachbarten Rheinisch-Bergischen Kreis. Aufgrund eines Verdachtsfalls bleibt die Katholische Kindertagesstätte & Familienzentrum Arche in Marienheide am Mittwoch vorsorglich in Abstimmung mit dem Träger geschlossen. 

Update 14.36 Uhr: Die Helios-Klinik im benachbarten Wipperfürth sagt wegen der Sorge vor der Verbreitung des Coronavirus bis auf Weiteres alle Patientenveranstaltungen und Klinikbesuche von gefährdeten Patientengruppen ab. Darunter fallen neben den Vortragsabenden auch die Kreißsaalführungen sowie die Kindergartenführungen, die in regelmäßigen Abständen in der Klinik stattfinden.

Update 14.31 Uhr: Das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises hat heute die Städte und Gemeinden, Vertreter der niedergelassenen Ärzte sowie  Vertreter der Krankenhäuser eingeladen. In separaten Sitzungen bringen Experten des Kreises, die auch im Krisenstab mitarbeiten, die Fachleute auf Ballhöhe in Sachen Coronavirus. Kreissprecher Hendrik Klein betonte noch einmal, dass es keine grundsätzliche Empfehlung des Gesundheitsamts zur Schließung von Einrichtungen oder zur Absage von Veranstaltungen gebe. 

Im persönlichen Umfeld der Kita-Mitarbeiterin ist jemand am Corona-Virus erkrankt

Update 12.39 Uhr: Die Mitarbeiterin des evangelischen Kindergartens Otto-Fuchs-Straße in Meinerzhagen hatte Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person aus dem Oberbergischen Kreis. Sie gilt damit als begründeter Verdachtsfall, für den besondere Vorsichtsmaßnahmen gelten. Die Mitarbeiterin steht unter häuslicher Quarantäne. Bei ihr wird ein Rachenabstrich genommen, der auf das Coronavirus getestet wird.

"Aus dem persönlichen Umfeld einer Mitarbeiter ist jemand am Corona-Virus erkrankt", teilt die Kita-Leitung in einem Aushang mit. Bei der Mitarbeiterin wird ein Test durchgeführt. Die Kita ist bis auf Weiteres geschlossen. Im Oberbergischen Kreis sind bislang zwei Coronavirus-Fälle bestätigt - bei einer Frau aus Lindlar und einem Mann aus Reichshof

Coronavirus-Verdacht an Kita in Meinerzhagen - Kita ist geschlossen

Update 11.50 Uhr: Nach Informationen unserer Zeitung gibt es einen weiteren Coronavirus-Verdacht im Märkischen Kreis. Eine Person aus dem Oberbergischen Kreis soll Kontakt zu einem der zwei Infizierten aus Lindlar und Reichshof gehabt haben. Sie arbeitet im Märkischen Kreis.

Die Betroffene soll nach unseren Informationen im evangelischen Kindergarten Otto-Fuchs-Straße in Meinerzhagen beschäftigt sein. Aus Gründen der Vorsicht bleibt die Kita daher zunächst am heutigen Mittwoch geschlossen. Das teilte die Stadt Meinerzhagen am Morgen auf ihrer Homepage mit. 

Die Mitteilung der Stadt Meinerzhagen von Mittwochmorgen. 

Am Dienstagabend wurde der Märkische Kreis über den Coronavirus-Verdacht informiert. Zuständig ist aber das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises, in dem die Person wohnt. Das Amt würde auch die Quarantäne anordnen. 

Eine Sprecherin konnte auf Anfrage noch nicht sagen, ob die betroffene Kita-Mitarbeiterin direkten Kontakt zu einem der Infizierten hatte oder lediglich zu einer Kontaktperson des Infizierten. Im Laufe des Tages soll es weitere Informationen dazu geben. 

Coronavirus: Landschaftsverband zahlt Verdienstausfall bei Quarantäne

Update 11.02 Uhr: Um eine weitere Ausbreitung des auch in Deutschland festgestellten Corona-Virus zu verhindern, können die zuständigen Gesundheitsämter Personen vorsorglich unter Quarantäne (Absonderung) stellen. Arbeitnehmer sowie Selbstständige können dadurch einen Verdienstausfall erleiden. In Nordrhein-Westfalen entschädigen die Landschaftsverbände Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland (LVR) auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes. In Lüdenscheid ist der LWL Ansprechpartner. 

Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gilt: Für unter Quarantäne gestellte Arbeitnehmer muss der Arbeitgeber im Regelfall im Rahmen der Entgeltfortzahlung für maximal sechs Wochen in Vorleistung gehen. Die ausgezahlten Beträge werden auf Antrag vom zuständigen Landschaftsverband erstattet. Ab der siebten Woche wird die Entschädigung direkt an die Betroffenen gezahlt. Die Entschädigung entspricht der Höhe des gesetzlichen Krankengeldes.

Selbstständige stellen den Antrag direkt beim LWL. Beamte haben keinen Anspruch auf Erstattung eines Verdienstausfalles. Anträge auf Entschädigung müssen schriftlich innerhalb von drei Monaten nach Ende der Quarantäne beziehungsweise Absonderung beim zuständigen Landschaftsverband gestellt werden.

Coronavirus im Märkischen Kreis: Weitere Absagen von Veranstaltungen

Update 10.09 Uhr: Der für Samstag und Sonntag, 7. und 8. März, geplante Frühlingsmarkt in der Freien Christlichen Realschule in Lüdenscheid ist abgesagt worden. Das Organisationsteam des Kreativkreises schreibt zur Begründung: "Nachdem die Händler verunsichert sind und teilweise abgesagt haben und aufgrund der allgemeinen Entwicklung rund um die Verbreitung des Corona-Virus und entsprechender Folgen haben wir uns leider dazu entschließen müssen, den Frühjahrsmarkt am 7. und 8. März 2020 bei uns in der Aula ersatzlos ausfallen zu lassen."

Update 4. März, 08.42 Uhr:  Der für Sonntag, 8. März,  geplante Kinderbasar im Kindergarten Kindertraum am Vogelberg in Lüdenscheid ist abgesagt worden. Die Einrichtung schreibt zur Begründung: "Aufgrund der aktuellen Empfehlungen, Veranstaltungen mit großem Publikumsverkehr abzusagen, haben auch wir, Leitung und Elternrat, beschlossen, unseren Basar am Sonntag, den 8.3.2020 nicht stattfinden zu lassen. Wie bereits die anderen Basar-Orga-Teams in den Medien ausführten, ist weder das Risiko für Teilnehmer und Besucher abzuschätzen, noch kann vorausgesagt werden, wie viele Besucher letztendlich kommenDer nächste Basar im Kindergarten Kindertraum wird am 6. September stattfinden."

Krisenstab des Märkischen Kreises ist in Bereitschaft

Stand Dienstag, 3. März, 16.44 Uhr: Auch nachdem alle Tests der Kontaktpersonen negativ ausfielen, bleibt der Krisenstab des Märkischen Kreises in Bereitschaft. Das sagte Kreissprecher Hendrik Klein auf Anfrage. Er kommt am Mittwoch um 9 Uhr erneut zusammen. Bislang gibt es einen bestätigten Coronavirus-Fall im Märkischen Kreis. 

Allerdings wurden am Dienstag im benachbarten Oberbergischen Kreis zwei Coronavirus-Fälle bestätigt. Ein Mann aus Reichshof und eine Frau aus Lindlar wurden positiv auf das Virus getestet, heißt es in einer Mitteilung des Oberbergischen Kreises. Derzeit ermittelt des Gesundheitsamt mögliche Kontaktpersonen der Infizierten, die aktuell nur leichte Erkältungssymptome zeigen. Es ist nicht auszuschließen, dass es auch Kontakte in den Märkischen Kreis gibt. Hendrik Klein: "Wir bleiben wachsam."

Coronavirus-Verdacht im MK: Alle Tests der Kontaktpersonen waren negativ

Update 15.24 Uhr: Jetzt ist es bestätigt, was unsere Zeitung bereits vorab berichtet hatte: Alle Kontaktpersonen wurden negativ auf das Coronavirus getestet. Das teilte der Märkische Kreis soeben mit. Darüber hinaus gebe keine weiteren Verdachtsfälle im Kreis. Den Getesteten geht es gut.

Alle Kontaktpersonen des mit dem Coronavirus infizierten Lehrers der Mosaikschule wurden auf den Erreger getestet: Alle Tests sind negativ ausgefallen, meldet der Märkische Kreis. „Natürlich freut es uns, dass es allen Betroffenen gut geht und sich von den Kontaktpersonen keiner infiziert hat“, berichtet Volker Schmidt, Fachbereichsleiter Gesundheit und Soziales. 

Trotz Entwarnung: Kontaktpersonen des mit dem Coronavirus infizierten Lehrers bleiben in Quarantäne

Die Quarantäne bleibe dennoch vorsorglich bis zum Ende der Inkubationszeit bestehen. Das Gesundheitsamt kontaktiert die Betroffenen weiterhin. Sie müssen zweimal täglich Fieber messen und ein Tagebuch über ihren Gesundheitszustand führen. Dem bestätigten Corona-Infizierten geht es ebenfalls gut. Zur Sicherheit wird es noch einen zweiten Abstrich geben.

Der Standort Lüdenscheid der Mosaikschule bleibt bis voraussichtlich Dienstag (10. März) geschlossen. Unter den Kontaktpersonen sind auch Lehrerinnen und Lehrer der Schule. Daher sei der reguläre Unterricht nicht zu gewährleisten, teilt der Kreis mit. 

Update 14.37 Uhr:  Die Sorge vor dem Coronavirus hat auch Auswirkungen auf die heimischen Hausärzte: „Wir haben keine Schutzausrüstung“, sagt Dr. Roger Conze aus Lüdenscheid. Alles sei ausverkauft. 

Die Patienten werden gebeten, bevor sie die Praxis aufsuchen, anzurufen und ihre Beschwerden zu schildern. Bei grippalen Erkrankungen werde der Patient befragt, ob ein begründeter Verdacht auf das Coronavirus besteht. 

Hausarztpraxis (Symbolbild). 

„In diesem Fall sollten die Patienten nicht in die Praxis kommen. Es wird empfohlen, einen Hausbesuch zu machen. Das ist jedoch schwierig, da wir keine Schutzkleidung haben. Wir würden Betroffenen daher raten, sich ins Klinikum zu begeben“, sagt Dr. Roger Conze. Bisher habe es aber keine Patientenanfrage wegen des Coronavirus in seiner Praxis gegeben.

Update 14.09 Uhr: Der für Samstag, 7. März, ab 10 Uhr geplante Kinderkleiderbasar in der SOS-Kinderdorf-Kita „Pfützenhüpfer“ ist abgesagt worden. Der Elternbeirat schreibt zur Begründung: „Liebe Verkäufer und Käufer, liebe Interessierte, nach langem Nachdenken und Austausch der aktuellen gesundheitsgefährdenden Situation haben wir, der Elternrat und die Kindergartenleitung, uns gemeinsam darauf verständigt den Kinderkleiderbasar am 7. März abzusagen. Sollte sich ein Ersatztermin finden, werden wir diesen frühzeitig bekannt geben. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.“

Update 14 Uhr: Im Gegensatz zum Schulbetrieb steht es Eltern von Kindergartenkindern frei, ob sie ihren Nachwuchs in einer Einrichtung betreuen lassen oder nicht. Stadtpressesprecher Sven Prillwitz: „Es gibt eine Schulpflicht, eine Kindergartenpflicht aber nicht.“

Update 13.36 Uhr: Der Chef des Krisenstabes in der Kreisverwaltung, Volker Schmidt, bestätigt, dass der Kreis verantwortlich dafür ist, Quarantäne gegen Personen zu verhängen und die Anweisungen dazu auch durchzusetzen. 

Verstößt ein Bürger gegen die Quarantäne-Order und geht trotzdem zur Arbeit, auf die Straße oder abends in die Kneipe, droht ihm ein Bußgeld. Die Höhe der Strafe wird nicht pauschal, sondern im Einzelfall festgelegt – etwa mit Blick auf die akute Gefährdung oder die Frage, ob es sich um einen Wiederholungsfall handelt.

Nach unseren Informationen waren alle Proben der Kontaktpersonen negativ

Update 12.50 Uhr: Die Rachenabstrich-Proben der 36 Kontaktpersonen wurden im Labor ausgewertet. Nach Informationen unserer Zeitung sind alle Proben negativ. Das heißt, das Coronavirus wurde in den Proben nicht nachgewiesen. Offiziell bestätigt ist diese Information noch nicht. Der Märkische Kreis hat für heute eine Mitteilung über die Proben-Ergebnisse angekündigt. 

Update 12.23 Uhr: Die weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannte und geschätzte Weinmesse in Eichelhardts Weinkontor in Lüdenscheid am 28. März wird wegen des Coronavirus' abgesagt. 

Coronavirus-Fall an der Mosaikschule: Elternvertreter wünschen sich mehr Informationen 

Update 12.13 Uhr:  Bei vielen Eltern der Mosaikschüler an den Standorten Lüdenscheid und Meinerzhagen herrscht weiterhin vor allem eines: Verunsicherung. „Wir warten weiter ab“, berichtet die Elternpflegschaftsvorsitzende Tina Stahlschmidt, die ihre Informationen derzeit nur von Eltern, Schülern und den Presseberichten bekommt, wenngleich es für die Schüler am Standort Lüdenscheid einen Elternbrief gegeben hat und auch das Kommunikationstool „School Fox“ verwendet wird. 

„Aber School Fox nutzt nur ein kleiner Teil der Klassen“, gibt Tina Stahlschmidt zu bedenken und beschreibt die Gedanken vieler Eltern: „Was zum Beispiel viele verunsichert, ist die Nachricht, dass die Schule in Lüdenscheid nur gereinigt, nicht aber desinfiziert wird. Aber die Verantwortlichen werden schon wissen, was sie tun. Man verlässt sich jetzt darauf.“

In Lüdenscheid soll die Schule bekanntlich bis einschließlich Freitag geschlossen bleiben. In Meinerzhagen findet der Unterricht seit Montag wie gewohnt statt - zwar mit einigen fehlenden Schülern, aber das könne auch durchaus an der aktuellen Erkältungswelle liegen, sagt Tina Stahlschmidt.

Coronavirus-Verdachtsfall aus Bonn mit Lüdenscheider Bezug wurde nicht gemeldet

Update 12.03 Uhr: Keine Kenntnis hatte der Krisenstab des Märkischen Kreises vorab von den Coronavirus-Verdachtsfällen in Bergheim und Bonn, die sich auf den Kontakt zu dem infizierten Lüdenscheider Lehrer bezogen. 

Nach Angaben des Rhein-Erft-Kreises hatte sich der Mann selbst beim örtlichen Gesundheitsamt gemeldet und von einem Kontakt zu dem Infizierten berichtet. Eine Meldung ans Lüdenscheider Kreishaus erfolgte nicht, ist aber nach Angaben des Erft-Kreises auch nicht vorgesehen. Der Mann wurde aufs Coronavirus getestet. Ein Ergebnis liegt noch nicht vor.

Coronavirus: 36 Kontaktpersonen zeigen keine Grippesymptome

Update 11.55 Uhr: Allen 36 Kontaktpersonen geht es nach Angaben des Märkischen Kreises gut. „Keine der Kontaktpersonen zeigt irgendwelche Grippesymptome“, sagte Klein am Montagabend. Das heiße aber nicht, dass sie nicht infiziert sind. Daher werde die 14-tägige Haus-Quarantäne aufrecht erhalten.

Update 11.30 Uhr: Die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG) hat über die Folgen des Coronavirus für den Öffentlichen Nahverkehr beraten - wie reagiert die MVG zum Beispiel, wenn eigene Mitarbeiter erkranken oder in Quarantäne geschickt werden müssen. 

Update 11.23 Uhr: Die Handwerkskammer Südwestfalen hat seine Meisterfeier am Samstag mit Verweis auf das Coronavirus abgesagt. Die Meisterfeier der Handwerkskammer Dortmund am Samstag, 7. März, findet dagegen statt. Gastredner ist NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Coronavirus: Ergebnisse aus dem Labor liegen vor - Betroffene werden informiert

Update 10.42 Uhr: 36 Kontaktpersonen des mit dem Coronavirus infizierten Lehrers wurden unter häusliche Quarantäne gestellt. Bei ihnen wurde am Samstag ein Rachenabstrich genommen. Die Proben wurden anschließend in ein Labor geschickt. Die Ergebnisse der Tests liegen nun vor. 

Seit dem Morgen werden die Kontaktpersonen des Lehrers angerufen, um ihnen das Ergebnis ihrer Probe mitzuteilen. Erst wenn alle Betroffenen ihr Ergebnis haben, wird auch die Öffentlichkeit informiert, sagte Kreissprecher Hendrik Klein. Auf dieses Vorgehen habe man sich mit Rücksicht auf die 36 Kontaktpersonen im Krisenstab geeinigt. Wir berichten hier, sobald die Ergebnisse veröffentlicht sind.

Coronavirus: Gertrüdchen steht auf der Kippe

Update, 10.06 Uhr: Das beliebte Volksfest "Getrüdchen" in Neuenrade steht wegen der Ausbreitung des Corona-Virus auf der Kippe. Die Entscheidung, ob "Ja" oder "Nein" soll zeitnah fallen.

Update 10.00 Uhr: Abgesagt ist auch die Jahresdienstbesprechung der Freiwilligen Feuerwehr Lüdenscheid. Das große Treffen aller haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte sollte am Samstag ab 15 Uhr im Festzentrum Hohe Steinert stattfinden. Das Kommando der Feuerwehr hatte mit 220 bis 250 Teilnehmern gerechnet. Geplant waren unter anderem die Erstattung des Jahresberichts sowie Ehrungen verdienter Feuerwehrleute und Beförderungen.

Leere Regale bei Edeka in Lüdenscheid. 

Die Absage erfolgte, um die unbedingte Einsatzbereitschaft der Wehr in der Kreisstadt nicht zu gefährden. Ein neuer Termin für die Jahresdienstbesprechung 2020 steht noch nicht fest. 

Update 09.14 Uhr: Der für den 14. März in Valbert geplante Kinderkleiderbasar wurde aufgrund der aktuellen Situation und der Unsicherheit wegen des Coronavirus abgesagt. Das Organisationsteam möchte die Besucher, darunter erfahrungsgemäß auch viele Schwangere, nicht gefährden.

Mehrere Absagen im Märksichen Kreis wegen Sorge vor Coronavirus

Update 3. März, 08.20 Uhr:  Die für Donnerstag, 5. März,  ab 10 Uhr geplante Gründungsveranstaltung  "Start der Möglichkeitsdenker" (neue Ideen für mehr Inklusion) der Lebenshilfe im Lüdenscheider Rathaus ist abgesagt worden. Zur Begründung schreibt die Lebenshilfe Lüdenscheid: "Aufgrund der aktuellen Gesundheitswarnung wegen der Corona-Fälle in der Region folgt die Lebenshilfe Lüdenscheid den Empfehlungen, Versammlung jeder Art zu vermeiden bzw. absagen. In diesem Zuge müssen wir leider auch den offiziellen Start der Lebenshilfe Lüdenscheid Möglichkeitsdenker diese Woche absagen. Das Risiko, dass durch eine unserer Veranstaltung jemand zu Schaden kommen könnte, ist uns einfach zu hoch. Wir bedauern dies sehr und wünschen den Möglichkeitsdenker auch ohne offizielle Startveranstaltungen viel Erfolg beim Projekt."

Update 18.51 Uhr: Nach einem Wochenende des Nachdenkens, des Austauschs und der Beobachtung der aktuellen Lage zum Coronavirus haben sich die Schulleitung der Theodor-Heuss-Realschule und die Vertreter der beiden Fördervereine Grundschule Wefelshohl und THR in Lüdenscheid gemeinsam darauf verständigt, den Kleiderbasar am 7. März abzusagen. „Hier geht es dabei nicht um Panikmache, sondern um ein vernünftiges Abwägen und eine besonnene Entscheidung bei einer Veranstaltung, die geprägt ist von Anfassen und Berühren von vielen Dingen durch viele Hände.“, schreibt Christiane Langs-Blöink in die Helfergruppe des Orga-Teams. 

Update 17.54 Uhr: Dem Märkischen Kreis liegen nach Angaben von Kreissprecher Hendrik Klein bislang noch keine Ergebnisse der Labortests vor. 

Update 17.45 Uhr: Gute Nachricht aus dem Krisenstab. Allen 36 Kontaktpersonen des mit dem Coronavirus infizierten Lehrers geht es nach Angaben des Märkischen Kreises gut. Die sogenannten begründeten Verdachtsfälle werden zweimal am Tag telefonisch kontaktiert. Sie müssen selbst zweimal täglich Fieber messen und Angaben zu ihrem gesundheitlichen Zustand machen. "Keine der Kontaktpersonen zeigt irgendwelche Grippesymptome", sagt Kreissprecher Hendrik Klein am Montagabend. Das heißt aber nicht, dass sie nicht infiziert sind. Daher wird die 14-tägige Haus-Quarantäne aufrecht erhalten. 

Mosaikschule wird nach Coronavirus-Fall gründlich gereinigt

Update 17.35 Uhr: Auch in der Siku-Modellwelt gibt es aufgrund des Coronavirus kleine Einschränkungen. Die ferngesteuerten Autos im Obergeschoss stehen aktuell nicht zur Verfügung - aus hygienischen Gründen. Die Modellwelt ist ansonsten aber geöffnet. 

Update 17.09 Uhr: Die Mosaikschule in Lüdenscheid wird nach dem ersten bestätigten Coronavirus-Fall in Lüdenscheid nicht komplett desinfiziert. Das sagte Kreissprecher Hendrik Klein auf Anfrage. Ein Lehrer der Schule war positiv auf das Coronavirus getestet worden. Mehr als 30 weitere Personen aus der Schule wurden als Kontaktpersonen identifiziert und müssen in häusliche Quarantäne. "Die Schule wird gründlich gereinigt. Noch gründlicher als sonst", sagte Kreissprecher Klein. Eine Desinfizierung sei nicht erforderlich.   

Update 16.32 Uhr: Hamsterkäufe sind auch in Lüdenscheid an der Tagesordnung. In diversen Supermärkten und Discountern der Bergstadt sind die Regale mit haltbaren Lebensmitteln nahezu leer gefegt. So äußern sich Rewe, Edeka, Lidl und Aldi zu Hamsterkäufen in Lüdenscheid. 

Update 16.22 Uhr: Das Coronavirus verbreitet sich auch in Deutschland. In Lüdenscheid gibt es bislang eine bestätigte Infektion. Jetzt reagiert die Stadt Lüdenscheid. Sie hat Plakate gedruckt, die im Rathaus ausgehängt werden. Titel: "Lächeln statt Händedruck". Besucher des Rathauses werden gebeten, möglichst den Händedruck und damit einen potentiellen Übertragungsweg von Viren zu vermeiden. 

Update 15.50 Uhr: Wie hat sich der Lüdenscheider Lehrer mit dem Coronavirus angesteckt? Diese Frage scheint inzwischen beantwortet zu sein. Wie Kreissprecher Hendrik Klein auf Nachfrage erklärte, nahm der infizierte Lehrer laut Aktenlage am 15. Februar an der karnevalistischen Kappensitzung in Gangelt-Langbroich(Kreis Heinsberg) teil. 

Dort kam er nach Auskunft des Märkischen Kreises in direkten Kontakt zu dem infizierten Ehepaar aus Gangelt. Der 47-jährige Ehemann liegt immer noch auf der Intensivstation der Uniklinik Düsseldorf. Auf der Karnevalssitzung tanzte der 47-Jährige im Männerballett auf der Bühne.

Behörde rief auf: 300 von 320 Teilnehmern meldeten sich zurück

Insgesamt 200 Gäste und 120 Akteure nahmen an der Sitzung teil. Nach Bekanntwerden der Coronavirus-Infektion des Ehepaars rief das Gesundheitsamt des Kreises Heinsberg alle Teilnehmer auf, sich bei den Behörden zu melden. Wie ein Sprecher gegenüber unserer Zeitung sagte, hatten sich rund 300 der 320 Gäste und Akteure zurückgemeldet. Ein Mann aus Lüdenscheid sei nicht darunter gewesen. Er tauchte nicht in der Liste auf. Daher habe man auch keine Meldung an den Märkischen Kreis gemacht. 

Nach Angaben des Märkischen Kreises hatte sich der Lehrer am Donnerstagabend (27. Februar) selbst bei der heimische Behörde gemeldet, nachdem er erste Erkältungssymptome bei sich festgestellt hatte. Ein Test aufs Coronavirus verlief positiv. Der Märkische Kreis ist sicher, dass er sich bei dem Karnevalisten aus Gangelt angesteckt hat. 

Update 15.26 Uhr: Auch die Meisterfeier 2020 der Handwerkskammer Südwestfalen fällt den Folgen des Coronavirus zum Opfer. Mit Verweis auf Covid-29/Sars-CoV-2 hat die Handwerkskammer die Veranstaltung am 7. März abgesagt. "Sowohl was den Schutz des Einzelnen aber auch die Generalprävention zur Unterbrechung der Infektionsketten anbetrifft ist sie der Meinung, dass eine derart große Veranstaltung derzeit nicht zu rechtfertigen ist. Das allgemeine Risiko ebenso wie die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft wiegen deutlich schwerer", heißt es von der Handwerkskammer. Einen Alternativtermin gibt es noch nicht. 

Update 14.57 Uhr: In Halver wurde heute die für den 7. März geplante Après-Ski-Party auf dem Geflügelhof Gieseker abgesagt. "Da ich als Veranstalter jedem Einzelnen gegenüber eine gewisse Verantwortung habe, sehe ich das als erforderlich an, um eine überproportionale Ausbreitung zu vermeiden und so den Virus einzudämmen beziehungsweise Neuinfektionen so gering wie möglich zu halten", sagt Veranstalter Johannes Johanngieseker.

Update 14.44 Uhr: Der Märkische Kreis weist auf Anfrage noch einmal darauf hin, dass die Einschränkungen wie häusliche Quarantäne, Rachenabstrich und Beprobung ausschließlich für die 36 ermittelten Kontaktpersonen des mit dem Coronavirus infizierten Lehrers gelten. Familienangehörige, Eltern oder Geschwister sind nicht betroffen und dürfen sich frei bewegen und zum Beispiel auch zur Arbeit oder in die Schule gehen. 

Coronavirus: Gesundheitstelefon des Kreises beantwortet Fragen der Bürger

Auch 21 Schüler der Mosaikschule befinden sich auf der Liste der begründeten Verdachtsfälle. Eltern, die Schwierigkeiten bei der Betreuung ihrer unter Haus-Quarantäne bestehende Kinder haben, können sich ans Gesundheitsamt des Märkischen Kreises wenden - und zwar über das Gesundheitstelefon unter der Tel. 02352/966-7272. Man versuche dann eine gemeinsame Lösung zu finden, erklärte Kreissprecher Hendrik Klein. Unabhängig vom Ergebnis der Tests müssen die 36 Kontaktpersonen 14 Tage in häuslicher Quarantäne verbleiben - die Quarantäne endet voraussichtlich am 13. März. 

Update 14.38 Uhr: Mehrere Kunden standen heute vor verschlossenen Türen am Finanzamt in Lüdenscheid. Sie hatten die Information nicht erhalten, dass die Finanzämter in Lüdenscheid und Altena mit Verweis auf das Coronavirus am Montag geschlossen sind. Wie das Finanzamt Lüdenscheid auf Anfrage mitteilte, werden die Finanzämter Lüdenscheid und Altena ab Dienstag, 3. März, wieder geöffnet sein. Allerdings möchte man den Publikumsverkehr soweit es geht einschränken. 

Update 14.33 Uhr: Unter den 36 Personen, die Kontakt zu dem mit dem Coronavirus infizierten Lehrer hatten, befindet sich auch eine Person aus Nachrodt-Wiblingwerde. Eine weitere wohnt in Altena. Damit stammen die sogenannten begründeten Verdachtsfälle nun aus diesen Städten: Lüdenscheid, Altena, Nachrodt-Wiblingwerde, Plettenberg, Werdohl, Marl und Dortmund. Die Gesundheitsämter des Kreises Recklinghausen (Marl) und der Stadt Dortmund wurden über die Verdachtsfälle informiert. 

Coronavirus: Märkische Kliniken sagen MS-Tag ab

Update 13.07 Uhr: Um Teilnehmer nicht einem möglichen Ansteckungsrisiko auszusetzen, sagen die Märkischen Kliniken mit Verweis auf die Verbreitung des neuartigen Coronavirus den MS-Tag am kommenden Samstag, 7. März, ab. Er sollte von 10 bis 14 Uhr im Lüdenscheider Kulturhaus stattfinden.  Rund 200 Betroffene wurden erwartet. „MS-Medikamente unterdrücken das Immunsystem, daher sind Patienten anfälliger für Infekte aller Art“, erklärt Dr. Sebastian Schimrigk, Direktor der Klinik für Neurologie am Klinikum Lüdenscheid und Mitorganisator des MS-Tages die Absage, die in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und mit Blick auf die Richtlinien und Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes erfolgte. Ob und wann der MS-Tag in Lüdenscheid in diesem Jahr nachgeholt werden kann, steht noch nicht fest.

Update 12.58 Uhr: Unter den 36 Personen, die Kontakt zu dem mit dem Coronavirus infizierten Lehrer hatten, sind fünf Lehrer und zwei sogenannte Integrationskräfte. Integrationskräfte unterstützen einzelne Schüler, wenn diese eine besondere Förderung benötigen. 

Update 12.29 Uhr: Die Stadt Lüdenscheid teilt soeben mit, dass der Unterricht an der Otfried-Preußler-Grundschule ab dem morgigen Dienstag wieder uneingeschränkt stattfindet. Die Grundschule befindet sich in einem Gebäudekomplex mit der Mosaikschule, die noch bis 6. März geschlossen bleibt. Ein Lehrer der Mosaikschule war positiv auf das Coronavirus getestet wird. Daraufhin blieb die Otfried-Preußler-Schule am heutigen Montag (2. März) geschlossen. 

Update 12.21 Uhr: Rewe bestätigt auf Anfrage Eindrücke von Lesern, die am Samstag in Lüdenscheid und anderen MK-Städten von leeren Regalen und Hamsterkäufe in Folge des ersten Coronavirus-Falls im Märkischen Kreis berichten: "Wir haben bundesweit eine verstärkte Nachfrage nach lang haltbaren Lebensmitteln, Nährmitteln, Konserven, Drogerie. Es gibt keine Engpässe in der Warenversorgung. Die Frequenz der Belieferung der REWE und PENNY Märkte haben wir erhöht/angepasst. Wir sind gut auf die Situation eingestellt", heißt es aus der Pressestelle. 

Update 12.15 Uhr: Der Krisenstab des Märkischen Kreises tritt heute gegen 16 Uhr noch einmal zusammen. Noch unklar ist, ob heute noch Ergebnisse der Proben auf das Coronavirus vorliegen. Kreissprecher Hendrik Klein rechnet damit, dass die Tests von allen 36 Kontaktpersonen gleichzeitig im Gesundheitsamt eintreffen. 

Update 11.52 Uhr: Unter den 36 Kontaktpersonen, die sich auf Anordnung der Behörden in häuslicher Quarantäne befinden, sind insgesamt 21 Schüler. Sie müssen zuhause bleiben. Übrigens auch dann, wenn der Test auf das Coronavirus negativ ausfällt. Nach Angaben von Kreissprecher Hendrik Klein sollen alle 36 Kontaktpersonen 14 Tage in häuslicher Quarantäne verbleiben. Wie alt die Schüler sind, ist nicht bekannt. 

Update 11.28 Uhr: 36 Kontaktpersonen des infizierten Lehrers wurden mittlerweile identifiziert. Am Freitagnachmittag hatte das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises zunächst 31 Personen als sogenannte begründete Verdachtsfälle auf seiner Liste. Im Laufe des Freitags sowie des Samstags meldeten sich weitere fünf Personen, die angaben, ebenfalls Kontakt zu dem Lehrer gehabt zu haben. Sie wurde daraufhin ebenfalls als begründete Verdachtsfälle geführt. Die 36 Personen müssen zuhause bleiben (häusliche Quarantäne). 

Update 09.59 Uhr: Ein Lüdenscheider Mitarbeiter des Weltkonzerns Kostal hatte Kontakt zu einem begründeten Verdachtsfall, der unter häuslicher Quarantäne steht. Das Unternehmen hat seine Vorsichtsmaßnahmen wegen des Coronavirus verschärft. 

Update, 08.15 Uhr: Kreissprecher Hendrik Klein weist darauf hin, dass der Märkische Kreis bislang keine Empfehlung gebe, Publikumsverkehr in öffentlichen Einrichtungen einzuschränken oder Veranstaltungen abzusagen. Dies liege bei den Institutionen und Veranstaltern selbst. Die Kreisverwaltung bleibe wie gewohnt geöffnet, es wurden allerdings Informationen zur Reduzierung des Infektionsrisikos ausgegeben.

Update, 2. März, 07.38 Uhr: Der Löschzug Oberrahmede der Freiwilligen Feuerwehr sagt seinen für den 4. und 5. April geplanten Tag der offenen Tür aus organisatorischen Gründen ab, weil „die Situation rund um das Coronavirus“ momentan einfach nicht abzuschätzen sei.

Update, 19.50 Uhr: Eine Förderschule in Bergheim bleibt am Montag und Dienstag vorsorglich geschlossen, weil ein Mitglied des Lehrerkollegiums Kontakt mit dem Infizierten aus Lüdenscheid hatte. Der Kontakt soll vier Tage, bevor der Lüdenscheider Symptome zeigte, stattgefunden haben. Die Bergheimer Lehrkraft soll schnellstmöglich getestet werden, dann will der Rhein-Erft-Kreis über das weitere Vorgehen entscheiden. 

Update 16.38 Uhr: Das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises steht in engem Kontakt mit den 36 Personen, die derzeit als Verdachtsfälle  für eine Infektion mit dem Coronavirus bekannt sind. Dies bestätigte Kreissprecher Hendrik Klein. Demnach werden alle Personen, die unter Quarantäne  zu Hause sind, zweimal täglich angerufen, um nach ihrem Befinden zu fragen, bis die Testergebnisse vorliegen. Bislang gibt es keine Hinweise auf weitere Erkrankungen. Der Krisenstab des Märkischen Kreises, der am Samstag den ganzen Tag getagt hat und sich zuletzt am Sonntagvormittag getroffen hat, bleibt in Bereitschaft. Dabei wurde vereinbart, sich in der kommenden Woche zunächst täglich vormittags zu treffen, um die aktuelle Lage zu besprechen.

Update, 13.37 Uhr:  Der Lüdenscheider Stadtfrauenverband hat ebenfalls auf die Verbreitung des Coronavirus' reagiert und seine für Mittwoch geplante Jahreshauptversammlung abgesagt.

Update, 12.33 Uhr: Aufgrund des nun auch im Märkischen Kreis auftretenden Coronavirus bleiben die Finanzämter Lüdenscheid und Altena bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Beide Behörden sind telefonisch weiterhin zu erreichen, teilen die beiden Dienststellenleiterinnen Susanne Schmidt-Kraepelin und Diane Trierweiler mit.

Update, 1. März, 11.30 Uhr: Die Spur des am Coronavirus infizierten Lehrers aus Lüdenscheid wird nun weiter verfolgt. Der Mann hatte an einer privaten Karnevalsfeier in Bonn teilgenommen, berichtet die Bonner Rundschau. Es gibt also auch Verdachtsfälle aus Bonn, die mit ihm in Verbindung standen. Bei einem dieser Partygäste aus Bonn war der Test auf den Coronavirus allerdings negativ. Bei einem bestätigten Fall in Bonn handelt es sich um einen 23 Jahre alten Student aus dem Kreis Heinsberg, der sich jetzt in häuslicher Quarantäne befindet. Der junge Mann arbeitet an der Clemens-August-Grundschule in Bonn. Die Schule bleibt nun für einige Tage geschlossen.

Update, 17.06 Uhr: Der Kulturring Altena hat die für heute Abend geplante Veranstaltung "Altenaer Ursprünge" abgesagt. Aktuelle und ehemalige Altenaer sollten gemeinsam musizieren.

"Zutiefst betrübt müssen wir uns leider den gegebenen Umständen stellen und müssen das für morgen geplante Konzert in der Burg Holtzbrinck absagen. Wir sind unendlich traurig, wir haben geübt, viel Zeit investiert und müssen jetzt, unter Berücksichtigung der vielen Besucher, die eng beieinander sitzen würden, verantwortungsbewusste Konsequenzen ziehen. 

Wir bitten alle um euer Verständnis. Diese Entscheidung ist uns alles andere als leicht gefallen. Wir werden euch zeitnah in Kenntnis setzen wann wir einen Ausweichtermin realisieren können. Bitte informiert auch ihr alle, von denen ihr annehmt, dass sie kommen wollten. Wir danken euch", heißt es auf der Homepage des Kulturrings.

Update, 13.39 Uhr: Der an Covid-19 erkrankte Lehrer in Lüdenscheid hat offenbar nur leichte grippeähnliche Symptome.

Update, 13.33 Uhr: Die Zahl der Verdachtsfälle im MK hat sich auf 36 erhöht. Das bestätigte Kreissprecher Hendrik Klein. Aufgrund der Berichterstattung hätten sich weitere fünf Personen gemeldet,die Kontakt zu dem infizierten Lehrer hatten. Auch bei ihnen wird ein Test auf das neuartige Coronavirus vorgenommen. Sie sind wie die anderen 31 bislang betroffenen Personen in häuslicher Quarantäne.

Update, 10.51 Uhr: Die 31 Verdachtsfälle stammen zu einem überwiegenden Teil aus Lüdenscheid. Einzelne Betroffene wohnen in Plettenberg, Altena, Werdohl, Marl und Dortmund. Die meisten Betroffenen sind Schüler, hinzu kommen vier Lehrkräfte.

Update, 10.30 Uhr: Die beauftragten Labore haben laut Kreissprecher Hendrik Klein damit begonnen, bei den betroffenen 31 Personen Abstriche zu nehmen. Sie sollen klären, ob die Personen sich mit den Coronavirus abgesteckt haben. Mit Ergebnissen rechne man Anfang der Woche.

Update, 10.22 Uhr: Die 31 Personen, die als begründete Verdachtsfälle gelten, weil sie einen näheren Kontakt zu dem infizierten Lehrer hatten, sind mittlerweile informiert worden. Sie stehen jetzt unter häuslicher Quarantäne. Das teilte Kreissprecher Hendrik Klein am Samstagmorgen auf Nachfrage mit.

Update, 10.01 Uhr: Der Krisenstab des Märkischen Kreises hat sich am Morgen im Katastrophenschutz- und Lagezentrum im Kreishaus in Lüdenscheid getroffen. 

Coronavirus im MK: Lehrer aus Lüdenscheid infiziert

Update 22.48 Uhr: 31 Personen gelten als begründete Verdachtsfälle, weil sie einen näheren Kontakt zu dem infizierten Lehrer hatten. Sie stammen zu einem überwiegenden Teil aus Lüdenscheid. Einzelne Betroffene wohnen in Plettenberg, Altena, Werdohl, Marl und Dortmund. Die meisten Betroffenen sind Schüler, hinzu kommen vier Lehrkräfte. 

Sie wurden noch am Abend durch das Gesundheitsamt über den Verdacht informiert. Bei ihnen wird am Samstag ein Rachenabstrich genommen. Die Proben werden ins Labor geschickt. Mit Ergebnissen sei frühestens innerhalb von 24 Stunden zu rechnen, sagt Kreissprecher Hendrik Klein. Erst danach wird sich zeigen, ob es weitere Infizierte im Märkischen Kreis gibt. Bis zur Entwarnung dürfen die Kontaktpersonen laut Ordnungsverfügung das Haus nicht verlassen. Daneben gibt es noch eine Liste mit 15 Personen, denen eine freiwillige Quarantäne empfohlen wird.

Update 20.50 Uhr: Der Krisenstab Coronavirus des Märkischen Kreises hat für die nächsten Tage einen Schichtdienst eingerichtet. So wird auch am Wochenende die durchgängige Koordinierung und Beobachtung der Lage gewährleistet. 

Update 20.34 Uhr: Auf Bitten der Schulleitung bleibt der Standort Lüdenscheid der Mosaikschule bis einschließlich Freitag, 6. März, geschlossen. Weil auch Lehrer unter den Verdachtsfällen sind, könne der Unterricht nicht mehr aufrechterhalten werden, hieß es. Die Mosaikschule hat 95 Schüler und 20 Lehrer. Der Unterricht am Teilstandort Meinerzhagen findet in der kommenden Woche statt. 

Update 20.15 Uhr: Jetzt steht auch fest, woher die 31 Kontaktpersonen kommen, die laut Einstufung des Robert-Koch-Instituts beim heimischen Gesundheitsamt als begründete Verdachtsfälle geführt werden und unter häusliche Quarantäne gestellt wurden. Die betroffenen Schüler und Lehrer stammen aus Lüdenscheid, Werdohl, Plettenberg, Altena, Marl und Dortmund. Die größte Zahl kommt aus Lüdenscheid. 

Update 20.12 Uhr: Die letzte Sitzung des Krisenstabs für heute ist beendet. Die 31 Kontaktpersonen des Lehrers gelten als begründete Verdachtsfälle auf das Coronavirus. Bei ihnen wird am morgigen Samstag durch Mitarbeiter des Gesundheitsamts und des Rettungsdienstes ein Rachenabstrich genommen. Anschließend werden die Proben ins Labor geschickt. Mit Ergebnissen ist frühestens am Sonntag zu rechnen. Dann wird sich zeigen, ob es weitere Infizierte im Märkischen Kreis gibt. 

Update 19.59 Uhr: Die Feuerwehr Iserlohn wendet sich mit einer dringenden Bitte an die Bevölkerung. Bei Facebook beklagt sie, dass die Leitstellen der Feuerwehren und Rettungsdienste immer mehr Anrufe erreichen, in denen es um das Thema Coronavirus geht. Leider wird dafür oft der Notruf 112 genutzt und somit blockiert. "Der Notruf 112 ist ausschließlich für Notfälle!"  Um eine adäquate Beratung zu ermöglichen, hat die kassenärztliche Vereinigung eine Hotline unter der Rufnummer 116 117 eingerichtet. Hier beraten Ärzte die Anrufer, die Fragen zu dem Thema Coronavirus haben.

Update 18.53 Uhr: 31 Personen, die Kontakt zu dem mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Lehrer hatten, werden derzeit durch das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises angeschrieben. Darunter befinden sich 28 Personen aus dem Umfeld der Lüdenscheider Mosaikschule, wie es hieß. Auf Nachfrage konkretisierte der Märkische Kreis: Unter den Kontaktpersonen aus der Schule befinden sich sowohl Lehrer als auch Schüler. In diesen Fällen werden die Eltern der Schüler informiert. 

Update 18.40 Uhr: Der Lehrer, bei dem am Nachmittag eine Coronavirus-Infektion bestätigt wurde, hat sich selbst bei den Behörden gemeldet. Das erklärte Kreissprecher Hendrik Klein. Demnach habe der Mann die Berichterstattung über das infizierte Ehepaar aus dem Kreis Heinsberg verfolgt. Weil er zusammen mit dem Ehepaar Gast auf der Karnevalssitzung in Gangelt war, habe er sich am Freitagmorgen bei den Behörden gemeldet, sagte Klein.  

18.32 Uhr: Die Krankenhäuser im Märkischen Kreis sind am Freitagmorgen zu einem Treffen in Altena zusammengekommen. Thema war das Coronavirus und seine Folgen auf die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Einvernehmlich äußerten die Krankenhaus-Vertreter eine dringende Bitte an Patienten, die glauben, sich mit dem Virus angesteckt zu haben. 

Update 18.16 Uhr: Wie der Kreis soeben mitteilt, tritt der Krisenstab des Märkischen Kreises um 19 Uhr noch einmal zusammen, um auf die aktuellen Entwicklungen im Coronavirus-Fall von Lüdenscheid reagieren zu können. Leiter des Krisenstabs ist Guido Thal, Fachbereichsleiter Zentrale Dienste beim Märkischen Kreis. 

Update 17.58 Uhr: Der Märkische Kreis konkretisiert: "Das Gesundheitsamt des Kreises bestätigt die Infektion eines Lehrers aus Lüdenscheid mit dem neuen Coronavirus. Der Krisenstab hat seine Arbeit aufgenommen. Wie das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises meldet, ist der Test des Lehrers auf den Coronavirus SARS-CoV2 positiv ausgefallen. Diese Meldung ging am späten Nachmittag bei der Gesundheitsbehörde ein.

Update 17.51 Uhr: Wie das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises meldet, ist der Test eines Lehrers der Mosaikschule am Standort Lüdenscheid auf den Coronavirus positiv ausgefallen. Der betroffene Lehrer ist zurzeit unter häuslicher Quarantäne. "Sein Gesundheitszustand ist gut, er zeigt nur sehr milde Erkältungssymptome", schreibt der Kreis. 

Der Krisenstab hat seine Arbeit aufgenommen. Die Kontaktpersonen des Mannes sind bekannt. Davon werden 31 unter häusliche Quarantäne gestellt. Unter diesen Betroffenen sind 28 Personen aus dem Schulumfeld. Die Kontaktpersonen werden noch heute vom Gesundheitsamt telefonisch benachrichtigt und im Laufe des morgigen Tages vom Kreis auf das Coronavirus hin untersucht. 

Update 17.41 Uhr: Das Ergebnis der Probe liegt vor. Die Laboruntersuchung hat ergeben, dass der Lehrer mit dem Coronavirus infiziert ist. Das bestätigt Kreissprecher Hendrik Klein auf Anfrage. Der Mann befindet sich zuhause in Quarantäne. Er hat nach ersten Informationen nur leichte Symptome. Eine erste Meldung, wonach der Lehrer ist Krankenhaus gebracht wurde, hat sich nicht bewahrheitet. 

Bislang wurden 31 Kontaktpersonen identifiziert, davon 28 aus der Schule. Sie werden noch heute Abend vom Gesundheitsamt informiert und sollen morgen von Mitarbeitern des Gesundheitsamtes untersucht werden. Bis dahin sollen sie ebenfalls zuhause bleiben. 

Update 17.20 Uhr: Ein Coronavirus-Verdacht bei einem Patienten am Klinikum Lüdenscheid hat sich nicht bestätigt. Nach einem negativen Test gab es Entwarnung. 

Update 17.02 Uhr: Die Stadt Lüdenscheid teilt nach Rücksprache mit dem Krisenstab soeben mit, dass auch die Otfried-Preußler-Schule, die sich im selben Gebäudekomplex befindet wie die Mosaikschule, am Montag, 2. März, geschlossen bleibt. Es handele sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, sagte Stadtsprecherin Marit Schulte. "Sofern die Eltern von uns keine weiteren Informationen erhalten, findet der Unterricht am Dienstag wieder statt." Die Otfried-Preußler-Schule ist eine zweizügige Grundschule im Stadtteil Gevelndorf.  An der Grundschule selbst gibt es keinen Verdachtsfall. 

Coronavirus: Zwei Schulen bleiben am Montag in Lüdenscheid geschlossen 

Update 16.44 Uhr: Die Elternpflegschaftsvorsitzende der beiden Mosaikschulstandorte Lüdenscheid und Meinerzhagen, Tina Stahlschmidt, war in der Plettenberger Innenstadt unterwegs, als sie  die Nachricht des möglicherweise infizierten Lehrers erreichte. "Die Nachricht hat sich verbreitet wie ein Lauffeuer. Ich wurde mehrfach in der Stadt persönlich darauf angesprochen und mein Handy klingelt Sturm", berichtete Tina Stahlschmidt gut eine Stunde nach Bekanntwerden des begründeten Verdachtsfalls an ihrer Schule. 

Update 16.30 Uhr: Eine weitere Hotline für Fragen zum Thema Coronavirus hat die  Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe unter der Rufnummer 116117 eine Hotline eingerichtet. Sie ist freitags von 15 bis 22 Uhr, samstags und sonntags von 8 bis 22 Uhr erreichbar. 

Die Schulleitung der Mosaikschule sowie das Kreisgesundheitsamt bitten die Eltern der Mosaikschule um etwas Geduld. Gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen könnten erst nach Vorliegen des Testergebnisses ergriffen werden. Die Eltern sollen dann über das Kommunikationstool "School Fox" informiert werden. 

Update 15.48 Uhr: Auf Nachfrage machte Kreissprecher Hendrik Klein deutlich, dass alle weitere Maßnahmen vom Ergebnis der Laboruntersuchung der Blutprobe abhängen. Erst wenn sich die Coronavirus-Infektion bestätigt, werden zum Beispiel weitere Kontaktpersonen des Lehrers identifiziert und gegebenenfalls isoliert. Bislang ist nicht bekannt, wo der Lehrer wohnt.

Das Ergebnis der Laboruntersuchung soll den Plänen nach am Freitag gegen 20 Uhr vorliegen. Die Mosaikschule schreibt in ihrem Elternbrief: "Ob eine Vermeidung von Personenkontakten erforderlich sein könnte, werden wir Ihnen nach vorliegendem Testergebnis mitteilen." 

Im Gebäude der Moasikschule befindet sich auch noch eine Grundschule

Update 15.28 Uhr: Die Mosaikschule befindet sich in einem Gebäudekomplex im Stadtteil Gevelndorf, in dem sich auch die Grundschule Gevelndorf befindet. Für die Schüler und Lehrer der Grundschule gibt es laut Kreissprecher Hendrik Klein bislang keine Vorsichtsmaßnahmen. Der Unterricht am Montag soll stattfinden. 

Die Mosaikschule befindet sich in einem Gebäudekomplex mit der Grundschule Gevelndorf.

Ebenfalls nicht von weiteren Maßnahmen betroffen ist der Standort Meinerzhagen der Mosaikschule. Dort sei der Lehrer nicht eingesetzt gewesen. Wie der Kreissprecher erklärte, werde der Krisenstab am Nachmittag erneut zusammenkommen. 

Update 15.22 Uhr: Der Märkische Kreis hat soeben eine Pressemitteilung zum begründeten Verdacht auf eine Corona-Infektion im Märkischen Kreis veröffentlicht. Demnach sei die betroffene Person Lehrer an einer Förderschule in Lüdenscheid. Die Schule bleibt am Montag vorsorglich geschlossen. 

Wegen eines begründeten Verdachtsfalls einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus im Märkischen Kreis hat Landrat Thomas Gemke den Krisenstab zusammengerufen. Bereits am Donnerstag wurden dessen Mitglieder vorsorglich aktiviert.

Landrat Thomas Gemke hat am Freitagmittag den Krisenstab einberufen: Grund ist ein begründeter Verdachtsfall einer Coronavirus-Infektion. Foto:

Ein Lehrer der Mosaikschule in Lüdenscheid-Gevelndorf habe gemeinsam mit einem bestätigten Corona-Patienten aus dem Kreis Heinsberg an einer Veranstaltung teilgenommen und zeige seit heute Symptome, die auch auf den neuen SARS-CoV2-Virus hinweisen. 

Er war bereits seit Mittwoch nicht mehr im Dienst. Der Verdacht ist bisher nicht bestätigt. Die Elternschaft der Schule wurde über den Verdachtsfall informiert. Vorsorglich bleibt die Schule am Montag, 2. März, geschlossen."

Update 15.08 Uhr: Nach Informationen unserer Zeitung ist der Lehrer aufgrund seiner Beschwerden in ein Krankenhaus gebracht worden. Wie sein Zustand ist, ist derzeit unklar. Die Mosaikschule verweist in ihrem Elternbrief darauf, dass es zum jetzigen Zeitpunkt nicht sinnvoll ist, "in Eigeninitiative zu einem Arzt zu gehen und sich auf das Coronavirus untersuchen zu lassen."

Begründeter Verdachtsfall - Bestätigung einer Coronavirus-Infektion steht noch aus

Update 14.55 Uhr: Nach nun bestätigten Informationen gibt es den ersten begründeten Verdachtsfall auf das Coronavirus im Märkischen Kreis. Ein Lehrer zeigte Symptome des Coronavirus. 

Ein Lehrer hat sich mit dem Coronavirus infiziert.  (Symbolbild)

Bei dem Mann handelt es sich nach ersten Informationen um einen Lehrer der Mosaikschule. Er soll am 15. Februar an der karnevalistischen "Kappensitzung" im Ortsteil Langbroich-Harzelt von Gangelt (Kreis Heinsberg) teilgenommen haben. 

Dort soll er Kontakt mit einer Person gehabt haben, deren Infektion mit dem Coronavirus als bestätigt gilt. An der Karnevalssitzung hatte auch ein Ehepaar teilgenommen, dass inzwischen positiv auf das Virus getestet wurde. Der Mann aus Gangelt (47) befindet sich in einem kritischen Zustand. 

Coronavirus: 400 mögliche Kontaktpersonen bei Karnevalsveranstaltung in Gangelt identifiziert

Laut Behörden habe es auf dieser Veranstaltung im Kreis  Heinsberg 400 mögliche Kontaktpersonen gegeben. Für deren Partner und gegebenenfalls Kinder könnte daher rein rechnerisch der Faktor 2,5 angesetzt werden, womit man auf die Zahl 1000 komme. 

Die Mosaik-Schule am Standort Lüdenscheid informierte Eltern mit einem Brief darüber, dass sich eine Person mit einem begründeten Verdacht auf das Coronavirus in der Schule aufgehalten habe. Eine Laboruntersuchung läuft derzeit. Mit Ergebnissen werde am Freitagabend gerechnet. Bis dahin gilt die Erkrankung als nicht bestätigt, wohl aber der begründete Verdachtsfall. 

Als Vorsichtsmaßnahme wird die Mosaikschule - eine Förderschule in Lüdenscheid - am Montag geschlossen.  Am Freitagmittag kam der erst am Donnerstag eingerichtete Krisenstab zusammen, um die weiteren Maßnahmen zu besprechen. Dabei geht es auch darum, weitere Personen zu identifizieren, die Kontakt zu dem Lehrer gehabt haben. 

Coronavirus: Lehrer aus dem MK war seit Besuch in Gangelt nicht mehr in der Schule

Nach Informationen des Märkischen Kreises hat der Lehrer seit Mittwoch seine Schule nicht mehr besucht. Er klagte über grippeähnliche Symptome. Er sei seitdem krankgeschrieben gewesen.

In NRW ist die Zahl der bestätigtenCoronavirus-Fälle inzwischen auf 20 angestiegen. Zuletzt hatte sich ein Coronavirus-Verdacht in Dortmund bestätigt. Die jeweils aktuellen Entwicklungen können Sie im News-Ticker zum Coronavirus in NRW nachlesen. 

Im Märkischen Kreis hatte es bislang dreimal einen Coronavirus-Verdacht gegeben. Zuletzt war am Mittwoch der Gast eines Hotels in Iserlohn auf das Coronavirus untersucht worden. Der Verdacht bestätigte sich nicht. Noch am Donnerstagabend sagte Kreissprecher Hendrik Klein gegenüber unserer Zeitung: "Es ist nicht mehr die Frage, ob das Virus den Märkischen Kreis erreicht, sondern wann."

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