40 Mitarbeiter mehr im Gesundheitsamt: Landrat schaut sich Situation im Kreishaus an

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Landrat Thomas Gemke (r.) beim Besuch im Kreishaus.

Altena – 63 Mitarbeiter zählt das Gesundheitsamt des Kreises derzeit - 40 mehr als vor der Corona-Krise. Sie erleben nicht nur Positives.

Bei einem Besuch in Altena bedankte sich Landrat Thomas Gemke (CDU) für das große Engagement der Mitarbeiter im Gesundheitsamt in der Burgstadt. 63 Personen arbeiten momentan im Fachdienst – rund 40 mehr als normalerweise. Die Stimmung ist gut bei 63 Kreisbediensteten.

 Sie arbeiten tagtäglich daran, die Infektionsketten des Coronavirus’ nachzuvollziehen: Infizierte müssen ermittelt, Kontaktpersonen durch Quarantäne isoliert werden.

Coronavirus im MK: Situation bleibt  angespannt

„Mir ist wichtig zu sehen, wie Ihr Alltag aussieht und was Sie beschäftigt“, sagte er an die Mitarbeiter gewandt. „Wir haben gerade eine Situation, in der wir gut aufgestellt sind. Aber wir müssen uns darauf einstellen, dass sie nicht in den nächsten Wochen wieder vorbei ist.“ 

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Für eine langfristige Arbeit werde im Hintergrund weiteres Personal geschult und vorbereitet, um mitzuhelfen. Bereits jetzt arbeiten Kreisbedienstete aus verschiedenen Bereichen im Gesundheitsamt mit – beispielsweise aus dem Zahnärztlichen oder dem Kinder- und Jugendärztlichen Dienst. 

Hauptaufgabe ist es, die Kontakte von Infizierten zu ermitteln und die Kontaktpersonen unter Quarantäne zu stellen. Auch die Meldung der Zahlen an das Gesundheitsministerium und das Robert-Koch-Institut gehen von Altena aus. 

Coronavirus im MK: Frust und Ärger nur selten

Dass die Situation für die Mitarbeiter nicht einfach ist, wurde klar: „Ich nehme das erste Mal, seit ich beim Kreis arbeite, die Arbeit im Kopf mit nach Hause. Die Situation lässt einen nicht direkt los“, so ein Bediensteter. Sie bekommen im Kontakt mit Betroffenen oder Angehörigen die persönlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie direkt mit. 

Auch Frust oder Unverständnis begegnet den Mitarbeitern am Telefon. Fälle, die negativ auffallen, seien aber deutlich in der Minderheit.

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