Tiefster Stand seit Mitte März

Inzidenz im MK sinkt - Kreis dankt „allen Bürgerinnen und Bürgern“

Ein Aufsteller vor einem Modegeschäft in Leipzig informiert über die „Click & Meet“ Regelung.
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Ein Aufsteller vor einem Modegeschäft informiert über die „Click & Meet“ Regelung. (Symbolbild)

Die Infektionszahlen im Märkischen Kreis gehen weiter zurück. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag noch vor zwei Wochen bei 238,7. Am Dienstag meldete das Robert-Koch-Institut einen Wert von 132,4. Der Kreis bedankte sich in einer Stellungnahme gegenüber unserer Zeitung „bei allen Bürgerinnen und Bürgern für das Mittragen der Maßnahmen in den vergangenen Wochen“.

Märkischer Kreis – Jeder könne durch Einschränken der sozialen Kontakte, Wahrnehmung der Test-Angebote und Einhalten der Hygiene- und Abstandsregeln auch weiterhin zur Eindämmung der Pandemie beitragen, heißt es aus dem Krisenstab des Kreises. Noch immer sei das Infektionsgeschehen diffus, daher seien weitere Prognosen zur Entwicklung der Corona-Zahlen „nicht angemessen“.

Gleichwohl sind die Experten guten Mutes, dass „wenn die Entwicklung der Fallzahlen sich positiv fortsetzt und die Impfungen wie geplant voranschreiten, bald Lockerungen der Maßnahmen gemäß der Bundesregelungen erfolgen“. Dazu muss die Inzidenz fünf Werktage in Folge unter 165 beziehungsweise 150 liegen. Der Märkische Kreis unterschreitet seit Freitag den Wert von 165, der maßgeblich für die Schulen ist, um in den Wechselunterricht zurückkehren zu können. Seit Samstag liegt der Märkische Kreis zudem unter der Grenze von 150, unterhalb der der Handel „Click& Meet“ anbieten kann.

Der Dienstag war bereits der vierte Werktag, an dem die Inzidenz unter 165 liegt, sowie der dritte Werktag unter 150. Mögliche Lockerungen in den Bereichen Schule und Einzelhandel wären demnach am kommenden Montag (17. Mai) möglich – vorbehaltlich der Feststellung durch das Land, wie der Kreis mitteilte. Der Feiertag am Donnerstag werde ebenso wie Sonntage nicht mitgezählt. Voraussetzung für „Click & Meet“ im Handel ist, dass Kunden einen tagesaktuellen negativen Schnelltest einer anerkannten Teststelle oder des Arbeitgebers vorzeigen.

Durch die Corona-Betreuungsverordnung des Landes ist geregelt, dass Lockerungen in den Schulen immer am folgenden Montag nach dem Tag wirksam werden, an dem das NRW-Gesundheitsministerium die Unterschreitung des Inzidenzwertes bekannt gemacht hat. Wann das ist, ist noch unklar. Das Problem: In den Schulen steht nun ein langes Wochenende bevor. Nach dem Feiertag am Donnerstag folgt in am Freitag ein beweglicher Ferientag. Gut möglich, dass die Entscheidung des Gesundheitsministeriums also dann fällt, wenn Schüler und Lehrer das lange Wochenende genießen. Vorbereitungen für die Wiederöffnung der Schulen im Kreis laufen daher schon seit Montag.

„Wir stehen als Schulträger und Schulaufsichtsbehörde mit den Schulen in Verbindung“, teilt der Kreis mit. Als Modellkommune, in der weitere Öffnungen zum Beispiel von Freibädern möglich sind, hat sich der Märkische Kreis übrigens nicht beworben – wegen zu hoher Inzidenzen.

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