Sie hielten mehr als ein Jahr die Stellung

Bis zu 1.000 Kontakte am Tag: Helden der Pandemie im MK geimpft

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Von einem technischen Fehler waren 700 Filialen von Edeka in Nordrhein-Westfalen betroffen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Supermärkten und Discounter gehören zu den Helden der Corona-Pandemie - auch im Märkischen Kreis. Trotz teils hoher Inzidenzen in der zweiten und dritten Welle hielten sie die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln aufrecht. Jetzt werden auch sie geimpft.

Lüdenscheid/Nachrodt-Wiblingwerde – Ob Edeka, Rewe, Lidl, Aldi, Netto, Hit oder Kaufland - die Supermärkte und Discounter im Märkischen Kreis waren während der Corona-Pandemie nahezu ohne Einschränkungen geöffnet. Mit großer Erleichterung hat Kai Kantimm, Betreiber der Edeka-Märkte in Lüdenscheid-Brügge und Nachrodt-Wiblingwerde, daher auf die Impfpriorisierung für Verkäuferinnen und Verkäufer im Lebensmitteleinzelhandel reagiert.

„Es ist eine weitere Absicherung für unsere Mitarbeiter und Kunden“, sagt Kantimm – und aus seiner Sicht längst überfällig. Rund 1.000 Menschen kaufen jeden Tag bei ihm ein. Trotz Maskenpflicht, Hygiene- und Abstandsregeln bleiben Kontakte zwischen Mitarbeitern und Kunden da nicht aus.

Bislang waren erst drei der rund 100 Beschäftigten geimpft – aufgrund des Alters und aufgrund von Vorerkrankungen. Mit der Impffreigabe für die Edeka-Mitarbeiter begann am Donnerstag der Run auf die Impftermine. „Die meisten haben sich sofort Termine im Impfzentrum geholt. Ich bin in dieser Woche dran, ein Kollege schon am Sonntag“, berichtet der Marktleiter.

Kai uns Stefanie Kantimm betreiben zwei Edeka-Märkte im MK.

Die Pandemiezeit hat sein Team vergleichsweise gut überstanden. „In unseren Märkten sind wir merkwürdigerweise verschont geblieben. Obwohl wir jeden Tag Kontakt zu sehr vielen Menschen hatten, hat sich dort kein Mitarbeiter angesteckt“, erklärt Kai Kantimm. Zwei Beschäftigte infizierten sich auf Reisen, kamen wegen der Symptome aber erst gar nicht zur Arbeit.

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