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MK informiert: So bekommen Sie Ihren Impftermin, wenn Sie dran sind

Eine Ärztin  zieht eine Spritze mit dem Covid-19 Impfstoff auf.
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Eine Ärztin zieht eine Spritze mit dem Covid-19 Impfstoff auf.

Personen, die höchste Impfpriorität haben und nicht in sensiblen Einrichtungen leben oder arbeiten, erhalten bald Post vom Märkischen Kreis. Darin ist auch aufgeführt, wie Betroffene an einen Impftermin kommen.

Märkischer Kreis – Die Impfungen durch mobile Teams in den Pflegeeinrichtungen laufen bisher problemlos, teilt der Märkische Kreis am Mittwoch mit. Nach eigenen Angaben wurden bereits rund 5 000 Personen bereits geimpft – und damit deutlich mehr als die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) in seiner Statistik vermeldete. Ab nächster Woche soll der erste Impfstoff nun auch an die Krankenhäuser geliefert werden.

Impfung gegen Corona im Märkischen Kreis: Steigende Zahlen

Mangelnde Impfbereitschaft kann Dr. Gregor Schmitz, ärztlicher Leiter des Impfzentrums Märkischer Kreis, nicht feststellen. „Stand Mittwoch, 13. Januar, haben die mobilen Teams der Kassenärztlichen Vereinigung rund 5000 Personen in den Pflegeinrichtungen geimpft. Bis einschließlich Samstag sind im Kreis weitere 1.700 Impfungen geplant“, erklärt der Arzt. Anhand der Bestelllisten für den Impfstoff könne er das sehr gut nachvollziehen.

Leider spiegele sich dieses positive Ergebnis noch nicht in der Statistik der KVWL wieder. „Die KVWL veröffentlicht nur die Daten der ihr zurück gemeldeten Impfungen. Diese Rückmeldung funktioniert leider sehr schleppend und ungenau“, sagt Dr. Schmitz laut Kreis-Mitteilung.

Impfungen in den Krankenhäusern im MK beginnen in der nächsten Woche

Ab nächster Woche starten zudem die Impfungen in den Krankenhäusern. Das Impfzentrum übernimmt die Bestellung der Impfdosen und die Terminkoordination. Ziel ist es, zügig das Personal in Risikobereichen gegen Corona zu impfen. Erste Priorität haben dabei die Beschäftigten, die auf Isolier- oder Intensivstationen, in Notaufnahmen oder im Kontakt mit besonders gefährdeten Patientinnen und Patienten in der Onkologie oder Transplantationsmedizin arbeiten. Die Krankenhäuser im Märkischen Kreis sind sehr gut auf die bevorstehenden Impfungen vorbereitet, meldet der Kreis.

Voraussichtlich ab 1. Februar sollen nach Aussagen des Landes Nordrhein-Westfalen die Impfungen am Impfstandort in der Historischen Schützenhalle in Lüdenscheid anlaufen. Hierfür schreibt der Märkische Kreis ab nächster Woche die ürger an, die 80 Jahre oder älter sind und nicht in einem Pflegeheim leben. In dem Brief gibt es nähere Informationen zu der Impfung und zur Terminvereinbarung. Auch Hinweise zur Anreise mit dem Öffentlichen Nahverkehr oder dem Auto werden nicht fehlen.

Terminvergabe für Impftermin online und am Telefon buchen

Die Terminvergabe erfolgt über die KVWL online und telefonisch ab Montag, 25. Januar, 8 Uhr. Wer das Schreiben des Kreises erhalten hat, kann online unter www.116117.de einen Termin vereinbaren. Darüber hinaus wird auch eine telefonische Terminvergabe unter den kostenfreien Telefonnummern 116 117 und unter 0800 116 117 02 möglich sein. Wichtig: Eine Terminvergabe vor dem 25. Januar findet nicht statt, es gibt auch keine Wartelisten, schreibt der Kreis.

Impfzentrum Lüdenscheid kann losgehen - in Iserlohn dauert es noch

Abhängig von der Menge der zur Verfügung stehenden Impfstoffe wird der Betrieb im Impfstandort Lüdenscheid nach und nach hochgefahren. Bis zu sechs Impfstraßen können hier parallel laufen. „Wir sind startklar“, sagt Dr. Schmitz. Das Impfzentrum in Iserlohn soll folgen, der Mietvertrag gilt ab Februar, wann genau es losgeht, ist unklar. „Erst muss Lüdenscheid laufen, dann kümmern wir uns um Iserlohn“, sagt Kreissprecherin Ursula Erkens.

Impftermine nicht beim Hausarzt - bei Impfungen von Biontech und Pfizer

Derzeit wird vor allem der Impfstoff von Biontech und Pfizer verimpft, der eine spezielle Transport-, Kühl- und Aufbereitungsbedingungen erfordert. Daher kann der Impfstoff nicht in Hausarztpraxen verimpft werden. Impfungen durch den Hausarzt werden erst möglich sein, wenn ein Impfstoff zugelassen ist, der deutlich einfacher zu handhaben ist.

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