News-Ticker

Corona im MK: Inzidenz fast bei 100 - lokale Zahlen - Infektionen in 14 Pflegeheimen

Auch im Märkischen Kreis verbreitet sich das Coronavirus. Über aktuelle Zahlen berichten wir hier im News-Ticker.

  • Die aktuellen Zahlen der akut mit dem Coronavirus* infizierten Personen im Märkischen Kreis.
  • In allen Kommunen des Kreises sind bislang 33 Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 zu beklagen.
  • Alle aktuellen Entwicklungen im MK - insbesondere in Sachen Fallzahlen - gibt es bei uns im News-Ticker.

Achtung: Wir berichten weiterhin aktuell über die Entwicklung im Märkischen Kreis: Alles zur Corona-Lage im MK lesen Sie in unserem neuen Ticker. Einfach auf den Link klicken.

Update Dienstag, 27. Oktober, 11.25 Uhr: In den letzten sieben Tagen haben sich im Märkischen Kreis statistisch gesehen 99,2 Personen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus angesteckt. Am Montag sind allein 57 positive Corona-Nachweise beim Kreisgesundheitsamt eingegangen. Die Zahl der akut mit dem Coronavirus Infizierten steigt damit wie erwartet auf 513.

Die 57 Neuansteckungen verteilen sich Hemer (+10), Herscheid (+1), Iserlohn (+22), Lüdenscheid (+7), Meinerzhagen (1), Menden (+9), Plettenberg (+3) und Werdohl (+4). Unter Quarantäne stehen 1.109 Kontaktpersonen und 15 Auslandsrückkehrer. 22 Personen konnten die häusliche Isolierung nach 14 Tagen als nicht mehr ansteckend verlassen. Der Inzidenz-Wert (Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner) liegt kreisweit bei 99,2. Das entspricht bezogen auf die Einwohnerzahl des Kreises 407 Neuinfektionen in der vergangenen Woche.

In 14 Pflegeeinrichtungen sind derzeit zwölf Bewohner und zehn Pflegekräfte infiziert. An den Schulen verzeichnet das Gesundheitsamt derzeit 23 Schüler, Lehrer und Betreuungskräfte, die den Virus in sich tragen. An Kindergärten sind es zwölf Kinder und Erzieher. Die mobilen Gesundheitsdienste des Märkischen Kreises planen am heutigen Dienstag 69 Abstriche bei Kindern und Betreuungskräften der Kita Bunte Kluse in Lüdenscheid. Auf dem Programm stehen auch sechs Abstriche bei einem Pflegedienst in Halver, sowie 17 bei der Behindertenhilfe Menden.

Seit Ausbruch der Pandemie im Februar zählt der Märkische Kreis bisher insgesamt 1.857 Coronafälle. 1.311 Personen haben den Virus bereits überwunden; 33 Märker sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. 32 Personen befinden sich in stationärer Behandlung, davon fünf auf der Intensivstation.

  • Die Zahlen für die Städte und Gemeinden am 27. Oktober:
  • Altena: 13 Infizierte, 29 Gesunde, 21 Kontaktpersonen und 1 Toter
  • Balve: 5 Infizierte, 29 Gesunde und 26 Kontaktpersonen
  • Halver: 23 Infizierte, 95 Gesunde, 66 Kontaktpersonen und 3 Tote
  • Hemer: 38 Infizierte, 95 Gesunde, 61 Kontaktpersonen und 1 Toter
  • Herscheid: 5 Infizierte, 10 Gesunde und 10 Kontaktpersonen
  • Iserlohn: 113 Infizierte, 293 Gesunde, 191 Kontaktpersonen und 5 Tote
  • Kierspe: 13 Infizierte, 36 Gesunde, 25 Kontaktpersonen und 1 Toter
  • Lüdenscheid: 134 Infizierte, 233 Gesunde, 347 Kontaktpersonen und 3 Tote
  • Meinerzhagen: 19 Infizierte, 64 Gesunde, 59 Kontaktpersonen und 5 Tote
  • Menden: 47 Infizierte, 156 Gesunde, 121 Kontaktpersonen und 11 Tote
  • Nachrodt-Wiblingwerde: 5 Infizierte, 16 Gesunde, 11 Kontaktpersonen
  • Neuenrade: 10 Infizierte, 65 Gesunde und 14 Kontaktpersonen
  • Plettenberg: 29 Infizierte, 97 Gesunde, 58 Kontaktpersonen und 3 Tote
  • Schalksmühle: 26 Infizierte, 28 Gesunde und 64 Kontaktpersonen
  • Werdohl: 33 Infizierte, 65 Gesunde und 35 Kontaktpersonen

Update Dienstag, 27. Oktober, 7.16 Uhr: Auch am Dienstag bleibt die Corona-Lage im Märkischen Kreis dynamisch. Das Robert-Koch-Institut meldet weiter steigende Rekordwerte, insbesondere bei der Inzidenz. In den heimischen Krankenhäusern werden wieder mehr Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen behandelt. Das Klinikum Lüdenscheid allein meldete am Montag 23 Patienten, bei denen das Coronavirus Sars-Cov-2 nachgewiesen wurden. Das Divi-Intensivregister weist am Montag fünf intensivmedizinisch betreute Covid-19-Patienten im MK aus.

Corona im MK: Inzidenz-Wert bleibt am Dienstag knapp unter der 100-Marke

Die Sieben-Tage-Inzidenz wird vom Robert-Koch-Institut am Dienstagmorgen mit 99,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner angegeben (Vortag: 91,9). Die Zahl der Neuinfektionen in der vergangenen Woche (19. bis 26. Oktober) stieg im Märkischen Kreis auf 407. Schon heute könnte die Zahl von 500 akut Infizierten überschritten werden. Am Montag waren es 478. Bis Dienstag, 0 Uhr, kamen nach RKI-Angaben 58 weitere Neuinfektionen hinzu. In der Regel werden täglich aber auch Infizierte aus der 14-tägigen Quarantäne entlassen und gelten anschließend als gesund. Diese Zahl wird von den Neuinfizierten abgezogen. Genaue Zahlen wird der Märkische Kreis im Laufe des Tages bekannt geben.

Da zwischen Erkrankung und Meldung des positiven Testergebnisses in der Regel mehrere Tage vergehen, geben die am Sonntag gemeldeten Zahlen nach Interpretation des Robert-Koch-Instituts das Infektionsgeschehen vor etwa einer Woche wieder. Mögliche Effekte der seit Dienstag (Überschreitung der 35-Inzidenz-Marke, „Gefährdungsstufe 1“) beziehungsweise Freitag (Überschreitung der 50-Inzidenz-Marke, „Gefährundungsstufe 2“) geltenden verschärften Corona-Regeln sind durch die am Sonntag veröffentlichten Daten noch nicht abgebildet.

Update Update Montag, 26. Oktober, 22.12 Uhr: Aktuelle Entwicklung am Abend: Ein bestätigter Corona-Fall ist der Grund dafür, dass das Jugend- und Bürgerzentrum in Werdohl ab Dienstag (27. Oktober) geschlossen bleibt. Die Kinder und Betreuer, die sich in der zweiten Ferienspaßwoche aufgehalten haben, würden vom Gesundheitsamt des Märkischen Kreises unter Quarantäne gestellt.

Corona im MK: 183 Neuinfektionen (!) - Kreis spricht von „dramatischem Anstieg“

Update Montag, 26. Oktober, 17.27 Uhr: Aufgrund der aktuellen Corona-Lage und steigenden Zahlen von Covid-19-Patienten haben die Märkischen Kliniken am Montag wieder in den Krisenmodus gewechselt. Das hat Folgen für das Klinikum Lüdenscheid.

Update Montag, 26. Oktober, 14.04 Uhr: Am Montag veröffentlichte das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises die aktuellen Corona-Zahlen aus den MK-Kommunen. Neuinfektionen gab es zwischen Freitag und Sonntag in allen 15 Städten und Gemeinden - die meisten in Lüdenscheid (+49) und Iserlohn (+40). Der Märkische Kreis selbst spricht kreisweit von einem „dramatischen Anstieg“. Die Inzidenz stieg auf 91,9.

Insgesamt gingen nach Angaben des Gesundheitsamts seit Freitag 183 positive Coronanachweise ein. Sie verteilen sich auf Altena (+7), Balve (+1) Halver (+9), Hemer (+6), Herscheid (+3), Iserlohn (+40), Kierspe (+3), Lüdenscheid (+49), Meinerzhagen (+8), Menden (+15), Nachrodt-Wiblingwerde (+1), Neuenrade (+7), Plettenberg (+9), Schalksmühle (+10) und Werdohl (+15). Akut tragen insgesamt 478 Männer und Frauen laborbestätigt den Coronavirus in sich.

Corona im MK: Inzidenz-Wert steigt auf 91,9 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner

Unter Quarantäne stehen 1.047 Kontaktpersonen und 17 Auslandsrückkehrer. 38 Personen konnten die Quarantäne nach 14 Tagen als nicht mehr ansteckend verlassen. Der Inzidenzwert (Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner) liegt kreisweit bei 91,9. Das Gesundheitsamt gerät bei der Kontaktverfolgung nach eigenen Angaben zunehmend in Verzug. Das bedeutet, dass Kontaktpersonen teilweise erst nach mehr als 48 Stunden erreicht und unter Quarantäne gestellt werden.

Mit Schulbeginn ändert der Märkische Kreis seine Teststrategie bei einem Infektionsfall in Schulen und Kitas. Statt zwei wird es dann nur noch einen Test geben. Das Gesundheitsamt stellt die Kontaktpersonen eines positiv Getesteten vierzehn Tage unter Quarantäne. Bevor sie die Einrichtung wieder besuchen können, werden sie spätestens zwei Tage vor Aufhebung der Quarantäne von den Gesundheitsdiensten getestet. Heute sind 11 Corona-Abstriche bei Kindern und Betreuern der Offenen Ganztagsschule Parkstraße in Lüdenscheid sowie 22 bei der Offenen Ganztagsschule Nußberg in Iserlohn geplant.

Seit Ausbruch der Pandemie im Februar zählt der Märkische Kreis bisher insgesamt 1800 Coronafälle. 1289 Personen haben den Virus bereits überwunden; 33 Märker sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. 25 Personen befinden sich am Montag in stationärer Behandlung, davon zwei auf der Intensivstation.

Corona im MK: Virus breitet sich aus - Inzidenz am Montag über 90 (!) - Sorge an Schulen

Montag, 26. Oktober, 7.10 Uhr: Das Coronavirus Sars-CoV-2 hat den Märkischen Kreis fest im Griff. Eine Trendwende ist noch nicht absehbar. Auch am Montag steigen die Infektionszahlen im Märkischen Kreis weiter. Das Robert-Koch-Institut (RKI) weist auf Basis der bis 0 Uhr gemeldeten Infektionsfälle für den Märkischen Kreis eine Sieben-Tage-Inzidenz von 91,9 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner aus (Vortag: 79,5). Schon am Dienstag könnte der Märkische Kreis - sollte der Trend anhalten - die kritische Schwelle von 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner überschreiten. Diese Gebiete würden dann vom RKI als dunkelrote Bereiche ausgewiesen.

Bezogen auf die Einwohnerzahl des Kreises entspricht eine Inzidenz von 91,9 insgesamt 377 Neuinfektionen in einer Woche (Vortag: 326). Bis Montag, 0 Uhr, wurden vom Kreis 73 Neuinfektionen an das RKI gemeldet. Am Samstag waren es 63, am Freitag 48. In den vergangenen drei Tagen wurden demnach 184 laborbestätigte Neuinfektionen im Kreis gezählt. Die Zahl der Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie erhöhte sich am Montagmorgen auf 1.801.

Da zwischen Erkrankung und Meldung des positiven Testergebnisses in der Regel mehrere Tage vergehen, geben die am Sonntag gemeldeten Zahlen nach Interpretation des Robert-Koch-Instituts das Infektionsgeschehen vor etwa einer Woche wieder. Mögliche Effekte der seit Dienstag (Überschreitung der 35-Inzidenz-Marke, „Gefährdungsstufe 1“) beziehungsweise Freitag (Überschreitung der 50-Inzidenz-Marke, „Gefährundungsstufe 2“) geltenden verschärften Corona-Regeln sind durch die am Sonntag veröffentlichten Daten noch nicht abgebildet.

Mit Beginn der Schule nach den Herbstferien heute steigt die Sorge in den Schulen, dass unwissentlich infizierte Kinder den Unterricht besuchen und damit zur Ausbreitung des Infektionsgeschehens beitragen. Eltern werden von den Schulen daher aufgefordert, schon bei kleinsten Anzeichen einer Atemwegserkrankung ihre Kinder zuhause zu lassen. Ab heute gilt in den Schulen ab der Klasse 5 wieder eine Maskenpflicht im Unterricht.

Corona im MK: 326 Neuinfektionen pro Woche - Inzidenz-Wert steigt am Sonntag rasant

Sonntag, 25. Oktober, 7.49 Uhr: Der Inzidenz-Wert für den Märkischen Kreis ist am Sonntag noch einmal rasant angestiegen. Mit 79,5 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen ist ein neuer Höchststand erreicht (Vortag 65,8). Dies entspricht - bezogen auf die Einwohnerzahl im Märkischen Kreis - 326 Neuinfektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 in einer Woche (Vortag: 270). Seit Samstag kamen 63 neue labor-bestätigte Positivmeldungen hinzu. Die lokale Verteilung der Neuinfektionen wird am Montag durch den Märkischen Kreis bekannt gemacht. Seit Beginn der Pandemie wurden im Märkischen Kreis 1.728 Corona-Fälle registriert.

Da zwischen Erkrankung und Meldung des positiven Testergebnisses in der Regel mehrere Tage vergehen, geben die am Sonntag gemeldeten Zahlen nach Interpretation des Robert-Koch-Instituts das Infektionsgeschehen vor etwa einer Woche wieder. Mögliche Effekte der seit Dienstag (Überschreitung der 35-Inzidenz-Marke, „Gefährdungsstufe 1“) beziehungsweise Freitag (Überschreitung der 50-Inzidenz-Marke, „Gefährundungsstufe 2“) geltenden verschärften Corona-Regeln sind durch die am Sonntag veröffentlichten Daten noch nicht abgebildet.

Währenddessen ist der Inzidenz-Wert aufgrund weiter steigender Infektionszahlen im Nachbarkreis Olpe und in der Nachbarstadt Hagen in den dunkelroten Bereich gekommen. Das heißt: Olpe (100,0) und Hagen (117,7) haben die Grenze von 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche überschritten.

Inzidenz-Wert-Karte des Robert-Koch-Instituts am 25. Oktober für den Märkischen Kreis und Umgebung.

Samstag, 24. Oktober, 9.10 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für den Märkischen Kreis auch am Samstag steigende Corona-Zahlen. Seit Donnerstag gilt im Märkischen Kreis laut Coronaschutzverordnung die Gefährdungsstufe 2 (Inzidenz über 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche). Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auch am Samstag weiter an - von 60,2 am Freitag auf 65,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner.

Corona im MK: 270 Neuinfektionen in einer Woche - Inzidenz am Samstag auf Rekordhoch

Bezogen auf die Einwohnerzahl des Märkischen Kreises von (410.222 Einwohner, Stand 31.12.2019) entspricht die angegebene Inzidenz 270 Neuinfektionen in einer Woche. Bis Samstag, 0 Uhr wurden dem RKI über das Gesundheitsamt noch einmal 48 Neuinfektionen gemeldet. Lokale Zahlen wird der Märkische Kreis voraussichtlich am Montag wieder veröffentlichen.

Update Freitag, 23. Oktober, 13.39 Uhr: 333 Männer und Frauen gelten am Freitag im Märkischen Kreis als akut mit dem Coronavirus infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 60,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner an. Der Märkische Kreis hat am Mittag neue lokale Zahlen bekannt gegeben.

Corona im MK: Hoher Inzidenz-Wert - Neuinfektionen in elf Städten - Neue Teststrategie

Das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises meldet seit Donnerstag 63 neue Coronanachweise. Corona-Hotspot innerhalb des Kreises bleibt Lüdenscheid, wo auch am Donnerstag 15 weitere Infizierte gezählt wurden. Die weiteren Positivmeldungen verteilen sich auf Altena (+3), Halver (+8), Hemer (+6), Iserlohn (+14), Kierspe (+1), Meinerzhagen (+6), Menden (+4), Neuenrade (+2), Plettenberg (+1) und Schalksmühle (+3). Mit den nunmehr 333 Virusträgern befinden sich auch 1.058 Kontaktpersonen und 17 Auslandsrückkehrer in häuslicher Isolierung. 22 Personen konnten die Quarantäne nach 14 Tagen als nicht mehr ansteckend verlassen.

Mit Schulbeginn ändert der Märkische Kreis seine Teststrategie bei einem Infektionsfall in Schulen und Kitas. Statt zwei wird es dann nur noch einen Test geben. Das Gesundheitsamt stellt die Kontaktpersonen eines positiv Getesteten 14 Tage unter Quarantäne. Bevor sie die Einrichtung wieder besuchen können, werden sie spätestens zwei Tage vor Aufhebung der Quarantäne von den Gesundheitsdiensten getestet.

Heute sind 44 Corona-Abstriche bei Kindern und Erziehern des Geburtstagskindergartens in Menden geplant. Die Testergebnisse bei den Schülern und Lehrkräften des Berufskollegs Iserlohn sind alle negativ. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar zählt der Märkische Kreis bisher insgesamt 1.617 Coronafälle. Der Märkische Kreis hat seine Statistik bereinigt. 1251 Personen haben den Virus bereits überwunden; 33 Märker sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Zwölf Personen befinden sich in stationärer Behandlung, davon zwei auf der Intensivstation.

Update Freitag, 23. Oktober, 6.28 Uhr: 62 laborbestätigte Neuinfektionen wurden laut Robert-Koch-Institut (RKI) bis Freitag, 0 Uhr, vom Gesundheitsamt des Märkischen Kreises gemeldet. Die Zahl der Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie stieg auf 1.617. Erstmals gelten mehr als 300 Menschen im Märkischen Kreis akut infiziert. Das Infektionsrisiko bleibt dadurch hoch. Seit Donnerstag gilt der Märkische Kreis als inländisches Hochinzidenzgebiet/Risikogebiet oder Corona-Hotspot. Mit strengeren Corona-Schutzmaßnahmen soll die Ausbreitung des Virus gestoppt werden. Sie gelten ab heute (23. Oktober). Siehe News-Update 22. Oktober, 14.39 Uhr.

Corona-Hotspot MK: 62 Neuinfektionen - Inzidenz-Wert steigt am Freitag stark an

Durch die hohe Zahl von gemeldeten Neuinfektionen stieg auch die Sieben-Tage-Inzidenz im Märkischen Kreis stark an. Nach Angaben des RKI von 53,4 am Donnerstag auf 60,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner am Freitag. Es ist der höchste Wert bisher. Bezogen auf die Einwohnerzahl des Märkischen Kreises entspricht der Inzidenz-Wert 247 Neuinfektionen in der vergangenen Woche (15. bis 22. Oktober). Allein in den vergangenen zwei Tagen waren es mehr als 120 Neuinfektionen. Lokale Infektionszahlen aus den MK-Kommunen will das Kreisgesundheitsamt heute im Laufe des Tages vorlegen. Am Freitag überschritt die Sieben-Tage-Inzidenz auch im Hochsauerlandkreis sowie im Kreis Siegen-Wittgenstein die kritische Marke von 50.

Update Donnerstag, 22. Oktober, 16.55 Uhr: Als Reaktion auf die Feststellung der Gefährdungsstufe 2 - Inzidenz-Wert über 50 - haben die Märkischen Kliniken am Nachmittag einen Besuchsstopp erlassen. Alle Einzelheiten hier.

Corona im MK: Kritische Marke überschritten - Märkischer Kreis ist Risikogebiet

Update Donnerstag, 22. Oktober, 14.39 Uhr: Im Märkischen Kreis liegt der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert heute (22. Oktober) bei 53,4 und über der zweiten kritischen Marke von 50 pro 100.000 Einwohner. Damit ist Landrat Thomas Gemke verpflichtet, für das Gebiet des Märkischen Kreises die Gefährdungsstufe 2 festzustellen. Das hat er am Mittag getan. Die Kreisverwaltung veröffentlicht heute ihre zweite Allgemeinverfügung binnen weniger Tage im Amtsblatt des Märkischen Kreises (pdf im Original). Damit gelten automatisch die zusätzlichen Schutzmaßnahmen des Landes, die in der aktuellen Coronaschutzverordnung ausgewiesen sind. Aktuell bedeutet das:

  • Veranstaltungen und Versammlungen sowie Kongresse mit mehr als 100 Personen sind grundsätzlich ab dem vierten Tag nach der Feststellung der Gefährdungsstufe unzulässig, wenn nicht drei Tage vor der Veranstaltung ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept bei der zuständigen Unteren Gesundheitsbehörde vorgelegt wird. Auch mit einem solchen Konzept sind Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen im Freien oder mehr als 250 Personen in Innenräumen unzulässig. Ausgenommen hiervon sind Beerdigungen, Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz und Versammlungen die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsvor- und –fürsorge dienen (z. B. Blutspendetermine)
  • Der Betrieb von gastronomischen Einrichtungen sowie der Verkauf von alkoholischen Getränken (auch in Kiosken und Tankstellen) sind zwischen 23 Uhr und 6 Uhr unzulässig.
  • An Festen außerhalb des privaten Raums dürfen höchstens 10 Personen teilnehmen.
  • Im öffentlichen Raum dürfen grundsätzlich nur Gruppen von höchstens 5 Personen zusammentreffen. Ausnahmen gelten beispielsweise für Verwandte und Haushaltsmitglieder.
  • Bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumlichkeiten besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung auch am Sitz- oder Stehplatz, soweit dies nicht mit der Tätigkeit (zum Beispiel als Moderator, Vortragender) unvereinbar ist.
  • Bei Veranstaltungen entfällt die Alternative, die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung bzw. die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen, die nicht zu einem Hausstand gehören, durch die Sicherstellung der qualifizierten Rückverfolgbarkeit zu ersetzen.

Darüber hinaus hat der Märkische Kreis in enger Absprache mit den Städten und Gemeinden festgelegt, dass für folgende öffentliche Außenbereiche zusätzlich das Gebot einer Mund-Nase- Bedeckung gilt. Der Grund: Es ist davon auszugehen, dass aufgrund der Nutzungsfrequenz regelmäßig der Mindestabstand zwischen Personen nicht eingehalten werden kann.

Märkischer Kreis ist Risikogebiet: Das sind die lokalen Regelungen

  • Iserlohn: Der Bereich der Fußgängerzone bzw. der engeren Iserlohner Innenstadt, begrenzt von den Straßen: Theodor-Heuss-Ring, An der Isenburg, Konrad-Adenauer-Ring, Hohler Weg, Kurt-Schumacher-Ring.
    - Der Bereich der Innenstadt des Stadtteils Letmathe in den Bereichen der Hagener Straße sowie den Straßen Zum Volksgarten, Reinickendorfer Straße, Friedensstraße, Marienstraße und Marktstraße jeweils in den Abschnitten ab der Hagener Straße bis einschließlich zur Overwegstraße
  • Lüdenscheid: Der Bereich der Fußgängerzone in den Bereichen der Knapper Straße, Rathausplatz, Altenaer Straße, Sternplatz, Wilhelmstraße, Sterngasse, Jockuschstraße, Karussellplatz, Schillerstraße, Grabenstraße, Schemperstraße, Corneliusstraße, Ringmauerstraße, Luisenstraße, Marienstraße, Herzogstraße, Annengasse, Alte Rathausstraße, Kirchplatz, Kirchsteige, Graf-Engelbert-Platz, Neugasse, Domgasse, Altgasse
  • Menden: Die Bahnhofstraße in dem Bereich zwischen dem Bahnhofsvorplatz und der Kreuzung Walramstra-ße/Bahnhofstraße/Westwall/Bodelschwinghstraße; Die Walramstraße in dem Abschnitt zwischen der Kreuzung Walram-straße/Bahnhofstraße/Westwall/Bodelschwinghstraße und dem Parkplatz „Schlachthof“
  • Neuenrade: Der Bereich „Platz der Generationen“, begrenzt von den Straßen: Erste Straße, Am Stadtgarten, Am Wall sowie dem Durchgang angrenzend des Hauses Erste Straße Nr. 26, Spielplatz im Parkbereich „Am Wall“.
  • Werdohl: Der Bereich abgrenzend durch die Straßen Derwentsider Straße, Neustadtstraße, Schulstraße, Kirchenpfad, Freiheitsstraße, Talstraße durchgehend bis zum Lenneufer sowie das Lenneufer bis zur Brücke Bahnhofstraße. Hinzukommend die Bahnhofstraße von der Kreuzung Bahnhofstraße/Derwentsider Straße bis zum Bahnhofsplatz.

Hier geht es zu den Karten, die die Maskenpflicht-Bereiche in den fünf Städten zeigen. Die Pflicht zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckung gilt nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und für Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Die medizinischen Gründe sind durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzuzeigen ist.

Die Anordnungen der Allgemeinverfügung sind ab Freitag, 23. Oktober, wirksam. Sie gelten bis die 7-Tages-Inzidenz den Wert von 50 über einen Zeitraum von sieben aufeinanderfolgenden Tagen unterschreitet. Der Märkische Kreis weist darauf hin, dass Verstöße gegen Regelungen der Coronaschutzverordnung, die mit dieser Allgemeinverfügung wirksam werden, als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 25.000 Euro geahndet werden können.

Corona im MK: Kritische Marke überschritten - Märkischer Kreis ist Risikogebiet

Update Donnerstag, 22. Oktober, 11.39 Uhr: Der Märkische Kreis hat nach den Vorgaben der Landesregierung die Corona-Gefahrenstufe 2 erreicht. Das teilte der Märkische Kreis am Donnerstagmorgen mit. In den letzten sieben Tagen haben sich statistisch gesehen kreisweit rund 53 Personen pro 100.000 Einwohner mit dem Virus angesteckt (Inzidenz-Wert). Das entspricht - bezogen auf die Einwohnerzahl des Kreises - 219 Neuinfektionen in einer Woche. Nun werden die Corona-Regeln verschärft.

Coronavirus im MK: Hotspot Lüdenscheid - Neuinfektionen in 13 von 15 Städten und Gemeinden

Lokaler Hotspot ist Lüdenscheid, wo am Donnerstag weitere 18 Neuinfektionen gemeldet wurden. Die weiteren Positivmeldungen verteilen sich auf Altena (+2), Balve (+2), Halver (+2), Hemer (+2), Iserlohn (+6), Kierspe, (+1), Menden (+10), Nachrodt-Wiblingwerde (+3), Neuenrade (+1), Plettenberg (+2), Schalksmühle (+5) und Werdohl (+7). Insgesamt meldete das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises seit Mittwoch 61 neue Coronanachweise. Die Zahl der akut Infizierten steigt auf 293. Der bisherige Höchststand war am 13. April mit 296 erreicht.

Corona im MK: Märkischer Kreis ist jetzt Risikogebiet - Wie geht es heute weiter?

Unter häuslicher Isolierung befinden sich neben den 293 akut Infizierten noch 994 Kontaktpersonen und 20 Auslandsrückkehrer. 24 Personen konnten die Quarantäne nach 14 Tagen als nicht mehr ansteckend verlassen. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar zählt der Märkische Kreis bisher insgesamt 1.555 Coronafälle. (Wegen einer versehentlichen Doppelmeldung weist das RKI heute 1556 Indexfälle aus. Die Zahl wird morgen bereinigt.) 1229 Personen haben den Virus bereits überwunden; 33 Märker sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Zwölf Personen befinden sich am Donnerstag in stationärer Behandlung, davon zwei auf der Intensivstation.

Mit Überschreiten der 7-Tages-Inzidenz von 50 gilt jetzt auch für den Märkischen Kreis die „Gefährdungsstufe 2“. Das Land-NRW hat dazu folgende Vorgaben gemacht:

  • Bei Veranstaltungen sind innen und außen maximal 100 Personen zulässig; es sei denn, die zuständige Behörde lässt Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zu.
  • Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen.
  • In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.

Der Märkische Kreis wird heute (22. Oktober) in enger Absprache mit den Städten und Gemeinden, dem Regierungspräsidium Arnsberg und dem Landeszentrum Gesundheit eine entsprechende Allgemeinverfügung mit weiteren Festlegungen veröffentlichen, teilte der Kreis am Donnerstagmorgen mit.

Coronavirus im MK: Corona-Tests an Schule und in Flüchtlingsunterkunft

Bevor die 40 Bewohner und Mitarbeiter der Flüchtlingsunterkunft in Balve aus der Quarantäne entlassen werden, nehmen die Gesundheitsdienste abschließend noch einmal Abstriche für einen Coronatast. Auf dem Plan stehen auch 14 Schüler und Betreuer der Offenen Ganztagsgrundschule Wefelshohl in Lüdenscheid.

Update Donnerstag, 22. Oktober, 10.36 Uhr: Der Märkische Kreis hat den kritischen Inzidenz-Wert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner am Donnerstag überschritten (siehe Update 22. Oktober, 6.35 Uhr). Wie geht es heute weiter?

Da der Krisenstab des Märkischen Kreises bereits damit gerechnet hatte, dass die Gefährdungsstufe 2 in dieser Woche erreicht wird, wurde bereits ein Entwurf einer neuen Allgemeinverfügung erarbeitet. Er wird heute von Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) und der Bezirksregierung Arnsberg geprüft und voraussichtlich abgesegnet. Anschließend soll die neue Allgemeinverfügung mit verschärften Coronaschutz-Bestimmungen noch heute im Märkischen Kreis bekannt gegeben werden. Die neuen Regelungen würden dann ab morgen gelten.

Inzidenz über 50: Kreis stimmt mit Kommunen mögliche erweiterte Maskenpflicht ab

Neben den Pflichtmaßnahmen, die der Kreis einführen muss, wie eine Sperrstunde in der Gastronomie ab 23 Uhr und die Reduzierung der Gruppengröße in der Öffentlichkeit auf fünf Personen (siehe Update 21. Oktober, 17.55 Uhr) wird in Abstimmung mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden auch eine erweiterte Maskenpflicht zum Beispiel in Fußgängerzonen für sinnvoll erachtet. Wo sie gelten soll und wie sie vor Ort umgesetzt wird, ist Gegenstand der Gespräche. Die Stadt Lüdenscheid geht derzeit davon aus, dass in der Fußgängerzone eine Maskenpflicht eingeführt wird. Amtlich ist das noch nicht.

Erfreut zeigte man sich am Morgen im Kreisgesundheitsamt darüber, dass NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer die Maskenpflicht im Unterricht (ab Klasse 5) wieder eingeführt hat. Dadurch rechnet der Märkische Kreis mit weniger Kontaktpersonen in Schulen, die unter Quarantäne gestellt werden müssen.

Corona im MK: Kritische Marke überschritten - Märkischer Kreis ist Risikogebiet

Update Donnerstag, 22. Oktober, 6.36 Uhr: Der Fall ist eingetreten: Jetzt wird auch der Märkische Kreis aufgrund der hohen Infektionszahlen in den vergangenen Tagen und einem hohen Inzidenz-Wert vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Corona-Risikogebiet geführt. Vermutlich heute wird der Märkische Kreis als Untere Gesundheitsbehörde formal die höchste Warnstufe - die sogenannte Gefährdungsstufe 2 - feststellen und eine neue Allgemeinverfügung erlassen, die dann schon ab Freitag gelten könnte. Die Corona-Regeln werden dann noch einmal verschärft, nachdem erst am Dienstag neue Regeln in Kraft getreten waren.

Bis Mitternacht meldet das Kreisgesundheitsamt die Neuinfektionen des Tages, die das Robert-Koch-Institut am Folgetag veröffentlicht. Laut RKI wurden demnach am Mittwoch im Märkischen Kreis 62 laborbestätigte Neuinfektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 gezählt und damit so viele wie noch nie an einem Tag. In der Folge schnellte auch der für die Bewertung der Corona-Lage entscheidende Inzidenz-Wert über die kritische Marke von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Für den Märkischen Kreis meldet das RKI eine Sieben-Tage-Inzidenz von 53,4. Bezogen auf die Einwohnerzahl des Kreis entspricht das 219 Neuinfektionen in einer Woche.

Der Märkische Kreis hatte bereits am Mittwoch berichtet, dass eine Allgemeinverfügung vorbereitet werde, für den Fall der Grenzwertüberschreitung (siehe Update 21. Oktober 17.55 Uhr). Verpflichtend muss der Kreis jetzt unter anderem eine Sperrstunde in gastronomischen Betrieben und ein nächtliches Alkoholverkaufsverbot erlassen (23 bis 6 Uhr) und Zusammenkünfte in der Öffentlichkeit mit mehr als fünf Personen untersagen. Weitere lokale Einschränkungen sind möglich. Damit soll die Ausbreitung des Virus gestoppt werden.

Update Mittwoch, 21. Oktober, 17.55 Uhr: 34,9 - 36,3 - 37,5 - 42,7 - 46,6. Setzt sich der Trend fort, könnte schon am morgigen Donnerstag der kritische Inzidenz-Wert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche erreicht sein. Damit würde der Märkische Kreis zum Risikogebiet („Gefährdungsstufe 2“).

„Die Kreisverwaltung bereitet für diesen Fall eine weitere Allgemeinverfügung vor. Die Festlegungen erfolgen in enger Absprache mit den Städten und Gemeinden sowie mit dem Regierungspräsidenten Arnsberg und dem Landeszentrum Gesundheit“, teilte der Kreis mit. Die Mindeststandards in der „Gefährdungsstufe 2“ sind allerdings durch die neue Coronaschutzverordnung verbindlich vorgeschrieben. Demnach müssen Kreise und kreisfreie Städte ab einer Inzidenz von 50 folgende Maßnahmen umsetzen:

  • Sperrstunde in der Gastronomie sowie ein Alkoholverkaufsverbot zwischen 23 und 6 Uhr.
  • An Festen aus besonderem Anlass außerhalb der eigenen Wohnung dürfen maximal zehn Personen teilnehmen.
  • Im öffentlichen Raum dürfen sich nur noch Gruppen von maximal fünf Personen versammeln.
  • Kongresse, Versammlungen und Veranstaltungen mit mehr als 100 sind ab dem vierten Tag nach Feststellung der Gefährdungsstufe 2 unzulässig. Liegt ein Hygienekonzept vor, sind Veranstaltungen bis 500 Teilnehmer im Freien und bis 250 Teilnehmer in Innenräumen erlaubt.

Corona-Lage: Zwei Städte sind Hotspots im MK - Mann infiziert sich im Ausland und stirbt

Update Mittwoch, 21. Oktober, 14.19 Uhr: Bei der Freiwilligen Feuerwehr Schalksmühle gibt es drei Corona-Fälle. Aus diesem Grund wurde am Mittwochmorgen eine Reihentestung auf dem Jahnsportplatz durchgeführt.

Update Mittwoch, 21. Oktober, 13.36 Uhr: Der Märkische Kreis als Untere Gesundheitsbehörde hat am Mittag lokale Corona-Zahlen zum Infektionsgeschehen im Kreis veröffentlicht. Auch weitere Angaben zu einem Todesfall, der im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 zu beklagen ist, wurden gemacht. Demnach ist ein 76-jähriger Senior aus Menden zuhause verstorben. Er hatte sich während einer Auslandsreise mit dem Coronavirus angesteckt und stand unter häuslicher Quarantäne. Es ist der 33. Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus im MK:

Das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises meldet seit Dienstag labor-technische Nachweise von 40 neuen Corona-Infektionen. Hotspots des Infektionsgeschehens sind die beiden größten Städte im Kreis - Lüdenscheid und Iserlohn. Dort wurden am Dienstag jeweils elf Neuinfektionen registriert. Die weiteren Positivnachweise verteilen sich auf Halver (+1), Hemer (+7), Kierspe, (+1), Meinerzhagen (+1), Plettenberg (+4), Schalksmühle (+2) und Werdohl (+2). Die Zahl der akut Infizierten steigt auf 256.

Coronavirus im MK: Zahl der Infizierten steigt - Zahl der Kontaktpersonen sinkt leicht

Die Altersgruppe zwischen 25 und 39 Jahren ist mit knapp 25 Prozent besonders häufig betroffen. Unter häuslicher Isolierung befinden sich auch 1173 Kontaktpersonen und zwölf Auslandsrückkehrer. 24 Männer und Frauen konnten als nicht mehr ansteckend die Quarantäne nach vierzehn Tagen verlassen.

In den letzten sieben Tagen haben sich statistisch gesehen kreisweit 46,56 Personen pro 100.000 Einwohner mit Corona infiziert. Die Kreisverwaltung bereitet für den Fall, dass der sogenannte Inzidenzwert in den nächsten Tagen die kritische 50er- Marke überschreitet, eine weitere Allgemeinverfügung vor. Die Festlegungen erfolgen in enger Absprache mit den Städten und Gemeinden sowie mit dem Regierungspräsidenten Arnsberg und dem Landeszentrum Gesundheit. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar zählt der Märkische Kreis bisher insgesamt 1.494 Coronafälle; 1.205 Personen haben den Virus bereits überwunden. 13 Personen befinden sich in stationärer Behandlung, davon drei auf der Intensivstation.

Update Mittwoch, 21. Oktober, 11.43 Uhr: Steigt der Inzidenz-Wert im MK über 50? Ein Kreissprecher sagt: „Wir bereiten uns darauf vor“. Alle Fragen und Antworten im Interview zur aktuellen Corona-Lage im MK.

Corona im MK: Inzidenz-Wert steigt am Mittwoch auf 46,6 - RKI meldet Todesfall

Update Mittwoch, 21. Oktober, 7.16 Uhr: Die kritische Inzidenz-Marke von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche, ab der laut NRW-Coronaschutzverordnung weitere Verschärfungen der Coronaschutzbestimmungen zwingend eingeführt werden müssen, rückt am Mittwoch im Märkischen Kreis immer näher. Das Robert-Koch-Institut (RKI) weist eine Sieben-Tage-Inzidenz für den MK von 46,6 aus. Bezogen auf die Einwohnerzahl im heimischen Kreis entspricht das 191 Neuinfektionen in der vergangenen Woche (13. bis 20. Oktober).

Nach RKI-Angaben wurden vom Gesundheitsamt des Märkischen Kreises bis Mittwoch, 0 Uhr, weitere 40 Neuinfektionen gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie nun 1.494 laborbestätigte Corona-Fälle im MK registriert. Traurigerweise erhöhte sich am Mittwochmorgen auch die Anzahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit einer Sars-CoV2-Infektion stehen - laut RKI-Homepage - im Märkischen Kreis auf 33.

Die Inzidenzen der Nachbarkreise und -Städte in der Übersicht, fett markierte Kreise und Städte werden als Corona-Risikogebiet geführt (Stand: 21. Oktober).

  • Ennepe-Ruhr-Kreis: 53,1 (Vortag 61,4)
  • Stadt Hagen: 53,1 (Vortag 61,4)
  • Kreis Unna: 90,4 (Vortag 83,8)
  • Hochsauerlandkreis: 30,0 (Vortag 22,7)
  • Kreis Olpe: 60,5 (Vortag 60,5) 
  • Oberberg. Kreis: 47,0 (Vortag 39,0)
  • Kreis Soest: 26,8 (Vortag: 28,8)

Update Dienstag, 20. Oktober, 16.22 Uhr: Corona-Hotspot im Märkischen Kreis ist weiterhin die Stadt Lüdenscheid. Dort stieg die Sieben-Tage-Inzidenz auch am Dienstag und liegt deutlich über dem kritischen Wert von 50. Inzwischen ist ein möglicher Infektionsherd identifiziert.

Update Dienstag, 20. Oktober, 11.16 Uhr: Nach Überschreiten der Vorwarnstufe (Inzidenz 35, „Gefährdungsstufe 1“) am Freitag, Sonntag und Montag nähert sich die Inzidenz im Märkischen Kreis dem nächsten kritischen Wert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche an. Am Dienstag meldete das Robert-Koch-Institut für den Märkischen Kreis eine Inzidenz von 42,7. Das entspricht 175 Neuinfektionen in der vergangenen Woche (12. bis 19. Oktober). Es ist der höchste jemals im Märkischen Kreis ausgewiesene Inzidenz-Wert seit Beginn der Pandemie.

Corona im MK: Schärfere Regeln auf Sportplätzen und Märkten gelten ab heute

Seit heute gelten kreisweit die verschärften Coronaschutzbestimmungen, die als Folge der Grenzwertüberschreitung von 35 erlassen wurden (siehe Update, Montag, 18 Uhr). Sollte auch die 50er-Inzidenz überschritten werden, was aufgrund der Infektionszahlen in der vergangenen Woche eher unwahrscheinlich ist, drohen dem Märkischen Kreis weitere Einschränkungen. Für eine Inzidenz von 50 müssten 205 Neuinfektionen im MK registriert werden.

Coronavirus: 31 Neuinfektionen am Dienstag gemeldet

Das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises meldet am Dienstag 31 neue labor-technisch nachgewiesene Corona-Infektionen. 24 Männer und Frauen gelten nach einer häuslichen Isolierung von 14 Tagen als nicht mehr ansteckend. Aktuell sind 241 Einwohner Virenträger und stehen unter Quarantäne. Mit ihnen befinden sich auch 1.208 Kontaktpersonen und sechs Auslandsrückkehrer in häuslicher Isolierung.

Die 31 neuen Fälle verteilen sich auf Halver (+1), Hemer (+3), Herscheid (+1), Iserlohn (+9), Lüdenscheid (+6), Meinerzhagen (+2), Menden (+2), Nachrodt-Wiblingwerde (+1), Plettenberg (+2) und Schalksmühle (+4). Das Gesundheitsamt hat am Montag rund 50 Kinder und Erzieher der der Kita „Bunte Kluse“ in Lüdenscheid als Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt. Drei Erzieherinnen hatten sich bei ihren Hausärzten testen lassen, weil sie Krankheitsanzeichen spürten.

Aufgrund eines positiven Corona-Nachweises wurden im Geburtstagskindergarten Menden 33 Kontaktpersonen in Quarantäne versetzt. In der Offenen Ganztagsgrundschule Nußberg in Iserlohn waren es nach einem Indexfall 14 Kontaktpersonen. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar zählt der Märkische Kreis bisher insgesamt 1.454 Coronafälle; 1.181 Personen haben den Virus bereits überwunden; 32 Märker sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. 13 Personen befinden sich in stationärer Behandlung, davon zwei auf der Intensivstation.

Coronavirus: Inzidenz-Höchstwert - Strengere Regeln gelten in allen 15 MK-Kommunen

Update Montag, 19. Oktober, 18 Uhr: Der Schwellenwert von 35 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in einer Woche wurde am Sonntag überschritten (Inzidenz: 36,3). Auch am Montag war der Inzidenz-Wert mit 37,5 über der kritischen Marke. In der Folge hat der Märkische Kreis als Untere Gesundheitsbehörde am Montag angelehnt an die neue NRW-Coronaschutzverordnung (§15a, Absatz 3) eine Allgemeinverfügung mit verschärften Coronaschutzbestimmungen erlassen.

Mit der öffentlichen Bekanntmachung am Montagnachmittag (pdf im Original) tritt sie ab Dienstag (20. Oktober) in allen kreisangehörigen Städte und Gemeinde in Kraft. Von dem Recht, eigene, kommunale Regelungen zu treffen, machten die 15 MK-Kommunen zunächst keinen Gebrauch. Die neuen verschärften Regelungen gelten kreisweit befristet bis 31. Oktober 2020:

  • Veranstaltungen und Versammlungen sowie Kongresse mit mehr als 1.000 Personen unzulässig.
  • An Festen (Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter) aus einem herausragenden Anlass (zum Beispiel Jubiläum, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags-, Abschlussfeier) außerhalb der eigenen Wohnung dürfen höchstens noch 25 Personen teilnehmen.
  • Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung gilt auch am Sitz- oder Stehplatz in geschlossenen Räumlichkeiten bei Konzerten und Aufführungen und sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen, soweit dies nicht mit der Tätigkeit (zum Beispiel als Moderator, Vortragender) unvereinbar ist, sowie als Zuschauer von Sportveranstaltungen (drinnen und draußen).
  • Zusätzlich zur Maskenpflicht muss auch der Mindestabstand von 1,50 Metern bei Versammlungen, Konzerten, Aufführungen und Sportveranstaltung drinnen und draußen eingehalten werden. Die Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstands kann nicht durch Auslegen von Teilnehmer- oder Anwesenheitslisten umgangen werden. Wer zu einer Familie oder einem Hausstand gehört, muss den Mindestabstand jedoch nicht einhalten.
  • Zudem besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in öffentlichen Außenbereichen, „in denen regelmäßig eine Unterschreitung des Mindestabstands zu erwarten ist“. Nach Angaben des Märkischen Kreises bedeutet dies konkret: „Alle Personen, die sich auf Märkten o.a. aufhalten, sind zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung verpflichtet.“

Ursprünglich sollten die einzelnen MK-Kommunen solche Zonen benennen und über eine lokale Allgemeinverfügung regeln. Noch am Mittag kündigte der Märkische Kreis dieses Vorgehen an, schlussendlich entschied man sich zu der etwas vagen Formulierung „Märkten o.a.“, die von den meisten Kommunen im Kreis als Maskenpflicht auf den Wochen- oder Flohmärkten gedeutet wird.

Wichtig dabei: Sollte im Märkischen Kreis der Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in sieben Tagen überschritten werden, werden die Coronaschutzbestimmungen weiter verschärft.

Coronavirus im MK: Inzidenz-Höchstwert - Corona-Hotspot Lüdenscheid - strengere Schutzregeln ab morgen

Update Montag, 19. Oktober, 16.29 Uhr: An einer Schule in Lüdenscheid gab es auch in den Herbstferien einen Corona-Fall. Dort wird eine Ferienbetreuung für Schüler angeboten.

Update Montag, 19. Oktober, 14.30 Uhr: Bei mehr als 37 Personen pro 100.000 Einwohner wurden in den letzten sieben Tagen der Coronavirus nachgewiesen. Gemäß den Regelungen der Coronaschutzverordnung des Landes NRW veröffentlicht der Kreis heute seine Allgemeinverfügung.

Am Wochenende wurden dem Märkischen Kreis 54 neue Coronanachweise gemeldet. Aktuell sind derzeit 234 Männer und Frauen mit dem Virus infiziert. Mit ihnen stehen 1.226 Kontaktpersonen und acht Auslandsrückkehrer unter Quarantäne. Als nicht mehr ansteckend haben 47 Märker die häusliche Isolierung nach vierzehn Tagen wieder verlassen.

Coronavirus: Lüdenscheid hat den zweiten Inzidenz-Schwellenwert überschritten

Die Stadt Lüdenscheid ist inzwischen ein Corona-Hotspot. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt hier über 50 und damit in der Gefährdungsstufe 2. Allein in den vergangenen sieben Tagen wurden in Lüdenscheid 52 Neuinfektionen gezählt. Bezogen auf die Bevölkerung entspricht das in Lüdenscheid einem Inzidenzwert von 70. Allerdings wird die Corona-Lage und -Inzidenz kreisweit betrachtet. Die lokale Inzidenz über 50 in Lüdenscheid hat daher zunächst keine Auswirkungen.

Die 54 neuen Fälle verteilen sich auf Altena (+1), Halver (+2), Iserlohn (+4), Kierspe (+6), Lüdenscheid (+27), Meinerzhagen (+1), Menden (+3), Nachrodt-Wiblingwerde (+1), Plettenberg (+5), Schalksmühle (+1) und Werdohl (+3). Nach Überprüfung der Meldedaten muss die Statistik allerdings um eine Person bereinigt werden, die sich zu Besuch bei Angehörigen im Märkischen Kreis aufgehalten hat, aber ihren Wohnsitz in Dortmund hat.

Die Sieben-Tage Inzidenz (Anzahl der neu auftretenden Erkrankungen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche) liegt im Märkischen Kreis derzeit bei 37,5. Ab einem Inzidenzwert von 35 ist der Märkische Kreis verpflichtet, eine Allgemeinverfügung mit weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in den Amtlichen Bekanntmachungen zu veröffentlichen. Sie orientiert sich an der neuen Coronaschutzverodnung des Landes Nordrhein-Westfalen und übernimmt deren Regelungen der 1. Gefährdungsstufe für den Inzidenzwert ab 35:

  • Veranstaltungen und Versammlungen sowie Kongresse mit mehr als 1.000 Personen sind unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen.
  • Die Maskenpflicht gilt auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen.
  • Die Maskenpflicht gilt auch in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie Fußgängerzonen, in denen der Mindestabstand kaum einzuhalten ist. Wo genau das vor Ort ist, legen die Kommunen ausdrücklich fest.
  • Die Kommunen können in Abstimmung mit dem Landeszentrum Gesundheit, dem Gesundheitsministerium und der Bezirksregierung weitere Schutzmaßnahmen wie eine Sperrstunde für gastronomische Einrichtungen anordnen. Verpflichtend ist die Einführung nicht. Auch das überlässt der Kreis den Kommunen.

Die Gefährdungsstufen können erst aufgehoben werden, nachdem die jeweiligen Grenzwerte der 7-Tages-Inzidenz an sieben aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wurden. Auf der Grundlage der Allgemeinverfügung des Märkischen Kreises erlassen die Städte und Gemeinden eigene Allgemeinverfügungen. Sie treten einen Tag nach Veröffentlichung in Kraft.

Die Gesundheitsdienste des Märkischen Kreises testen am Montag (19. Oktober) 130 Schüler und Lehrkräfte der Europaschule in Hemer und 30 Schüler und Lehrkräfte der Carl-Sonnenschein-Schule in Iserlohn. Bei den Abstrichen der Adolph Reichwein Gesamtschule am 15. Oktober war ein Test einer Schülerin positiv. Da sie schon seit dem 7. Oktober in Quarantäne ist, sind in der Schule keine weiteren Maßnahmen erforderlich.

Die Abstriche in der Flüchtlingsunterkunft in Balve waren alle negativ. Zwei Coronatests im Karl-Reeber-Seniorenzentrum Lüdenscheid sind positiv ausgefallen. Es handelt sich um einen Bewohner und einen Mitarbeiter, aktuell beide ohne schweren Verlauf. Aufgrund von Überschneidungen der bisherigen Fälle mit allen Wohnbereichen wird die komplette Einrichtung mit Bewohnern und Personal Anfang der Woche getestet.

Seit Ausbruch der Pandemie im Februar zählt der Märkische Kreis bisher insgesamt 1.424 Coronafälle (bereinigt 1.423); 1.157 Personen haben den Virus bereits überwunden; 32 Märker sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Zehn Personen befinden sich in stationärer Behandlung, davon werden zwei auf der Intensivstation. Weitere Informationen unter www.maerkischer-kreis.de oder

Update Montag, 19. Oktober, 12.02 Uhr: Nach dem Überschreiten des Schwellenwerts von 35 bei der Sieben-Tage-Inzidenz im MK hat der Krisenstab des Märkischen Kreises am Montag eine Allgemeinverfügung zu den neuen, verschärften Coronaschutzregeln verfasst. Sie soll noch heute veröffentlicht werden und wäre dann ab Morgen gültig. Sie richtet sich nach den Vorgaben des Landes bei Überschreiten des 35-er-Grenzwerts, wie unsere Zeitung erfuhr.

Auch in den 15 Kommunen kommen heute die Krisenstäbe, die dort meist Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SaE) heißen, zusammen, um über die Folgen der Grenzwertüberschreitung zu beraten. Sie haben unter anderem die Möglichkeit, Bereiche auszuweisen, an denen eine erweiterte Maskenpflicht gilt - zum Beispiel in Fußgängerzonen oder auf Wochenmärkten. Auch lokale Sperrstunden in der Gastronomie sind möglich. Dafür müssten sie eine kommunale Allgemeinverfügung erlassen. Ob das heute noch passiert, ist unklar. Am Nachmittag findet zudem eine gemeinsame Telefonkonferenz aller Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der MK-Kommunen mit dem Krisenstab statt. Dort soll unter anderem entschieden werden, ob darüber hinaus gehende Coronaschutzmaßnahmen im Märkischen Kreis möglich sind.

Corona im MK: Neuer Inzidenz-Höchstwert am Montag - strengere Regeln möglich

Update Montag, 19. Oktober, 9.44 Uhr: 22 Corona-Neuinfektionen vom Sonntag meldete das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises bis Montag, 0 Uhr, ans Robert-Koch-Institut. Damit liegt die zur Bewertung der aktuellen Corona-Lage so wichtige Sieben-Tage-Inzidenz den zweiten Tag in Folge über der Vorwarnstufe von 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche („Gefährdungsstufe 1“). Die Inzidenz am Montag beträgt 37,5. Das ist der bislang höchste gemeldete Inzidenz-Wert des RKI für den Märkischen Kreis. Das entspricht 154 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (11. bis 18. Oktober). Seit Beginn der Corona-Pandemie gibt es im Märkischen Kreis nun 1.424 laborbestätigte Corona-Fälle.

Am Montagmorgen hat der Corona-Krisenstab des Märkischen Kreises zusammengesessen, im Laufe der Vormittags soll eine Telefonkonferenz mit allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der MK-Kommunen stattfinden. Anschließend werden die Städte und Gemeinden voraussichtlich in ihren Krisenstäbe zusammensitzen, um zu beraten, welche Folgen die Überschreitung der 35-er-Inzidenz auf Kreisebene für sie hat.

Corona im MK: Neue Zahlen - Inzidenzwert steigt am Sonntag über kritische Marke

Update Sonntag, 18. Oktober, 8.47 Uhr: Der Inzidenz-Wert im Märkischen Kreis pendelt weiter um den kritischen Schwellenwert von 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche herum. Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag kurzzeitig unter der Marke lage (34,9, 143 Neuinfektionen), stieg der Wert am Sonntag wieder auf 36,3 an. Es ist die bislang höchste Inzidenz im Märkischen Kreis. Demnach wurden in den vergangenen sieben Tagen (10. bis 17. Oktober) im Märkischen Kreis 149 Neuinfektionen gezählt. Am Samstag kamen sieben gemeldete Neuinfektionen hinzu. Die Zahl der laborbestätigten Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie stieg im Märkischen Kreis auf 1.402.

Mit dem Überschreiten des Schwellenwerts von 35 gelten voraussichtlich ab Montag im Märkischen Kreis verschärfte Coronaschutzbestimmungen wie eine erweiterte Maskenpflicht und eine Reduzierung der Teilnehmer von privaten Feiern in öffentlichen Räumlichkeiten auf 25 (siehe unten). Dazu müssen die MK-Kommunen nach den Ausführungen der seit Samstag geltenden neuen Coronaschutzverordnung aber zunächst eine Allgemeinverfügung erlassen, die die Grenzwertüberschreitung formal feststellt. Das ist nach Informationen unserer Zeitung noch nicht passiert.

Update Samstag, 17. Oktober, 10.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut hat am Samstag einen neuen Inzidenz-Wert für den Märkischen Kreis veröffentlicht. Er liegt bei einer Inzidenz von 34,9 und damit wieder knapp unter dem Schwellenwert von 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Am Freitag hatte der Inzidenzwert noch bei 35,1 gelegen und damit Verschärfungen der Coronaschutzregeln ausgelöst.

Inzidenz-Wert im MK rutscht am Samstag unter die kritische Marke von 35

Mit dem Absinken unter den Schwellenwert sind diese Maßnahmen NICHT automatisch aufgehoben, dazu muss die Inzidenz nach einmaligem Überschreiten des Schwellenwertes (wie am Freitag) sieben Tage in Folge unter dem Grenzwert von 35 bleiben.

Allerdings werden die schärferen Coronaschutz-Maßnahmen wie erweiterte Maskenpflicht in Fußgängerzonen oder Wochenmärkten vor Ort erst rechtskräftig, wenn jede einzelne MK-Kommune im MK die Grenzwertüberschreitung in einer Allgemeinverfügung feststellt. Das ist am Freitag nicht mehr passiert - am Morgen auf Bitten der Landesregierung, am Nachmittag, weil das Wochenende in den Rathäusern schon begonnen hatte. Die neuen Coronaschutzmaßnahmen, die ab einer Inzidenz von 35 in vielen anderen Kreisen bereits greifen, gelten daher nach unseren Recherchen im Märkischen Kreis bislang nicht. Der Krisenstab des Märkischen Kreises kommt erst am Montagmorgen wieder zusammen und wird dann über das weitere Vorgehen beraten.

Der neue Inzidenzwert von 34,9 bedeutet, dass in der vergangenen Woche (9. bis 16. Oktober) im Märkischen Kreis 143 Neuinfektionen gezählt wurden - am Freitag kamen 25 Neuinfektionen hinzu. In der Woche vom 8. bis 15. Oktober waren es 144, was am Freitag mit 35,1 zur Inzidenzwertüberschreitung von 35 führte. Grundsätzlich sind die Zahlen im Märkischen Kreis aber weiter steigend.

Corona im MK: Inzidenz über kritischem Wert - konkrete Maßnahmen sind die Folge

Update Freitag, 16. Oktober, 19.20 Uhr: Die neue Coronaschutzverordnung sieht auch vor, dass Kreise das Gebiet einzelner Gemeinden von der Feststellung ausdrücklich ausnehmen, wenn dort gesichert ein signifikant geringeres Infektionsgeschehen unterhalb der jeweiligen Grenzwerte festzustellen ist und eine Verbreitung des Infektionsgeschehens in diese Gemeinden – gerade bei Umsetzung der verschärften Schutzmaßnahmen im restlichen Kreisgebiet – ausgeschlossen erscheint. Im Märkischen Kreis ist derzeit die Gemeinde Herscheid coronafrei, in Neuenrade (2) und Nachrodt-Wiblingwerde (1) gibt es ebenfalls nur sehr wenige akute Corona-Infektionen. Ob es Ausnahmen für einzelne Gemeinden geben kann, entscheidet die Kreisgesundheitsbehörde.

Update Freitag, 16. Oktober, 18.27 Uhr: Ab dem morgigen Samstag ist die NRW-Coronaschutzverordnung gültig. Allerdings – und das ist wichtig – können die Bestimmungen erst sanktioniert werden, wenn jede einzelne Kommune im Märkischen Kreis eine eigene Allgemeinverfügung erlässt, in der sie formal die Grenzwertüberschreitung (Inzidenz-Wert über 35) feststellt. Eine Kurz-Umfrage unter den heimischen Städten und Gemeinden sowie beim Kreis ergab am Freitag, dass eine solche Allgemeinverfügung wegen des Wochenendes voraussichtlich erst am Montag vorliegen kann. Am Wochenende könnte also ein rechtliches Vakuum entstehen, weil die landesweiten Coronaschutz-Regeln vor Ort noch nicht angewendet werden können.

Nach Informationen unserer Zeitung hatte der Märkische Kreis in Erwartung steigender Infektionszahlen bereits gestern eine Allgemeinverfügung auf Basis der bislang geltenden Coronaschutzverordnung verfasst. Auf Bitten der Landesregierung wurde diese - anders als zunächst geplant - bei Überschreiten der 35-er-Inzidenz am Freitagmorgen nicht an die Kommunen weitergegeben. Für eine neue Allgemeinverfügung war es am späten Freitagnachmittag zu spät.

MK in der Gefährdungsstufe 1 - konkrete Maßnahmen gelten ab Samstag

Update Freitag, 16. Oktober, 16.08 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat die Richtung vorgegeben, für den Märkischen Kreis ist jetzt etwas klarer, welche Auswirkungen das Überschreiten des Inzidenz-Schwellenwertes von 35 hat. Eine verpflichtende Sperrstunde in der Gastronomie wird es vorerst nicht geben, dafür wird die Maskenpflicht an Orten erweitert, an denen viele Menschen zusammenkommen, zum Beispiel in der Fußgängerzone oder auf dem Wochenmarkt.

Inzidenz über 35: Märkischer Kreis gehört zur Gefährdungsstufe 1

Wo genau, darüber sollen die Kommunen entscheiden. Marit Schulte, Sprecherin der Stadt Lüdenscheid, sagte, dass man zuvor die neue NRW-Coronaschutzverordnung abwarten wolle. Ihrer Einschätzung nach wird es am Wochenende von der Stadt dazu keine Allgemeinverfügung geben, in der die genauen Orte und Plätze benannt werden. Schon klar ist: Mit dem Überschreiten des Schwellenwertes von 35 sind private Feiern in öffentlichen Räumen ab sofort auf 50 Teilnehmer beschränkt, ab Montag gelten dann noch strengere Regeln für Feiern.

Der Märkische Kreis fällt in die Gefährdungsstufe 1 (ab einer Inzidenz von 35). Hier gilt ab Samstag, 17. Oktober Folgendes:

  • Veranstaltungen und Versammlungen sowie Kongresse mit mehr als 1.000 Personen sind unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober).
  • Die Maskenpflicht gilt auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen.
  • Die Maskenpflicht gilt auch in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie Fußgängerzonen, in denen der Mindestabstand kaum einzuhalten ist. Wo genau das vor Ort ist, legen die Kommunen ausdrücklich fest.
  • Die Kommunen können in Abstimmung mit dem Landeszentrum Gesundheit, dem Gesundheitsministerium und der Bezirksregierung weitere Schutzmaßnahmen wie eine Sperrstunde für gastronomische Einrichtungen anordnen. Verpflichtend ist die Einführung nicht.

Update Freitag, 16. Oktober, 12.52 Uhr: Die Inzidenz stieg deutlich an., der erste Schwellenwert von 35 ist überschritten. Am Mittag veröffentlichte der Märkische Kreis die aktuellen Corona-Zahlen aus den kreisangehörigen Städten und Gemeinden. Im Märkischen Kreis ist die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten auf 228 gestiegen. Insgesamt 34 positive Testergebnisse gingen am Donnerstag, 15. Oktober, beim Gesundheitsamt des Märkischen Kreises ein.

Coronavirus im MK: Lokaler Hotspot bleibt Lüdenscheid - neuer Höchststand

Lokaler Hotspot bleibt Lüdenscheid. Dort wurde der bisherige Höchststand von akut Infizierten aus dem April (50) übertroffen. Nun gelten 51 Lüdenscheider als erkrankt. In den vergangenen sieben Tagen wurden in Lüdenscheid alleine 34 Neuinfektionen registriert, am Donnerstag acht.

Die weiteren neuen Fälle verteilen sich auf Balve (+2), Hemer (+5), Iserlohn (+9), Kierspe (+1) Meinerzhagen (+1), Menden (+3), Neuenrade (+1), Plettenberg (+3), und Schalksmühle (+1). 14 Personen konnten als „nicht mehr ansteckend“ aus der Quarantäne entlassen werden. Insgesamt 1.280 Kontaktpersonen und acht Auslandsrückkehrer befinden sich derzeit in häuslicher Isolierung. Derzeit werden neun Männer und Frauen stationär behandelt, davon zwei intensivmedizinisch.

Inzidenz im Märkischen Kreis steigt über den ersten Schwellenwert

In den letzten sieben Tagen haben sich statistisch gesehen kreisweit 35,1 Personen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert. Der erste Schwellenwert von 35 Neuinfektionen ist überschritten. Damit kommen auch auf die Bürgerinnen und Bürger der 15 Städte und Gemeinden des Märkischen Kreises schärfere Regeln zur Eindämmung der Coronapandemie zu.

Das Land Nordrhein-Westfalen diskutiert heute (Freitag, 16. Oktober) mit den Landräten und den Oberbürgermeistern der kreisfreien Städte eine zeitnahe Anpassung der aktuellen landesweiten Coronaschutzverordnung an die Beschlüsse und Empfehlungen, die der Bund mit den Länderchefs getroffen hat. Da das Land hier kurzfristig landesweite Regelungen angekündigt hat, verzichtet der Märkische Kreis auf den Erlass einer Allgemeinverfügung mit eigenen nur lokal gültigen Maßnahmen, heißt es in der Mitteilung des Kreises am Mittag.

Heute haben die Gesundheitsdienste des Märkischen Kreises 72 Coronatests bei Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften der Grundschule Hennen geplant. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar zählt der Märkische Kreis bisher insgesamt 1.370 Coronafälle; 1110 Personen haben den Virus bereits überwunden; 32 Märker sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.
Weitere Informationen unter www.maerkischer-kreis.de oder unter www.land.nrw.de/corona

Update Freitag, 16. Oktober, 11.59 Uhr: Viele Menschen im Märkischen Kreis wollen wissen, welche Auswirkungen das Überschreiten der 35-er-Inzidenz-Marke in den Städten und Gemeinden im Kreis hat. Hier den Überblick zu behalten, ist nicht einfach. Zwar gibt es eine aktuelle Coronaschutzverordnung des Landes NRW, die auch Maßnahmen bei einer Überschreitung der 35-er-Inzidenz vorsieht (siehe unten), allerdings dürfte sie schon in wenigen Stunden durch eine neue, schärfere Coronaschutzverordnung für NRW abgelöst werden. Daher warten Gesundheitsbehörden und Kommunen mit eigenen Informationen derzeit noch auf die Ergebnisse aus Düsseldorf.

Corona im MK: Inzidenz am Freitag über 35 - Überschreiten der kritischen Marke hat Folgen

Der Fahrplan ist folgender: Zur Stunde spricht NRW-Ministerpräsident Armin Laschet mit den Oberbürgermeistern und Landräten, darunter auch Thomas Gemke für den Märkischen Kreis. Darin geht es um landesweit abgestimmte Maßnahmen, die die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen können. Maßgeblich sind dabei die Vorschläge, die die Ministerpräsidenten und Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwochabend beschlossen haben.

Die Runde im Kanzleramt hat am Mittwoch für das Erreichen eines Inzidenzwerts von 35 folgende Maßnahmen auf den Weg gebracht (Sie müssen noch in Landesrecht und damit eine neue Coronaschutzverordnung übertragen werden, bevor sie auch in NRW gelten. )

  • Bei steigenden Infektionszahlen und spätestens ab einer Inzidenz von 35 soll eine Teilnehmerbegrenzung bei 25 Teilnehmern im öffentlichen und 15 Teilnehmern im privaten Raum gelten.
  • Es soll allgemein dort, wo die Infektionszahlen steigen und spätestens bei einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche eine ergänzende Maskenpflicht im öffentlichen Raum dort eingeführt werden, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen.
  • Darüber hinaus empfehlen Bund und Länder dort, wo die Infektionszahlen kontinuierlich steigen und insbesondere bei steigenden Infektionszahlen oberhalb einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche eine Sperrstunde in der Gastronomie einzuführen sowie zusätzliche Auflagen und Kontrollen einzuführen.
  • Allgemein dort, wo die Infektionszahlen steigen und spätestens bei einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche soll die Zahl der Teilnehmer bei Veranstaltungen weiter begrenzt werden. Ausnahmen bedürfen eines mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes.

Diese Vorschläge geben die Richtung vor, sie sind aber in NRW noch nicht gültig. Das soll sich heute ändern. Welche Maßnahmen konkret beim Erreichen des Inzidenz-Wertes von 35 in NRW gelten, will Ministerpräsident Armin Laschet am Nachmittag (voraussichtlich am Nachmittag) in einer Pressekonferenz mitteilen. Anschließend soll es noch heute als Landeserlass eine neue Coronaschutzverordnung für NRW geben, die mit Veröffentlichung gilt - auch im Märkischen Kreis. Wir halten Sie hier weiter auf dem Laufenden.

Inzidenz im Märkischen Kreis steigt auf 35,1: Erster kritischer Wert ist überschritten

Update Freitag, 16. Oktober, 10.35 Uhr: Nach dem Überschreiten des Inzidenz-Werts von 35 im Märkischen Kreis kommt der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SaE) der Stadt Lüdenscheid heute Mittag zusammen, um das weitere Vorgehen mit dem Märkischen Kreis abzustimmen. Noch heute könnten dann neue verschärfte neue Coronaschutzregeln in Lüdenscheid gelten. Ähnliche Vorgehen sind auch aus anderen Städten bekannt.

Update Freitag, 16. Oktober, 10.25 Uhr: Die Märkischen Kliniken schließen aufgrund der Überschreitung der kritischen Inzidenz-Werts von 35 im Märkischen Kreis als eine der ersten Maßnahmen die Mitarbeiter-Kantinen. Die Schließung erfolgt ab Montag. Bis auf Weiteres sollen die strengen Besuchsregelungen in den Krankenhäusern nicht weiter verschärft werden, sagte Klinikum-Sprecherin Kim Bruse auf Anfrage. Man befinde sich in der Frage aber im engen Austausch mit dem Kreisgesundheitsamt. Die Märkischen Kliniken appellieren an die Vernunft der Mitarbeiter, die in den Urlaub fahren wollen. Ein Verbot für Reisen habe man nicht ausgesprochen.

Corona im MK: Kritische Marke überschritten - Inzidenz am Freitag über 35

Update, Freitag, 16. Oktober, 9.54 Uhr: Der Märkische Kreis hat am Freitag laut Robert-Koch-Institut (RKI) eine Sieben-Tage-Inzidenz von 35,1 erreicht - und damit die erste Corona-Warnstufe. 35 Neuinfektionen wurden gemeldet. In den zurückliegenden sieben Tagen gab es im MK 144 Neuinfektionen.

Derzeit sitzt der Krisenstab des Märkischen Kreises zusammen, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Dabei blicken die lokalen Infektionsschützer auch nach Düsseldorf, wo der Corona-Beschluss von Mittwochabend im Kanzleramt in Landesrecht und damit in eine neue strengere Coronaschutzverordnung für NRW gegossen wird. So lange soll es auch keine lokale Allgemeinverfügung geben. Wir halten Sie hier auf dem Laufenden.

Mit dem Überschreiten der 35-er-Inzidenzmarke gelten bislang folgende Schutzmaßnahmen in den betroffenen Kreisen - so auch ab sofort im Märkischen Kreis. Bei Veranstaltungen (nicht in der Gastronomie) gilt die Maskenpflicht auch am Sitz- oder Stehplatz. Das betrifft Konzerte und Aufführungen, Versammlungen und Sportveranstaltungen wie Fußballspiele. Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern sind nicht mehr genehmigungsfähig.

Corona im MK: Jetzt 208 Infizierte - Inzidenz steigt deutlich an - „Hotspot“ Lüdenscheid 

Update Donnerstag, 15.17 Uhr: Die Märkischen Kliniken haben am Donnerstag die aktuelle Zahl der im Klinikum Lüdenscheid behandelten Covid-19-Patienten bekannt gegeben. Demnach werden insgesamt fünf Patienten mit Sars-CoV2-Nachweis in Hellersen behandelt, einer davon auf der Intensivstation, vier auf der Isolierstation. Insgesamt drei Mitarbeiter des Klinikums Lüdenscheid befinden sich in häuslicher Quarantäne. In der Stadtklinik Werdohl gibt es keinen einzigen Fall.

Update Donnerstag, 11.45 Uhr: Beim Gesundheitsamt des Märkischen Kreises sind am Mittwoch 33 labor-technisch bestätigte Coronanachweise eingegangen. Im Märkischen ist die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten auf 208 gestiegen. Die 33 neuen Fälle verteilen sich auf Altena (+3), Hemer (+3), Iserlohn (+3), Lüdenscheid (+8), Meinerzhagen (+3), Menden (+4), Plettenberg (+1), und Werdohl (+8). Neun Personen konnten als „nicht mehr ansteckend“ aus der Quarantäne entlassen werden.

„Hotspot“ im Märkischen Kreis ist derzeit Lüdenscheid mit inzwischen 45 akut Infizierten - der höchste Wert im Kreis. Die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen beträgt in Lüdenscheid 29. Bezogen auf die Einwohnerzahl entspräche dies einer Inzidenz von 38,9. Bislang spielen lokale Inzidenzen bei der Beurteilung der Corona-Lage im Kreis aber noch keine Rolle. Für weitere Einschränkungen ist die kreisweite Inzident entscheidend und die liegt noch unter dem kritischen Wert von 35.

Kreis gibt die Inzidenz mit 32 an - 33 Neuinfektionen am Mittwoch

Insgesamt 1141 Kontaktpersonen und neun Auslandsrückkehrer befinden sich derzeit in häuslicher Isolierung. Die Sieben-Tage Inzidenz (Anzahl der neu auftretenden Erkrankungen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche) liegt im Märkischen Kreis derzeit bei rund 32.

Heute (Donnerstag, 15. Oktober) haben die Gesundheitsdienste des Märkischen Kreises 170 Coronaabstriche bei Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften der Adolf-Reichwein-Gesamtschule Lüdenscheid auf dem Plan. Ebenso getestet werden 44 Schüler und Lehrkräfte der Lindenhofschule Halver. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar zählt der Märkische Kreis bisher insgesamt 1.336 Coronafälle; 1.096 Personen haben den Virus bereits überwunden; 32 Märker sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

Corona im MK: Kreis nähert sich am Donnerstag kritischer Inzidenz-Marke an

Update Donnerstag, 15. Oktober, 10.33 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für den Märkischen Kreis bis Donnerstag, 0 Uhr, keine einzige Neuinfektion. Anders als in nahezu allen anderen Städten und Kreisen in NRW sank daraufhin die Sieben-Tage-Inzidenz im Märkischen Kreis auf 24,6 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in der zurückliegenden Woche (7. bis 14. Oktober). Die kurze Hoffnung auf Besserung zerschlug sich allerdings schnell. Offensichtlich kamen die von vom Kreis gemeldeten Daten beim RKI nicht an. Auf Nachfrage sagte Kreissprecherin Ursula Erkens, dass die beim RKI gemeldeten Zahlen nicht stimmen. Bis 0 Uhr habe man 33 Neuinfektionen registriert. Damit nähert sich die Inzidenz der kritischen Marke von 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern in einer Woche. Nach vorläufigen Berechnungen liegt die Inzidenz für den Märkischen Kreis laut Krisenstab am Donnerstag bei 32.

Rings um den Märkischen Kreis sind die Infektionszahlen sehr unterschiedlich ausgeprägt. Eine Übersicht über die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz (Fälle je 100 000 Einwohner, Stand: 15. Oktober, Mitternacht, Quelle: Robert-Koch-Institut):

Corona im MK: Neue Inzidenz am Mittwoch - Schwerpunkt bei Neuinfektionen in Lüdenscheid

Update Mittwoch, 14, Oktober: 12.25 Uhr: Seit Dienstag ist die Sieben Tages-Inzidenzzahl erstmals gesunken und zwar auf 28,5 neu auftretende Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner. Als einzige Kommune im Märkischen Kreis ist Herscheid coronafrei.
Ein Schwerpunkt bei den Neuinfektionen ist Lüdenscheid. Bezogen auf die Einwohnerzahl der Stadt wäre dort der erste kritische Wert von 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner erreicht. In den vergangenen sieben Tagen gab es 26 Neuinfektionen in der Bergstadt. Lokale Inzidenzen von kreisangehörigen Städten spielen bei der Lagebewertung und bei möglichen weitere Einschränkungen jedoch keine Rolle.

Das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises meldet seit Dienstag (13. Oktober) 22 neue labor-technisch bestätigte Coronafälle. Als „nicht mehr ansteckend“ wurden 16 Personen nach 14 Tagen aus der Quarantäne entlassen. Aktuell tragen kreisweit 184 Männer und Frauen das Virus in sich. Eine Person wird intensiv-medizinisch versorgt. In häuslicher Isolierung befinden sich auch 1.220 Kontaktpersonen sowie acht Auslandsrückkehrer. Die neuen Coronainfektionen verteilen sich auf Altena (+2), Balve (+1), Halver (+1), Iserlohn (+2), Lüdenscheid (+7), Menden (+4), Neuenrade (+1), Plettenberg (+2), Schalksmühle (+1) und Werdohl (+1). Die Sieben-Tage Inzidenz (Anzahl der neu auftretenden Erkrankungen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche) liegt im Märkischen Kreis derzeit bei 28,5.

Wegen der Übermittlung veralteter Meldedaten wurde die Statistik erneut bereinigt. Heute (Mittwoch, 14. Oktober) haben die Gesundheitsdienste des Märkischen Kreises 40 Coronatests in einer Asylunterkunft in Balve geplant. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar zählt der Märkische Kreis bisher insgesamt 1303 Coronafälle; 1087 Personen haben den Virus bereits überwunden; 32 Märker sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

Update Mittwoch, 14. Oktober, 11.22 Uhr: Während in den Nachbarkreisen und Städten die Inzidenzzahlen zum Teil deutlich steigen und inzwischen in den roten Bereich gerückt sind, meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch für den Märkischen Kreis eine leichte Entspannung bei der Sieben-Tage-Inzidenz, dennoch ist es für eine Entwarnung noch zu früh. Nach aktuellen Daten des RKI sinkt der Inzidenzwert am Mittwoch von 30,2 auf 28,5 pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Dies entspricht -heruntergerechnet auf die Einwohnerzahl der Märkischen Kreises - 117 Neuinfektionen in einer Woche (6. bis 13. Oktober).

Seit gestern kamen 22 Neuinfektionen im Märkischen Kreis hinzu. Lokale Zahlen folgen später. Seit Pandemiebeginn im Februar zählt das Gesundheitsamt 1.303 laborbestätigte Corona-Infektionen. In der Statistik gilt jede Person, deren Corona-Test (PSR-Test) positiv war, als Infizierter und wird als Neuinfektion gezählt. Wie die Krankheit bei dem Betroffenen verläuft, wird in den Corona-Zahlen des RKI nicht erfasst. Eine Statistik gibt es wieder zu den intensivmedizinisch behandelten Covid-19-Patienten. Demnach wird derzeit ein mit Sars-CoV-2 infizierter Märker auf der Intensivstation behandelt.

Update Dienstag, 13. Oktober, 11.45 Uhr: Die Inzidenz steigt, nicht aber die Zahl der akut Infizierten: Die Zahl der labor-technisch bestätigten Neuinfektionen und die Zahl der positiv auf Corona Getesteten, die nach 14 Tagen wieder aus der Quarantäne entlassen werden konnten, hielten sich am Montag die Waage. Zehn positive Virusnachweise gingen am Montag beim Gesundheitsamt des Märkischen Kreises ein. Gleichzeitig konnten zehn Personen als „nicht mehr ansteckend“ aus der Quarantäne entlassen werden. Die Zahl der aktuell Infizierten blieb daher bei 178. Mit ihnen stehen 1.238 Kontaktpersonen sowie zehn Auslandsrückkehrer unter häuslicher Isolierung.

Coronavirus im MK: Neuinfektionen am Montag in sieben Städten

Die neuen Coronafälle verteilen sich auf Halver (+1), Hemer (+2), Iserlohn (+2), Lüdenscheid (+2), Plettenberg (+1), Schalksmühle (+1) und Werdohl (+1). (In einer ersten Version hatte der Märkische Kreis auch die Stadt Menden aufgeführt. Dort gab es aber keine Neuinfektion). Die Sieben-Tage Inzidenz (Anzahl der neu auftretenden Erkrankungen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche) liegt im Märkischen Kreis derzeit bei 30,2. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar zählt der Märkische Kreis bisher insgesamt 1.281 Coronafälle; 1.071 Personen haben den Virus bereits überwunden; 32 Märker sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

Reihentestung am Dienstag in zwei Gymnasien und einem Fußballverein

Am heutigen Dienstag testen die Gesundheitsdienste des Märkischen Kreises voraussichtlich 49 Schüler und Lehrkräfte des Woeste Gymnasiums Hemer sowie 13 Mitglieder eines Hemeraner Fußballvereins. 61 Abstriche sind bei Schülern und Lehrkräften des Anne Frank Gymnasiums in Halver geplant.

Der Märkische Kreis weist auch noch einmal auf die Regelungen für Auslandsrückkehrer hin. Wer sich in den vergangenen 14 Tagen vor einer Einreise nach Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten hat, ist gesetzlich verpflichtet, sich sofort in häusliche Quarantäne zu begeben und sich beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden. Dafür steht auf der Homepage des Märkischen Kreises ein Online-Formular zur Verfügung: www.maerkischer-kreis.de. Welche Regionen oder Länder als Risikogebiet gelten, meldet das Robert-Koch-Institut auf seiner Internetseite www.rki.de.

Corona im MK: Inzidenzwert steigt auch am Dienstag - Rekord aus April fast eingestellt

Update Dienstag, 13. Oktober, 10.25 Uhr: Eine wichtige Marke ist überschritten. Erstmals seit dem Mitte April ist die Sieben-Tages-Inzidenz im Märkischen Kreis am Dienstag wieder auf mehr als 30 Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner gestiegen. Das geht aus aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts hervor. Demnach wurden bis Dienstag, 0 Uhr, zehn Neuinfektionen im Märkischen Kreis gemeldet

Das erhöhte die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (5. bis 12. Oktober) auf jetzt 124. Der Inzidenzwert stieg daraufhin am Dienstag auf 30,2. Am Montag hatte er noch bei 28,8 gelegen. Die bislang höchste Zahl an Neuinfektionen in sieben Tagen meldete der Kreis Mitte April mit 131 Neuinfektionen. Seit Beginn der Corona-Pandemie im Februar wurden im Märkischen Kreis 1.281 laborbestätigte Corona-Infektionen registriert.

Update Montag, 12. Oktober, 14.53 Uhr: Das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises verzeichnet über das Wochenende 44 labor-technisch bestätigte Corona-Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der akut Erkrankten auf 178. Mit ihnen stehen 1206 Kontaktpersonen und 40 Auslandsrückkehrer unter Quarantäne. Schwerpunkt bei den Neuinfektionen sind die beiden größten MK-Städte.

Coronavirus im MK: Meiste Neuinfektionen in Lüdenscheid und Iserlohn

Die neuen Coronafälle verteilen sich auf Altena (+2), Balve (+1), Halver (+2), Hemer (+4), Iserlohn (+10), Kierspe (+2), Lüdenscheid (+9), Meinerzhagen (+3), Menden (+1), Plettenberg (+2, Schalksmühle (+4) und Werdohl (+4). 25 Patienten konnte das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises nach vierzehn Tagen als gesundet aus der Quarantäne entlassen. Seit dem Freitag wurde die Statistik bereinigt. Die Sieben-Tage Inzidenz (Anzahl der neu auftretenden Erkrankungen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche) liegt im Märkischen Kreis derzeit bei 28,8.

Nachdem ein Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in Balve positiv auf Covid-19 getestet worden war, hat das Gesundheitsamt am Wochenende etwa 40 Kontaktpersonen in Quarantäne versetzt. Der Erkrankte und sein Zimmergenosse werden außerhalb der Einrichtung isoliert. Die Zahlen finden sich noch nicht in der aktuellen Statistik wieder.

Am heutigen Montag nehmen die Gesundheitsdienste des Märkischen Kreises in Lüdenscheid Abstriche bei 55 Kindern und Erziehern der Kita Unterm Himmelzelt sowie 56 Schülern und Lehrkräften der Freien Christlichen Hauptschule. In Plettenberg sind 14 Coronatests bei Schülern des Albert-Schweitzer-Gymnasiums geplant.

Seit Ausbruch der Pandemie im Februar zählt der Märkische Kreis bisher insgesamt 1.271 Coronafälle; 1.061 Personen haben den Virus bereits überwunden; 32 Märker sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. In einer Videobotschaft ruft Landrat Thomas Gemke erneut die Einwohner des Märkischen Kreises auf, weiterhin achtsam zu bleiben: „Halten Sie die Abstands- und Hygieneregeln ein, tragen Sie in geschlossenen Räumen Mund-Nasen-Schutz und lüften Sie regelmäßig“, appelliert er.

Landrat Thomas Gemke warnt in Videobotschaft vor großen Feierlichkeiten

Zudem warnt Gemke vor großen Feierlichkeiten. Gemeinsam gelte es jetzt, schärfere Coronaeinschränkungen bis hin zu einem zweiten Lockdown zu verhindern. Wer sich in den vergangenen 14 Tagen vor einer Einreise nach Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten hat, ist gesetzlich verpflichtet, sich sofort in häusliche Quarantäne zu begeben und sich beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden.

Dafür steht auf der Homepage des Märkischen Kreises ein Online-Formular zur Verfügung: www.maerkischer-kreis.de.
Ein aktueller negativer Coronatest beendet die Quarantäne sofort. Wurde der Test bereits im Ausland erbracht, darf das Ergebnis bei Einreise nach Deutschland nicht älter als 48 Stunden sein. Das negative Testergebnis muss dem Märkischen Kreis sofort per Post oder Mail zugesendet werden. Welche Regionen oder Länder als Risikogebiet gelten, meldet das Robert-Koch-Institut auf seiner Internetseite www.rki.de.

Update Montag, 12. Oktober, 8.12 Uhr: Nachdem am Sonntag keine Neuinfektionen gemeldet wurden, steigen die Corona-Zahlen am Montag wieder deutlich an - sowohl bei den absoluten Werten als auch bei dem Inzidenzwert. Wie aus aktuellen Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) für den Märkischen Kreis hervorgeht, kamen bis Montag, 0 Uhr, 19 Neuinfektionen hinzu. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert stiegt von 26,1 auf 28,8. Das entspricht 118 Neuinfektionen in einer Woche im MK. Die erste kritische Marke ist bei 144 Neuinfektionen in sieben Tagen erreicht. Seit Beginn der Pandemie im Februar zählt das Kreisgesundheitsamt 1.271 laborbestätigte Corona-Infektionen.

Corona-Lage am Sonntag: Keine Neuinfektionen -Inzidenzwert sinkt im MK

Update Sonntag, 16.45 Uhr: Das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises muss täglich die aktuellen Infiziertenzahlen an das Robert-Koch-Institut (RKI) melden. Diese Daten fließen in die tägliche Corona-Lage des RKI ein, auch am Sonntag. Auf der Basis der Meldungen der Gesundheitsämter wird dann die Sieben-Tage-Inzidenz berechnet. Ab bestimmten Grenzen (35 bzw. 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen) sind weitere lokale Coronaschutzmaßnahmen möglich.

Corona-Lage im Märkischen Kreis: RKI meldet am Sonntag keine Neuinfektionen

Während der kritische Inzidenzwert von 50 am Sonntag in vielen Städten und Kreisen des Ruhrgebiets und des Bergischen überschritten wurde, stellt sich die Situation im Märkischen Kreis am Sonntag anders dar. Nach Angaben des RKI hat das Gesundheitsamt bis Sonntag, 0 Uhr, keine Neuinfektionen gemeldet. Daraufhin sank auch der Inzidenzwert für den MK am Sonntag - von 28,8 auf 26,1. In den vergangenen sieben Tagen gab es demnach 107 Neuinfektionen. Erste Sanktionen sind erst ab 144 im MK möglich, zwingend erforderlich sind sie ab 205 Neuinfektionen in einer Woche.

Wie nachhaltig die Entspannung der Corona-Lage im MK ist, wird sich am Montag zeigen. Dann veröffentlicht das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises auch wieder Zahlen zum Infektionsgeschehen in den Städten und Gemeinden.

Update Samstag, 10. Oktober, 12.33 Uhr: Auch am Samstag meldet das Robert-Koch-Institut für den Märkischen Kreis steigende Fallzahlen. Bis Samstag, 0 Uhr, kamen 25 labortechnisch-bestätigte Corona-Infektionen hinzu. Die Zahl der Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie stieg auf 1.252. Die Sieben-Tage-Inzendenz liegt am Samstag bei 28,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern in sieben Tagen. Am Vortag lag die Inzidenz bei 27,06.

Update Freitag, 13.45 Uhr: Das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises verzeichnet seit Donnerstag 24 Neuinfektionen. Mit den nunmehr 159 akut an Corona Erkrankten stehen 1.001 Kontaktpersonen und 41 Auslandsrückkehrer aus Risikogebieten unter Quarantäne. Die Sieben-Tage Inzidenz (Anzahl der neu auftretenden Erkrankungen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche) liegt im Märkischen Kreis derzeit bei 27,06.

Die 24 labortechnisch bestätigten Neuinfektionen verteilten sich auf Altena (+1), Balve (+1), Halver (+6), Hemer (+1), Iserlohn (+5), Lüdenscheid (+3), Meinerzhagen (+2), Plettenberg (+1) und Werdohl (+4). Damit sind derzeit 159 Personen an Corona erkrankt. Neun Patienten konnte das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises nach vierzehn Tagen als gesundet aus der Quarantäne entlassen: jeweils zwei aus Hemer, Lüdenscheid und Menden sowie jeweils einen aus Iserlohn, Meinerzhagen und Plettenberg.

Seit Ausbruch der Pandemie im Februar zählt der Märkische Kreis bisher insgesamt 1227 Coronafälle; 1036 Personen haben den Virus bereits überwunden; 32 Märker sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Am heutigen Freitag haben die Gesundheitsdienste des Märkischen Kreises Abstriche vonSchülern und Lehrkräften der Gesamtschule Werdohl genommen. Über die Zahl der getesteten Personen gibt es unterschiedliche Angaben. Während die Pressestelle des Kreises zunächst von 71 Schülern und Lehrern sprach, gab das Kreisgesundheitsamt 60 Personen an. „Diese Zahl muss aber nicht unbedingt stimmen“, sagte Kreis-Pressesprecherin Ursula Erkens und begründete eine mögliche Fehlerquelle mit dem derzeit hohen Arbeitsaufkommen bei den Gesundheitsdiensten.

Update Freitag, 9. Oktober, 12.30 Uhr: Laut Robert-Koch-Institut ist die für mögliche weitere Corona-Einschränkungen entscheidende Sieben-Tages-Inzidenz auch am Freitag im Märkischen Kreis gestiegen. Von 25,23 auf 27,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Das entspricht 111 Neuinfektionen. Der erste kritische Wert liegt bei 144 Neuinfektionen pro Woche. Laut RKI sind bis Freitag, 0 Uhr, im heimischen Kreis 24 weitere Neuinfektionen hinzugekommen. Die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie hat sich auf 1.227 im Märkischen Kreis erhöht.

Über die Entwicklung in ganz NRW berichten wir hier in einem weiteren Live-Ticker.

Update Donnerstag, 8. Oktober, 16.40 Uhr: Das Plettenberger Krankenhaus wird Corona-Patienten aus den Niederlanden aufnehmen. Wie viele es sein werden und wann dies geschehe, sei noch nicht klar. „Auf die Bitte von Prof. Dr. Hugo Van Aken aus Münster, an der Übernahme von Corona-Patienten aus den Niederlanden teilzunehmen, haben wir sofort reagiert und zugesagt“, erklärt Dr. Andrzej Ploch vom Plettenberger Krankenhaus. Dies sei mit Stand von Donnerstagnachmittag auch möglich, da laut Dr. Ploch derzeit keine Corona-Patienten im heimischen Krankenhaus behandelt werden müssten – trotz steigender Infektionszahlen im Märkischen Kreis. Daher könne sich die Situation natürlich „jeden Moment“ ändern. „Nicht jeder positiv getestete Patient muss stationär aufgenommen werden“, sagt Dr. Ploch. „Nur diejenigen, die schwerwiegende Symptome wie beispielsweise Luftnot zeigen.“ Aktuell steigen die Infektionszahlen in den Niederlanden schnell an und die intensivmedizinischen Versorgungskapazitäten dort kommen wieder in einen kritischen Bereich. Darüber hinaus ist die Zahl der Intensivbetten in den Niederlanden deutlich geringer als in Deutschland.

Coronavirus im Kreis MK: Höchster Anstieg seit Mai

Update Donnerstag, 8. Oktober, 11.15 Uhr: 17 Neuinfektionen meldet das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises seit Mittwoch. Damit steigt die Zahl der akuten Coronaerkrankungen auf 144. Es ist der höchste Wert seit dem 6. Mai. Damals gingen die Corona-Zahlen zurück. Zuvor war der Wert von 144 am 1. April erreicht. Anschließend stiegen die Infektionszahlen stark an. Der bisherige Höchststand der akut Erkrankten war am 13. April mit 296. 

Die Sieben-Tage Inzidenz (Anzahl der neu auftretenden Erkrankungen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche) liegt im Märkischen Kreis derzeit bei 25,35. Die erste kritische Marke, ab der über weitere Coronamaßnahmen beraten werden muss, ist 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Stadt/GemeindeInfizierteGesundeKontaktpersonenTote
Altena318361
Balve12530
Halver2262633
Hemer1077861
Herscheid19110
Iserlohn262421925
Kierspe331241
Lüdenscheid331642403
Meinerzhagen649195
Menden131363810
Nachrodt-Wiblingwerde312200
Neuenrade261120
Plettenberg1278523
Schalksmühle319150
Werdohl644420

In absoluten Zahlen sind das 145 Neuinfektionen im Kreis. In den vergangenen sieben Tagen waren es 104. Ab 50 sind Einschränkungen erforderlich- dies entspricht im MK 205 Neuinfektionen in sieben Tagen.

Die 17 neuen labortechnisch bestätigten Coronafälle verteilten sich auf Altena (+1), Hemer (+1), Iserlohn (+4), Lüdenscheid (+5), Meinerzhagen (+1), Menden (+1), Plettenberg (+3) und Werdohl (+1). Mit den insgesamt 144 akut Infizierten stehen 853 Kontaktpersonen sowie 52 Auslandsrückkehrer unter Quarantäne.

Neun Patienten konnte das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises nach vierzehn Tagen als gesundet aus der Quarantäne entlassen: drei aus Lüdenscheid, jeweils zwei aus Balve und Nachrodt-Wiblingwerde sowie jeweils einen aus Herscheid und Werdohl

Seit Ausbruch der Pandemie im Februar zählt der Märkische Kreis bisher insgesamt 1.203 Coronafälle; 1.027 Personen haben den Virus bereits überwunden; 32 Märker sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. 

Unsere bisherige Berichterstattung zur Verbreitung des Coronavirus im Kreis MK lesen Sie hier in unserem vorherigen News-Ticker.

Rubriklistenbild: © RKI/Screenshot

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