Dringende Bitte der Polizei

Grillen trotz Verbot: Polizei stoppt illegale Partys - mehr als 100 Corona-Einsätze im MK

Die Polizei hatte über die Oster-Feiertage mehr als 100 Corona-Einszätze (Symbolbild)

Keine Ruhe am Oster-Wochenende: Die Polizei im MK hatte mehr als 100 Einsätze im Zusammenhang mit den Beschränkungen rund um das Coronavirus.

  • Die Polizei MK hatte über die Oster-Feiertage mehr als 100 Corona-Einszätze
  • Sie löste illegale Grillpartys und Menschen-Ansammlungen auf
  • Die Polizei bittet darum, bei Fragen zum Coronavirus* nicht die 110 anzurufen

Märkischer Kreis - Keine Corona-Ruhe über das Oster-Wochenende: Zwischen Gründonnerstag, 9. April, 6 Uhr, und Ostermontag, 6 Uhr, waren im Märkischen Kreis 108 Einsätze mit Corona-Bezug zu verzeichnen. Bei den meisten Einsätzen hatte sich der Grund bereits vor Eintreffen der ersten Polizei-Streife von selbst erledigt. Hier ein Auszug aus den übrigen Fällen:

Polizei MK im Corona-Einsatz: Grillen im Wald

In einem Wald hatten Sonntagabend mehrere Personen für mächtigen Rauch gesorgt. Der Feuerwehr war die Rauchentwicklung im Gebiet zwischen Werdohl-Pungelscheid und Plettenberg-Selscheid gemeldet worden. Es stellte sich heraus, dass sich vier Kinder und vier Erwachsene dort zum Grillen getroffen hatten. Acht Platzverweise und Anzeigen wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung waren die Folge.

Am Werdohler Bahnhofsplatz standen Sonntagabend mehrere Jugendliche eng beisammen. Ein 16-Jähriger war nicht schnell genug. Polizeibeamte brachten ihn zu den Eltern und zeigten ihn an. Freitagnachmittag bzw. -abend hatte es bereits fünf Personen bei einer Grillparty an der Dammstraße sowie vier uneinsichtige Jugendliche an der Freiheitstraße mit Platzverweisen und Anzeigen getroffen.

Polizei MK im Corona-Einsatz: Menschen-Ansammlungen

Am Fritz-Kühn-Platz Iserlohn bemerkten Polizeibeamte auf Streife am Sonntagnachmittag vier Personen, schickten sie davon und legten Anzeigen vor. Bereits am späten Mittag waren an der Hembergstraße drei Erwachsene aufgefallen, gegen die Anzeigen geschrieben und Platzverweise erteilt werden mussten. Auch Freitagnachmittag traf es drei Erwachsene am Seilersee.

In Lüdenscheid spielten Samstagabend etwa zehn Kinder im Alter von 5 bis 7 Jahren vor einer Garage am Hochstein. Eine Polizei-Streife schickte sie nach Hause. An der Brüninghauser Straße waren es Freitagabend acht Erwachsene, die sich in einem Waldstück zusammen gefunden hatten. Sie gingen mit Platzverweisen und Anzeigen im Gepäck nach Hause.

Am Breitenhagen in Altena hatten sich Freitagmittag fünf Erwachsene auf dem Parkplatz eines Supermarktes getroffen. Auch sie traf die in solchen Fällen übliche Folge: Platzverweise und Anzeigen. Polizei und Ordnungsämter werden weiterhin konsequent gegen festgestellte Verstöße vorgehen.

Bitte der Polizei: Bei Fragen zum Coronavirus nicht die 110 wählen!

Zahlreiche Menschen haben noch immer viele Fragen zum Thema "Corona". Was darf ich? Was darf ich nicht? Leider griffen gerade über Ostern viele zum Telefon, tippten die 110 ein und blockierten so den Notruf. Bedauerlicherweise schreckte der Hinweis, dass sie gerade eine Nummer für Notfälle gewählt haben, einige nicht davon ab, trotzdem weitere Fragen zu stellen.

Die Polizei bittet dringend, die Notruf-Nummer 110 für Notfälle frei zu halten, bei denen schnelles Handeln erforderlich ist. Bei allgemeinen Fragen zum Thema erreichen Sie die örtlich zuständigen Polizeiwachen unter diesen Nummern.

Alle aktuellen Informationen und Zahlen zum Coronavirus im MK findet sie in unserem Newsticker. Alles, was Sie über die Covid-19-Lage in NRW wissen müssen, gibt es hier*. 

*WA.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital- Redaktionsnetzwerks.

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