Chemieeinsatz der Feuerwehr in Plettenberg beendet

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[Update 18.15 Uhr] Plettenberg - Der Einsatz der Feuerwehr Plettenberg in einem Industriebetrieb  an der Königstraße ist beendet. Mehr als drei Stunden waren rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Plettenberg bei sommerlichen Temperaturen damit beschäftigt, mit Chemiekalienschutzanzügen den Austritt von 30-prozentiger Salzsäure aus einem Behälter zu stoppen.

Rund 150 Liter des Mediums waren durch einen technischen Defekt in einer Lagerhalle ausgetreten und hatten sich in der Halle ausgebreitet. 

Durch betriebsinterne Vorsorgemaßnahmen konnte die Salzsäure in einen Havarie Behälter eingeleitet werden. Aus diesem Grunde bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Umwelt. 

Zusätzlich verdünnten die Feuerwehrleute mit Wasser die Säure und schlugen auftretende Dämpfe nieder, die zu Anfang die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Auch hier konnte verhindert werden, dass Dämpfe ins Freie gelangten und somit konnte auch hier eine Gefahr für die Bevölkerung verhindert werden. 

Für die Dauer des Einsatzes hatte die Polizei die Zufahrtsstraße "unterm grünen Berg" voll gesperrt. Aktuell ist eine Entsorgungsfirma vor Ort, um die Halle zu reinigen und die aufgefangenen Flüssigkeiten zu entsorgen. 

Im Einsatz waren die hauptberuflichen Kräfte der Feuer- und Rettungswache einschließlich des Führungsdienstes, sowie der Löschzug 1 der freiwilligen Feuerwehr, bestehend aus den Löschgruppen Stadtmitte und Landemert. 

Über die genaue Unfallursache und Höhe des entstandenen Schadens kann die Feuerwehr keine Auskunft geben.

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