Rauchmelder schlagen rechtzeitig Alarm

Brand in Menden: Zwei Wohnungen unbewohnbar

Großes Glück hatten die Bewohner eines Mehrparteienhauses im Mendener Ortsteil Platte Heide.

Menden - Großes Glück hatten die Bewohner eines Mehrparteienhauses auf der Wagenfeldstraße in Menden. Rauchmelder hatten sie rechtzeitig gewarnt, so dass niemand verletzt wurde.

Am heutigen Vormittag kam es in der Küche einer Wohnung des Hauses im Ortsteil Platte Heide zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung. Die Bewohner konnten sich - alarmiert durch piepsende Rauchmelder - alle selbst aus dem Gebäude retten und den Notruf absetzen. 

Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhinderte eine weitere Ausbreitung des Brandes.

Als die Rettungskräfte der Feuer- und Rettungswache und des Löschzuges Menden-Mitte eintrafen, stieg dunkler Rauch aus mehreren Fenstern des Gebäudes. Zwei Angriffstrupps gingen sofort unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor, konnten mit ihren Löschmaßnahmen eine Ausbreitung auf das Treppenhaus und weitere Wohnungen verhindern und den Brand schnell löschen.

Da sich der Rauch aber bereits in weitere Wohnungen ausgebreitet hatte, wurden auch diese durchsucht und anschließend ausgiebig belüftet. Der Rettungsdienst kümmerte sich währenddessen um drei Bewohner, die sich zusammen mit einem Hund aus dem Haus gerettet hatten und nicht in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.

"Dieser Fall zeigt einmal mehr, wie wichtig die inzwischen zur Pflicht gewordenen Rauchmelder in Häusern und Wohnungen sind", betont Einsatzleiter Frank Wyczisk nach dem Einsatz noch einmal deutlich. "Der Alarm der kleinen Lebensretter hat wesentlich dazu beigetragen, dass der Brand so schnell entdeckt wurde und nicht noch mehr Schaden anrichten konnte."

Rund 25 Einsatzkräfte waren zwei Stunden im Einsatz, zwei Wohnungen des Hauses sind zunächst nicht mehr bewohnbar. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

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