Entschärfung in Hagen-Vorhalle am Nachmittag

Sperrung nach Bombenfund aufgehoben: Zwischenzeitlich kein Zugverkehr in Hagen

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Bombenfund in Hagen-Vorhalle: Während der Entschärfung, die nach Verzögerungen gegen 15.10 Uhr begonnen hat, muss auch der Bahnverkehr eingestellt werden. Betroffen sind der RE4, die RB52, die S5 und S8. Einen Feuerwehr-Einsatz gab es außerdem im Iserlohner Stadtbahnhof.

Hagen/Iserlohn - Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat laut einer aktuellen Mitteilung der Stadt Hagen bei der Überprüfung eines Verdachtspunkts im Bereich der Freiherr-vom-Stein-Straße in Vorhalle eine amerikanische 50-Kilo-Doppelzünder-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. 

"Aufgrund des geringen Gewichts der Bombe müssen nur Teilbereiche der Freiherr-vom-Stein-Straße und Johann-Gottlieb-Fichte-Straße evakuiert werden. 

Mitarbeiter der städtischen Ordnungsbehörde sind bereits vor Ort und informieren die Anwohner darüber, dass sie die Häuser verlassen müssen. 

Anwohner, die nicht bei Verwandten oder Freunden unterkommen können, können sich in der Sporthalle am Vossacker einfinden. 

Die Entschärfung der Bombe sollte voraussichtlich gegen 14.30 Uhr stattfinden. Sie verzögerte sich erst auf 15 Uhr, dann auf 15.10 Uhr. Die Sperrung des Bereichs ab Nöhstraße und die Einstellung des Bahnverkehrs wird erst kurz vor der Entschärfung stattfinden", so die Stadt Hagen. Die Sperrung soll eine Stunde in Anspruch nehmen.

Feuerwehr-Einsatz am Mittag in Iserlohn

Am Donnerstagmittag gab es einen längeren Feuerwehr-Einsatz im Stadtbahnhof Iserlohn. Dort hatte ein Triebfahrzeug Treibstoff verloren. Betroffen war die RB 53. Züge aus Dortmund endeten in Kalthof.

https://www.come-on.de/kreis-mk/bombenfund-hagen-kein-bahnverkehr-waehrend-entschaerfung-12808931.html

Sperrung zwischen Meinerzhagen und Gummersbach

Am Vormittag war außerdem die Bahnstrecke der RB 25 zwischen Meinerzhagen und Gummersbach gesperrt - wegen Personen im Gleis warteten die Züge in den Bahnhöfen. 

Um 12.44 Uhr twitterte die DB Regio AG NRW dann allerdings, dass diese von der Polizei aufgegriffen worden seien. Die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis war allerdings nicht im Einsatz.

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