Hoher Sachschaden

BMW-Gang? Autoknacker schlachten erneut Wagen bei Autohändler aus

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Kreisgebiet - Das Vorgehen liest sich verdächtig ähnlich: Unbekannte dringen auf das Gelände eines Autohauses ein, schlachten Wagen aus und verschwinden. Geschehen erst in Lüdenscheid, jetzt in Werdohl. Der Schaden ist in beiden Fällen enorm.

In der Nacht zu Montag verschafften sich die Autoknacker Zugang zum Gelände eines Autohauses an der Gildestraße in Werdohl. Dort schlachteten sie nach Angaben der Polizei neun BMW regelrecht aus.

Sie schlugen die hinteren Seitenscheiben der Fahrzeuge ein und bauten Lenkräder, Airbags, Navigationsgeräte und weitere Innenausstattungen sowie Scheinwerfer und diverse andere Teile ab. Es handelt sich um BMW der Einer-, Zweier- und Fünfer-Baureihen. Der Schaden liegt laut Polizei im hohen fünfstelligen Bereich.

Ähnlich hoch war der Schaden, den Unbekannte eine Woche zuvor in einem sehr ähnlichen Fall in Lüdenscheid angerichtet hatten. Auch dort hatten es die Täter auf hochwertige BMW-Teile abgesehen.

Am 27. November kam dann ein weiterer Fall hinzu. Ein Mercedes-Autohaus in Lüdenscheid war Ziel von Autoknackern. 

Insgesamt 15 BMW ausgeschlachtet

Die Polizei prüft, ob und inwieweit es einen Zusammenhang zwischen den Taten in Werdohl und Lüdenscheid gibt. Sie bittet um Hinweise unter den Telefonnummern 02392/9399-0 (Werdohl) bzw. 02351/9099-0 (Lüdenscheid).

Es gibt nicht nur "BMW-Spezialisten" - Autodiebe sind ständig und überall im Kreis unterwegs. In der Regel knacken sie normale Pkw, manchmal aber auch Luxuskarossen, indem sie Keyless-Go-Systeme ausnutzen. Hin und wieder wird es sogar spektakulär: In Lüdenscheid nahmen Diebe einen ganzen Sattelschlepper mit. Sogar vor Leichenwagen schrecken manche nicht zurück. - eB

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