Meldung verbreitet sich rasend schnell

Bewusstlos durch getränkte FFP2-Masken: Polizei MK reagiert auf Whatsapp-Hoax

FFP2-Maske
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Angeblich sollen in Betäubungsmitteln getränkte FFP2-Masken an der Haustür verteilt werden. Das ist ein Fake. (Symbolfoto)

Die Meldung verbreitet sich über die Kurznachrichtendienste wie Whatsapp wie ein Lauffeuer. Kriminelle sollen mit Betäubungsmitteln - zum Beispiel Chloroform - getränkte FFP2-Masken an der Haustür verteilen. Auch im Märkischen Kreis ist sie hundertfach aufgetaucht. Die Polizei reagiert.

Die Polizei im Märkischen Kreis greift die Meldung auf und warnt vor der weiteren Verbreitung dieser Whatsapp-Nachricht. Darin wird vor angeblich mit Betäubungsmittel getränkten Masken gewarnt. Diese würden an der Haustür verteilt und würden die Tester bewusstlos machen. Anschließend werde von den Tätern die Wohnung ausgeraubt. Die Polizei im MK stellt klar: Bei der Whatsapp-Nachricht handelt es sich um eine Falschmeldung, auch Hoax, genannt.

Whatsapp-Nachricht über mit Betäubungsmitteln getränkte FFP2-Masken ist ein Hoax

Die heimische Polizei gibt gleichzeitig Entwarnung. Es seien weder Türverkäufe von FFP2-Masken bekannt noch gibt es einen Fall, in dem eine solche mit einem Betäubungsmittel „getränkte“ Maske aufgetaucht wäre. Mit wenigen Klicks im Internet seien solche Falschmeldungen aufzuklären. Dennoch machten solche Meldungen in verschiedensten Formen immer wieder die Runde, teilte die Polizei im Märkischen Kreis mit.

Andere Betrügereien rund um Corona und die Impfung gibt es aber tatsächlich - auch im Märkischen Kreis. Zum Beispiel behaupten Anrufer, dass ein Verwandter mit Corona auf der Intensivstation liegt.

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