Falsche Polizisten am Apparat

Betrügerische Anrufe: Neue Welle im Märkischen Kreis

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Telefonbetrug

Kreisgebiet - Eine neue Welle an betrügerischen Anrufen hat in den vergangenen Tagen den Märkischen Kreis erreicht. Betroffen waren Lüdenscheid, das Lenne- und Volmetal sowie der Nordkreis. Die Masche war meist dieselbe.

In den vergangenen Tagen erhielten mehrere Senioren in Meinerzhagen und Kierspe Anrufe falscher Polizeibeamter. Die erlogene Geschichte ist fast immer dieselbe: Angeblich hätten Einbrüche stattgefunden. Meist erzählt der angebliche Kriminalbeamte, dass Verdächtige festgenommen worden seien. Und dabei sei auf einer Liste auch der Name der Angerufenen aufgetaucht. So war es auch in Menden.

Ähnliche Fälle wurden aus Plettenberg gemeldet. Der Polizei wurden drei Versuche an Allerheiligen mitgeteilt - alle in der Zeit zwischen 10 und 10.15 Uhr. Alle Angerufenen fielen jedoch nicht auf die Masche herein und gaben daher keine Daten von sich preis, sondern informierten die "richtige" Polizei über den Notruf.

Am Mittwoch hatten sich in Lüdenscheid Anrufer als Polizisten und Bank-Angestellte ausgegeben.

Das sagt die echte Polizei:

Die Polizei warnt vor solchen Betrugsversuchen: In der Regel wollen die Betrüger durch Telefonate Informationen bekommen. Unter dem Vorwand, Wertgegenstände sicher zu verwahren, bieten die Anrufer an, diese abzuholen. Die Polizei nimmt keine Wertgegenstände zur Verwahrung an. Stattdessen sollten die Angerufenen jedoch sofort die echte Polizei benachrichtigen unter der Rufnummer 110.

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