Höhenweg zwischen Lüdenscheid und Werdohl

Bauarbeiten: Wichtige Verbindungsstraße im MK für vier Wochen dicht

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Schilder kündigen die Sperrung schon an: Der Höhenweg ist ab 15. Juli für vier Wochen dicht.

Jetzt ist es offiziell: Der Höhenweg kann wie geplant am 15. Juli erneuert werden. Vier Wochen lang müssen Fahrer Umwege auf sich nehmen.

Werdohl/Altena/Lüdenscheid – Bis zuletzt war unsicher, ob der Landesbetrieb Straßen.NRW diesen Starttermin für die Arbeiten einhalten kann, denn die Deutsche Bahn (DB) führt zwischen Letmathe und Werdohl Arbeiten am Schienennetz durch. Die Ruhr-Sieg-Streckeist in diesem Bereich nicht nutzbar. 

Der eingerichtete Schienenersatzverkehr läuft wegen der Vollsperrung der Bundesstraße 236 in Altena über den Höhenweg. 

Auf der B 236, dem direkten Weg nach Altena, führt der Fernleitungsnetzbetreiber OpenGrid derzeit Arbeiten an einer Gasleitung durch. Dies dauert voraussichtlich noch bis Mitte September. 

Bahn fährt, Straße dicht

Die Deutsche Bahn teilte jetzt auf Anfrage mit: „Nach aktuellem Sachstand wird die durchgehende Sperrung im Streckenabschnitt Letmathe-Werdohl planmäßig am 15. Juli beendet.“ Wenn es nun also zu keinen unerwarteten Zwischenfällen kommt, dann hat Straßen.NRW am selben Tag grünes Licht für die Einrichtung der Vollsperrung. 

Erneuert wird der Fahrbahnbelag auf einer Strecke von rund 1,1 Kilometern ab dem Kreisverkehr am Gewerbegebiet Rosmart in Richtung Werdohl. Dieser größte Bauabschnitt der Höhenwegsanierung soll vier Wochen dauern. 

Gewerbepark Rosmart erreichbar

„Die Anbindung des Gewerbegebiets Rosmart bleibt aus Fahrtrichtung Lüdenscheid über die Brunscheider Straße und durch den Kreisverkehr möglich“, teilt Andreas Berg, Sprecher von Straßen.NRW mit. 

„Eine Umleitung wird als Strecke U 14 ausgeschildert und führt von Lüdenscheid über die B 229 und B 236 nach Werdohl“, beschreibt Berg die neue Route für Verkehrsteilnehmer. 

Von der Distanz bedeutet die Umfahrung nur ein Plus von rund vier Kilometern. Doch diese die Route dauert mindestens zehn Minuten länger. In Anbetracht der beiden Gasbaustellen des Verteilnetzbetreibers Westnetz, die auf der Strecke durch das Versetal liegen, könnte es jedoch zu deutlich mehr Verzögerungen kommen. Die B 229 ist nämlich in Bärenstein und am Blechhammer nur einspurig befahrbar.

Drei weitere Bauphasen folgen

Wenn die Arbeiten am Höhenweg unter Vollsperrung Mitte August abgeschlossen sind – so zumindest der Zeitplan von Straßen.NRW –, folgen drei weitere Bauphasen, in denen es halbseitige Sperrungen geben wird. 

Dann werden nämlich die einzelnen Äste – also die Ein- und Ausfahrten des Kreisverkehrs nach Lüdenscheid, Altena und Werdohl – mit einer neuen Asphaltdecke versehen. Auch die Fahrbahn im Kreisel selbst wird erneuert. Der Verkehr wird in dieser Zeit mit Ampelanlagen geregelt. 

Freie Fahrt ab Mitte Oktober

Die Dauer der Gesamtmaßnahme – also Bauphase eins mit Vollsperrung plus die darauf folgenden Bauphasen zwei bis vier unter halbseitiger Sperrung – soll laut Straßen.NRW drei Monate betragen. Sollte das Zeitfenster eingehalten werden, hätten Verkehrsteilnehmer ab Mitte Oktober wieder freie Fahrt.

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