„Autofreies Volmetal“: Überaus positives Fazit

Neben Radfahrern und Fußgängern waren auch viele Skater auf der B 54 unterwegs.

HALVER ▪ Große Zufriedenheit herrschte nicht nur bei den Veranstaltern der Aktion „Autofreies Volmetal“, sondern auch bei den Verantwortlichen des Halveraner Ordnungsamtes. „Alles verlief wunderbar, besser als angenommen“, machte Johann Klaßmann deutlich.

Zusammen mit Lutz Eicker war er natürlich im Oberbrügger Bereich der Bundesstraße 54 unterwegs, um zu kontrollieren. Es habe nicht, wie bei Meinerzhagen und auch in Kierspe, Unfälle gegeben. Die Helfer vom DRK und anderen Institutionen seien „arbeitlos“ geblieben – was natürlich sehr positiv sei.

Darüber hinaus habe es auch keinen „Stress mit Autofahrern“ gegeben. Der eine oder andere dürfte sicherlich vor einer Absperrung gelandet sein. Schließlich waren alle großen und kleinen Straßen, die in die B 54 münden, gesperrt und mit Helfern vom THW besetzt worden. Die wiederum wiesen die Autofahrer freundlich darauf hin, dass es nicht weiter geht.

Schade sei nur gewesen, so der Verwaltungsmitarbeiter weiter, dass es kurz nach 12 Uhr anfing zu regnen. Da seien die meisten Menschen auf der Volmestraße unterwegs gewesen. Es sei zwar nicht schlagartig leerer geworden, gleichwohl hätte sich die Zahl der Besucher des „Autofreien Volmetals“ immer weiter reduziert. Einige Hartnäckige hätten aber dem Regen getrotzt und wären bis etwa 16 Uhr geblieben. Von Veranstalterseite entschloss man sich daher, die B 54 eine halbe Stunde früher für den Fahrzeugverkehr wieder freizugeben.

Einen Riesenspaß hatten auch die Sängerinnen und Sänger des Gospelchors „The Albert Singers“ und des MGV Oberbrügge-Ehringhausen, die den Freiluftgottesdienst auf Haus Rhade mitgestalteten. Die Stimmung im vollbesetzten Hof sei sehr schön gewesen.

Danach seien die Sängerinnen und Sänger mit ihrem „Wanderpavillon“ – der natürlich ein wenig Schutz vor dem Regen bot – über die Strecke gezogen. Das sei für viele ein Hingucker gewesen. Zwischendurch sind sie dann einfach einmal stehen geblieben und haben gesungen. „Wir waren zwar alle nass, aber glücklich. Eine tolle Veranstaltung. Wir freuen uns schon aufs nächste Mal“, lautete das Fazit der Vorsitzenden Andrea Reich. ▪ Det Ruthmann

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