MK-Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Struktur und Verkehr

"Autofreies Volmetal": Fünfte Auflage für 2019 weiter in der Schwebe

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Ob es 2019 eine fünfte Auflage des "Autofreien Volmetals" geben wird, ist noch immer ungewiss.

Märkischer Kreis - Eine Neuauflage des "Autofreien Volmetals" ist derzeit mit vielen Fragezeichen versehen. Die künftig noch vorhandenen Bahnübergänge könnten nur von Bahnmitarbeitern gesichert werden, erklärte Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper. "Sie müssen notfalls in den Zugbetrieb eingreifen." Zu gegebener Zeit werde es einen Kostenvoranschlag für die Politik geben.

Eine Entscheidung, ob es 2019 zur fünften Auflage des "Autofreien Volmetals" kommt, ist noch offen. Das teilte Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper auf Anfrage in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Struktur und Verkehr am Mittwochabend mit.

Die Veranstaltung auf der B54 zwischen Meinerzhagen und Schalksmühle für den motorisierten Verkehr, die immer zehntausende von Teilnehmern lockt, wäre für 2019 geplant.

Autofreies Volmetal 2017 - Teil 1

Autofreies Volmetal 2017 - Teil 2

Grund für die Fragezeichen hinter der neuerlichen Durchführung ist die Wiederaufnahme des Bahnverkehrs auf der Volmetalbahn. "Wir müssten 21 Bahnübergänge sichern. Auch wenn davon sieben oder acht zurückgebaut werden sollen, bleibt noch eine große Zahl übrig", so Kreisdirektorin Dienstel-Kümper. 

Autofreies Volmetal 2017 - Teil 3

Die Sicherung der Gleise für die Radler, etwa durch Holzlatten, die in die Gleiskörper gelegt werden, entfalle natürlich bei einem Zugverkehr. Dienstel-Kümper: "Wir können bei einem steckengebliebenen Fahrrad und herannahendem Zug vielleicht noch den Radler von den Gleisen ziehen, sicher aber nicht sein Fahrrad." 

Autofreies Volmetal 2017 - Teil 4

Die Sicherung der Bahnübergänge könne man zudem nicht ehrenamtlichen Helfern überlassen. "Dazu bedarf es schon Personal von der Bahn, mindestens zwei Mitarbeiter pro Übergang. Diese Leute sind auch autorisiert und entsprechend ausgestattet, um notfalls herannahende Züge aufzuhalten", erklärt die Kreisdirektorin im Ausschuss. 

Machbar sei das alles, man sei auch mit der Bahn im Gespräch. Aber das koste nun einmal auch Geld. "Wir kommen zu gegebener Zeit auf Sie zu", kündigte Barbara Dienstel-Kümper den Kreispolitikern eine eventuelle Mittelanforderung für den Haushalt an. - be/pmk

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