Irre Geschichte

Ausgesperrt: Mann ruft die Polizei - jetzt hat er eine Anzeige am Hals

Jemand klebt einen Aufkleber mit der Aufschrift „Vorsicht! Wachsamer Nachbar“ an eine Haustür.
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Jemand klebt einen Aufkleber mit der Aufschrift „Vorsicht! Wachsamer Nachbar“ an eine Haustür.

Eine irre Geschichte hat ein Mann der Polizei aufgetischt. Dann tat er etwas Verdächtiges - und hat jetzt eine Anzeige am Hals.

Iserlohn - Weil er sich angeblich ausgesperrt hatte, hat ein Mann in Iserlohn in der Nacht zum Samstag die Polizei um Hilfe gebeten. Den Beamten erzählte der Iserlohner eine irre Geschichte: Er wolle mit einem Verwandten in eine Wohnung in einem Mehrfamlienhaus ziehen, gab er an. Nach dem Renovieren bekam er Hunger. Dumm nur, dass er noch keinen Schlüssel zu der neuen Wohnung besitze.

Deshalb habe er die Wohnungstür offen gelassen, die Haustür blockiert und sei zum Fastfood-Restaurant spaziert. Doch dann hatten ihm offenbar aufmerksame Nachbarn einen Strich durch die Rechnung gemacht und den Keil weggezogen. Auch ins Haus habe den (noch) Fremden niemand mehr lassen wollen, heißt es im Bericht der Polizei.

Ausgesperrt und Polizei gerufen: Verdächtiges Verhalten

Den Polizisten versprach der Mann, in der Wohnung einen Beweis für seine Geschichte liefern zu können. Man verschaffte sich also gemeinsam Zugang zum Haus. Dann allerdings wurde es verdächtig: Der angebliche Bewohner verschwand in der Wohnung, die Beamten konnten beobachten, wie er etwas unter das Sofa warf. Sie rochen den Braten, entdeckten ein Tütchen mit Betäubungsmitteln unter dem Sitzmöbel.

Den Beweis, in der Wohnung zu wohnen konnte der Iserlohner außerdem nicht liefern. Deshalb „begleiteten ihn die Polizeibeamten wieder raus und servierten zu den inzwischen kalten Burgern eine Strafanzeige wegen der Drogen“, schließt der Bericht.

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