Nachtschicht, Spätschicht, Frühschicht

Ausgangssperre im MK: Braucht man einen Passierschein vom Arbeitgeber?

Eine Polizistin und ein Polizist laufen während einer Kontroll-Streife zur nächtlichen Corona-Ausgangssperre in Dresden einen von Laternen erleuchteten Parkweg entlang.
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Ausgangssperren in Deutschland (Symbolbild).

Die Allgemeinverfügung sieht allerlei Ausnahmen von der Ausgangssperre vor, die von 21 bis 5 Uhr im Märkischen Kreis gilt. Unter anderem sind alle Personen, die sich auf dem Arbeitsweg befinden oder nachts ihrem Beruf nachgehen, von der Ausgangssperre befreit. Doch wie kann man das nachweisen?

Der Märkische Kreis macht keine Vorgaben an die Arbeitgeber, wie aus einer Antwort auf eine Anfrage unserer Zeitung hervorgeht. „Grundsätzlich muss keine Bescheinigung vorgelegt werden“, heißt es da.

Der Kreis macht aber auch deutlich, wie die Kontrolle der nächtlichen Ausgangssperre ablaufen würde, wenn Personen nach 21 Uhr im öffentlichen Raum angetroffen werden. „Im Rahmen einer Kontrolle würde der Personalausweis kontrolliert. Die Angabe, wo eine Person arbeitet und welcher Grund der Ausnahme vorangeht, würde dann wenn erforderlich nachgeprüft“, heißt es vom Kreis. Es stehe Arbeitgebern allerdings frei eine Bescheinigung zu erstellen– zur Vermeidung von Nachfragen durch die Kontrolleure.

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