Elektrohandwerk ist überall

Ein Ausbildungsberuf mit Spannung

Faszination Handwerk: Elektroniker – Ein Ausbildungsberuf mit Spannung
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Faszination Handwerk: Elektroniker – Ein Ausbildungsberuf mit Spannung

Du suchst eine Aufgabe, die unter anderem „Spannung“ und viele Möglichkeiten verspricht? Dann ist Elektroniker wahrscheinlich das Richtige für dich.

In diesem Beruf bist du in einem sehr vielfältigen Arbeitsfeld tätig und deckst eine große Bandbreite ab. Das Elektrohandwerk bietet dir dabei ein zukunftsorientiertes Berufsfeld mit vielen Karrieremöglichkeiten.

Die Arbeit der Elektrohandwerker/-innen begleitet den Menschen auf Schritt und Tritt: Wenn er morgens den Lichtschalter betätigt, sich den ersten Kaffee aufbrüht oder die Heizung aufdreht. Wenn er das Haus verlässt und die Alarmanlage anschaltet, sobald er ins Auto steigt, im Büro den Computer anschaltet, telefoniert oder ein Dokument ausdruckt. Denn in allem, was technisch, elektronisch und automatisch funktioniert, steckt auch ein Stück Elektrohandwerk.

Dank der einzelnen Fachrichtungen kannst du das machen, was dich interessiert und so deinen ganz individuellen Schwerpunkt setzen. Mögliche Fachrichtungen

• Elektroniker/-in Energie- und Gebäudetechnik • Elektroniker/-in Informations- und Telekommunikationstechnik • Elektroniker/-in für Maschinen und Antriebstechnik • Elektroniker/-in Automatisierungstechnik • Informationselektroniker/-in Geräte- und Systemtechnik • Informationselektroniker/-in Bürosystemtechnik • Systemelektroniker/in

Das solltest du mitbringen

• Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Prüfen der Sicherheits- und Schutzfunktionen elektrischer Anlagen)

• Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Verdrahten eingebauter Bauteile und -gruppen oder beim Kürzen von Kabeln) • Umsicht (z.B. bei Arbeiten an stromführenden Bauteilen und Spannungsanschlüssen) • Technisches Verständnis (z.B. beim Instandsetzen von elektrischen Anlagen und Sicherheitseinrichtungen)

In diesen Fächern solltest du stark sein

• Mathematik (z.B. für das Berechnen des Materialbedarfs) • Physik (z.B. beim Verlegen von Energie-, Kommunikations- und Hochfrequenzleitungen und -kabeln) • Werken/Technik (z.B. bei der Installation verschiedener Beleuchtungssysteme; technisches Zeichnen) • Informatik (z.B. für den Zugang zu Programmierung und rechnergestützten Arbeitsprozessen)

Es ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

Das erwartet dich

• Aufbauen und Prüfen von Steuerungen • Montieren und Installieren • Installieren von Systemkomponenten und Netzwerken • Messen und Analysieren • Prüfen der Schutzmaßnahmen • Analysieren von Fehlern und Instandhalten von Geräten und Systemen • Beraten und Betreuen von Kunden, Verkauf • Durchführen von Serviceleistungen • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit

Das bekommst du

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich): 1. Ausbildungsjahr: € 650 bis € 810 2. Ausbildungsjahr: € 710 bis € 860 3. Ausbildungsjahr: € 760 bis € 960 4. Ausbildungsjahr: € 820 bis € 1.060

So läuft die Ausbildung ab

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Gesellen-/ Abschlussprüfung: Während der Berufsausbildung ist Teil 1 der Gesellenprüfung (Zwischenprüfung) durchzuführen. Er soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden. Die Ausbildung schließt mit Teil 2 der Gesellen-/Abschlussprüfung ab.

Quellen: handwerk.de berufenet.arbeitsagentur.de e-zubis.de

Mit einer groß angelegten Kampagne geht das E-Handwerk auf Nachwuchswerbung

Das E-Handwerk braucht Nachwuchs

Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im E-Handwerk ist mittlerweile vier Jahre in Folge gestiegen. Nach Zuwächsen von 4,7, dann 3,2 und schließlich 5,9 Prozent ist aktuell ein weiteres Plus von fast drei Prozent zu verzeichnen, weiß die Arbeitsagentur. Und: Eine Ausbildungsinitiative des Elektrohandwerks in NRW. E-zubis heißt die Kampagne, mit der die Branche ihren Nachwuchs über alle modernen Kanäle erreicht. Social Marketing, Messen, Internet, Lehrer-Online-Informationen, Broschüren, Anzeigen, Flyer und Give-Aways bilden die wirksame, integrierte Nachwuchskampagne der E-Handwerke. Vom Start der Kampagne 2015 stieg allein die Zahl der Facebook-Fans von 6000 auf mehr als 76 300 (Stand: Dezember 2019).

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