Dank der Frühjahrsbelebung und guter Auftragslage

Arbeitslosenbestand im Kreis sinkt wieder unter die Marke von 14.000 Personen

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Märkischer Kreis - Die Frühjahrsbelebung und die weiterhin gute Auftragslage bei den heimischen Unternehmen wirken sich spürbar auf die Arbeitslosigkeit aus. Erstmals seit Dezember 2017 sank die Arbeitslosigkeit laut Pressemitteilung von Donnerstagmorgen wieder unter die Marke von 14.000 im Märkischen Kreis.

Mit 13.997 Männern und Frauen suchten 1221 Personen oder 8 Prozent weniger einen neuen Arbeitsplatz als vor einem Jahr.

Sandra Pawlas, Chefin der Agentur für Arbeit Iserlohn, wird so zitiert: "Die typische Frühjahrsbelebung setzt vermehrt ein. Die enorm hohe Anzahl gemeldeter sozialversicherungspflichtiger Stellen führt dazu, dass arbeitslose Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weiterhin sehr gute Chancen haben, eine neue Beschäftigung zu finden."

Die Arbeitslosenquote reduzierte sich im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozentpunkte und betrug im März 6,2 Prozent, die Arbeitskräftenachfrage lag bei 1270 gemeldeten sozialversicherungspflichtigen Stellen. Der Bestand an freien Stellen beläuft sich damit auf aktuell 5197 sozialversicherungspflichtig gemeldete Stellen.

"Die hohe Anzahl an Stellenmeldungen ist nichts Neues mehr, auch wenn stetig neue Rekordsummen gemeldet werden und der Stellenbestand steigt. Besonderes Augenmerk legen wir darauf, dass Arbeitgeber häufig nicht mehr die passenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für ihre freien Stellen finden und Stellen somit lange Zeiten gemeldet bleiben. Es gilt vermehrt, Arbeitgeber noch intensiver zu beraten und über Einstellhilfen für annähernd passende Arbeitskräfte zu informieren. Das können sehr unterschiedliche Angebote wie beispielsweise Qualifizierungen oder Eingliederungszuschüsse sein", so Sandra Pawlas.

Im Vergleich zum Februar 2018 sind derzeit im Märkischen Kreis 342 Erwerbslose weniger gemeldet; dahinter stecken 3197 Zugänge in Arbeitslosigkeit und 3537 Abgänge aus der Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenquote reduziert sich im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent.

Blick auf die NRW-Bilanz

Knapp 672.000 Menschen suchten in NRW im März eine Stelle und damit mehr als 16.000 weniger als im Vormonat, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte.

Der Rückgang fiel damit deutlich stärker aus als üblich. Die Arbeitslosenquote in NRW sank damit innerhalb von zwölf Monaten von 7,6 auf 7,1 Prozent. Damit lag sie allerdings weiter deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 5,5 Prozent.

Die Zahl der offenen Stellen lag im März mit knapp 164.000 um 14,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. Nach wie vor sind die regionalen Unterschiede allerdings beträchtlich. So lag die Arbeitslosenquote im Münsterland bei gerade einmal 4,2 Prozent, im Ruhrgebiet dagegen mit 9,8 Prozent mehr als doppelt so hoch. - eB/dpa

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