AquaMagis: Kritik an „Plettenberg-Bonus“

PLETTENBERG – Wer an Feiertagen, am Wochenende oder in den Ferien das AquaMagis besucht, bekommt kaum ein Bein an den Boden, so gut besucht ist das Plettenberger Freizeitbad. Bislang lässt die Badleitung rund 1150 Gäste gleichzeitig ins Bad – in wenigen Monaten sollen es noch einmal 200 mehr sein.

„Mit der Fertigstellung des Cabriobades können wir unsere Kapazität auf rund 1350 Badbesucher erweitern“, glaubt AquaMagis-Geschäftsführer Dr. Uwe Allmann. Möglich werde dies durch die ab April ganzjährig nutzbare Wasserfläche im überdachten Freibad und vor allem durch die zusätzlichen Liege- und Verweilflächen rund um das Becken, das durch einen breiten Durchlass mit dem eigentlichen Baukörper verbunden ist.

„Wenn wir heute an Spitzentagen rund 1800 Badegäste am gesamten Tag zählen, werden es dann wohl erstmals mehr als 2000 Besucher sein“, glaubt Allmann, der an bis zu 100 Tagen im Jahr mit einem erhöhten Andrang rechnet.

Allein in den Tagen seit der Wiedereröffnung am 2. Weihnachtstag wurden weit mehr als 10 000 Gäste gezählt. „Durch den starken Schlussspurt kamen wir am Ende des Jahres noch auf 350 000 Besucher“, so Allmann. Den bisherigen Besucherrekord erreichte man im zweiten Betriebsjahr mit 370 000 Badegästen – mit 323 000 Gästen wurde im Jahr vor der Eröffnung der Looping-Rutsche der niedrigste Wert erzielt.

„Mit diesen Besucherzahlen können wir sehr, sehr zufrieden sein“, betonte der Bäderchef, der sich im laufenden Jahr wieder dem Rekord von 2004 annähern will. Um die zusätzlichen Besuchermassen bewältigen zu können, plant man zusätzliche Spinde im Untergeschoss aufzustellen. Zudem sollen auch der Spind-, Umkleide- und Toilettentrakt im Außenbereich bei „Volllastbetrieb“ in Zukunft mit eingebunden werden. „Möglicherweise bauen wir noch einen überdachten Übergang vom Cabriobad dorthin“, betonte Allmann. Auch die Ausweisung zusätzlicher Parkflächen auf dem Gelände rund um die Tennishalle sei denkbar.

Auch Mitte der Woche herrschte auf dem Parkplatz wieder Hochbetrieb – mehr als 1000 Besucher wurden im Tagesverlauf gezählt. Der Großteil kam dabei von außerhalb. So wurden Besucher aus Köln, Essen, Bochum, Olpe, Attendorn, Lennestadt, Altena, Neuenrade, Lüdenscheid und Werdohl gesehen. An der Kasse wurde bei diesen auswärtigen Gästen ein Top-Zuschlag von einem Euro erhoben. Befreit davon sind lediglich die Plettenberger. Bei Stammgästen aus den Nachbarstädten stößt diese Regelung auf Kritik. Besucher aus dem Umland und dem Ruhrgebiet zahlen den Aufschlag dagegen klaglos – dort ist man offenbar höhere Preise gewohnt. Ungeachtet der Kritik will Allmann an der von der Gesellschafterversammlung beschlossenen Regelung festhalten. - ged

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