Mittwochabend gegen 19 Uhr in Geschäft am Theodor-Heuss-Ring

Pfefferspray-Angriff auf Mann aus Menden (35) in der Iserlohner City

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[Update 8.22 Uhr] Iserlohn - Der Angreifer kam aus dem Nichts, sagte kein Wort. Die Hintergründe sind noch völlig unklar - und der Täter konnte unerkannt entkommen: In Iserlohn wurde dem Mitarbeiter eines Wettbüros in der Innenstadt am Mittwochabend eine unbekannte Substanz ins Gesicht gesprüht. Das Opfer musste im Krankenhaus behandelt werden.

War es ein gezielter Angriff auf den 35-jährigen Mann, der aus Menden kommt? Oder wurde der Angestellte eines Geschäftes am Theodor-Heuss-Ring in der Iserlohner City zufällig Opfer der mutmaßlichen Pfefferspray-Attacke?

"Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an", hieß es am Donnerstagmorgen von der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis, die - im Gegensatz zu anderen Fällen - auch nicht explizit um Zeugenhinweise bat. 

Auf Nachfrage unserer Redaktion hieß es allerdings, dass die Polizei sehr wohl auf Hinweise von Zeugen auf den Unbekannten hofft. Denn die Täterbeschreibung, die der aus dem Nichts angegangene Mendener abgeben konnte (ca. 1,75 Meter groß und schlank), war dürftig. Hinweise erbittet die Polizei unter der Rufnummer 02371-91990.

Der Vorfall ereignete sich am Mittwochabend gegen 19 Uhr. "Zur Tatzeit betrat ein unbekannter Täter die Filiale und sprühte dem Mann unvermittelt eine unbekannte Flüssigkeit (möglicherweise Pfefferspray) ins Gesicht. Anschließend flüchtete er in unbekannte Richtung", so die Polizei.

Eine Sprecherin ergänzte im Gespräch, dass der Täter nach Angaben des Opfers kein einziges Wort gesagt habe. Auf die Tageseinnahmen des Wettbüros hatte es der Aggressor aber offensichtlich auch nicht abgesehen, schließlich flüchtete er sofort.

Der Geschädigte hat laut Polizei leichte Verletzungen erlitten und musste in einem Iserlohner Krankenhaus behandelt werden müssen.

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