Das kommt jetzt auf den Raser zu

Altenaer Straße: "Spitzenreiter" mit 100 statt der erlaubten 50 km/h geblitzt

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Lüdenscheid/Altena - Da hat aber jemand auf der gut ausgebauten Altenaer Straße in Lüdenscheid-Dünnebrett kräftig aufs Gaspedal getreten - viel zu kräftig... Der Raser oder die Raserin wurde am frühen Mittwochmorgen - mutmaßlich auf dem Weg zur Arbeit - im Rahmedetal in Fahrtrichtung Altena mit satten 100 statt der erlaubten 50 km/h von der Polizei geblitzt. Wir haben nachgefragt, was jetzt auf den Temposünder zukommt.

Der Mittwoch fing für einen noch Unbekannten denkbar schlecht an: Im Zeitfenster zwischen 5.15 und 7 Uhr lag die Polizei zwischen Lüdenscheid und Altena einmal mehr auf der Lauer, um Raser zu überführen, die sich immer wieder mal von der gut ausgebauten Strecke dazu verleiten lassen, deutlich zu schnell zu fahren.

Wie die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis mitteilte, wurden in den besagten 105 Minuten 408 Fahrzeuge gemessen - insgesamt 37 waren zu schnell unterwegs. 

Während sich das Tempovergehen von 35 Fahrzeugführern noch im "üblichen" Verwarngeldbereich bewegte, werden zwei Autofahrern in den nächsten Wochen unerfreuliche Ordnungswidrigkeitsanzeigen ins Haus flattern.

Alle mobilen Radarmessstellen im Märkischen Kreis

Der traurige "Spitzenreiter" geriet innerhalb geschlossener Ortschaft mit 100 statt der erlaubten 50 km/h in die Radarfalle, war also exakt doppelt so schnell unterwegs wie er gedurft hätte. Und was kommt jetzt auf ihn oder sie zu?

Die Antwort lieferte Dietmar Boronowski, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis, auf Nachfrage: "Zwei Monate Führerscheinentzug, zwei Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg und bis zu 600 Euro Geldstrafe." Das variiere je nach Voreinträgen in Flensburg.

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