Berauschte Fahrer im MK

Verschiedene Substanzen: Viele Drogensünder auf Straßen im MK unterwegs

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Mehrere Fälle stellte die Polizei im MK am Montag fest.

Viel Nebel in den Köpfen einiger Autofahrer im ganzen MK:  Sechs Mal in fünf Städten musste die Polizei Autofahrer aus dem Verkehr ziehen - dabei spielten unter anderem ein Streit zwischen Ex-Eheleuten und verschiedene Drogen eine Rolle.

Märkischer Kreis - Nach einem Wochenende liegen manchmal besonders viele Führerscheine auf den Wachen, wenn die berauschten Fahrer doch noch selbst nach Hause fahren wollen. Doch auch am Montag zog die Polizei erstaunlich viele Fahruntaugliche aus dem Verkehr. 

Iserlohn, Montag, 0.35 Uhr: Eine Streifenwagen-Besatzung hat auf der Westfalenstraße einen 28-jährigen Hemeraner angehalten, der auffallend zitterte. "Nicht nur der Mann schwankt, sondern auch seine Aussagen", so die Polizei. Er behauptete zuerst, "noch nie" in seinem Leben Betäubungsmittel genommen zu haben. Dann war plötzlich doch von einem Joint die Rede. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt und der Mann musste eine Blutprobe abgeben.

Familienstreit in Iserlohn

Ebenfalls in Iserlohn: Nach einem lautstarken Streit mit seiner Ex-Ehefrau verwies die Polizei abends einen 35-jährigen Hagener aus der Wohnung in Iserlohn. Statt sich, wie versprochen, von seinem Bruder abholen zu lassen, setzte sich der angetrunkene Mann ans Steuer. Allerdings kreuzten sich die Wege der Polizei und des Mannes ein weiteres Mal: Ein paar Minuten nach dem Streit kam er der Streife in einem Firmenauto entgegen.

Die Polizeibeamten hielten ihn an. Dass er nur ein Bier getrunken hat, scheint den Beamten unglaubwürdig - angesichts der fast leeren Wodka-Flasche in seiner Tasche. Es folgte die übliche Blutprobe. Der Wagen blieb am Straßenrand stehen, der Führerschein blieb bei der Polizeiwache.

Verkehrssünder in Schalksmühle

Gleicher Tag, anderer Tatort: In Schalksmühle stoppte die Polizei gegen 18.05 Uhr einen Pkw auf der Linscheider Straße. Einen Führerschein kann der 23-jährige Schalksmühler nicht zeigen - weil er keinen hat. Außerdem blickte der Mann die Beamten mit "auffällig kleinen, lichtstarren Pupillen" an, so die Polizei. Das Ergebnis des Drogenvortests: positiv auf THC. Nachdem die Identität festgestellt und eine Blutprobe in der Halveraner Wache abgenommen wurde, konnte der Schalksmühler nach Hause.

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Verwirrung über Identität in Lüdenscheid

Auch in Lüdenscheid wurde ein Autofahrer im Rahmen einer Verkehrskontrolle von einer Streife gestoppt. Der Fahrer stand zwar nicht unter Alkoholeinfluss, schien aber verwirrt über seine Identität. Erst der zweite Name, den er nannte, schien korrekt zu sein. Problem allerdings: Dieser 23-jährige Lüdenscheider hat keinen Führerschein. Gegen die 52-jährige Pkw-Halterin schreibt die Polizei ebenfalls eine Anzeige, weil sie das Fahren ohne Fahrerlaubnis ermöglicht hatte.

Alkohol hinterm Steuer in Neuenrade

Neuenrade, Montag, 21.10 Uhr: Bei einer Verkehrskontrolle stoppt eine Funkstreife an der Roten Mütze eine 51-jährige Werdohlerin. Aus dem Auto schlägt den Polizeibeamten bereits Alkoholgeruch entgegen. Sie nehmen die Frau mit zur Wache. Die Fahrerin hat nicht mehr genug Kraft für den Vortest. Die Polizei lässt eine Blutprobe nehmen und untersagt die Weiterfahrt.

Balver in Menden mit mehr als Alkohol im Blut

Am frühen Dienstagmorgen in Menden wurde um 1.35 Uhr ein Balver im Industriepark Edelburg gestoppt. Der 31-Jährige stand unter Einfluss von Alkohol und illegalen Drogen. Einen Führerschein konnte die Polizei nicht sicherstellen, da der Fahrer gar keinen besitze, wie die Polizei mitteilt. Neben ihm auf dem Beifahrersitz saß der ebenfalls angetrunkene Halter des Autos, ein 52-jähriger Balver. Auch er bekommt eine Anzeige, weil er die Fahrt zugelassen hat. Beide müssen zur Blutentnahme und Urinprobe.

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