Im Märkischen Kreis gibt es wieder mehr Arbeitslose

MÄRKISCHER KREIS - Bei 15 026 Personen lag der Jahresdurchschnitt des Arbeitslosenbestandes im Zuständigkeitsbereich der Agentur für Arbeit Iserlohn und des Jobcenters Märkischer Kreis. Das teilte die Agentur für Arbeit jetzt mit.

Im Jahresdurchschnitt 2015 waren 14 978 Personen arbeitslos – was einem Anstieg von 0,3 Prozent entspricht. Laut Agenturchefin Sandra Pawlas liege das „vielfach an den geflüchteten Menschen, die wir als Arbeitsagentur und Jobcenter aufgenommen haben“. Die Arbeitslosenquote, errechnet auf der Basis aller Erwerbspersonen, lag im Jahresdurchschnitt 2016 bei 6,6 Prozent und bleibt damit zum Vorjahr unverändert.

Die Agentur für Arbeit betreute im vergangenen Jahr durchschnittlich 4469 arbeitslose Personen, 177 mehr als im vorvergangenen Jahr. Die Agenturchefin sagt: „Der Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung von fast 2400 Beschäftigten ist der beste Beweis dafür und zeigt, welche guten Chancen aktuell für Arbeitssuchende bestehen.“

Das Jobcenter im Märkischen Kreis meldete 16 912 Bedarfgemeinschaften, 2,4 Prozent mehr als im Jahr 2015. Außerdem betreute es 22749 erwerbsfähige Leistungsberechtigte, 3,8 Prozent mehr als 2015.

Agenturchefin Pawlas wagt eine Prognose für das laufende Jahr, dessen Tenor laute „Wir lassen niemanden hängen und der Arbeitsmarkt braucht alle“. Die Qualifizierung von Arbeitssuchenden werde eine immer höhere Bedeutung einnehmen. Im vergangenen Jahr hätten sich 3000 geflüchtete Menschen an die Agentur für Arbeit Iserlohn und an das Jobcenter Märkischer Kreis gewendet; Pawlas geht für dieses Jahr von weiteren Geflüchteten aus. Spracherwerb und die Anerkennung von Berufsqualifikationen seien wichtig.

Rubriklistenbild: © Symbolfoto: dpa

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