Abschluss des Konzertsommers im Sauerlandpark Hemer

9500 Fans feiern mit Max Giesinger und Sarah Connor

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Neben Sarah Connor begeisterte am Samstag auch Max Giesinger im ausverkauften Sauerlandpark Hemer.

Hemer - Strahlend blauer Himmel und angenehme Temperaturen – mit Open-Air-Bedingungen wie aus dem Bilderbuch ging am Wochenende der Konzertsommer im Sauerlandpark Hemer zu Ende und erreichte damit zugleich seinen Höhepunkt. „Ausverkauft“ hatte der Park schon im Vorfeld vermeldet: 9500 Fans wollten am Samstag Max Giesinger und Sarah Connor live erleben – das größte Konzert bislang in Hemer.

Eröffnet wurde das Wochenende bereits am Freitag mit einer Legende der Rockmusik: Nach seinen unvergessenen Auftritten bei der Landesgartenschau 2010 und im fünften Jahr des Sauerlandparks kehrte Roger Hodgson zurück nach Hemer und begeisterte mit seiner unverwechselbaren Stimme, die ihn einst mit der Band „Supertramp“ zu Weltruhm geführt hatte, mehr als 3000 zum Teil weit gereiste Fans. 

Weiter ging es dann am Samstag, als die Fans sowohl die traumhaften Bedingungen genossen als auch ihre Stars: Eingestimmt von Singer-Songwriter Jaimi Faulkner aus Australien starteten sie mit Max Giesinger direkt durch in die große Freiluft-Party. Der sympathische Musiker suchte und fand sofort den Kontakt zum Publikum. „Sieht ja total gemütlich aus da oben“, schaute er zu den Besuchern, die das Ganze entspannt auf der Wiese weiter oben verfolgten. 

Ganz nah kamen ihm die Fans vor der Bühne, unter die er sich schon beim zweiten Lied mischte. Begeistert zeigte er sich von der Besucherzahl, erinnerte an den Beginn seiner Karriere als Straßenmusiker, gemeinsam mit seinem Gitarristenkumpel Steffen: „Damals haben wir uns gewünscht, dass die Leute freiwillig zu uns kommen.“ 

Sie kommen mittlerweile nicht nur freiwillig zu Tausenden, sie sind auch absolut textsicher. Die bekannten Titel wie „Legenden“ und „Wenn sie tanzt“ sitzen. Zwischendurch holte Giesinger seine Melodica raus, tanzte Lambada und zeigte mit einem Rock-Medley, dass die Band auch anders kann. Mit „80 Millionen“ endete das Konzert, und wurde dann auch noch einmal ganz leise, als er sich für ein kleines „Wohnzimmerkonzert“ nur zur Gitarrenbegleitung drei Kinder als Backgroundchor auf die Bühne holte. 

Mit einem „Danke für die schöne, intensive Stunde“ verabschiedete sich der 29-Jährige aus Hemer: „Das können wir gerne wiederholen.“ Gerne auch länger, war dazu unter den Fans zu hören. 

Viele der 9500 dürfte allerdings doch vor allem wegen Sarah Connor gekommen sein, die um kurz nach 20 Uhr ihren großen Auftritt hatte – gerade aus Papenburg eingeflogen, wo sie noch am Nachmittag auf der Bühne gestanden hatte. 

Einige Fans waren ebenfalls schon dort gewesen und mit dem Auto angereist – eine tolle Leistung, wie die Sängerin feststellte. Mit obligatorischem Hut und im schwarzen, transparenten Hemdchen zur weiten Hose plauderte sie nett mit ihren Fans und suchte das Gespräch vor allem mit den Kindern, die zum Teil auf Papas Schultern auf ihr Idol gewartet hatten. 

Mit den Songs ihres Albums Muttersprache und einer imposanten Bühnenshow wird Sarah Connor nicht nur deren Erwartungen voll erfüllt haben – ein Abend, an den sich die Fans lange erinnern werden.

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