37-jähriger Mendener bei Wohnungsbrand in Iserlohn lebensgefährlich verletzt

Die Feuerwehr wurde gestern zu einem Wohnungsbrand in die Iserlohner Hans-Böckler-Straße gerufen. Doch es war kein Einsatz wie jeder andere denn die Feuerwehrmänner, die sich unter massivem Krafteinsatz zusammen mit der Polizei Zugang zu der Erdgeschoss-Wohnung verschaffen mussten, fanden dort einen schwer verletzten, 37-jährigen Feuerwehr-Kollegen aus Menden vor. Er war durch das Feuer in der Wohnung seiner Freundin lebensgefährlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizei hatte der Mann seiner Freundin zuvor eine SMS geschickt, in der er angab, sich das Leben nehmen zu wollen. Zeitgleich mit der Polizei erreichte die Freundin ihre Wohnung, in der sich der Mann offenbar verbarrikadiert hatte. Der Polizei gelang es nicht, in die Wohnung vorzudringen. Erst die Feuerwehr schaffte es, die Tür zu öffnen. Zwischenzeitlich hatte sich die Freundin im Treppenhaus auch eine Rauchgasvergiftung zugezogen. Beim Löschangriff fanden die Feuerwehrmänner ihren Kollegen in der Wohnung. Er wies Verbrennungen zweiten-und dritten Grades im kopf und Oberkörperbereich auf. Sofort wurde der Rettungshubschrauber Christoph 8 bestellt. Der landete am Elisabeth-Hospital um den verletzten Mann aufzunehmen und in eine Dortmunder-Spezialklinik zu bringen. Eine Frau, die oberhalb der Brandwohnung lebte, wurde von der Feuerwehr über die Drehleiter gerettet. Aus sie erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung. Das Die Brandwohnung wurde von der Kripo beschlagnahmt.

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