Noch 260.000 Quadratmeter verfügbar / "Viele Anfragen und Reservierungen"

Gutes Jahr für Gewerbegebiet Rosmart: 60 Prozent mehr Fläche verkauft

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Verkaufte Flächen sind in Weiß dargestellt, verfügbare in Grau. Angefragte Flächen sind rot markiert, „betriebliche Optionsflächen“ in Orange.

Altena/Lüdenscheid  - Auf den ersten Blick ist noch viel Platz im Gewerbegebiet Rosmart: Auf derzeit rund 260.000 Quadratmeter beziffert Jochen Schröder die verfügbare Fläche.

Aber der Geschäftsführer der Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis (GWS) mit Sitz an der Lindenstraße macht auf einen Umstand aufmerksam: „Das Blatt hat sich gewendet“, sagt Schröder mit Blick auf die Entwicklung der Jahre 2015 und insbesondere 2016. Das interkommunale Gewerbegebiet habe einfach deutlich mehr Interessenten auf den Plan gerufen als in den Vorjahren.

So sei es gelungen, allein im Jahr 2016 immerhin rund 37.000 Quadratmeter Grundstücksfläche zu verkaufen. Und in dieser durchaus stolzen Zahl ist ein Grundstück nicht enthalten, dass die Automobilhändler-Gruppe Nolte einst erworben hatte und das mittlerweile mit der Firma PM-Werkzeugbau einen neuen Eigentümer gefunden hat, der bereits am neuen Standort produziert. 

Zum Vergleich: Den 37.000 verkauften Quadratmetern aus dem Jahr 2016 standen im Jahr 2015 noch 23.000 Quadratmeter gegenüber, die den Besitzer wechselten. Das ist eine Steigerung um immerhin fast 61 Prozent.

Es gebe aktuell „viele Anfragen und Reservierungen“, berichtet Schröder weiter. Reservierungen gelten grundsätzlich für einen Zeitraum von sechs Wochen. Gleich in der kommenden Woche hat Schröder einen Termin mit einem weiteren Interessenten.

Der GWS-Geschäftsführer hat in den vergangenen Jahren im Übrigen beobachtet, dass die hiesigen Firmen doch recht „standort-verbunden“ sind, wie Schröder es beschreibt. Wenn irgendwo die Verlagerung eines Firmensitzes ins Auge gefasst werde, dann spreche man häufig über einen Radius von nicht mehr als etwa 15 bis 20 Kilometer. „Eine Verlagerung zum Beispiel von Menden nach Meinerzhagen oder umgekehrt kommt meistens nicht in Frage“, weiß Schröder.

Hinsichtlich der jüngsten Entwicklung auf der Rosmarter Höhe ist der GWS-Geschäftsführer auf jeden Fall zuversichtlich. „Nein, eine Glaskugel besitze ich nicht“, sagt Schröder. Wenn aber die Grundstücksverkäufe im eben angefangenen Jahr so verliefen wie in 2016, „dann können wir sehr zufrieden sein.“

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