Nachfolger von „Mary‘s Land“

Packende Doku „Footprints“: Abenteuer Jakobsweg 

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Mit „Footprints: Der Weg Deines Lebens“ hat Juan Manuel Cotelo eine packende Doku über das Abenteuer Jakobsweg hingelegt.

Mit „Footprints: Der Weg Deines Lebens“ hat Juan Manuel Cotelo eine packende Doku über das Abenteuer Jakobsweg hingelegt. Das macht den Film so fesselnd.

Jakobsweg? Da war doch mal was? Stimmt, das war das, worüber Komiker Hape Kerkeling mal ein Buch schrieb, das sich über vier Millionen mal verkaufte und aus dem auch noch ein Kinofilm wurde. Tatsächlich war Kerkelings Reisebericht über den Pilgerweg einer der größten Erfolge seiner Karriere. Wer von dem Buch Anstöße im Hinblick auf den christlichen Glauben erwartete, hat es wohl eher unzufrieden weggelegt. Mit den „klassischen“ christlichen Pilgern konnte Kerkeling nicht viel anfangen. So behauptete er: „„Die werden als die gleichen Menschen die Reise beenden, als die sie sie begonnen haben.“ Wer sich nun die Doku Footprints: Der Weg Deines Lebens“ ansieht, wird sich ernsthaft fragen, ob Kerkeling den Jakobsweg wirklich gelaufen ist. Die fesselnde Doku begleitet zehn Männer, die bereit sind, in 40 Tagen den 900 km langen Jakobsweg zu gehen, der ihre Tapferkeit und ihren Glauben ziemlich auf die Probe stellt.

Einer von ihnen, Héctor, berichtet kurz vor dem Ende des Jakobswegs über ihre Tour de Force: „Wir haben so viel hinter uns. Höhen und Tiefen. Verletzungen. Manche erschöpft, andere krank. Ich war oft kurz davor, aufzugeben. Aber die anderen haben mir weitergeholfen. Und das macht mich glücklich. Jetzt bin ich aufgeregt.“ Am Ende der Reise, so ist er überzeugt, fängt ein neues Kapitel im Leben der Männer an. Tränen fließen, Umarmungen, Lachen. Zum Ende lässt der Film die Bilder und Emotionen sprechen. Kein Wort mehr aus dem Off. Selten hat eine Doku die Faszination Jakobsweg und die Tiefe des Glaubens so gut erfasst, wie Footprints.


Was einen kaum verwundert, wenn man sich vor Augen führt, wer Regie führte: Juan Manuel Cotelo, der bereits mit Mary‘s Land einen katholischen Welthit hinlegte. Die Suche nach Gott steht auch im Zentrum von „Footprints: Der Weg Deines Lebens“. 

Wie kam es zu „Footprints“? Ein Priester aus Arizona schrieb eine herausfordernde Mail an Regisseur Cotelo: „Ich habe mit zwei Filmproduzenten gesprochen und beide sagten mir, dass mein Vorhaben verrückt sei. Hat es Sinn euch davon zu erzählen?“ Cotelo, für verrückte Ideen immer zu haben, ist sofort dabei: er begleitet mit seinem Team elf junge Männer auf dem Küstenweg zu Fuß nach Santiago de Compostela und zeigt nicht nur die äußere Reise, die wunderschöne Landschaft, die beeindruckende Architektur und Kultur Nordspaniens, sondern es gelingt ihm vor allem, die innere, geistliche Erfahrung, ihre Suche nach Gott, in einem Kinofilm festzuhalten. Teamgeist, Opferbereitschaft, Freundschaft, Rosenkranz, Marien- und Heiligenverehrung, das alles sind Themen, die auf dem Weg aufkommen. „Footprints“ zeigt die Lebensschule, die das Pilgern bedeutet. Ein wunderschöner Film – sympathisch, humorvoll und sehr bewegend. Manchen Menschen, so behaupten die Macher, hat er schon das Leben verändert. Wirklich? Allein dieser Anspruch sollte neugierig machen, sich „Footprints“ anzusehen. 

Footprints: So können Sie den Film sehen

Wie schon bei „Mary‘s Land“ setzen die Macher auf die Nachfrage der Zuschauer. Wer „Footprints: Der Weg Deines Lebens“ sehen möchte, der kann sich auf www.footprintsderfilm.com eintragen und so sein Interesse bekunden. Oder man nimmt direkt Kontakt mit der Produktionsfirma auf: footprintsderfilm@infinitomasuno.org

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