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Michaela von „Hartz und herzlich“ lässt sich sterilisieren – „War zu extrem“

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“ - Michaela ist siebenfache Mutter. Die Geburt ihrer jüngsten Tochter verlief nicht wie geplant. Nach der Risikoschwangerschaft hat sie einen Entschluss gefasst:

Rostock Groß Klein - in unmittelbarer Nähe zur Ostsee trifft die spektakuläre Aussicht des Urlaubsparadieses auf die tägliche Not etlicher Hartz-IV-Empfänger. Die Sozialdoku „Hartz und herzlich“ berichtet von den Geldsorgen, Zukunftsängsten und Schicksalsschlägen der Bewohner in Rostock. Auch die siebenfache Mutter Michaela zeigt ihren Alltag vor den RTLZWEI-Kameras und gibt den Zuschauern einen schonungslosen Einblick in ihr Leben.

„Hartz und herzlich“: Michaela hat sieben Kinder – sechs davon leben in der Obhut des Jugendamtes

Dass die Protagonisten der Sendung unverblümt ihren Alltag mit Hartz IV zeigen, kommt bei den Zuschauern gut an. Seit zwei Jahren ist auch die siebenfache Mutter bei „Hartz und herzlich – Tag für Tag Rostock Groß Klein“ zu sehen. Sie lebt mit ihrer jüngsten Tochter in einem der Blöcke von Groß Klein. Die anderen sechs Kinder hat die „Hartz und herzlich“-Bekanntheit Michaela an das Jugendamt übergeben müssen.

Mit dem Jugendamt-Drama ist sie nicht allein: Auch „Hartz und herzlich“-Darstellerin Cindy hat ihre beiden Töchter an das Amt abgeben müssen. Die Stimmung der beiden Mütter ist getrübt. Sie möchte ihre Kinder schnellstmöglich nach Hause holen. Für die Rostockerinnen brach eine Welt zusammen, als das Jugendamt ihnen die Mädchen entzog. Darüber berichtet MANNHEIM24.

„Hartz und herzlich“ in Rostock: Michaela hat eine Risikoschwangerschaft hinter sich – „das war zu extrem“

Der lange Kampf für die Rückführung ihrer Kinder belastet Michaela emotional sehr. Die 43-Jährige hat einen Entschluss gefasst: „Bei mir gibt es kein Kind mehr“, enthüllt sie in der Sozialdoku. Grund dafür: Die Schwangerschaft ihrer jüngsten Tochter Layla Kay war mit einigen Risiken verbunden.

„Das war zu extrem. Die ganze Schwangerschaft Thrombosespritzen, dann Schwangerschaftsdiabetes – das war alles ein bisschen doll. Dann hatte ich noch Gebärmutterhalskrebs Vorstufe gehabt und das musste alles operativ entfernt werden“, so Michaela bei „Hartz und herzlich“ weiter. Trotz all dieser Belastungen ist Layla Kay das größte Geschenk für die 43-Jährige.

„Hartz und herzlich“: Michaela hat ihre Familienplanung abgeschlossen – „dann gleich sterilisieren“

Da Michaela bei der letzten Schwangerschaft mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, steht für sie fest: „Noch ein Kind muss nicht sein, also lasse ich mich dann gleich sterilisieren“. Die 43-Jährige plant ihre Zukunft ohne weiteren Nachwuchs. Der Vater ihrer jüngsten Tochter Layla Kay hat die „Hartz und herzlich“-Darstellerin bitterlich enttäuscht – und fordert einen Vaterschaftstest.

Dass eine Sterilisation nicht zwingend ein Hindernis ist, seinen nachträglichen Kinderwunsch doch noch zu erfüllen, zeigt die Kult-Bewohnerin Sandra. Die „Hartz und herzlich“-Bekanntheit hat sich einer kostspieligen Behandlung unterzogen, um trotz Sterilisation erneut schwanger werden zu können. In den neuen Folgen „Hartz und herzlich“ enthüllt sie, dass die Eingriffe erfolgreich waren und sie erneut Mutter wird. (sik)

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