Fremdschämen beim Moderator

„Lebt der noch?“: Günther Jauch fassungslos, was dieser WWM-Kandidat nicht wusste

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Timo Ehlert brachte bei „Wer wird Millionär“ eine Politikfrage ins Straucheln. 

Manche Wissenslücken sind für „Wer wird Millionär?“-Moderator Günther Jauch einfach nicht zu glauben. Und auch auf Twitter wurde der Kandidat Timo Ehlert für sein Unwissen beim WM-Special am Montag aufs Korn genommen.

Köln - Günther Jauch (61) hat bei seinen unzähligen Ausgaben von „Wer wird Millionär“ schon so ziemlich alles miterlebt. Doch die Wissenslücke eines Kandidaten machte den RTL-Moderator beim großen WM-Special am Montagabend fassungslos. 

Der 37 Jahre alte Timo Ehlert geriet bei 4.000 Euro ins Straucheln, als Günther Jauch folgende Politik-Frage stellte: „Wie viele der regulären Vorgänger von Angela Merkel im Amt des Bundeskanzlers weilen noch unter den Lebenden? A: einer (richtig), B: zwei, C: drei, D: vier.“

Verständlich, wenn ein Kandidat - angesichts der Aufregung umso mehr - nicht auf Anhieb auf die richtige Antwort kommt und erst einmal grübeln muss. Nachdem er zumindest Gehard Schröder unter den Lebenden verzeichnen konnte, erklärte Ehlert sein Zögern: „Ich geh gerade mal durch, was da überhaupt noch so in Frage kommt nach so einer langen Amtszeit.“ Bei Helmut Schmidt murmelte er vage vor sich hin. Doch dann outete der 37-Jährige eine Wissenslücke, die vor allem für Günther Jauch, der für sein gutes Allgemeinwissen bekannt ist, nicht zu glauben war. 

„Ich überlege gerade noch bei Helmut Kohl. Ist der nicht gerade gestorben?“, fragte sich der Sozialpädagoge. Der Quizmaster traute seinen Ohren nicht und wiederholte die Frage mit einem entsetzen Blick: „Sie überlegen gerade, ob Helmut Kohl gestorben ist?“, so Jauch ungläubig und sieht fast schon unter dem Motto „Fremdschämen“ zur Seite. Der Altkanzler war am 16. Juni vergangenen Jahres gestorben und unter enormen internationalem Interesse und Medienrummel beigesetzt. Unter diesen Umständen waren die Zweifel an dessen Tod auch für einige Twitter-User unverständlich. 

Endlich sah es Ehlert ein - ein Joker war unausweichlich. Während der Kandidat noch vor sich hinrätselte, welche Hilfe er in Anspruch nehmen möchte, konnte sich der Moderator so manche Stichelei nicht verkneifen. „Manchmal gibt es ja auch so Auferstehungsmythen, also Elvis lebt zum Beispiel“, so Jauch zur Erheiterung des Publikums.

Der Kandidat entschied sich schließlich für den Telefonjoker, einen Bekannten, der als Parteimitglied der FDP helfen sollte. Als dieser bestätigte, dass Helmut Kohl nicht mehr am Leben ist, war die Antwort für Ehlert klar: „Einer“ loggte er richtig ein.

„Es wird sicherlich viele rühren, dass Helmut Kohl für Sie immer noch lebt“, ließ Günther Jauch dann noch eine letzte Spitze zu diesem Thema los, bevor der Sozialpädagoge endlich erlöst war und es weiter mit den nächsten Fragen ging. Am Ende ging der 37-Jährige mit 16.000 Euro nach Hause.

Ehlert ist nicht der erste Kandidat, der sich bei „Wer wird Millionär“, zumindest in der Augen einiger Zuschauer, blamierte. Bei einem Lehrerspecial im April erntete ein Kandidat noch mehr Spott und Hohn.

Und Kandidatin Laura Brodda ging bei einer anderen Ausgabe von „Wer wird Millionär?“ nicht nur Günther Jauch auf die Nerven

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va

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