Protest in Berlin

„Wir wollen nicht rasiert werden“: Bei Daimler brodelt es - Mitarbeiter legen Werk lahm

Hunderte Mitarbeiter des Mercedes-Benz-Werks in Berlin-Marienfelde haben die Arbeit niedergelegt und demonstrieren für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze.
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Am Mittwoch versammelten sich Mitarbeiter der Daimler AG in Berlin zum Protest gegen den Stellenabbau.

Die Lage im Daimler-Werk in Berlin ist mehr als angespannt. Am Mittwoch legten die Mitarbeiter ihre Arbeit nieder und protestierten gegen den drastischen Stellenabbau.

Stuttgart/Berlin - Der Autobauer Daimler will am Werk in Berlin-Marienfelde zukünftig E-Autos statt Verbrenner produzieren. Durch die Umstrukturierung sollten Tausende Jobs gestrichen werden. Die Mitarbeiter der Fabrik wollen sich das nicht gefallen lassen und leisten seit längerer Zeit Widerstand. Am Mittwoch versammelten sich nach Schätzung der Berliner Zeitung mehr als tausend Daimler-Mitarbeiter zu einer Demonstration. Neben der Belegschaft des Stuttgarter Autobauers waren auch Politiker in der ersten Reihe der Protestaktion vertreten. Die Produktion des ältesten deutschen Werks der Daimler AG lag von der Frühschicht bis weit in die Spätschicht vollständig still.

Wie BW24* berichtet, brodelt es bei Daimler, die Mitarbeiter legten ein Werk lahm - „Wir wollen nicht rasiert werden“.

Die Daimler AG befindet sich im Wandel zur E-Mobilität (BW24* berichtete). Durch die neue Ausrichtung baut der Stuttgarter Konzern deutschlandweit Tausende Stellen ab. *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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