Unvermittelter Angriff

Wilde Elefanten verletzen zwei Touristen

Peking - Plötzlicher Angriff an einem Fluss: Wilde Elefanten haben in einem Tropenwald im Südwesten Chinas zwei Touristen schwer verletzt.

Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag unter Berufung auf die Waldpolizei berichtete, war eine fünfköpfige Familie in einem Naturreservat in Xishuangbanna in der Provinz Yunnan auf die Elefantenherde getroffen, als diese gerade einen Fluss überquerte. Ein Mann und eine Frau wurden demnach bei der Begegnung mit den Dickhäutern verletzt und mussten in einem Krankenhaus behandelt werden.

Im Juli hatte eine Gruppe von 14 Elefanten in Xishuangbanna eine Frau angegriffen und getötet. Asiatische Elefanten gehören zu den bedrohten Tierarten. In den Regenwäldern von Xishuangbanna an der Grenze zu Birma und Laos leben schätzungsweise noch 250 bis 300 wilde Elefanten. Sie sind normalerweise friedlich. Wenn sie sich bedroht fühlen, können sie aber auch aggressiv werden.

afp

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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