Jäger wird fast zur Beute

Video: Falke kämpft im Wasser gegen lauernde Welse ums Überleben - Feuerwehr rettet ihn im letzten Moment

Ein Wanderfalke stürzte in der US-Hauptstadt in einen Fluss. Ein Video zeigt die verzweifelten Kampf des Greifvogels gegen lauernde Welse - und die Rettungsaktion der Feuerwehr.

Stuttgart/Washington - Greifvögel wie Falken und Bussarde sind in den Wäldern Baden-Württembergs keine Seltenheit und wagen sich auch immer wieder in dichter besiedelte Städte. Nordöstlich der Landeshauptstadt Stuttgart* leben sogar Wanderfalken auf einem Bauwerk, das seit langem in der Kritik steht. Der „Schwabenlandtower“ in Fellbach im Rems-Murr-Kreis* wurde als „Pleitetower“ bezeichnet. Einem Greifvogel-Paar scheint der Turm dagegen sehr gut zu gefallen. Ein Video zeigt die Falken-Babys auf einer Höhe von 107 Metern (BW24* berichtete) auf dem Schwabenlandturm in Fellbach.

Die Beamten der Polizei Stuttgart* müssen immer wieder mal zur Rettung von Tieren in Not ausrücken. Als sich eine Entenfamilie verirrte, rückte die Polizei an und sperrte eine ganze Straße* und ein verirrter Hund suchte in einem Polizeiauto kurzerhand selbst Hilfe*. In Washington DC, der Hauptstadt der Vereinigten Staaten, eilte einem verunglückten Tier dagegen die Feuerwehr zur Hilfe. Ein Wanderfalke war in einen Fluss gefallen und wurde sofort von lauernden Welsen umzingelt. Ein Video zeigt den Überlebenskampf des Vogels und die erfolgreiche Rettung durch die Feuerwehr.

Im Wasser kämpfte der Wanderfalke ums Überleben, dann wurde er gerettet.

Dramatisches Video: Wanderfalke fällt in Fluss und schafft es nicht allein hinaus

Die Wanderfalken sind die größten Vertreter der Familie der Falken und mit einer Spitzengeschwindigkeit von 320 km/h die schnellsten Tiere des Planeten. Die Greifvögel sind gefürchtete Jäger, die ihre Beute - hauptsächlich andere Vögel - im Flug mit hoher Geschwindigkeit schnappen. Das Exemplar in Washington wurde dagegen beinahe selbst zur Beute. Der Wanderfalke geriet innerhalb der Stadt in das Wasser unter einer großen Brücke und kam aus eigener Kraft nicht mehr heraus. „Wahrscheinlich war er verletzt“, heißt es in dem Video von rtl.de. Mehrere Welse umzingelten den strampelnden Vogel und hofften auf leichte Beute.

Welse sind mit einer Körperlänge von durchschnittlich einem bis eineinhalb Metern nicht gerade kleine Fische. Sie ernähren sich hauptsächlich von anderen, kleineren Fischen - gelegentlich jedoch auch von Wasservögeln und Säugetieren. Ohne das Eingreifen der Feuerwehr wäre wohl auch der Wanderfalke in Washington eine Nahrungsquelle für die lauernden Fische geworden. Auch während der Rettungsaktion schwimmen die Welse um den verunglückten Greifvogel herum. „Doch Pech für die Fische, Glück für den Vogel“, heißt es in dem Video. Die Rettung war erfolgreich und eine Polizistin brachte das offenbar verletzte Tier zum stätischen Wildtieramt. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte

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