Vor Besuch von Laschet und Scholz

DWD warnt erneut vor Unwetter in Flutkatastrophen-Gebiet – Starkregen-Alarm für mehrere Stunden

In Ahrweiler werden die Verwüstungen noch lange zu sehen sein. Das Hochwasser hat den Landkreis in Rheinland-Pfalz schwer getroffen. Aber die Witterung ist weiterhin eine Herausforderung.

Ahrweiler - 138. So viele Todesopfer zählten die Behörden am Montag nach der Flutkatastrophe im Ahrtal. Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet* und sein Konkurrent von der SPD, Olaf Scholz*, reisen an diesem Dienstag wieder in Hochwassergebiete in NRW. Diesmal gemeinsam. Ahrweiler steht offiziell noch nicht auf der Agenda der Politiker. Aber der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat erneut eine Unwetter*-Warnung für den Landkreis herausgegeben.

Am Dienstag kann es in sechs Stunden bis zu 35 Liter pro Quadratmeter regnen, teilte der DWD am Morgen auf seiner Webseite mit. Die Wetterwarnung gelte von 9.00 bis 17.00 Uhr. Der Kreis Ahrweiler war bei der Hochwasser-Katastrophe* in Rheinland-Pfalz im Juli besonders betroffen.

Deutscher Wetterdienst gibt Unwetter-Warnung für Ahrweiler heraus

Auch für weitere Teile des Bundeslandes und des Saarlands kündigte der DWD Regen und Gewitter an. Unwetter mit Starkregen sind demnach im Norden am wahrscheinlichsten. Die Temperaturen liegen am Dienstag bei 17 bis 21 Grad.

Nach der Flut: Szene aus Bad-Neuenahr-Ahrweiler in Rheinland-Pfalz

In der Nacht zum Mittwoch sollen Schauer und Gewitter* langsam nachlassen. In der zweite Nachthälfte ist es den Meteorologen zufolge dann meist trocken bei Tiefstwerten von 13 bis 11 Grad, im Bergland teils um 8 Grad. Am Mittwoch soll es nur noch zeitweise Schauer geben bei Höchsttemperaturen zwischen 18 Grad im höheren Bergland und bis zu 22 Grad am Rhein. (dpa/frs) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Harald Tittel/dpa

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