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Formel 1 cancelt Russland-Rennen wegen Ukraine-Einmarsch – oder doch nicht?

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Von: Marcus Efler

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Sebastian Vettel im Aston Martin beim Großen Preis von Saudi-Arabien 2021
Nie wieder Sotschi: Die Formel 1 (hier Sebastian Vettel im Aston Martin) bleibt weg. (Symbolbild) © Hasan Bratic/dpa

Sollte man in Russland einen Grand Prix der Formel 1 fahren? Die Rennserie hat ihre Entscheidung getroffen – aber nicht jeder akzeptiert sie.

Sotschi (Russland) –Formel-1-Pilot Sebastian Vettel hatte sich nach dem Überfall auf die Ukraine schon früh zum Grand Prix im russischen Sotschi positioniert: „Meine persönliche Meinung dazu ist, dass ich nicht gehen sollte und auch nicht gehen werde“, hatte der Aston-Martin-Pilot erklärt. Ähnlich sah das auch Red-Bull-Fahrer Max Verstappen. Andere Kollegen äußerten sich allerdings weniger eindeutig: „Natürlich ist es traurig, so etwas im Jahr 2022 zu sehen“, eierte beispielsweise Ferrari-Fahrer Charles Leclerc herum: „Jetzt muss die Formel 1 eine Entscheidung treffen“.

Genau das hat sie nun getan, wie 24auto.de berichtet: Es sei „unmöglich, den russischen Grand Prix unter den aktuellen Umständen durchzuführen“, erklärte der Motorsport-Weltverband FIA in Absprache mit Teams, Sponsoren und Formel-1-Besitzer Liberty Media: Nicht jeder mag diese Entscheidung freilich akzeptieren. So hält der örtliche Veranstalter Rosgonki es immer noch für möglich, dass der Lauf am 22. September am Schwarzen Meer „stattfindet und wie geplant abgehalten wird“. Die gekauften Tickets „werden nicht storniert - es besteht keine Notwendigkeit, eine Rückerstattung zu beantragen.“ *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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