Probleme in Lufthansa-Airbus wegen Kabinenluft

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Ein Airbus der Lufthansa musste in London eine Express-Landung machen, nachdem die Crew wegen übelriechender Kabinenluft über Beschwerden klagte.

Frankfurt/London - Schon wieder Zwischenfall mit übelriechender Kabinenluft in einem Flugzeug: Nach einem Flug am Sonntag von Frankfurt am Main nach London-Heathrow musste ein Lufthansa-Airbus eine Express-Landung machen.

Nach der Landung ließ sich die Crew ärztlich durchchecken - allerdings ohne Befund. Zuvor hatten die Piloten eine vorrangige Landung ihres Fluges LH 900 erbeten, nachdem sich einer von ihnen übergeben musste. Die Piloten landeten ihren Airbus A 321 sicherheitshalber mit aufgesetzten Sauerstoffmasken. Von den 137 Passagieren habe aber niemand nach medizinischer Hilfe verlangt. Eine Lufthansa-Sprecherin bestätigte am Montag entsprechende Bericht von NDR Info und der Zeitung „Die Welt“.

Die Ursache konnte die Lufthansa am Montag nicht nennen. Öfters lasse sich die Quelle für solche Gerüche nicht zweifelsfrei zuordnen, erklärte ein anderer Sprecher. Das Personal werden mittlerweile verstärkt geschult, um verdächtige Gerüche zu identifizieren. Die Flugdatenschreiber der Maschine wurden von den britischen Behörden sichergestellt. Auch die deutschen Behörden wurden informiert. Die Crew konnte später wohlbehalten zurück nach Frankfurt fliegen.

Die Lufthansa machte keine Angaben dazu, wie oft es in diesem Jahr bereits zu derartigen Zwischenfällen gekommen ist. Zuletzt hatte es immer wieder Berichte wegen verdächtiger Gerüche in Passagierfliegern gegeben. Dabei wurden mitunter auch giftige Dämpfe wahrgenommen.

dpa

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