Rache wegen YouTube-Kritik?

Tesla-Kündigung nach nur einem Tag: Ex-Daimler-Ingenieur enthüllt seinen schlimmen Verdacht

Der Ingenieur Stefan Schwunk in einem Video auf seinem Kanal „Schwunkvoll“. Rechts: Das Logo von Mercedes-Benz auf einer Felge (oben), das Logo von Tesla auf einer Felge (unten).
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Der ehemalige Daimler-Ingenieur Stefan Schwunk wechselte zu Tesla - arbeitete dort jedoch nur einen Tag.

Ende 2020 verkündet Daimler-Ingenieur Stefan Schwunk via Youtube zu Tesla zu wechseln. Schließlich sei die Hierarchie dort lockerer. Diese Einschätzung muss er bitter bereuen.

Berlin – Er war anfangs noch so begeistert, schwärmte von Tesla, dem bekannten US-Elektroauto-Hersteller von Tech-Milliardär Elon Musk (49) und „Richtungsweiser“ in Sachen E-Mobilität der Zukunft – doch nun scheint diese Euphorie gänzlich verflogen. Wie es aussieht, ist Youtuber Stefan Schwunk äußerst hart auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Ihm wurde beim kalifornischen E-Auto-Riesen, der gerade in Grünheide an seinem ersten europäischen Werk – der Gigafactory Berlin-Brandenburg – baut, gekündigt, wie 24auto.de berichtet. Nach nur einem Tag. Hauptberuflich war der 43-Jährige Jahre lange Jahre als Ingenieur beim Daimler-Konzern in Stuttgart tätig. Doch die Strukturen der Daimler AG und anderer großer Autohersteller werden seit einiger Zeit oftmals als veraltet und zu hierarchisch beschrieben. Nicht zuletzt aus diesen Gründen zieht es immer mehr Spitzenkräfte zur Konkurrenz – darunter auch Stefan Schwunk, der den Daimler-Konzern „als eine Behörde“ bezeichnet und kritisiert hatte.

Doch der große Karrierewechsel zu Tesla scheint für den YouTuber schon wieder vorbei, bevor Tesla-Boss Elon Musk hierzulande in Grünheide überhaupt richtig losgeht: Wie Stefan Schwunk in einem Video auf seinem YouTube-Kanal „Schwunkvoll“ (15.300 Abonnenten) berichtet, soll sein Arbeitsvertrag bereits nach zwei Wochen wieder aufgelöst worden sein – de facto hat er offiziell sogar nur einen einzigen Tag für Tesla gearbeitet! Waren sein YouTube-Kanal und seine Aktivitäten in den sozialen Netzwerken etwa der entscheidende Grund, warum Tesla einen abrupten Rückzieher machte? Sieht man sich schließlich die Videoliste von Stefan Schwunk an, fällt auf, dass er in der Vergangenheit bereits mehrmals Kritik am Elektroauto-Hersteller übte. Ganz offenbar wurde ihm dies zum Verhängnis. Dem Bremer sei daher mittlerweile bewusst, dass die Hierarchien im sich stets fortschrittlich gebenden „Zukunfts-Konzern“ Tesla doch nicht so flach seien, wie oftmals behauptet. „Ich glaube, da ist schon ziemlich viel dran, dass es bei Tesla einen Menschen gibt, der Social-Media-technisch aktiv sein darf – und alle anderen nicht“, meint Stefan Schwunk. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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