Mitten in Deutschland

Schüler machen Schock-Fund bei Ausflug - sofort sperrt die Polizei alles ab

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Mitten im Taunus, in der Nähe des Römerkastells Saalburg, haben Siebtklässler eine Leiche gefunden.

Schock-Fund bei einem Schülerausflug. Die Lehrer konnten nur noch die Polizei verständigen.

Update 24.08., 15.01 Uhr:  Die von einer Schulklasse im Taunus gefundene Leiche soll am kommenden Dienstag obduziert werden, das teilte ein Polizeisprecher in Wiesbaden am Freitag mit. Bei der Obduktion soll der Leiche auch DNA entnommen werden - die Identität der Leiche sei weiterhin unklar. Mit neuen Erkenntnissen in dem Fall rechnete der Sprecher nicht vor Mittwoch. Es gebe zwar erste Ansätze, diese seien bisher aber noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

Unterdessen sind viele Menschen aus Hessen über einen besonders brutalen Fall geschockt, wie extratipp.com* berichtet. Eine 21-jährige Deutsche aus Kassel stürzt im italienischen Sanremo eine 70 Meter Klippe hinunter - Die Mutter der Jura-Studentin Alena S. hat einen Horror-Verdacht - die Polizei ist eingeschaltet.

Update 23.08, 16.05 Uhr: Auch im Laufe des Tages nach dem Horror-Fund im Taunus, konnte die Identität des toten Mannes noch nicht geklärt werden. Bislang liegen keine Hinweise auf Fremdverschulden vor - die Todesursache sei nach ersten Ermittlungen noch unbekannt. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, sei der Leichnam in das Gerichtsmedizinische Institut gebracht worden.

Update 23.8., 7.54 Uhr: Es gibt weitere Informationen zu der Leiche, die in der Nähe des Römerkastells Saalburg gefunden wurde. Nach Informationen von wiesbadener-kurier.de handelte es sich um Schüler der Wiesbadener Diltheyschule. Der Anruf, dass eine Leiche gefunden worden sei, ging bei der Polizei am Mittwoch gegen 10.15 Uhr ein.

Update 22.8., 22.14 Uhr: Bei dem Toten handelt es sich offenbar um eine männliche Leiche. Diese hat laut Polizei wohl schon länger im Unterholz gelegen. Bislang deute nichts auf eine Gewalttat hin.

Bad Homburg - Eigentlich wollten die Siebtklässler nur einen vergnüglichen Schülerausflug verbringen. Doch dann machten die Kids einen Schock-Fund im Taunus, den sie so schnell nicht vergessen dürften. Darüber berichtet extratipp.com*. 

Schüler machen Schock-Fund mitten im Taunus

Wie bild.de berichtet, waren die Siebtklässler einer nicht näher benannten Schule aus der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden auf dem Limes-Erlebnispfad unterwegs. Dieser erstreckt sich durch das bis Mittelgebirge Taunus (höchste Erhebung Großer Feldberg mit 879 Metern). Die Schüler wanderten vom Sandplacken - das ist eine Passhöhe zwischen Oberursel und Schmitten - in Richtung des Römerkastells Saalburg. Dabei machten sie den Schock-Fund und stießen auf eine Leiche im Wald. Die Lehrer riefen sofort die Polizei. 

Nach Schock-Fund im Taunus: Seelsorger müssen Schüler betreuen

Eine Besucherin steht am Haupttor des Römerkastells Saalburg bei Bad Homburg. Schulkinder fanden in der Nähe eine Leiche.

Die Schüler wurden, berichtet das Onlineportal, an der Saalburg von Notfall-Seelsorgern des Deutschen Roten Kreuzes betreut. Dann ging es mit Bussen aus dem Taunus wieder zurück in Richtung Wiesbaden. Ein extratipp.com-Anruf bei der Polizei Wiesbaden ergab, dass Identität der Leiche und die Todesumstände noch völlig unklar seien. Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen. 

Schüler machen Schock-Fund im Taunus nahe eines weltbekannten Bauwerks

Bei der Saalburg handelt es sich um das einzige komplett rekonstruierte Römerkastell weltweit. Dort war eine Kohorte stationiert, was zur damaligen Zeit rund 500 Mann entsprach. Die Saalburg im Taunus ist seit 2005 Unesco-Weltkultur-Erbe. Das Kastell ist das Ziel vieler Schulklassen aus ganz Hessen. Es ist Teil des römischen Grenzwalls Limes, welcher die Grenze des römischen Hoheitsgebiets markierte.

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Matthias Hoffmann

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